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Thema: Landtagswahlen und anderer "Kleinkram"

  1. #21
    Ich weiß nicht, das rituelle Posten der genauen Prozentzahlen aus dem Wahl-O-Maten hat für mich immer ein bisschen was von Gesinnungs-Schwanzvergleich. Ich mach den eigentlich auch nur, weil die Begründungen der PARTEI immer wahnsinnig lustig sind. Außerdem merkt man oftmals, welche Aussagen von den Parteien nur gegeben wurden, um nicht ganz doof dazustehen, zum Beispiel bei der Prävention gegen Rechts, wo ALLE Parteien dafür sind, laut Begründungszeichen. Dadurch kommen auch diese manchmal überraschend hohen Werte bei Parteien zusammen, die man nie im Leben wählen würde - die versuchen aktiv, sich besser zu positionieren, indem sie bei Fragen, wo sie eine sehr große Mehrheit erwarten und die ihnen eigentlich nicht wirklich am Herzen liegen, mit der Masse mitgehen. Die AfD macht das besonders gerne. Achtet da mal drauf. Bei den ganzen "unwichtigen" Fragen haben die erstaunlich progressive Ansichten, wenn man klar sagen kann, wie sich die Mehrheit der Anwender entscheiden würde (Mobilfunkausbau zum Beispiel, da ist auch die NPD vorne mit dabei.)

    Ich finde es interessant, wie viele Fragen aus Programmen ich jetzt gar nicht in die Regionalpolitik geworfen hätte. Erbschaftssteuer, Abschiebungen, Hartz-IV-Kürzungen... Geht es da nur um Tendenzen für Abstimmungen im Bundesrat oder wie?

  2. #22

    [Guardian Force] Examinierter Senfautomat
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    Zitat Zitat von Caro Beitrag anzeigen
    Ich finde es interessant, wie viele Fragen aus Programmen ich jetzt gar nicht in die Regionalpolitik geworfen hätte. Erbschaftssteuer, Abschiebungen, Hartz-IV-Kürzungen... Geht es da nur um Tendenzen für Abstimmungen im Bundesrat oder wie?
    Zum einen das (Sachsen und Rheinland-Pfalz haben immerhin vier Sitze darin und Baden-Württemberg sechs), zum anderen gibt es aber auch unterschiedliche Handhabungen innerhalb der Landespolitik in den einzelnen Teilbereichen (zum Beispiel, wer Träger der Jobcenter ist oder die zentrale oder dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen). Bayern zum Beispiel ist eher ein "Freund" der Sammelunterbringung als NRW, wo eher Wert auf eine dezentrale Unterbringung (im Normalfall) herrscht. Auch die Art der Abschiebung (offen oder geheim) liegt im Ermessen der Landespolitik. Es hat mich allerdings etwas gewundert, dass Bildung diesmal nur eine realtiv untergeordnete Rolle gespielt hat, was sonst eigentlich der heilige Gral der Landespolitik ist (und auch in Sachsen gäbe es da aus eigener Erfahrung auch noch etwas zu tun).

  3. #23
    Zitat Zitat
    ch finde es interessant, wie viele Fragen aus Programmen ich jetzt gar nicht in die Regionalpolitik geworfen hätte. Erbschaftssteuer, Abschiebungen, Hartz-IV-Kürzungen... Geht es da nur um Tendenzen für Abstimmungen im Bundesrat oder wie?
    Würde ich meinen. Es geht ja darum wie Sachsen-Anhalt sich da positionieren soll, so die Formulierung, was schon impliziert, dass es da um Gesetze geht, wo Sachsen-Anhalt um seine Meinung gefragt wird oder zumindest ein Statement zu abgeben sollte, zum Beispiel wenn Frau Merkel wieder eine ad hoc Aufnahme beschließt, obwohl die Leute dann dafür zahlen dürfen bspw. Ist schon eine relevante Frage. Länder dürfen im Bundesrat ja nur geschlossen abstimmen, wenn in der Koalition dort Unstimmigkeiten vorkommen, müsste das Land sich bei den Abstimmungen sonst enthalten. Das kann entsprechend wichtig sein.

    Zitat Zitat
    Ich weiß nicht, das rituelle Posten der genauen Prozentzahlen aus dem Wahl-O-Maten hat für mich immer ein bisschen was von Gesinnungs-Schwanzvergleich. Ich mach den eigentlich auch nur, weil die Begründungen der PARTEI immer wahnsinnig lustig sind.
    Ich fands jetzt nur bequemer als da die Tendenzen extra aufzuschreiben. Ich fand es nur interessant, dass die AfD und NPD bei mir soweit hinten landen, obwohl die AfD in Sachen grundsätzlicher politischer Ausrichtung mich eigentlich mehr ansprechen müsste. Aber das liegt eben auch an den Fragen. Was wird gefragt und vor allem was wird nicht gefragt. Ist immer wieder klar, wenn es um Umweltschutz oder Sozialpolitik geht, dass ich da regelmäßig hohe Zustimmungswerte bei grünen oder SPD erziele bin aber erstaunt, dass es anders als zum Beispiel zur BT-Wahl die AfD soweit abgeschlagen hat aber liegt eben auch an den Fragen. Wenn das beste was die Partei da zu bieten hat Bürgerwehren sind, braucht man sich auch nicht wirklich wundern.

    Zitat Zitat
    (und auch in Sachsen gäbe es da aus eigener Erfahrung auch noch etwas zu tun)
    Sachsen-Anhalt ^^ Und da hast du erst Recht recht. In Sachen Bildungsvergleich schneiden wir nicht wirklich gut ab -.-

  4. #24
    Zitat Zitat von BIT
    ...olle gespielt hat, was sonst eigentlich der heilige Gral der Landespolitik ist (und auch in Sachsen gäbe es da aus eigener Erfahrung auch noch etwas zu tun).
    ...Du hast ja Recht, aber es geht um Sachsen-Anhalt. Wir mögen es gar nicht, mit den Sumpfbewohnern in einen Topf geworfen zu werden

  5. #25
    Zitat Zitat von Caro Beitrag anzeigen
    ...Du hast ja Recht, aber es ist Sachsen-Anhalt. Wir mögen es gar nicht, mit den Sumpfbewohnern in einen Top geworfen zu werden
    pfff

  6. #26

    [Guardian Force] Examinierter Senfautomat
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    Zitat Zitat von Caro Beitrag anzeigen
    ...Du hast ja Recht, aber es geht um Sachsen-Anhalt. Wir mögen es gar nicht, mit den Sumpfbewohnern in einen Topf geworfen zu werden
    Stimmt ja, ihr hattet ja gerade erst gewählt. Irgendwie hatte ich das da falsch abgespeichert. ^^''

    Telekommunikationsausbau mag zwar im Zuge einer Landtagswahl erstmal unwichtig wirken, das gilt aber nur für den Stadtbereich. Der ländliche Bereich ist da teilweise so dermaßen unterversorgt, dass es kaum zu glauben ist (in dem Sinne stimmt dann sogar Merkels Aussage von dem "Neuland"). Selbst hier mitten im Herzen von NRW darf ich ürbigens froh sein, dass mir eine 6.000er Leitung gelegt wurde (die an guten Tagen dann vielleicht mal 4.000 Mbit ausspuckt). Bei einer meiner Ex-Freundinnen hatte ich nicht einmal Handyempfang, obwohl das direkt an einer Großstadt (aber eben in einem Dorf) lag. Für die Landbevölkerung sind das daher schon zum Teil relativ große Probleme, bei denen dann die Freien Wähler (oder UWG oder BG oder wie immer die sich vor Ort nennen) meist sehr stark sind.

  7. #27
    CDU 67,9%
    Freie Wähler: 64,3
    SPD: 58,3%
    blabla
    NPD ganz unten.

    Nice. ^^
    Ist ganz okay für mich das Ergebnis.

    Geändert von Daen vom Clan (16.02.2016 um 21:16 Uhr)

  8. #28
    Tja, wer hätte das gedacht:

    Linke 75%
    Grüne 71,1%
    SPD 64,5%
    die PARTEI 64,5%
    FDP 56,6%
    AfD 52,6%
    NPD 48,7%
    CDU 35,5%

    Ich bin auf jeden Fall etwas überrascht. Wenn ich in Sachsen-Anhalt wählen müsste, wäre ich sowohl der linkeste und gleichzeitig der rechteste hier in diesem Forum. Und das obwohl ich gegen das Abschieben von Flüchtlingen war und eigentlich nur immer PRO Flüchtlinge gestimmt habe in den entsprechenden Fragen. 48,7% NPD finde ich daher etwas sehr seltsam. Oder über 50% AfD... Ist nicht Frau Petry wegen Volksverhetzung...

  9. #29
    Als ausländischer Bogeyman darf ich ja nicht wählen - was ich, auch wenn ich's könnte eh nicht machen würde, mangels ansprechender Partei - dennoch mache ich gerne bei dieses Wahl-o-mat Geschichten mit.

    Hier das Ergebnis:



    AfD noch vor CDU (die auch nicht mag) ist erschreckend, ebenso wie über 42% Abgleichung mit der NPD. Autsch. Aber ich kann ich zumindest Versichern das ich - im Gegensatz zu den Nazis - nicht dafür bin einen Kiffer für einen paar Gramm Dope ins Gefängnis zu schicken.

    Ansonsten sind die Grünen jetzt nicht so die fette Überraschung, die würde zwar ich auch nicht unbedingt wählen aber immerhin scheinen wir uns einig zu sein das eine bessere Umwelt gut für alle ist. In Punkto Soziales gab es Überreinstimmungen. Etwas weniger wiederum in Sachen Wirtschaft.

    Geändert von Master (16.02.2016 um 21:36 Uhr)

  10. #30
    Wie gesagt, die hohen Werte bei der NPD bei uns allen liegen darin begründet, dass die Jungs eben beim Wahl-O-Maten bescheissen

    Zitat Zitat
    Außerdem merkt man oftmals, welche Aussagen von den Parteien nur gegeben wurden, um nicht ganz doof dazustehen, zum Beispiel bei der Prävention gegen Rechts, wo ALLE Parteien dafür sind, laut Begründungszeichen. Dadurch kommen auch diese manchmal überraschend hohen Werte bei Parteien zusammen, die man nie im Leben wählen würde - die versuchen aktiv, sich besser zu positionieren, indem sie bei Fragen, wo sie eine sehr große Mehrheit erwarten und die ihnen eigentlich nicht wirklich am Herzen liegen, mit der Masse mitgehen. Die AfD macht das besonders gerne. Achtet da mal drauf. Bei den ganzen "unwichtigen" Fragen haben die erstaunlich progressive Ansichten, wenn man klar sagen kann, wie sich die Mehrheit der Anwender entscheiden würde (Mobilfunkausbau zum Beispiel, da ist auch die NPD vorne mit dabei.)

  11. #31
    Zitat Zitat von Caro Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, die hohen Werte bei der NPD bei uns allen liegen darin begründet, dass die Jungs eben beim Wahl-O-Maten bescheissen
    Das stimmt sicher, aber ich würde denen auch nicht direkt vorwerfen hier nur Wahltaktik zu betreiben. Nur weil es nicht die Grünen sind, heißt das ja nicht, dass sie sich nicht auch wirklich für Umweltschutz interessieren. Im Umkehrschluss, nur weil das rechte Vollhorste sind, heißt das nicht, dass sie nicht auch Sachen in ihrem Wahlprogramm hätten, die man nicht auch so gut finden würde. Das erklärt ja auch, warum die Linkspartei ebenfalls gute Werte bekommt, obwohl man die Partei an sich nicht gut findet, weil die eben auch ab und an gutes Zeug im Angebot haben.

  12. #32
    Im Grunde würde ich die Links-Partie nie wählen. Andererseits - es gibt keine einzige Partei, die mit meinen politischen Vorstellungen übereinstimmt. Ich mag bei jeder Partei irgendetwas nicht. Allerdings finde ich AfD und NPD schlicht menschenverachtend. Die Linke ist immerhin das nicht, mir aber eindeutig zu extrem. Die FDP wäre ja an sich ganz vernünftig, aber die Einstellung der Politiker dort ist mir etwas zu arrogant. Und neben einer Reihe toller Ideen haben sie auch viel Mist. Die CDU plant mit diesen Sammel- und Abschiebelagern (in Bayern) eine humanitäre Katastrophe und ist alles andere als christlich. Die SPD ist eine reine ökonomische Partei geworden, die nichts mehr mit Arbeitern zu tun hat und in vielen Dingen (Fracking, TTIP usw.) bei mir verschissen hat. Die Grünen sind im Grunde unzuverlässig und haben auch einige zu extreme Ideen. Im Grunde bleibt da nur die PARTEI für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative übrig. Allerdings werden mir da alle zustimmen, wenn ich behaupte, dass die Regierungsfähigkeit oder gar Oppositionsfähigkeit dieser Partei etwas zu wünschen übrig lässt. Die Piraten wollten das Urheberrecht komplett abschaffen, was ich als Komponist auch nicht so pralle finde, auch wenn mit der GEMA und dem aktuellen System desaströse Zustände herrschen.

    Welche Partei würde ich wählen: Sie sollte zuerst einmal konservativ eingestellt sein, wobei ich damit "werterhaltend" meine. Also keine Hardliner, die extrem rechtskonservative Werte unter dem Deckmantel "moderner" Werte konservieren, sondern eine Partei, die die Werte des Grundgesetzes und des christlichen Abendlandes NACH 1949 bewahrt. Dazu gehört auch, dass man Flüchtlinge als selbstverständlich erachtet und diesen armen Leuten hilft. Dann sollte die Partei wirtschaftsliberal sein. Was nicht bedeutet, dass ich jede große Lobby fördere, sondern für einen fairen Wettbewerb sorge, die Konjunktur ankurble und auch mal Monopolisten oder Kartelle zerschlage um Chancegleichheit zu gewähren. Dann sollte die Partei sozial sein. Die Bürger eines Landes sollen unterstützt und nicht gemolken werden. Dann sollte die Partei ökologisch sein und den Umweltschutz weiter vorantreiben.
    Aber so eine Partei gibt es nicht. In Bayern gibt es die ödp, das ist die einzige Partei, die genau solche Ansätze verfolgt. So eine Art konservative Grüne. Aber halt mit 2% Wählerstimmen kommen die nicht in den Landtag. Schade eigentlich. In meinen Augen die Partei der Venunft.

  13. #33
    Zitat Zitat
    es gibt keine einzige Partei, die mit meinen politischen Vorstellungen übereinstimmt.
    Ja das Problem hat man immer ^^ Man nimmt halt die, wo man die meisten Übereinstimmungen hat, sofern nicht gerade ein Problem derart drängend ist, dass man dafür lieber eine andere Partei wählt. Ich hab auch immo das Problem, dass ich keine Partei habe, die das zumindest ansatzweise vernünftig abdeckt.

    Ich hab das im anderen Thread mal angesprochen, dass ich eigentlich ne nationale Kraft oder generell so eine bevorzugen würde, aber AfD in den letzten Monaten und die NPD sowieso gebärden sich so unmenschlich und oder antidemokratisch, zumindest deren Sprecher und Häuptlinge, dass es einen abstößt die zu wählen. Ich bräuchte so eine Art nationalistisch ausgerichtete SPD mit dem richtigen Augenmaß für Wirtschaft, Soziales, Menschlichkeit nur eben mit identitärer Grundausrichtung und grün und gemäßigt liberal sollte sie sein und für die richtigen konservativen Werte eintreten. Ist doch ganz einfach

    Ich würde ja ganz gerne eine eigene Partei aufmachen, wenn ich nicht schon wüsste, dass das unnnötige Zeitverschwendung wäre und dann versuchen diesem Pack am rechten Rand die Deutungshoheit über nationale Theoriesetzung zu entreißen und zu zeigen, dass das ohne diesen ewigen Hass und Herablassung und Unmenschlichkeit geht

  14. #34
    Zitat Zitat von Cuzco
    Allerdings finde ich AfD und NPD schlicht menschenverachtend.
    Ich bin nach wie vor kein Partei-Soldat von irgendeiner Partei, aber mich würde an dieser Stelle mal interessieren, warum du die AfD mit der NPD in einem Atemzug nennst, wenn es um Menschenverachtung geht. Die AfD strebt nämlich eine kontrollierte Zuwanderung mit einer gewissen Obergrenze an, während letzere Partei ja wirklich offen für die Abschiebung der Ausländer plädiert. Ob es jetzt natürlich von Vorteil sein muss, einen Höcke oder eine Petry ("Im Zweifel auf Flüchtlinge schießen) in der Partei zu haben, wie King Paddy es ja indirekt schon geschrieben hat, weiß ich jetzt auch nicht unbedingt. Zumindest für mich sind gerade diese zwei Personen für eine solche Partei untragbar, weil sie erheblich dazu beitragen, dass man über die AfD weit verbreitet genau so denkt, schreibt und berichtet wie du deine persönliche Sicht der Dinge vertreten hast, die ich letztendlich zitiert habe.

    Weiterhin zitiere ich gern noch einmal die Leitlinien der Integrationspolitik. Wo wir nämlich gerade wieder beim nächsten Punkt wären: Integrationspolitik. Immer geht es nur um "die" Flüchtlingspolitik. Meiner Einschätzung nach klingt das viel abwertender, da ist der erste Begriff noch deutlich besser gewählt und er hört sich auch humaner an. Aber nun zum angekündigten Zitat:

    Zitat Zitat von Leitlinien der AfD zur Integrationspolitik
    • Wir fordern eine Neuordnung des Einwanderungsrechts. Deutschland braucht qualifizierte und integrationswillige Zuwanderung.


    • Wir fordern ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild. Eine ungeordnete Zuwanderung in unsere Sozialsysteme muss unbedingt unterbunden werden.


    • Ernsthaft politisch Verfolgte müssen in Deutschland Asyl finden können. Zu einer menschenwürdigen Behandlung gehört auch, dass Asylbewerber hier arbeiten können.
    Es kann mir keiner allen Ernstes behaupten, dass diese Leitlinien vergleichbar mit denen der NPD sind. Wer das glaubt, ist aus meiner Sicht einfach nur peinlich. Und in der heutigen Zeit angekommen, würde ich grundsätzlich jeden Zeitungsartikel, jeden Tagesschau-Beitrag und jeden Experten-Kommentar kritisch hinterfragen, weil es denen nicht nur um die Auflage geht, sondern auch oft genug einfach nicht nur in der Politik, sondern auch im Sport oder irgendwelchen Skandalen oder Katastrophen das wiedergeben wird, was der Bürger tatsächlich lesen und behaupten will.

    Geändert von Haudrauf (16.02.2016 um 23:01 Uhr)

  15. #35
    Zitat Zitat
    Es kann mir keiner allen Ernstes behaupten, dass diese Leitlinien vergleichbar mit denen der NPD sind. Wer das glaubt, ist aus meiner Sicht einfach nur peinlich. Und in der heutigen Zeit angekommen, würde ich grundsätzlich jeden Zeitungsartikel, jeden Tagesschau-Beitrag und jeden Experten-Kommentar kritisch hinterfragen, weil es denen nicht nur um die Auflage geht, sondern auch oft genug einfach nicht nur in der Politik, sondern auch im Sport oder irgendwelchen Skandalen oder Katastrophen das wiedergeben wird, was der Bürger tatsächlich lesen und behaupten will.
    Ich stimme dir da zu und habe ehrlich gesagt ein zwiegespaltenes Verhältnis zur AfD. Ich hatte es in einem anderen Thread auch angesprochen, dass ich auf Orts- und Lokalebene sogar NPD-Mitglieder finde, mit denen sich Gespräche lohnen und die auch so überhaupt nicht sind, wie die NPD eben gemeinhin gilt oder dargestellt wird (was auch wie bei der AfD auch viele weitere Parteimitglieder gilt; ich hatte ja auch schon mal aufgemacht wieviel unterschiedliche Positionen sich allein bei nationalen Parteien finden lassen, die sich hier eben alle in einer einzigen Partei konzentrieren müssen). Also ich kann da durchaus einerseits den Blick auf die sympathischen Leute vor Ort verstehen und gerade auch bei der AfD beim Parteiprogramm, dass einige Schwächen hat, aber eben nicht kompletter Bullshit ist.

    Sorgen macht mir aber das Spitzenpersonal in den Ländern sowie im Bund und das sind dann jene, die in den Parlamenten die Parteiarbeit machen werden und was da zum Teil eben für Rethorik zu hören ist oder was von dort für Gedankenspiele z.T. aufgemacht werden, geht manchmal echt unter die Gürtellinie. Ein anderes Problem ist eine zunehmende Unterwanderung von rechts, die es in den neuen Ländern uA gegeben hat. Das macht mir persönlich Bauchschmerzen und ich vermutete anderen auch. Es steht eben die Frage im Raum, ob man den Leuten trauen kann.

    Das ist wie bei der NPD: Die behaupten natürlich im Grunde eine demokratische Partei zu sein, aber wenn das Spitzenpersonal breit darüber fabuliert, wie schlecht und schwach und abschaffenswert die Demokratie ist, fördert das nicht unbedingt den Glauben daran, ob das was sie schreiben mit dem Zusammengeht, was sie späterdings tun, wenn man ihnen Macht gibt.

    Auf dem Niveau der NPD sehe ich die AfD sicher nicht, aber ich habe dennoch gewisse Bauchschmerzen bei manchen der Äußerungen oder den Dunstkreisen, die darum wabern.

  16. #36
    Von uns der Fuhrparkmanager ist Spitzenkandidat der AfD und führe mit ihm, da wir oft zusammen Mittag machen, ebenfalls echt interessante und aufschlussreiche Gespräche. Er ist derselben Meinung, dass Höcke und Petry der Partei irgendwann das Genick brechen wird, weil die Partei Leitlinien hat, die schlicht und ergreifend von den beiden Positionen ausgenutzt werden. Höcke und Petry würden mit ihren verbalen Vorstößen wunderbar zur NPD passen, Charakteristik, Rhetorik, da passt alles wie am Schnürchen.

    Ich habe hier übrigens mal ein Interview bereitgestellt, für welches sich unser Fuhrparkmanager zur Verfügung gestellt hat. Es ist ein bisschen lang geraten, aber es ist meiner Einschätzung nach qualitiv eines der besten Interviews, die ich seit laaaaaaaangem gelesen habe. Und das sage ich nicht, weil der FPM mein Kollege ist, mit dem ich gut klarkomme.

    http://www.giessener-allgemeine.de/H...ageid,113.html

  17. #37
    Interessant, dass die FDP FÜR die Beibehaltung der 5%-Hürde ist .

    Naja, beneide wieder mal alle, die ein ziemlich eindeutiges Ergebnis haben. Bei mir ist die höchste Übereinstimmung bei 65% und das nichtmal bei einer Partei, die ich ernsthaft wählen würde...

  18. #38
    Als zweites ist auch Rheinland-Pfalz am Start.

    Teilweise sind die Fragen identisch, teilweise sind auch landesspezifische dabei.

    Geändert von Liferipper (17.02.2016 um 13:37 Uhr)

  19. #39
    Grade beide gemacht. Identisch bei beiden ist die geringe Übereinstimmung mit NPD, AFD und Links. Höchste Übereinstimmung habe ich mit Piraten und Der Partei gefolgt von der FDP. Schwankungskandidat sind bei mir die Grünen. In Rheinland Pfalz sind die prozentmässig bei Faschisten und Kommunisten, in Sachsen Anhalt weit oben bei den offiziellen und inoffiziellen Spassparteien. Die Christlich Sozialen Koalitionspartein findet sich wie üblich in der Mitte mit nahezu identischer Übereinstimmung.

  20. #40
    Hab den von Rheinland-Pfalz gemacht. Bin ja von da - meine Wahlbenachrichtigung kam gerade an. Mich mit SPD, CDU, Grüne, FDP, AfD, ALFA, Freie Wähler und NPD vergleichen. Die bekannten Parteien weil ich die halt wollte. Linke und Piraten nicht, da die nich so relevant sind bezüglich Stimmen. Dafür Freie Wähler hinzugenommen (zumindest in manchen Kommunen in der Kommunalpolitik sind die präsent, auch in meiner Gemeinde) AfD weil die ja grad im kommen sind und ALFA hatte mich auch mal interessiert. NPD als rechte Partei. Der Rest is noch schlimmer - mal gespannt wie viele Prozent sowas wie der Dritte Weg kriegt.

    Die klingen schon vom Namen so wie ne Sekte. Und ihre Bezeichnung für die Ortsvereine ist "Stützpunkte". Da hätte ich Angst, dass da irgendwelche Irren mit Waffen bei denen sind die Muslime töten wollten.

    Chef dort ist übrigens wohl (hatte mal was von denen im Briefkasten und mir kam der Nachname bekannt vor) verheiratet mit einer die bei der NPD aktiv ist und mal in nem lustigen Spot in Rheinland-Pfalz vor Jahren mal auftrat. (Armstroff oder so ähnlich heißen die mit Nachnamen.)


    Ergenisse beim Wahl-O-Mat waren dann ALFA ganz oben. Danach FDP. Dann CDU. SPD und Grüne ganz unten. AfD, Freie Wähler und NPD in Mitte.

    Aber alles auch nur so 40-60 Prozent. Damit kann ich leben. Die FDP werd ich unterstützen. Alte und wichtige Partei, die braucht Erfolge. Der Rest bei dem ich nich mit der FDP übereinstimme kann ja irgend ne andere Partei haben. In der Regierung sind eh am Ende immer andere das kann man nie vorhersehen wie die Koalitionen werden und was überhaupt durchgesetzt wird von den Meinungen.

    CDU mag ich eigentlich wenig. Aber einige landesspezifische Sachen sind doch wohl interessant gewesen (grad was Flüchtlinge betrifft) bei denen und die SPD/Grüne viel Unfug. (Grad die Grünen bei bestimmen exotischen Sachen glaub ich.)

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