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  1. #81
    Wenn ich nur die Titel benenne wird man vermutlich wenig daraus entnehmen können, da man die ja frei benennen darf.

    Der Rover ist bei mir auf Hunde spezialisiert, Die Dragoon auf Cannon Action, der Harbinger als Deathbringer, der Warlock ist ein Elemancer und der Botanist ein Giftmischer, mit dem klangvollen Titel Monsanto (der Rest ist mir vom Namen leider weniger gelungen.)
    Gamingblog: Ulterior_Audience

    Gott, wie ich diesen hässlichen HD-Wakka Body-Snatcher Spacken verabscheue -.-

  2. #82
    1 Feld vpr Ende des Stockwerks gewiped, verdammt ist das bitter. Dieser Friedhof hat einige extrem schlimme Feinde und dabei dachte ich dass ich da jetzt durchfege weil man ja spürbar merkt wie viel stärker die Party mit legendären Titeln geworden ist. Aber so sind es auch die Gegner.
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  3. #83
    Ich hab in Stratum 4 den Master Key gefunden. Mensch, hinter der verschlossenen Tür von Stratum 2 haben sich die Entwickler mit dem Gimmick des Areals wirklich ausgetobt. XD

    Stratum 4 ist schon deutlich komplexer als sonstige 4. Stratum der Vorgänger.

    Und das 2. Battle Theme ist wieder mal richtig gut.^^

  4. #84
    Cool ich freue mich schon drauf, ja habe irgendwie mal in einem Thread was dazu gelesen. Da hat sich jemand ein bisschen enttäuscht darüber gezeigt (Ende 3. Stratums) dass die Etagen bisher so linear waren. Als Antwort bekam er ein: "Sei vorsichtig was du dir wünschst" entgegen gebracht.

    Ich selbst bin jetzt vor dem Undead King und habe soweit alle Vorberietungen getroffen, den Headless Hunter fand ich als FOE richtig cool, fast schon ein kleiner Miniboss.
    Gamingblog: Ulterior_Audience

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  5. #85
    So, 25F ist erreicht und ich stehe vor der Tür des letzten Hauptstory Bosses. Da Stratum 5 so tolle Ideen hatte und das Pacing relativ Temporeich und abwechslungsreich war habe ich Stockwerk 21-25 samt Sidequests recht schnell absolviert. Vom Rätseldesign geht es jetzt schon stärker Richtung Persona Q. ^^

    In Stratum 4 (Ab 18F) und 5 habe ich meine Karte mit Icons zugematscht, um nicht den Überblick zu verlieren. Das ist nicht mehr feierlich. XD

    Die Bossmusik ist toll. Sehr mutig, 2 Minuten Build Up zu erzeugen, bis die Musik in Schwung kommt aber der Boss geht ja etwas länger. Tolle Atmosphäre.^^

    Kann es sein, dass es in EO5 diesmal nicht die Signaturdrachen fürs Postgame gibt?
    Geändert von Ninja_Exit (17.12.2017 um 16:16 Uhr)

  6. #86
    So das 5. Stratum ist nun endlich erreicht. Der Kristall-Drache war der erste Boss den ich in dem Spiel wirklich als scheiße schwer empfand. Der Untote König hat so ein bisschen an der Grenze zu "sehr schwer" gekratzt war aber noch gut machbar bei gutem Ressourcen-Management, doch der Drache... uff!
    Es war echt gut dass ich mir die Quests immer bis zum letzten Moment aufgespart habe, bevor ich abgebe, was ja dann die maximale Belohnung mit sich bringt.
    Ob nun Amrita, Soma, Hamao Prime oder Nectar II ich habe mir wirklich alles reingepfiffen, weil die Heiler irgendwann einfach nur noch überfordert waren, ich muss dringend meinen Monsanto in der Richtung stärken.

    Der Drache selbst schien ein unglaubliches Soft-Pattern zu besitzen, was häufig zu Poker-Momenten geführt hat, ich konnte mir letztlich nur sicher sein ob der Angriff physisch oder magisch sein wird, ansonsten konnte ich die Stärke der Angriffe selten wirklich abschätzen. Generell war es so gewesen dass ich ich eher defensiv agieren musste in seinen magischen Phasen, um dann in den physischen mit Smoke Bombs, Frigid Reaps, und Buster Cannons rein zu lunzen. Der Boss lässt ja zum Glück leicht seine Füße binden, was ihn in seinen physischen Phasen nahezu harmlos macht, nur blöd dass mein Wolf dass manchmal ausversehen zu früh auslöst...
    Für die magischen Phasen gilt das gleiche, wobei sein Kopf etwas schwieriger zu binden ist, bzw habe ich ohnehin das Problem dass meine Gruppe Head Binds überhaupt nicht ausführen kann. Die einzige Möglichkeit ist da der Falke meines Wolfenstein (ehemals Rover) auf den ich mich überhaupt nicht spezialisiert habe und wenn man dann mal Glück hat, dann wieder mal in der falschen Phase. *kotz*

    Dann gab es hin und wieder Momente wo er in der physischen Form mit einem Angriff die ganze vordere Reihe weggerotzt hat. Einfach so. Es ist also schon recht High-Risk wenn man mal ordentlich Schaden bei dem Boss machen möchte, weil man einfach schlecht sagen kann was für einen Angriff er nutzt und wen er damit trifft.

    Auf jeden Fall hat es sich dadurch verdient angefühlt das 5. Stratum zu erreichen, der Anblick beim Erreichen ist einfach unglaublich schön, toller Einspieler dazwischen und ein Setting an dass ich mich direkt gewöhnt habe. Insgesamt finde ich jedoch dieses Mal wirklich jedes Setting unglaublich gut. In den Vorgängern gab es ja immer 1 oder 2 die mir weniger gut gefallen haben.

    Dafür muss ich sagen dass ich bislang von der Anzahl der Bosse ein wenig enttäuscht bin, die sind zwar alle ziemlich gut, aber es gibt eben immer nur einen am Ende jedes Stratums, da der obligatorische Extra-Dungeon nur den Untold Teilen vorbehalten bleibt halbiert sich die grundlgende Anzahl der Bosse. Dann gab es ja in den Teilen auch so manchmal mitten in den Stratums eingestreute Intermezzos, wie die Ameisenkönigin aus Untold oder der (fucking) Juggernaut aus Untold 2.
    Auch optionale Gegner gab es bislang noch gar nicht, lediglich der obligatorische F7 Postgame-Boss.
    Das ist dann schon ein wenig schade da man viele der erinnerungswürdigsten Momente mit diesen knüppelharten Bossen verbindet.


    @Ninja_Exit Wie hast du dir denn die Warp-Kristalle markiert? Ich habe dafür die Zahlen benutzt (das Kristall Symbol habe ich für die zerbrechbaren Kristalle verwendet)
    Also alle Kristalle die unmittelbar verbunden sind, haben die selbe Zahl, noch dazu habe ich Pfeile die auf den Kistall zeigen gemacht, immer in die Richtung, in die man warpen kann. Zu den Richtungen zu denen man hingewarped wird, habe ich einen Pfeil gemacht der vom Kristall wegzeigt. Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen und hat auch dazu geführt dass ich nie unwissentlich wieder zurückgeworfen wurde.
    Ich hatte tatsächlich das Gefühl dass man sich hierbei noch ein wenig zurückgehalten hat und das Dungeon Gimmick ruhig noch mehr hätte ausrasten können.

    Appropos ausrasten, der Bonus-Bereich in Stratum 2 war mir lange Zeit ein Rätsel. Ich hatte keinen Plan wie man früh genug über die 3. umstürzende Säule kommen soll.



    Kann schon verstehen dass die sowas trickiges nicht in den kritischen Weg packen wollten. DIe Extra Areale haben es insgesamt in sich, ich hätte auch nicht gedacht dass das Statuen Gimmick aus Stratum 1 so komplex werden könnte dass ich tatsächlich mal den Überblick verliere, habe da länger für gebraucht.

    Naja. Ich denke man merkt an meinen detailierten Schilderungen, dass mich Etrian Odyssey wieder einmal unglaublich mitreißt. xD
    Geändert von Klunky (28.12.2017 um 21:05 Uhr)
    Gamingblog: Ulterior_Audience

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  7. #87
    @Klunky: Zuerst habe ich die Zahlen verwendet, doch da in späteren Stockwerken deutlich mehr Teleporter als Zahlen existierten habe ich eine andere Methode verwendet.

    Zuerst ist mir aufgefallen, dass man sich immer in die entgegengesetzte Himmelsrichtung teleportiert. Sprich, geht man auf die nördliche Seite des Kristalles zu teleportiert einen der Kristall Richtung Süden. Also habe ich mit 4 Farben für die 4 Himmelsrichtung und 1 einheitlichen Ankunftsfarbe mit Notizmarkierung gearbeitet. So habe ich mich durch das 4. Stratum geschlagen.

    Deine Methode mit den Pfeilen klingt ehrlich gesagt viel besser. ^^

    Bist du in Stratum 5 schon dem tollen Gimmick begegnet? Ich fand gerade in 24F und 25F ist dadurch ein toller Spielplatz entstanden.

    Was die Bosse betrifft wird es im Postgame besser. Da sind einige ganz fiese Vertreter dabei. (Momentan bin ich in 27F)

    Stratum 6 ist aber ein ziemlich anspruchsvoller Postgame Dungeon.

    Optisch ist es wunderschön. Ich habe es in Stratum 5 gehofft, dass es passiert habe aber nicht gedacht, dass die Entwickler so mutig wären es in die Tat umzusetzen.

    Aber die Rätsel haben es in sich. 27F ist nur zu 2/3 kartografiert aber es sieht bereits jetzt ziemlich unübersichtlich aus. Aber das gefällt mir ganz gut. Untold 2 war ja für ein Postgame etwas zahmer, hier wird man mit ungewöhnlichen Dingern konfrontiert.

    Wenn das neue Etrian Odyssey das Kartenzeichnen noch wichtiger werden soll als zuvor, dann haben sich die Rätseldesigner bestimmt was richtig tolles ausgedacht. Zumindest ist nun meine Erwartungshaltung so. Ich bin mit EO 5 mehr als zufrieden und werde die letzten Stockwerke noch richtig genießen.^^

  8. #88
    Zitat Zitat von Ninja_Exit Beitrag anzeigen
    Bist du in Stratum 5 schon dem tollen Gimmick begegnet? Ich fand gerade in 24F und 25F ist dadurch ein toller Spielplatz entstanden.
    Ne, bislang noch nicht, ich habe lediglich kurz in der ersten Ebene reingestöbert, dann jedoch aufgehört.

    Dass es mehr in Richtung Persona Q geht finde ich auf jeden Fall gut, insgesamt bin ich begeistert davon wie die Entwickler es jedes mal schaffen mit einfachen Dingen anspruchsvolle Aufgaben zu kreiieren die stetig im Schwierigkeitsgrad steigen. Besonders hervorzuheben ist dabei die Synergie der einzelnen Hindernisse. Man begegnet meistens erst mal einem neuen Objekt oder FOE und benutzt es fast schon in trivialer Weise um die Funktionsweise zu verstehen, in Kombination mit entsprechenden FOEs ergeben sich dann ganz neue Verhaltensweisen des Objekts bzw die Hindernisse ergänzen sich gegenseitig und bilden zusammen ein anspruchsvolles Rätsel zur Umgehung des FOEs.
    So werden in Stratum 2 Giraffen eingeführt, die lediglich eine Strecke bis zu einer Wand oder einem Hindernis ablaufen, alle 3 Züge. 1 Zug zum ablaufen, 1 Zug zum verschnaufen und 1 Zug zum neu justieren.
    Zunächst muss einfach nur schauen nicht deren Weg zu kreuzen. Später werden dann Säulen eingeführt, die sich umstoßen lassen. Diese Säulen haben die Eigenschaft dass sie ein Feld versperren und durch umstoßen, 2 Felder vor dem ursprünglich versperrten Feld versperren (also die Säule fliegt ein Feld weiter und liegt dann längs)
    Man kann diese Säule falls möglich in eine von 4 Richtungen stoßen, so kommt es dazu das man überlegen muss von wo man die Säule umstoßen möchte, teilweise sind es entweder-oder Entscheidungen, weil man sich damit auch automatisch für die Wahl eines Weges entscheidet.
    Später dann begegnet man dieses Hinderniss in Kombination mit den Giraffen. Jetzt kann man diese nicht mehr einfach so umgehen stattdessen muss man die Säulen dazu nutzen, deren Route umzuleiten oder sie durch umstürzen der Säule im richtigen Moment gleich lahm zu legen.
    Doch nichts nur das, jetzt wurden neue FOE's eingeführt die ebenso in der Lage sind Säulen umzustoßen und versuchen den Spieler darunter zu begraben, bzw ihn den Weg zu versperren und einen zusätzlich dazu jagen.
    Ebenso gab es in der ersten Ebene für sich alleine stehend Skopione mit einem kreuzförmigen Sichtradius, auch diesen muss man die Sicht mit den Säulen versperren oder sich durch andere Gegner versperren lassen.
    Plötzlich greift alles ineinander, die Säulen, die Giraffen, das umstürzen. Alles für sich stehend agiert recht simpel doch zusammen genommen ergeben sich völlig neue Möglichkeiten.


    Dieses Prinzip greift mal mehr mal weniger auf jedes Stratum zu, was sie von Ebene zu Ebene spannender werden lässt wie ich finde. Klar manchmal kann es auch anstrengend sein wenn man sich in Sackgassen manöveriert, aber stets ist man neugierig zu sehen was für Ideen und Rätsel sich die Entwickler als nächstes ausgedacht haben und ob man sie austüfteln kann. Diejenigen die dagegen eine Abneigung verspüren können ja jederzeit diese FOE's auch bekämpfen, haben dann aber auch einen harten Zeit- und Ressourcen raubenden Kampf vor sich.
    Gamingblog: Ulterior_Audience

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  9. #89
    So "nur" noch der Endboss und ein paar FoE Kämpfe die ich noch vorträglich machen wollte und dann bin ich mit dem Spiel durch. Ich habe mal kurz reingeschaut und bin etwas ernüchtert darüber dass das Spiel überhaupt keinen dramatischen Aufbau zum Finale besitzt, es hätte eigentlich von da aus auch beliebig weitergehen können.
    Da kommt dann dieses Waldwesen (was sehr an dieses eine aus Etrian Odyssey 1 erinnert) und sagt einem noch kurz zum Schluss so beim vorbeigehen. Achja hier ist übrigens noch so'n Ding dass die ganze Welt zerstören wird, wenn man es nicht tötet. H4ve fun!

    Bin dann mal so kurz reingegangen und dann war dort irgendein generisches Chaos-Viech in einem plötzlich dunklen Raum. Also ne das ist ja wirklich komplett erzwungen. Natürlich hat Teil V keine Story wie die typischen Untold Teile, doch selbst in Teil IV gab es mehr oder weniger einen Klimax auf den hinausgarbeitet wurde, hier gleicht der Abgang eher einem feuchten Furz. Ein bisschen schade.

    Was das Stratum an sich betrifft, so hat es mir definitiv gefallen. Es war jedoch gerade zur letzten Etage hin extrem anstrengend. Da muss man das Feature dieses Stratums ja wirklich für die meiste Zeit durchgängig nutzen, was es echt schwer macht sich zu orientieren, wegen übersehener Lücken wusste ich mehrere Male nicht weiter, ich hatte da überhaupt Probleme die Karte zu komplettieren, dafür tun nämlich die Random Encounter ihr übriges, die Rate ist hier nicht ohne und die Gegner sind in ihrer Zusammenstellung in 9 von 10 Fällen eine Wipe Gefahr. Also hier war es dann wirklich beim ersten mal so dass ich bei bestimmten Gegnergruppen einfach nur noch versucht habe zu flüchten. Dieses Schwein zusammen mit dem Reh im Hintergrund können einen in einer Runde ausknocken, da muss man schon sehr viel Glück mit den Zustandsveränderungen haben um den Kampf zu gewinnen.

    Übrigens meine Prognose was Stratum Nummer 6 vermutlich sein könnte:

    Geändert von Klunky (06.01.2018 um 09:34 Uhr)
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  10. #90
    Das stimmt. Es wirkt, als wäre nach Stratum 3 der Fokus eine Geschichte zu erzählen stark abgeflacht worden. Das ist ja ein Punkt der von den Fans der Reihe groß kritisiert wurde.

    Dabei hätte Stratum 4 eine mal etwas andere Geschichte erzählen können. Gerade das so früh schon unbekanntes Terrain freigesetzt wird und diese dann auch noch mit Reichtümern in Form von Diamanten/Kristallen locken hätte es viel mehr die Schattenseiten des Yggdrassil Tagesgeschäffts darstellen können. Nicht nur, dass die Entdeckerkollegen übermutig werden und mal eine vereinzelte Wache versucht schnelles Geld zu machen hätten auch verzweifelte Zivilisten sich an den Wachen zum Geomagnetischen Pol vorbeischleichen können um Edelsteine zu sammeln. Doch der Plot wird nach 16F über Bord geworfen als ob es sich von selbst regelt. Es hätte ein interessanter Prüfstein der Stadt werden können. Gerade wenn in der Bar Leute ankommen mit Aussagen wie "Im neuen Stratum wirst du reich. Nur eine Tour und du hast ausgesorgt" wie einer nach 16F aus der Bar sagte hätte das Schlimmste aus den Leuten hervorholen sollen.

    Man hätte den Plot nur durchs ganze Stratum spinnen müssen und es wäre in Ordnung gewesen.

    Interessanterweise hat Stratum 6 mehr Plot als Stratum 4 und 5 und fühlt sich Storytechnisch nach Hauptstory statt Postgame an. XD

  11. #91
    Ok ich glaube das wars, ich kriege den Endboss nicht geplättet. Der Rekord den ich bislang geschafft habe war die Hälfte. Doch mehr geht einfach nicht, vor allem weil der Kampf gegen Ende ja nur noch schwerer wird.
    Mit Head Binds habe ich bis auf den ollen ungeskillten Adler nichts. Schlaf scheint allgemein ziemlich nutzlos zu sein wenn mein max geskilltes Judgement vom Harbinger sich immer im falschen Moment auslöst (größte Fehlinvestition von Skillpunkten)

    Ich bin einfach den kompletten Kampf damit beschäftigt mich am Leben zu halten und komm nicht zum Schaden machen und wenn doch, dann ist das meistens mein Elemancer, aber der verbrät auch ohne Ende TP. Ich habe zwar viele Amritas, dafür aber nur die einfachen (und einen vom starken)
    Eine wichtige Rolle für den Schaden nimmt mein Dragoon ein, doch der muss ja fast schon die komplette Zeit Line Guarden, denn eine Physische Nahkampffähigkeit vom Boss reicht aus um meinen Rover und Harbringer an der Front-Line auszuknocken. Insgesamt muss ich bei dem Kampf unheimlich oft wiederbeleben und alles wieder hochpeppeln.
    Die Miasmaphasen kann man gleich vergessen, da geht ja wirklich gar nichts.
    Es ist zum verzweifeln.
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  12. #92
    Uff... was für ein Kampf ich bin absolut am Ende, ich glaube das war der schwierigste Kampf den ich je in einem Etrian Odyssey hatte und der Spannendste gleich mit, Dabei hat die Serie in ihren jüngsten Iterationen schon einige Brecher gehabt.

    Mir egal ob man den Boss mit irgendeinem broken Setup in 5 Runden killen kann, ich kenn es nicht und will es auch gar nicht kennen, bei meiner Klassenwahl bin ich definitiv in eine eher bodenständigere Richtung gegangen, wenn es ein Extrem gab, wurde es mit dem legendären Titel wieder abgeschwächt. Vielleicht war es totaler Murks was ich da getrieben habe, doch letztendlich hat es dazu geführt dass dieses EO die wohl natürlichste Schwierigkeitskurve besaß wie ich es sonst von der Serie gewohnt war.
    Kein Stratum war leichter als das davorige, jeder nachfolgende Boss war garstiger und komplizierter als der Letzte. Sonst wirft man der Serie ja vor dass die Spiele nur zu Beginn schwer sind und ab einen gewissen Handlungsspielraum auf einem einheitlichen Level eher leicht bleiben. Das kann ich aus meiner Erfahrung heraus höchstens für die normalen Gegner in den Etagen bestätigen, es hängt mitunter auch sehr stark damit zusammen wie die Party-Komposition aussieht und welchen Schwierigkeitsgrad man gewählt hat.
    Hier jedoch wurde es auf beiden Ebenen (Bosskämpfe und Dungeon) zunehmendst härter und härter, auf 25F war wirklich jede Begegnung ein möglicher instant Wipe. Das hat solch absurde Ausmaße angenommen dass ich nicht erwartet hätte gegen den finalen Boss eine Chance zu haben, denn wenn ich gegen die normalen Gegner nicht mal richtig Land sehe, wieso sollte es da beim Boss anders sein? Aber so schien es tatsächlich gewollt zu sein.

    Hier mal ein Vergleich wie ich die Bosse empfand und wie viel Versuche ich gebraucht habe:

    Stratum 1: First Try, Schwierigkeitsgrad: Sehr Leicht, ein bisschen Crowdcontrol ist vonnöten ansonsten gibt es zahlreiche mögliche Taktiken den Boss zu plätten.
    Stratum 2: First Try, Schwierigkeitsgrad: Leicht, für mich sogar sehr leicht, weil mein Setup zufällig genau auf seine Schwächen abgestimmt war.
    Stratum 3: Third Try, Schwierigkeitsgrad: Schwer, hier wurde es schon langsam happig, da der Kampf sehr viel länger dauert und man sparsam mit seinen Ressourcen umgehen muss, dazu muss seine Angriffe in den richtigen Phasen des Kampfes timen
    Stratum 4: Fifth Try: Schwierigkeitsgrad: Scheiße Schwer, sehr randomisiertes Pattern, es ist jedoch vorsehbar den Angriffstyp zu bestimmen, dennoch ist der Schaden sehr groß und es gibt viele Stolperfallen wodurch man innerhalb einer Runde wipen kann.

    Stratum 5: Schwierigkeitsgrad Unfassbar Scheiße Schwer: Ich habe gegenüber letztes mal jedes meiner Gruppenmitglieder sage und schreibe 1 Level höher trainiert und die Auswirkungen die es auf den Kampf hatte waren kaum spürbar, dabei habe ich jedoch noch ein paar nützliche Skillpunkte verteilen können und ein bisschen an meiner Ausrüstung geschraubt.
    Es hat 1 1/2 Stunden gedauert bis jeder sein Level-Up hatte und dann hatte mir jemand im Etrian Reddit empfohlen bis Level 70 zu leveln. Dafuq!? oO (Ich war Level 60 am Ende)
    Der Kampf war genau so schwer wie vorher, im Endeffekt waren die Unterschiede minimal, ich habe jedoch ein paar weitere Sachen bei meiner Herangehensweise hinzugefügt:

    • Ich habe mir aus dem Laden Items gekauft die Head Bindings verursachen, die Chance ist allgemein relativ hoch, hätte ich nicht für möglich gehalten. Damit hatte ich ein weiteres Werkzeug um die super Attacken des Bosses rechtzeitig zu stoppen und darüber hinaus ein paar Runden Ruhe vor seiner Magie zu haben.
    • Ich habe meinen Rover zwischen Front & Back Row alternieren lassen, tatsächlich ist diese Klasse nicht für die Front gebaut, auch als Hound Rover nicht. In der Back Row habe ich meinen Rover nur selten angreifen lassen, stattdessen habe ich als main healer genutzt, während der Botanist mehr damit beschäftigt ist Zustandsveränderungen zu verursachen und nur sporadisch zu heilen, zusätzlich habe ich für Ausnahmesituationen noch genug Soma auf der Halde.
      Immer wenn ich den Boss versteinert habe, (mehr dazu im nächsten Punkt) habe ich meinen Rover in die vordere Reihe gepackt und dann Slaughter Shot gespammed)
    • Das Wichtigste! Der Boss ist gegen Versteinerung zwar ressistent aber nicht immun, das ist eine der wenigen Zustandsveränderungen bei denen man wirklich Ruhe hat und sich darauf konzentrieren kann Schaden zu machen. Normalerweise macht man bei versteinerten Gegner nur wenig physischen Schaden. Doch mein Rover besitzt einen Waffenskill, der nur sehr selten trifft, dafür aber die Verteidigung umgeht, da Versteinerung die Agilität des Betroffenen auf 0 reduziert, kann der Angriff nicht mehr verfehlen. Der Harbinger macht mit Frigid Reap ohnehin Element-Schaden der seiner Schwäche entspricht und mein Dragoon kann sich für einen destruktiven Cannon Burst vorbereiten.
    • All Mist um seine Element Angriffe abzuschwächen mit eingepackt.



    Punkt 3 klingt unglaublich komfortabel, ist es aber keineswegs. Versteinerung bei ihm hervorzurufen... so weit muss man erst mal kommen, davor muss ich erst mal eine andere Zustandsveränderung erzeugen damit mein Botanist dazu in der Lage ist. Die Wahl lag da passenderweise auf Blind, weil es bis auf Schlaf die einzige Zustandsveränderung ist, gegen die er nicht ressistent ist. Aus jenen Grund wollte ich noch einen Level mit meinen Botanisten erreichen, weil der Skill auf 4/10 lag.

    Dazu kommt der unumstößliche Fakt dass es die Phase ist, nach der ich den größten Mana-Ressourcen Schwund habe. Das ganze drauf bursten zehrt die TP bestimmt um die Hälfte wenn nicht sogar mehr weg.
    Insgesamt ist es mir gelungen ihm im Kampf 2x zu versteinen, in diesen Phasen habe ich ihn bestimmt um die 40-50% seiner Leben wegziehen können.
    Ich hatte Glück dass die Zustände auch immer 4 - 5 Runden gehalten haben. Jeder erfahrene Spieler weiß ja, wenn man einmal einen Gegner eine Zustandsveränderung zugefügt hat, wird er danach für 10 Runden dagegen ressistenter. Aus dem Grund habe ich versucht diese Versteinerung immer dann zu erzielen, wenn das Feld vom Misama belegt war, bzw der Boss sich für sein Burning Miasma bereithält. (alle 2 Perioden)

    Ich hatte um die 7 Amritas, 1 Amrita II und 3 Hamao Prime's mit dabei gehabt um die TP aufzuladen, bis auf das Amrita II gewinnt man nicht gerade viel TP durch die Gegenstände, normale Amritas sind das einzige was käuflich zu erweben ist und die heilen gerade 40 TP. Die sind mit einem Angriff meines Warlocks schon wieder verbraucht.

    Der Ende des Kampfes war unfassbar spannend, mein Herz war richtig am rasen, der Lebensstand des Bosses entsprach so ungefähr dem Stand des Like-Balkens dieses einen Rebecca Black Videos zu Anfangszeiten. Ich habe gerade die 2. Versteinerung ausgelöst und konnte noch mal richtig draufbursten doch schon da hat sich abgezeichnet dass ich den Zustand nicht voll ausnutzen kann, da die TP meiner Gruppenmitglieder langsam zu Neige geht. Ich habe noch mal alles draufgeholzt was ging. Mein Botanist hatte noch am meisten TP, also habe ich den Rover dazu angehalten mit Target Arrow die Verteidigung zu senken, während der Debuff vom Botanisten direkt wieder disspelled wird damit die teure Feuerbombe so um die 500 Schaden anrichtet. Das letzte Amrita ging daraufhin für meinen Harbinger drauf, der seinen relativ erschwinglichen Frigid Reap gespammed hat. Noch vor Ende der Versteinerung gingen alle TP der Gruppe drauf und ich musste verzweifelnd mit ansehen, wie meine Gruppe fortan Weintrauben auf den Feind wirft.

    Es war zwar nur noch sau wenig übrig vom Lebensbalken des Bosses übrig, doch der Schaden den ich mit normalen Angriffen mache ist lächerlich genug dass der Kampf noch weitere 10 Runden andauern könnte.
    Die Hoffnung war also auszuharren, zu warten bis sich die Union Leiste füllt, zu warten dass er sich mit seinen eigenen Miasma möglicherweise dahin rafft. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch ein paar Soma und Soma Primes um mich bei stetigen Verteidigen für das nächste Miasma zu halten.

    So dachte ich... und dann hat doch ein übler Panic Crush die komplette vordere Reihe ausradiert. Gleichzeitig setzte das Miasma ein.
    Tja was mache ich nun? Union Leiste dauert zu lange. Also weiter weiter verteidigen und irgendwie die vordere Reihe (dessen Leichen nun nach hinten gerutscht sind) mit meinen letzten paar Nectars wiederbeleben. Hatte tatsächlich geklappt weil er danach Element Angriffe eingesetzt hat und den Angriff beider Seiten verstärkt hat. Ich konnte also die Gruppe dank meinen Items noch auf Biegen und Brechen, zumindest LP-technisch hochpeppeln. Dann wollte er zum Super Angriff ansetzen, tja der letzte Headbind war noch keine 10 Runden her und ich hatte keine TP mehr... was mache ich jetzt? Alle verteidigen und das letzte All Mist aufbrauchen. Hatte funktioniert. Die Gruppe hatte danach noch ein bisschen LP übrig was ich daraufhin mit meinen immer noch vorhandenen Soma Vorrat auffüllen konnte. Danach habe ich geschaut irgendwie noch Schaden zu machen und mich gleichzeitig zu heilen. Wichtig war dabei mein Harbinger, weil er der einzige war dessen normaler Angriffsschaden gerade so noch den 3-stelligen Bereich erwischt. An sein Wohlergehen lag mir am meisten, während der Warlock und Botanist nur in die Item-Kiste greifen können. (wo außer Heilung, und disspells nichts mehr vorhanden war.)
    Der Lebensbalken von ihm war schon mikrowinzig, dennoch wollte er durch meine schwachen aber fequentierten Angriffe nicht einfach umkippen . Stattdessen holte er noch mal seinen random treffenden Donnerangriff raus, der 2 Meiner Gruppenmitglieder (Rover und Harbinger) direkt gekillt- und die anderen extrem angeschlagen hat. Das Miasma tauchte daraufhin erneut auf...

    Ok, das letzte Soma. Ich könnte es zwar einsetzen doch es wird nicht genug Heilen um den nächsten möglichen Flächenangriff zu überleben, mit dem letzten Nektar könnte ich meinen Damage Dealer aka Harbinger wiederbeleben und hoffen, dass der Boss seinen Buff nutzt und damit eine Runde vergeigt. Mir bleibt nichts anderes übrig, einfach Schaden machen wird nicht reichen, da der Boss schneller sein wird als ich und ich nicht weiß ob der Schaden wirklich reicht, auch der Schaden den er mir zufügen würde, müsste schon stark genug sein um mich gleich zu töten, damit das Miasma es ihm gleich tut.
    Ja scheiße. Ich lass es also drauf ankommen. Der Boss greift überraschanderweise zu einen normalen Angriff und... killt die Töle von meinen Rover. Ach stimmt, ja der Hund hat sich seine Wunden leckend auch noch auf dem Feld gehalten und seinen Angriff abgeblockt. R.I.P Mandy mein erstes Haustier was ich jemals hatte.

    Ich habe zwar meinen Harbinger wiederbelebt, habe jedoch nicht damit gerechnet dass das Miasma selbst, nun 2 weitere Gruppenmitglieder wegfegt. SHHHHICE.
    31 läppischer Schaden, doch genug um die 17 HP starke Dragoon und den 29 Hp starken Botanisten endgültig zu erledigen.
    Jetzt blieben also nur noch mein Warlock und der wiederbelebte Harbinger. Der Boss wird mich in der nächsten Runde 100%ig töten, selbst wenn die Gruppe schneller wäre, der Harbinger ist in der hinteren Reihe gefallen (also weniger Angriff) und mein Walock macht 1 Schaden wenn es hoch kommt.

    Doch plötzlich höre ich ein nur allzu vertrautes Geräusch, ein Hoffnungsfunkte hellte auf: die Union Leiste des Warlocks (der sich erstaunlich gut gehalten hat) ist vollständig geladen. Unter normalen Umständen hätte das nichts beduetet, ich war immerhin nur zu zweit, doch Union Skills haben stets oberste Prio. Ich stecke also alles in einen letzten, finalen Angriff, eine Double Attack bestehend aus meinen Warlock und Harbinger.
    Sie setzen also an zu einem letzten finalen Schlag... mein Warlock: Zack! 11 Schaden. Der Harbinger: PAM! 113 Schaden!! Und tatsächlich... der Boss, der ewige Tyrann löst sich plötzlich in Rauch auf. Charon und Veynard (so heißen die übrigens) haben es geschafft, im allerletzen möglichen Moment, die Welt ist gerettet, das Herzrasen nimmt ab und ich stoße affektartig Jubelschreie aus!

    Oh mein Gott. Außenstehende denken bestimmt: "wasch labert der da!?"
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