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Legende
Mir ist laaangweilig! ~o~
陳俊光 hatte nicht viel zu tun, und vor allem nicht viel mit den anderen, weil sie alle genug mit sich selbst beschäftigt waren. Er verstand ja sowieso nichts, und Amy war anderweitig in ihren Notizen vertieft, die er sowieso nicht verstand. Er guckte den Leuten im Schneidersitz positioniert zu und stützte resigniert seinen Ellbogen auf seinen Knie ab, ruhte dabei den Kopf auf seiner hochgestützten Hand aus. Er wusste nicht genau, was er tun sollte, und hörte einfach zu, um eventuell ein bisschen sein Englisch zu verbessern.
[...]
Irgendwann realisierte er, nachdem er aufstand und ein bisschen herumlief, dass die Leute sich in den Häusern umschauten und versuchten, nützliche Sachen bzw. Schlafplätze zu finden. Also stand er auf und schaute sich die verschiedenen Häuser an. Er würde wohl auf eins zusteuern, in das noch niemand hereinging (1B).
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Ehrengarde
Im Regal standen ziemlich viele Ordner, doch bis auf das Ψ stand nichts auf dem Ordnerrücken. Deshalb griff Amy dann einfach nach dem ersten Ordner oben links. Auf der Vorderseite stand in großen Buchstaben "Ψ-Tec", darunter etwas kleiner "Operation Monatsprotokoll 2/81". Der Ordner war prall gefüllt, es schien jedoch wenig verwertbares dabei zu sein. Den Großteil der Seiten nahmen belanglose Aufgabenprotokolle ein, die beschrieben, welcher der Bewohner diesen Tag für welche Aufgabe eingetragen war, wie Kochen, Spülen, Materialtransport, allerdings waren auch immer einige der Bewohner in die Stationen "Alpha" und "Beta" eingetragen, was auch immer das zu bedeuten hatte. Im Großen und Ganzen sahen diese Seiten eher aus wie die Putzpläne, die in manchen WGs aushängen - rotierende Aufgabenverteilung für die banaleren Aufgaben, die in der Gemeinschaft so anfielen. Unterschrieben waren diese Protokolle stets von "Michael Nolan". Danach folgten ein paar Seiten, die Warentransporte beschrieben, hauptsächlich welche Mengen an Konserven oder anderen Verbrauchsgegenständen den Monat über angekommen und verbraucht worden waren. Gegen Ende gab es einige Seiten, die interessanter aussahen. Offensichtlich wissenschaftliche Artikel, wobei die Namen der Autoren anscheinend Bewohner des Dorfes waren. Es war nicht besonders einfach zu verstehen, [Intelligenzprobe gelungen], aber vieles davon hatte offenbar mit der Generation und Detektierung von elektromagnetischen Wellen zu tun, also Licht oder Röntgenwellen, oder gar radioaktiver Strahlung. Zudem gab es auch einen Artikel, in dem verschiedene Halluzinogene genauer in ihrer Wirkungsweise beschrieben wurden. Die letzte Seite war dann ein Zettel, auf den handschriftlich etwas von "kurz bis mittelfristigen Zielen" geschrieben war - "Messinstrumente in Alpha aufbauen", "Weitere Forschung an Halluzinogenen", aber auch banalere Dinge, wie "Dach von 2A wieder reparieren" oder "Notstromgeneratoren ans Netz anschließen".
Fabian betätigte also den Wasserhahn, aber es tat sich nichts, kein Wasser kam ihm entgegen.
Die Türe zu 1A ließ sich problemlos öffen. Iker stand nun in einem Flur, der dem der anderen einstöckigen Häuser glich, auch hier gab es allerdings wieder eine Treppe in einen Keller. Auf beide Seiten führten wieder Türen, hinter denen sich die selben Wohnungen verbargen, die auch in den anderen Häusern aufzufinden waren.
Rich machte sich nun also auf, den Keller zu erkunden. Die Treppe hinunter war es recht dunkel, doch als er unten angekommen war gingen automatisch Leuchtstoffröhren an der Decke an und tauchten den Gang in ein kaltes Licht. Das erste, was Rich auffiel, war, dass es plötzlich beinahe ein wenig futuristisch aussah. Die Wände, die Decke und auch der Boden waren einfarbig aus einem hellen, beinahe weißen Kunststoff gehalten. Dann fiel sein Blick auf die Türe direkt vor ihm, die der Türe in der Höhle zum Verwechseln ähnlich sah - ebenfalls eine Metalltüre, die den gesamten Gang versperrte. Der Unterschied war jedoch, dass auf der rechten Seite neben der Türe ein Zahlenfeld hing, in das man offenbar eine Kombination eintippen musste, damit die Türe sich öffnen ließe.
Entsetzt starrte Susanne ihre Frisur an, wobei man es ja kaum noch Frisur nennen konnte, wie sie fand. Sie blickte sich ein wenig um und war froh, als sie in einem kleinen Beutel neben dem Waschbecken nebst anderer Hygieneprodukte auch einen Kamm fand. Schnell brachte sie ihre Haare wieder in Ordnung. Dann ging sie zurück ins Schlafzimmer und betrachtete den Rollstuhl etwas genauer. Dieser Rollstuhl schien hier schon lang zu stehen, er war genauso eingestaubt wie sämtliche andere Möbel im Zimmer. Sie schob ihn probeweise ein wenig hin und her - er schien auch noch vollständig intakt zu sein.
Die eingestürzte Stelle der Palisade vor Augen überlegte sich Sam, was die beste Stelle wäre, einen Kletterversuch zu starten. Dann begann er vorsichtig zu klettern. Von Griff zu Griff, die scharfen Kanten vermeidend, arbeitete er sich langsam voran. [Gewandtheitsprobe gelungen] Insgesamt war die Palisade wohl etwa dreieinhalb Meter hoch, es war also kein besonders weiter Weg, aber es dauerte trotzdem eine ganze Weile, bis er sie überwunden hatte. Als er oben angekommen war, war er nur etwa zwei Meter über dem Boden, an ein Dach oder ein Fenster kam er von hier allerdings nicht heran. Also ließ er sich vorsichtig zu Boden fallen und stand nun wieder im Dorf, innerhalb der Palisade.
Nova konnte den Funkturm problemlos hinaufklettern, auch wenn die Leiter beunruhigend schwankte. Als sie oben angekommen war, blickte sie sich ein wenig um. Sie war nun weit über dem Dorf, über den Dächern aller Häuser, selbst 3A. Die Dächer waren allesamt Flachdächer, nur leicht zu den Seiten gewölbt. Die Sonne verschwand langsam hinter den Bäumen, der Himmel hatte sich in einen sanften Rotton gefärbt. Sie wandte ihren Blick schnell wieder in Richtung der gerade deutlich wichtigeren Stelle - wenn sie noch vor der Dunkelheit alles hier unter die Lupe nehmen wollte, konnte sie sich nicht mehr so viel Zeit lassen. Es befand sich kein Schaltkasten hier oben, anscheinend musste der Turm von irgendwoanders gesteuert oder kontrolliert werden und bei genauerer Beobachtung fiel ihr auch schnell auf, dass die Antenne nicht von selbst abgebrochen war, jemand hatte sie offenbar mit einer Zange abgetrennt. Das war definitiv keine beruhigende Tatsache. Um hier vernünftig Senden und Empfangen zu können war es zuerst notwendig, herauszufinden von wo genau der Funkturm gesteuert wurde und dann musste die Antenne noch ersetzt werden.
Auch hinter der Türe von 1B verbarg sich wieder der selbe Grundriss, hier wieder ohne Keller. 陳俊光 hatte also auch zwei Wohnungen gefunden, jeweils mit einem Doppelbett und einer Couch, Schlafmöglichkeiten gab es also eindeutig genug für die gesamte Gruppe der Überlebenden.
Geändert von DSA-Zocker (30.05.2016 um 19:21 Uhr)
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Ritter
Es gefiel Brix, dass die Pistole hier noch lag. Ein Hinweis darauf, dass Sarah sich offenbar nicht an Bills Sachen zu Schaffen gemacht hatte, nachdem dieser verschwunden war. Offen blieb jedoch, warum sie hier war. Wenn der Kerl eine Pistole besessen hatte, warum nahm er sie dann nicht mit, wenn er das Haus verließ? Das war doch am ehesten ein Hinweis darauf, dass er keine Gefahr erwartete, bevor er ausgezogen war. Sie hatte nur halb zugehört - immerhin galt das Gespräch nicht der 19-Jährigen -, doch sagte die letzte Verbliebene des Dorfes nicht etwas davon, dass er vom Jagen nicht zurück kam? Warum hatte er die Waffe nicht als Absicherung mitgenommen, wie es doch fast alle zu machen schienen?
Wie auch immer die Frage; eine Antwort hatte sie im Moment nicht parat. Also tat Brittney das, was man in einer Situation wie dieser tat. Sie griff nach der Knarre und stellte sicher, dass niemand der womöglich nach ihr noch diesen Raum aufsuchte, sie würde benutzen können. Etwaige Munition müsste also entfernt werden und die Waffe selbst daraufhin unter dem Bett versteck. Dabei war ihr einfach wohler. Eine Waffe, die sich Ross und Nova teilten, musste sie wohl erdulden, aber eine zweite würde die Sache unnötig komplizierter machen.
Sie verließ Bills ehemaliges Heim wieder, nicht ohne noch einen genaueren Blick auf die Tür zur linken Hausseite zu werfen. Sie überkam für wenige Sekunden der Drang, sich Einlass zu verschaffen. Sie konnte vermutlich wenig besser als das unbemerkt zu tun und liebend gerne hätte sie so die Habseligkeiten der Frau mal genauer unter die Lupe genommen, um ihre Geheimnisse zu kennen und auf Nummer sicher zu gehen. Doch auf der anderen Seite wäre das heuchlerisch gewesen. Wie will man eine Person und ihre Gesinnung denn kennen lernen und verifizieren, wenn man sich selbst feindselig präsentiert? Und ein Einbruch in die Wohnung, das vielleicht letzte kleine Heiligtum das Sarah in ihrer Einsamkeit auf offenem Meer blieb, war garantiert ein feindseliger Eingriff in ihre Privatsphäre.
Auch ihr Magen sorgte ein weiteres Mal knurrender Weise dafür, dass ihr Weg sie als nächstes in den Keller führen sollte. Unten würde sie sich die Essensvorräte ansehen, von denen Sarah gesprochen hatte. Und nebenbei mal einen Blick auf das Funkgerät werfen.
Geändert von MeTa (30.05.2016 um 19:51 Uhr)
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Legende
Fabian drehte den Wasserhahn auf und wartete 2 oder 3 Sekunden, vielleicht war die Leitung ja lange Zeit unbenutzt gewesen, kein Wunder bei dem Zustand der Hütte und brauchte daher etwas bis es den Hahn erreichte. Er hatte das schon das eine oder andere mal gesehen. Schließlich aber erkannte er, dass hier kein Wasser kommen würde. Naja, wäre wohl auch ein wenig zu schön gewesen um wahr zu sein aber einen Versuch war es definitiv wert gewesen und vielleicht hatte ja eines der anderen Häuser Wasser, wenn auch eher nicht. Zumindest aber war es nicht zu weit bis zum nächsten Gewässer, also sollte das alles ja irgendwie funktionieren, zumindest Sarah hatte hier anscheinend schon eine ganze Weile überlebt. Hoffentlich hatten die anderen schon heraus gefunden was mit den anderen Leuten hier geschehen war. Die Siedlung sah ja zumindest auf den allerersten Blick nicht so aus, als ob sie von irgendjemandem oder irgendetwas angegriffen worden wäre.
Irgendetwas... wie es schien, akzeptierte er nun langsam aber sicher entgültig das hier irgendetwas ganz und garnicht mit rechten Dingen zuging. War das hier ein geheimes Regierungsprojekt gewesen? Das würde zumindest erklären, warum die Insel auf keiner Karte zu finden war. Doch wenn es so war, was hatte man dann hier untersucht?
Weiter ließ Fabian seine Gedanken nicht treiben, denn dann würde er nur Paranoid werden, also noch Paranoider als er es nach der Begegnung mit dem... Schatten aus seiner Vergangenheit ohnehin schon war. Und auch wenn er es niemandem, nichteinmal Lilly die von alledem noch nichts wusste, gegenüber zugeben mochte, so war er heilfroh gewesen ihn hier oben, am anderen Ende der Klippe nicht noch einmal gesehen zu haben. Vielleicht war das ganze doch einfach nur eine Stressbedingte Hallluzination gewesen. Sotewas hatte er auf Arbeit schon mehrfach miterlebt und nun war er wohl selbst Opfer dieses Phänomäns gewesen.
Als er sich auch aus diesen Gedanken wieder befreit hatte, drehte er den Hahn wieder zu, nicht dass es am Ende doch Wasser gab und dieses wertvolle gut am Ende noch ewig lange einfach so den Abfluss hinunter lief. Als nächstes führten ihn seine Schritte wieder aus dem Bad hinaus um herauszufinden was hinter der zweiten Tür auf ihn wartete.
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Nemo
"Ich versuch so schnell wieder da zu sein wie es geht. Pass... einfach auf dich und die anderen auf, ja?"
Als Nova begonnen hatte, die Leiter zu erklimmen, sah Ross auf das Magazin in seiner rechten Hand, die er immer noch so hielt wie die Schwedin sie hinterlassen hatte. Dieses Teil in seinen Händen war ein ziemlicher Vertrauensbeweis, wie ihm nun immer mehr bewusst wurde, weshalb er fast Vorbehalte hatte, irgendetwas damit zu tun. Sollte er das Magazin sofort in die Waffe schieben? Wenn es brenzlig wurde, würde er dafür sonst vermutlich keine Zeit mehr haben, weil seine Finger nicht wirklich geschult waren, schnell eine Pistole schussfertig zu machen.
Eine leise, aber durchaus penetrante Stimme, die verdächtig nach der von Brix klang, tauchte plötzlich in seinem Unterbewusstsein auf. Das ist... naja, ich will nicht sagen... paranoid, aber doch schon irgendwie sehr... negativ denkend, ne?
Seufzend steckte er das Magazin in seine Hosentasche und vertagte damit die Entscheidung. Vorerst.
"Achja und... behaltet Sarah im Auge. Ich trau ihr nicht. Durchsucht die Häuser, versucht Werkzeuge aufzutreiben und......und... du... äh... du packst das Ross. Ich vertrau dir da voll und ganz!"
"Ich äh,... okay.", war das einzige, was er direkt herausbrachte.
Jetzt hatte sie es sogar gesagt! Ich vertraue dir. Das war ein Satz, der ihm selbst ernst gemeint vermutlich niemals über die Lippen kommen würde, vor allem nicht seit... egal. Aber Nova hatte es definitiv so gemeint.
...War es auf einmal wärmer geworden? Ross' Gesicht fühlte sich irgendwie plötzlich heiß an, aber ein prüfender Blick zum Himmel ergab nur, dass sie Sonne eigentlich schon ziemlich tief am Horizont stand. Hm, wie bescheuert., dachte der Geschäftsmann, als er schließlich wieder Richtung Dorf ging.
Ross warf Sarah ein freundliches Lächeln zu, als er wieder an ihr vorbei kam, merkte dann aber, dass er eigentlich gar nicht wusste wo er hinwollte. Im Prinzip hatte er vor, Fabian ebenfalls von den neuesten Erkenntnissen zu berichten, weil er eben auch etwas Seltsames gesehen hatte, aber der konnte ja quasi überall sein. Und auch die Funde der anderen, die es hoffentlich gegeben hatte, waren interessant, aber alle Häuser jetzt nach der Reihe abzuklappern und jedem hinterher zu rennen war etwas, worauf der Geschäftsmann jetzt auch so gar keine Lust hatte. Also stand er eine Weile lang abwiegend herum, bis er entschied, erst einmal dieses 4A-Gebäude aufzusuchen. Da würde es immerhin etwas zu Essen geben, und der Rest würde mit vollem Magen auch leichter von der Hand gehen.
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[Eure Daenigkeit]
"War ja klar...", murmelte Rich als er die Tür sah und einmal vorsichtig anklopfte, dann mit einem fröhlichen "Touchdown, BITCHES!" auf den Lippen die Tür aufreissen wollte und fest stellte, dass sie verschlossen war und nur über das Tastenfeld angesteuert werden konnte.
Er verharrte ganze drei Sekunden in seiner besten Denkerpose, konnte sich aber an keine Zahlenkombination erinnern, auf die sie bisher getroffen oder gestoßen waren. Also entschied er sich für eine andere Taktik und beschloss, die "Brainforce" zu holen, also die Personen, die dieses Rätsel besser würden lösen können - im Grunde also die gesamte Insel und selbst die Aliens der "Die Gefahr (TM)" - Truppe.
Als er mit schnellen Schritten seines sportlichen Leibes nach oben jagte, rief er der noch immer studierenden Amy über die Schulter hinweg zu: "Bin nochmal kurz aus dem Haus, Schatz, warte mit dem Essen nicht auf mich und tu nichts, was ich nicht auch tun würde."
Amy sah kurz aus ihren Unterlagen hoch, zog eine Schnute und hatte im Kopf gut 5 kreative Konter und eine richtig saftige, klug formulierte, fast beleidigende Entgegnung, doch als sie ihre Optionen so durchging, tat sie das, was sie immer tat, wenn sie einen richtig genialen Konter auf einen dummen Satz hatte: Sie schwieg.
Und dann knallte auch schon die Tür und Rich war verschwunden.
Keine zwei Sekunden später ging sie wieder auf und der Sportler streckte seinen Kopf durch die Tür: "Da ist by the way übrigens eine Tür im Keller die aussieht wie ne Raumschifftür von Star...Trek...Wars. Mit 'nem Tastenfeld dran, also wenn du in deinen Aufzeichnungen auf einen Türcode stößt, dann unbedingt merken."
Grinsend und ihr den Daumen nach oben reckend, verschwand er.
Draußen angekommen fand er auch gleich den Mann den er gesucht hatte und hielt auf ihn zu:
"Hey Bosshoss-Ross, ich habe im Keller von dem Gebäude da eine Tür gefunden. Ich wette das ist die Tür die mit der Höhle verbunden ist."
Ross zog eine Augenbraue hoch und hatte Mühe, der Begeisterung von Rich zu folgen.
"Wie kommst du denn auf die Idee?"
"Weil Beide verschlossen sind, sich nicht öffnen lassen und sehr mysteriös ausschauen!", grinste der Sportler und meinte es augenscheinlich ernst.
"Jedenfalls müssen wir die Tür unbedingt auf bekommen. Denn sie hat ein Zahlenschloss und wenn mir Filmse eine Sache beigebracht haben, dann dass dahinter was Wertvolles ist. Denn ich glaube das Haus, in dem ich war, tut das Haus vom Bürgermeister sein." Er nickte begeistert. "Oder vom General. Oder vom Expeditionsleiter. Jedenfalls von Jemandem, der wichtig ist. Und verheiratet war." Er legte den Kopf schief und schien nachzudenken. "Und DJ. Er hat ein Mischpult. Aber keinen Strom."
Ross schwieg erst einmal und schien die Neuigkeiten zu verarbeiten.
"Na, jedenfalls wollte ich dir einmal Bericht erstattet haben. Ehm, wo ist denn Zoe?"
Der Manager deutete auf eines der Häuser: "Sie ist mit Casey und Iker in diese Hütte verschwunden."
"Mit Casey und Iker? Was machen die Drei? Vater-Mutter-Kind spielen?"
"Hast du Iker gerade ge-sonzoned?", grinste Ross fast und es schien ihn zu amüsieren, wie sich die drei Kerle um Zoe bemühten.
"Na dann, ogo ogo.", grinste Rich und machte sich in Richtung Zoe auf.
Im Haus angekommen, welches Ross ihm gezeigt hatte, konnte er die Drei auch schon erblicken.
"Hey Zoetopia. Na, schon eingelebt?" Er grinste breit und gab den Dreien den unvermeidlichen Daumen nach oben.
"Öh, hey, ich habe das Haus vom Bürgermeister gefunden. Neben der gleichen Gruseltüre wie in der Höhle gibt es da sogar ein Schlafzimmer." Er grinste Casey und Zoe unverschämt an und machte mit den Händen recht unanständige Gesten. "Und für den kleinen Ikerchu gibt es sogar ein Kinderzimmer.", setzte er noch einen drauf und lachte sich über seinen eigenen Witz scheckig.
Geändert von Daen vom Clan (31.05.2016 um 12:03 Uhr)
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Legende
„Der wurde wohl lange nicht mehr benutzt“ stelle Lilly aufgrund der Staubmassen auf dem Rollstuhl fest. „Nein.“ Susanne schüttelte den Kopf. ‚Was wohl mit seinem Besitzer passiert ist? Ob der immer noch über die Insel geistert, in dem zweiten Rollstuhl, den wir am Wasserfall gefunden haben? Andererseits… er stand ja verlassen da. Da wurde er anscheinend doch nicht so zwingend gebraucht. Merkwürdige Sache.‘ Susanne hatte sich auf das Bett gesetzt, während sie weiter auf den Stuhl gestarrt hatte. Sie wollte Lilly mit ihren Gedanken nicht beunruhigen. Es waren ohnehin nur Vermutungen; was wirklich hier los war, oder mal los gewesen ist, entzog sich ihrem Wissen.
„Ich denke, hier können wir gut die Nacht verbringen. Auch wenn die Hütte am Strand mehr Pfadfinder-Feeling aufwies, ich bevorzuge dann doch lieber ein richtiges Bett.“ zwinkerte sie Lilly zu. „Wir sollten nur die Bettdecke vorher mal ausschütteln und vom Staub befreien.“ Und so zog sie die Bettdecke ab, bekam durch den aufgewirbelten Staub einen leichten Hustenanfall und begab sich anschließend vor die Tür.
Anscheinend waren sie nicht die einzigen gewesen, die sich in die Häuser begeben hatten, es befanden sich nur noch einige wenige vereinzelte Personen aus ihrer Gruppe draußen. „Was die anderen wohl heraus gefunden haben?“ fragte sie, mehr sich selbst, aber dennoch so laut, dass die neben ihr stehenden Lilly es hören konnte. *grummel* Susannes Magen gab ein beachtliches Knurren von sich. „Ich hoffe, sie haben etwas zu essen gefunden“ entgegnete ihr daraufhin Lilly und blickte suchend die Häuserreihen entlang.
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Held
"Öh, hey, ich habe das Haus vom Bürgermeister gefunden. Neben der gleichen Gruseltüre wie in der Höhle gibt es da sogar ein Schlafzimmer. Und für den kleinen Ikerchu gibt es sogar ein Kinderzimmer."
Casey weiß offenbar nicht so recht, was er mit der Anspielung (auch wenn man das bei den Gesten kaum noch so nennen kann) anfangen soll, Zoe guckt untypischerweise etwas peinlich berührt. Die Salve an spanischen, ziemlich unkatholischen Flüchen, die mir spontan durch den Kopf geht, lasse ich an dieser Stelle besser unerwähnt.
Jaja, wenigstens Dick nimmt dich für voll, was, Iker? Am Arsch.
"Du hast damit wohl endgültig aufgegeben?", bemerke ich spitz.
"Hä? Ah, wegen Casey-Spacey hier? Nah. Aber ich muss aufpassen, dass die Chicks nicht eifersüchtig werden!"
"Du meinst Brix, Bree und Amy?"
"Logo!"
Entweder der Kerl macht Witze oder ist noch weiter weg von der Realität als Sam. Ein Drittel seines Harems ignoriert ihn komplett und das zweite will ihn 90% der Zeit umbringen.
"Ahem", räuspert es aus Caseys Richtung, "du hattest was von einer Tür gesagt?"
"Ja, das selbe Teil wie in der Höhle von vorhin. Bloß mit Zahlenfeld daneben."
"Wenn die verbunden sind würde das immerhin erklären, warum wir die Tür in der Höhle nicht aufbekommen haben."
"Jou. Jemand die Lottozahlen zufällig parat?" Mit einem (wie ich finde ziemlich ekligen) Grinsen fügt Dick hinzu: "Kannst ja mal deine drei Größen eingeben, Saphiri. Könnte Wunder wirken!"
Buärghs. Denkt sich auch Zoe gerade, wenn ich den Blick richtig deute.
"Hast du Ross schon davon erzählt?"
"Sicher, von dem weiß ich, dass ihr hier seid."
"Also haben wir jetzt Zombie-Wissenschaftler und noch mehr mysteriöse Stargates. Super Sache, das."
"Star was? So mit Yoda und so?"
Das ist der Part, der dein Interesse weckt? Ernsthaft?
"...So ähnlich."
"Was ist mit Sarah? Die hat die doch bestimmt auch entdeckt, wenn sie hier schon ne Weile ist."
Now there's a thought! ...und zwar einer, den offenbar noch sonst keiner gehabt hatte.
"Stimmt eigentlich. Ne, kein Schimmer was die weiß."
Ich erahne eine Möglichkeit, der Quelle meiner sich anbahnenden Kopfschmerzen eine Weile zu entkommen.
"Ist noch wer in dem Haus mit der Tür?"
"Amy, wieso?"
Perfekt. Je mehr Leute, die nicht Casey - oder Dick oder Sam - sind, desto besser. Bei Dick mache ich mir zwar keine Sorgen, dass er was schlimmes tut, aber... Lassen wir das.
"Warum zeigst du Zoe nicht die Tür und ich gucke, ob ich Sarah finden kann? Welches Haus war das nochmal?"
Casey spare ich bewusst aus, in der Hoffnung, dass er es hier interessanter findet. Und wenn er sich den beiden anschließt, sind da wenigstens noch Dick und Amy.
"3A."
Alles klar, nicke ich. An Zoe gewandt sage ich auf Deutsch, bewusst schnell und undeutlich:
"Wartest du dann einfach da? Ich beeil' mich."
Dick guckt angesichts des unerwarteten Sprachwechsels massiv verwirrt und hat offensichtlich (wie geplant) keinen Ton verstanden. Casey...
"Du sprichst Deutsch?!"
Ach, Hasenmist! Soviel zu dem Plan mit der Geheimsprache, denke ich und gehe aus dem Haus, eine Hand zum "bis nachher!" erhoben.
* * *
Nach kurzem Suchen finde ich Sarah schließlich in der Nähe des Funkturms.
"Was machst du denn hier, Kleiner?"
Gute Frau, wir sind fast gleich groß.
"Dich suchen.", antworte ich knapp. Mit gehobener Augenbrauche füge ich hinzu: "Und ich heiße Iker."
Sarah lässt sich zu keiner Reaktion herab und zieht bloß ihrerseits eine Braue hoch. 'Schön. Und weiter?'
Wieso sind alle Erwachsenen hier so schwierig? Vielleicht sollte ich versuchen, nachher zur Abwechslung wieder Rossie zu finden.
"Wir haben in 3A eine Tür gefunden, von der wir glauben, dass sie zu der Höhle hinterm Wasserfall führt. Scheint aber ein Zahlenschloss dran zu sein. Weißt du irgendwas darüber? Oder kennst du sogar den Code?"
Geändert von BDraw (31.05.2016 um 13:42 Uhr)
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Auserwählter
Zoe hatte ihre gute Laune wiedergefunden. Gut, es war auch fürchterlich schwer, in Richs Anwesenheit weiter selbstzweifelnd in der Ecke zu hängen, insbesondere, weil der junge Jock gelegentliche bewunderte Blicke über ihren Körper wandern ließ. Und grinste. Gott, wie oft er grinste. Iker war schon beleidigt abgedampft und Zoe nahm sich vor, Rich zu fragen, ob er nicht ein kleines bisschen weniger Gas geben konnte. Zumindest in DER Hinsicht. Als er sie aus dem Haus führte und sie sich alle an Casey vorbeiquetschen mussten, der im Türrahmen der Küche stand, lächelte sie ihn noch einmal kurz an. Er würde schon mitkommen, wenn er Bock darauf hatte. Und wenn er auf sie Bock hatte, musste er sich auch Mühe geben. Bäm, so einfach war das. Die kleine Stimme am Rande ihres Bewusstseins, die vorsichtig Einspruch erhob, ließ Zoe mit ihrem üblichen Geplapper schnell verstummen.
"Uh, bringst du mich jetzt in den dunklen Gruselkeller?"
"Klar, dann kannst du dich ganz fest an mich klammern, wenn du Angst hast."
"Als ob ICH Angst hätte. Okay, außer vielleicht, du fängst an dich auszuziehen.
Sie grinste ihren Begleiter an und nahm damit nichmal wahr, ob Casey ihnen folgte oder erst einmal in der 1A blieb. Sie hatte beschlossen, sich abzulenken, und wenn es hier eine gottverdammte Eisentür gab, die eventuell geöffnet werden konnte, dann würde sie auch genau das tun.
"Was ist eigentlich mit dem Kleinen?"
"Iker?"
"Jo, Ikerchen. Ich hab das Gefühl, er ist nicht so angetan von uns allen, außer von dir."
"Pff, mach dir da mal keine Sorgen."
Zoe hakte sich bei Rich ein, während sie die kleine Strecke durch das Dorf spazierten. Sie liefen an den beiden 2er-Häusern vorbei und näherten sich dem Eingang des zweistöckigen Gebäudes. Ganz perfekter Gentlemen hielt Rich ihr die Tür auf.
"Er ist halt 'n Teenie..."
"...uuund?"
"...und es nervt ein bisschen, dass er sich so Sorgen um mich macht. Ich soll nichtmal mehr alleine mit Casey bleiben, wegen vorhin. Aber hey, ich bin erwachsen! Und verantwortungsbewusst... Also naja, erwachsen."
Sie hatten den Keller erreicht und standen nun vor der dicken Metalltür, die tatsächlich genau so aussah wie ihr Gegenstück in der Höhle. Sie ging darauf zu und fing an, mit den Fingern daran entlang zu fahren. Dick hatte sich dagegen gegen die Kellerwand gelehnt und schaute ihr dabei zu. Oder ihr auf den Arsch. Beides akzeptabel.
"Also ICH finde ja auch, du solltest nicht alleine mit Casey bleiben, weil du dann für Stunden verschwindest, und dann irgendwann vor Erschöpfung zusammenbrichst und wir brauchen dich. Zum Beispiel hierfür!"
"Außerdem, ganz ehrlich, ich glaube kaum, dass da was passiert, bisher hat er auf keine meine "Zoe-supreme" Andeutungen nennenswert reagiert. Er steht wohl einfach nicht auf mich."
"Kostverächter."
"Idiot."
Beide lachten kurz auf. Dann wandt sie sich wieder der Metalltür zu. Okay, ersteinmal logisch rangehen. Zoe schaute sich das Panel neben der Tür genau an. Vielleicht ließ sich ja zumindest schoneinmal feststellen, wie lang der Code sein musste - 4 Stellen oder mehr? Außerdem hatte sie da mal eine Folge von Sherlock gesehen - waren manche Tasten auf dem Tastenfeld etwas abgegriffener als andere? Zu irgendwas musste Zoes ungesunder Netflix-Konsum ja gut sein!
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[Eure Daenigkeit]
Während Zoe das Schloss in Augenschein nahm, lehnte sich Richard gelangweilt an die Wand, verschränkte die Arme und gähnte herzhaft.
Anstelle sich ebenfalls der bisher unüberwindlichen Barriere zu widmen, ließ er stattdessen den Blick immer wieder über die Deutsche wandern und lächelte.
Zoe hingegen besah sich das Nummernfeld genauer und musste sich anstrengen, hier unten etwas zu erkennen, als Richard sich plötzlich so heftig an die Stirn klatschte, dass die Escort erschrocken hochfuhr.
"Jetzt weiß ich was mir die ganze Zeit so komisch vorkommen tut!"
Zoe sah ihn zweifelnd an und erwartete abermals einen dämlichen Witz.
"Das ganze Haus hat keinen Strom. Weder beim Videoteil noch beim Licht. Aber hier unten hat es die Leuchtröhren die sofort angegangen sind, als ich runtergekommen bin."
Zoe blickte nachdenklich drein und legte einen Finger an die Lippe. "Dann ist hier sicherlich etwas Wichtiges dahinter und wahrscheinlich das Nummernfeld noch in Gebrauch. Kannst du mal nachsehen, ob du herausfinden kannst, wo die Quelle des Stroms ist?"
Sie lächelte ihm unwiderstehlich zu und Richard, ganz erbaut von der zu erwartenden Schatzsuche, grinste breit.
Für ihn war es noch immer die unglaubliche Abenteuerreise die er ausnutzen wollte bis sie wahrscheinlich in wenigen Stunden gerettet werden würden...
Also machte sich Rich daran, in dem futuristisch anmutenden Gang die Leuchtstoffröhren nach Kabeln zu untersuchen und diesen, soweit möglich, zu folgen.
Er wollte herausfinden, wo der Strom für das Licht seinen Ursprung hatte.
Sie arbeiteten und untersuchten einige Zeit zusammen ihre jeweiligen Objekte, als es plötzlich unvermittelt von Rich ertönte:
"Also, du bist ja auch schon komisch, oder?"
"Was?", entfuhr es Zoe, die im Moment gar nicht wusste, was oder wen der junge Sportler meinen könnte.
"Du. Also du... also ich, ich verstehe Casey irgendwie, glaube ich."
"Das... beschäftigt dich?", fragte Zoe unsicher, möglicherweise aus Angst, wieder einen heftigen Schlag auf das Selbstbewusstsein zu bekommen.
"Shizzle.", grinste Richard und blickte sie im unromantischen Schein der grellweißen Neonröhren treudoof an.
"Ich meine... du bist wie aus'm Porno. Damit muss man zurechtkommen. Und du spielst sehr offensiv, das muss man halt mög'n. Aber auf der anderen Seite ist vieles an dir nich' echt, glaube ich.", plapperte er grinsend weiter und wandte sich ab, um mit den Fingern einem verdächtigen Kabel zu folgen, welches er sonst aus den Augen verlieren würde.
"Und damit meine ich nicht deine Tiddies. Die sin' Bombe und echt heiße Teile! Nein, ich meine... du bist eine Minute lang die "Fett Fatale" und dann im nächsten Moment wieder die heulende Cheerleaderin. Das sin' schon immer nicht grade kleine Sprünge."
Er zuckte mit den Achseln. "Ich kann mir vorstellen, dass man in deinem Job sich viel verstellen muss. Ich meine, du musst Hurra schreien wenn du den Hintern gepimmelt bekommst, auch wenn du es vielleicht nicht magst. Da kann man sich schon ein bisschen drin verlieren. Also, nicht im Hintern. Oder pimmeln. Sondern im Verstellen... Also mein geiler Tipp ist: Zeig Casey wie du wirklich bist und dann schau was bei rum kommt. Entweder findet er's geil oder kacke, dann hast du deine Antwort. Sonst frag ihn einfach ob er schwul ist. Kann ja sein. Ich meine, so gut wie er aussieht."
Dann herrschte einen Augenblick Schweigen zwischen den Beiden während sie ihren Aufgaben nachingen und Gedanken nachgingen.
Und dann platzte es aus Rich heraus: "Oh, beste Idee ever! ICH könnte mit Casey reden! Ich bin der geilste Wingman EVER!"
Geändert von Daen vom Clan (31.05.2016 um 15:44 Uhr)
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You got bamboozled
Das schwankende Ungetüm ließ sich doch recht einfach besteigen. Nova hätte damit gerechnet, dass sich der schaukelnde Turm mehr dagegen wehren würde, wurde jedoch eines besseren belehrt.
Das war gut, immerhin wusste sie so schon einmal, dass man hier hinauf kam ohne sich in größere Gefahr zu begeben.
Doch hier war kein Schaltkasten, das war scheiße. Ganz große Scheiße.
"Denk Mädchen, denk..."
Wenn es hier oben keinen Schaltkasten gab, musste sie die Kabelstränge abgehen welche sich hoffentlich auch einfach finden lassen würden. Irgendwo musste es eine zentrale Steuereinheit geben.
Aber dann war da immer noch das Problem mit der Antenne. Durchgeknipst und es brauchte dringend Ersatz.
Mehrere Probleme gleichzeitig.
1. Sie musste etwas finden was die Antenne ersetzen konnte.
2. Sie musste etwas finden mit dem sie den Ersatz entsprechend montieren könnte.
3. Sie musste die Schaltzentrale finden.
4. Sie musste dafür beten, dass der ganze Scheiß auch noch funktionierte.
Klasse. Jeder Ansatz zur Hoffnung barg immer neue Probleme.
Die Schwedin schaute von der obersten Spitze des Turmes hinab. Vielleicht konnte sie ja die abgetrennte Antenne zumindest finden.
Das war jedoch nur Prio 2. Wichtiger war es die zentrale Steuereinheit zu finden.
Genau aus diesem Grund kletterte Nova den Turm auch wieder hinab. Sie fühlte sich vom Leben einfach nur verarscht. Es war wie ein doofes Katz und Maus Spiel. Erst die Höhle in die sie sinnlos zurückging, jetzt der Turm auf den sie, sinnlos, hinaufgeklettert war.
Auf dem Boden wieder angekommen schaute Nova weiter. Sie musste dringend die Kabelstränge finden die hier irgendwo verlaufen mussten und würde diesen dann unweigerlich folgen.
Geändert von Gendrek (31.05.2016 um 16:22 Uhr)
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Legende
Casey lehnte sich gegen die Wand und schloss die Augen. Es war angenehm endlich allein zu sein. Er hatte es probiert sich nicht anmerken zu lassen, aber seit dem sie die Klippen verlassen hatten, hatte er mehr und mehr das Gefühl die Kontrolle zu verlieren. Zuerst sein unmöglicher Ausbruch gegenüber Zoe, dann dieser ... Wachtraum. Konnte es sein, dass alles zusammenhing? Bevor er etwas von Sarah gehört hatte, würde er es einfach abtun, als Stressreaktion auf den Unfall, aber keiner der anderen zeigte irgendwelche Symptome. Außer Sam, aber der schien generell etwas abseits der Wirklichkeit, noch bevor der Höhle.
Ruhig, Casey. Panik bringt nichts.
Er dachte an Zoe. Irgendwie fühlte er sich in ihrer Nähe .. ruhig, sicher. Sie wirkte auf den ersten Blick wie eine wahnsinnig scharfe, aber doch oberflächliche Person, kein Tiefgang. Aber, ob jetzt wegen dem Stress, oder wegen was anderem, schien diese Maske zu bröckeln. Zuerst dachte er es wäre nur Angst, vor seinem .. Wutanfall. Aber es schien etwas anderes. Er kannte das ein wenig von seinem Beruf, wie sich Politiker und Beamte hinter ihrem öffentlichen Image verstecken konnten, nur hin und wieder, im Moment des Affekts, konnte man erahnen wer da wirklich vor einem stand.
Er öffnete die Augen.
Kein Sinn darüber nachzudenken. Zoe zeigt wohl wieder ihr übliches, normales Verhalten.
Casey nahm sich vor erst einmal das zu tun, wofür sie überhaupt hierher gekommen waren. Die Tür, die Rich gefunden hatte würde ja nicht wegrennen. Und den Code müsste man ja auch erstmal finden, falls sie nicht blindlings alle Kombinationen ausprobieren wollten.
So machte sich Casey in den Keller des Hauses 1A und sah sich erstmal gründlich um.
Geändert von Mivey (31.05.2016 um 16:47 Uhr)
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Ehrengarde
Brix versteckte also zunächst die Waffe und machte sich damit zufrieden dann auf, in den Keller zu schauen. Die Treppen waren recht eng und dunkel. Dann stand Brix endlich vor der Türe in den Keller, öffnete sie und stand in einem beleuchteten kleinen Raum. An der Wand vor ihr stand ein Tisch, auf dem das Funkgerät stand - es war eindeutig etwas größer als das Handfunkgerät, das sie vorhin gefunden hatten. Auf dem Tisch befanden sich außerdem noch einige Beeren, Wurzeln und sonstige Pflanzen, die teilweise mehr und teilweise weniger genießbar aussahen. Auf der beiden Seiten des Raumes befand sich je eine schwere Metalltüre mit einem Glasfenster, durch das man in die Räume dahinter blicken konnte. Von außen sahen die Räume nach Kühlräumen aus, was sich auch bewahrheitete, als Brix eine der Türen öffnete. Darin hingen an einigen Haken unverarbeitete erjagte Tiere, größtenteils Wild, aber auch einige kleinere Hasen oder Vögel. Angewidert verließ die überzeugte Vegetarierin den Raum schnell wieder und wandte sich der anderen Seite zu. Darin befand sich bereits verarbeitetes Fleisch und auch einige weitere pflanzliche Nahrungsmittel, größtenteils Beeren und Wurzeln, das dahinten sah auch so aus wie Rüben. Aber es stimmte schon, für heute würde es noch reichen, aber die nächsten Tage würden sie sich wieder darum kümmern müssen, etwas auf dem Teller zu haben.
Aus dem Bad also wieder heraus - dann durch die andere Türe. Fabian stand in einer Küche, die so aussah wie die anderen Küchen in den anderen Häusern. Eine weitere Türe schien in den Flur zu führen, was tatsächlich auch stimmte. Kein Wunder, dass er die Haustüre nicht hatte öffnen lassen, der Schlüssel, mit dem sie abgeschlossen worden war steckte noch im Schlüsselloch. Fabian machte einige schnelle Schritte dorthin, schloss die Türe auf und steckte den Schlüssel dann ein. Dann fiel ihm die Treppe auf - auch 3B schien einen Keller zu haben. Aber zunächst wollte er noch die andere Wohnung genauer unter die Lupe nehmen. Vom Grundriss war sie erneut so aufgebaut wie in den anderen Häusern. In der Küche lag ein leerer Block auf dem Tisch, offenbar waren einige Seiten abgerissen worden, daneben lag noch ein Bleistift. Ein Wunder, dass er ihn unter der dicken Staubschicht überhaupt gefunden hatte. Als Fabian ins Schlafzimmer kam, blieb er wie angewurzelt stehen - die Decke war eingebrochen, unter den Trümmern ragte Arm hervor. Entsetzt sah er dabei zu, wie die Hand sich nach Hilfe windend an ihn wandte - das war doch unmöglich! Dann löste die Hand sich vor seinen Augen langsam auf, verschwand, bis nur noch das zerbrochene Bett unter den Trümmern lag, dem man ansah, dass es schon eine ganze Weile der Witterung ausgesetzt gewesen war.
"Wir haben in 3A eine Tür gefunden, von der wir glauben, dass sie zu der Höhle hinterm Wasserfall führt. Scheint aber ein Zahlenschloss dran zu sein. Weißt du irgendwas darüber? Oder kennst du sogar den Code?
"Besonders viel kann ich dir leider nicht darüber erzählen. Ich weiß, dass da die Türe ist und dass sie ein Zahlenschloss hat. Da sind die Wissenschaftler immer hineinverschwunden, haben irgendetwas von Station Alpha geredet und davon, dass es alles streng geheim sei. Wir Sicherheitsleute wurden da überhaupt nicht in die Nähe von gelassen, egal wie oft wir gesagt haben, dass wir ja so unseren Job nicht richtig erledigen können. Wie auch immer, wir sollten uns langsam mal darum kümmern, dass wir auch alle was Warmes zu essen bekommen, möchtest du mir dabei vielleicht helfen?", ohne lange auf Ikers Antwort zu warten, begann Sarah in die Richtung von Haus 4A zu laufen.
Zoe untersuchte das Tastenfeld genauer - es sah so aus, als müsste man einen achtstelligen Code eingeben - das schloss einfaches Ausprobieren von vornherein aus. Dann nahm sie die Tasten selbst genauer unter die Lupe. Es waren die Ziffern von 1 bis 9, darunter noch drei Felder, eines zum Löschen, die Null und dann noch eines zum Bestätigen. Abgegriffen sahen sie alle aus - bis auf das Feld zum Löschen. Wahrscheinlich war es kein statischer Code gewesen, sondern einer, der regelmäßig geändert wurde. Na super, das machte es ja noch viel einfacher.
Die Leuchtstoffröhren strahlen ein unangenehm kaltes Licht aus, in das Rich beinahe direkt hineinblickte, um nach Kabeln zu suchen. Irgendwie hatte er sich ja eingeredet, dass es in dem Haus, in dem ihm vorhin eine Glühbirne durchgebrannt war, keinen elektrischen Strom gab, weswegen es gleich noch viel mysteriöser war, wie das Licht hier unten im Kellergeschoss funktionieren konnte. Die beiden Leuchtstoffröhren waren mit einem Kabel verbunden, damit wusste er also schonmal, wie die Kabel hierfür aussahen. Erster Erfolg, weiter so! Ein weiteres Kabel führte aus der vorderen Lampe in Richtung der Treppe. Rich verfolgte es mit den Augen - es führte zu einem kleinen Gerät, das so aussah, wie ein Bewegungssensor. Damit war auch klar, wie das Licht angegangen war. Das Kabel jedoch endete hier - also musste der Strom von der anderen Seite kommen. Von der hinteren Lampe jedoch führte kein Kabel weg - zumindest sah es im ersten Moment so aus. Als er genauer suchte, fand er einen Kabelansatz, der jedoch sofort in der Decke verschwand. Offenbar war die Verkabelung hinter der Decke durchgeführt worden.
Nova blickte in Richtung Boden - die abgetrennte Antenne war natürlich nicht zu finden, wäre ja auch noch schöner gewesen. Unten angekommen versuchte sie dann, die Kabel auszumachen, die unweigerlich vorhanden sein mussten. Und ja, da waren Kabel. Die direkt in den Boden führten. Klasse. Na immerhin eins wusste sie jetzt - vermutlich war die Steuereinheit in irgendeinem Keller zu finden, sonst würde es ja kaum Sinn machen, die Kabel unterirdisch zu führen. Immerhin eine Erkenntnis, wenn auch keine besonders zufriedenstellende.
Im Haus 1A stieg Casey gerade die Treppen hinunter in den Keller. Er gelangte in einen recht dunklen Raum, der immerhin auch keine Fenster hatte. Als er an der Wand entlangtastete, gelang es ihm recht schnell den Lichtschalter zu finden und den Raum in den trüben Schein einer alten Glühbirne zu tauchen. Vor ihm Stand ein großer ... was war das denn genau? Sah nach einem großen Ölheizofen aus, daneben ein großer Öltank. Und im verbleibenden Eck, das nicht von Rohren und großen metallischen Öfen und Tänken zugestellt war, stand ein Generator, der allerdings gerade nicht lief. Musste wohl ein Notstromgenerator sein, für den Fall, dass die normale Stromversorgung einmal ausfiel. Neben dem Notstromgenerator stand ein Werkzeugkasten, gefüllt mit Schraubenschlüsseln, Schraubenziehern, diversen Hämmer und Nägeln, einer Metallsäge und einigen Zangen. Gerade die Nägel waren zwar größtenteils durchgerostet, aber der Rest des Werkzeuges sollte eigentlich noch brauchbar sein.
Geändert von DSA-Zocker (31.05.2016 um 18:48 Uhr)
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