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Thema: Virtual Reality Gaming - Enter the Holodeck

  1. #41
    Was bringt einem die tolle immersion, wenn man eh nur an einem Fleck steht und löcher in die Luft guckt?

  2. #42

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Egal was bisher gezeigt wurde, mich konnte der ganze VR-Kram bisher noch nicht mal im Ansatz begeistern (vom Platz, denn der Kram braucht, will ich gar nicht erst anfangen). Ich bin echt gespannt, wie sich PlayStation VR zum Release schlagen wird oder ob es nur wenige Monate danach so unbedeutend wird, wie es bei Microsoft Kinect inzwischen ist.

  3. #43
    Ich durfte gestern im Kölner Saturn die PSVR testen und bin von der Erfahrung bereits recht angetan. Zwar gab es keinen vollwertigen Spieletitel, aber die beiden kurzen Demos haben bereits recht gut demonstriert, was in punkto Bedienung und Optik möglich ist.

    "The London Heist" war hierbei vor allem im Hinblick auf die Steuerung mit zwei Move-Controllern interessant. In der virtuellen Realität wurden einem grob animierte Hände eingeblendet, mit denen man per Trigger an der Rückseite zupacken konnte. Das lief in meinem Fall ziemlich intuitiv ab und ich brauchte keine Erklärung, um Dosen zu greifen und durchs Auto zu schmeißen oder das Handschuhfach zu öffnen und Munition herauszunehmen. Die spielbare Verfolgungsjagd-Actionsequenz war nicht überragend, aber das Zielen, Schießen und Nachladen funktionierte ziemlich gut. Grafisch war die Sequenz nicht besonders hübsch, aber auch nicht störend hässlich. Vielleicht in etwa wie ein eher rudimentärer PS3-Titel.

    Etwas besser sah "The Deep" aus, wobei das auch weniger Spiel als vielmehr eine in Spielgrafik dargestellte Tauchfrequenz ist. Dafür konnte ich mich hierbei wegen fehlender Interaktionsmöglichkeiten mehr auf den Seheindruck an sich konzentrieren. Grundsätzlich war mein Eindruck positiv. Das Sichtfeld ist ausreichend groß, auch wenn man die Ränder durchaus wahrnehmen kann. Das Bild ist ein wenig unscharf, aber hat nicht ein derart auffälliges "Fliegengitter" wie die Rift DK2. Am ehesten kann man sich den Seheindruck vorstellen, als würde man durch eine Taucherbrille gucken, die anstatt Glas eine stark transparante Textilschicht eingespannt hat. Anders als die Shooter-Sequenz durfte man hierbei stehen und sich in einem kleinen Radius sogar bewegen. Wenn man den Grenzen des virtuellen Käfigs zu nah gekommen ist, wurde zwar ein Hinweis eingeblendet, aber Bildstörungen gab es nicht. Allgemein funktioniert das Headtracking per Kamera super, selbst wenn man sich komplett umdreht oder in die Luft bzw. auf den Boden schaut. Die Brille sitzt übrigens jederzeit fest, aber nicht zu fest auf dem Kopf und ich könnte mir vorstellen, dass auch längere Sessions kein Problem darstellen.

    Sicherlich reichen die 15 Minuten, die ich zur Verfügung hatte, nicht aus, um ein wirkliches Fazit zu ziehen. Außerdem muss spielerisch noch mehr kommen, als nur nett anzusehende Mini-Sequenzen. Für mich ist nach dem Test die PSVR aber vorerst ganz oben auf meinen Wunschzettel für den Einstieg ins VR-Gaming gerückt, hoffentlich bei Erscheinen im Herbst dann auch direkt im Bundle mit der Neo-Variante der PS4.

  4. #44

    FEE-FI-FO-FUM, I SMELL THE BLOOD OF CASUL SCUM!
    stars5
    Hansaring oder Schildergasse? Und haben die das jetzt dauerhaft da rumliegen, oder war das irgendnen Eventdings?

  5. #45
    Das war im Saturn Hohe Straße/Schildergasse im Rahmen der "PlayStation VR Tour". Die ziehen aktuell quer durch Deutschland und sind in verschiedenen Märkten bzw. bei Events vertreten. Nach Köln kommen sie am 09. und 10. August aber auch noch einmal. Schätze mal, dass die Brillen erst dann dauerhaft in den Märkten liegen, wenn es sie auch offiziell zu kaufen gibt.

  6. #46

    FEE-FI-FO-FUM, I SMELL THE BLOOD OF CASUL SCUM!
    stars5
    Jau, dank Barney hab ich dann heut auch mal PSVR austesten können. Into the Deep ist schon wirklich genial gemacht. Ich hab mich die ganze Zeit fasziniert im Kreis gedreht. Gegen Ende bin ich dann sogar auch nochmal ein ganzes Stück zurückgewichen. Sollte ich das "Spiel" je irgendwann zuhaus haben, stell ich mich dafür noch auf ein wackliges Balanceboard oder so^^
    Um zu den Rändern noch was zu sagen, war ich leider viel zu sehr abgelenkt vom Geschehen. Auf jeden Fall bin ich mir sicher dass das Teil definitiv früher oder später bei mir landen wird.
    Jetzt träum ich erst recht von nem Jumping Flash Nachfolger in VR......

  7. #47

    Etwa ab 2:20 gibt es eher durchwachsene News zum Thema VR: Die aktuellen Charts geben für VR keinen Boom eher nur das Gegenteil her.

    Eingeschobene News am Schluss: GameStar und GamePro übertragen das Sony-Event heute Abend Live bei dem die neue Slim und die Neo vorgestellt werden sollen, eventuell werden in dem Zusammenhang auch noch ein paar Worte zu Playstation VR fallen.

  8. #48
    Also ich bin bedient


    https://s3.amazonaws.com/llamasoftmu...s/Polybius.mp4
    ist alleine schon Kaufgrund genug.



    (den hier müsst ihr in VR schauen, ja, euer Android Handy reicht dafür auch aus)

    Geändert von Tako (13.10.2016 um 18:33 Uhr)

  9. #49
    Da ist ein Fehler im System. Llamasoft? Da müsste eigentlich Sinnesloschen Inc. stehen

    Aber Alter. Das direkt auf die Augen? Ich glaube danach hätte ich wahrscheinlich einen Termin mit meiner Kloschüssel 0__o

    Hier mal ein Feedback zu Playstation VR von einem LPer, den ich regelmäßig gucke. Klingt eigentlich ganz gut:



    EDIT:
    Hier noch ein Info-Video von der GameStar:


    Geändert von KingPaddy (15.10.2016 um 17:28 Uhr)

  10. #50
    VR ist jetzt serious.

  11. #51
    Zitat Zitat
    Die Jury hat in Dallas, Texas im Prozess zwischen Oculus VR und Zenimax entschieden, dass Zenimax insgesamt 500 Millionen US-Dollar zustehen, nachdem Oculus-Gründer Palmer Luckey und damit auch Oculus VR gegen ein Non-Disclosure-Agreement verstoßen haben. Gleichzeitig stellte die Jury aber auch fest, dass Oculus keine Firmengeheimnisse unrechtmäßig verwendet habe, wie von Zenimax ursprünglich angeführt.
    Oculus VR soll aber 200 Millionen US-Dollar für den Verstoß gegen die Verschwiegenheitserklärung (NDA: Non-Disclosue Agreement) bezahlen und weitere 50 Millionen für Copyright-Verstöße. Luckey und Oculus müssen je weitere 50 Millionen wegen falscher Angaben bezahlen und der ehemalige CEO Brendan Iribe wurde zu einer Zahlung 150 Millionen US-Dollar aus gleichem Grund verurteilt.
    John Carmack, Mitbegründer von id Software und seit August 2013 bei Oculus VR angestellt, wurde dagegen nicht verurteilt. Ihm wurde vorgeworfen, bei Zenimax (die id Software 2009 übernommen haben) entwickelte Technik für die Oculus Rift verwendet zu haben.

    Quelle: GameStar
    Dazu prüft Zenimax weitere rechtliche Schritte. Ein Verkaufsverbot sei da unter anderem denkbar. Kämen sie damit durch, wäre es das vorerst mit der Rift gewesen.

  12. #52
    Carmack hatte sich gestern noch mal zu dem Urteil geäußert und sich vor allem an dem aufgehängt, was der von der Gegenseite bestellte Experte so zu erzählen hatte. hatte ihm unwissenschaftliches Arbeiten und eine nicht funktionierende Argumentationsweise vorgeworfen. War recht lustig zu lesen.

    Zenimax hat sich dazu nun mit einer Reaktion geäußert, wo sie Carmack wiederum vorwerfen unter Eid gelogen zu haben. Also da scheint jetzt wohl das Tischtuch endgültig zerschnitten zu sein:

    Zitat Zitat
    Zusätzlich zur Aussage des Experten, der sowohl buchstäblich und nicht buchstäblich kopierten Code fand, haben auch Oculus-Programmierer zugegeben, dass sie Zenixmax geschützten Code verwendet haben (einer ging so weit und gab das Copy-Pasten von Inhalten in das Oculus SDK zu). Auch der Oculus-Mitgründer Brendan Iribe, in Schriftform, stellte eine Lizenzanfrage für »von Carmack kopierten Quellcode«, den man für die Oculus Rift benötigte. Dass das Gericht einen Bruch von Zenimax Urheberrecht erkannte, sollte nicht überraschen. Die Oculus Rift wurde auf Basis von Zenimax-Technologie entwickelt.

    Im Bezug auf das Leugnen der Beweisvernichtung, der unabhängige Experte des Gerichts stellte fest, dass 92 Prozent der Daten auf Carmacks Festplatte gelöscht wurden. Als Carmack von der Gerichtsverhandlung erfuhr, zerstörte er direkt alle Daten und seine eidesstattliche Erklärung dazu war falsch. Das sind die harten Fakten.
    Den Rest und die Carmack-Aussage könnt ihr euch auf der GameStar mal anschauen.

    Scheint mir ganz so als wäre in dem VR-Bereich dann doch für alle Parteien noch massiv wirtschaftliches Potenzial drin.

  13. #53

    Info-Happen zu Fallout 4 Virtual Reality

    Und wo wir zuletzt schon bei Bethesda und VR waren:

    Zitat Zitat
    Eine der überraschenden Ankündigungen der letzten E3 war Bethesdas Vorhaben das erfolgreiche Fallout 4 auch in einer eigenen VR-Version anbieten zu wollen, in seiner kompletten Länge. Seit der Ankündigung ist es jetzt lange still um das Projekt gewesen. Da kürzlich Resident Evil VII gezeigt hat, dass man aufwendige Triple-A-Spiele in gute VR-Erfahrungen verwandeln kann, ist besonders interessant, dass sich Todd Howard in einem Interview kürzlich auch zum Fortschritt von Fallout 4 VR geäußert hat. Zwar hob er die geile Spielerfahrung hervor, war jedoch mit konkreten Informationen sparsam.

    So funktionieren die Pipboy-Funktionen wohl schon sehr gut, etwas das vermutlich durch die bereits native Umsetzung des Pipboys als Teil des Charaktermodells und nicht als abgekapseltes Menü begünstigt wurde. Auch V.A.T.S. soll im VR-Modus bereits viel Spaß machen. Allerdings scheint der VR-Modus noch einige Zeit zu brauchen, bis er ausgereift ist, noch wird in vielen Punkten experimentiert. So ist selbst die Umsetzung der Fortbewegung in der Spielwelt noch im Probierstadium. Derzeit schaue man sich das in vielen VR-Spielen übliche >>Teleportieren<< an, allerdings strebe man generell an, verschiedene Fortbewegungsmöglichkeiten einzubauen, da viele Spieler unterschiedliche Erfahrungen bevorzugen würden.

    Da gerade die VR-Erfahrung von Motion Sickness geplagt wird, eine nachvollziehbare Entscheidung.

    by TheElderScrolls.info und RPG²square

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