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Thema: Trump 2017 - 202X

  1. #1

    Trump 2017 - 202X

    Eine Kommilitonin hat eben folgendes Video geteilt, und da wir hier keinen Thread konkret zum amerikanischen Wahlkampf haben und es sonst nirgends reinpasste, dachte ich, ich stell das hier mal separat rein:



    Sehr interessante Analyse und Interpretation, gerade da ich bei Trump den Eindruck habe, dass er oft ziemlichen Murks redet (hier nicht auf den Inhalt bezogen, sondern auf Stil und Syntax). Umso faszinierender, dass das nicht nur regelmäßig ist, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach sogar einen ziemlich starken, gezielten Effekt hat.

    Ob das jetzt tatsächlich so ausschlaggebend ist, dass es Trump als Phänomen erklärt, sei mal dahingestellt, aber ich denke schon, dass gerade seine Sprache einen erheblichen Teil seines Erfolgs im Wahlkampf ausmacht. Schaut man sich um, begründen die wenigstens seiner Sympathisanten ihre Haltung damit, dass sie seine Inhalte gut finden - oft geht es wirklich eher darum, dass (und wie) er Dinge sagt - davon, dass der Mann es wirklich versteht, zu Hetzen und sich Ängste und Emotionen zunutze zu machen (was man auch im Video schön an den Schlagworten sehen kann), mal ganz zu schweigen. Und dass gute Rhetorik eine Menge ausmachen kann hat ja Obama damals schon demonstriert.

    Das ist jetzt natürlich auch nur eine Art Fallstudie, aber intuitiv würde ich sagen, dass sich das mit dem deckt, was man bei Trump auch bei anderen Anlässen (und nicht nur seinen Antworten) beobachten kann und dass dies tatsächlich in starkem Kontrast zu anderen Kandidaten steht, insb. den demokratischen.


    Gedanke abseits davon: Theoretisch müsste man jetzt mal Carson ähnlich untersuchen. Bei der Schlaftablette verstehe ich bis heute nicht, wie der Anfangs an seine Umfragewerte gekommen ist. Da haben ja weder der Inhalt noch die Rhetorik was getaugt.

  2. #2
    schau dir mal Dr. Udo Ulfkotte an, wenn der einen Vortrag über die Islamisierung hält, da kannst du ähnliche Muster beobachten.

  3. #3
    Seine Online-Unterstützer sind anscheinend wirklich Neonazis, die zu Anime mastrubieren.

  4. #4
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Seine Online-Unterstützer sind anscheinend wirklich Neonazis, die zu Anime mastrubieren.
    Also ich find den cool. Hab sogar ne Trump-Armbanduhr.

    Das er keine richtigen Antworten gibt, mag stimmen, aber das Problem betrifft viele Politiker. Und Angstpolitik scheint bei den Amis sowieso oft betrieben zu werden. Siehe Bush.

  5. #5
    Ohne den Philologen zu stark raushängen lassen zu wollen, und die verständliche und verständlichende Analyse in allen gebührenden Ehren gehalten: Das ist eine recht ... naja, "traditionelle", böse gesagt oberflächliche Analyse, die zumal den Kontext ignoriert. Trump beantwortet eine spontan aufgekommene Frage in einer abendlichen Talkshow, die kein politisches, sondern ein unterhaltendes Format ist. An diesem Beispiel etwas über politische Rhetorik herausfinden zu wollen ist etwas kurzsichtig. Die häufigen Abbrüche machen zudem deutlich, dass Trump dort einen kohärenten Gedanken erst entwickelt -- deshalb auch die Angststimulatoren (die fraglos zu seiner politischen Rhetorik gehören wie die Soße zum Steak) am Ende der Sätze, dort wird im Englischen das Rhema verwirklicht.

    Die Analyse geht durchaus mit sehr starken Vorannahmen an die Sache ran, was die Zielgruppe angeht, schon bei der Auswahl der Kontextualisierung. Mit der Skala z.B. sagt man letztlich: Trump wirkt bei Leuten, die nur einfache Sprache wollen, Viertklässler-Niveau und so, und eben die Angst- und Wutbürger. Das steckt da sicherlich alles mit drin, aber bisher deutet jede Umfrage darauf hin, dass Trump keineswegs für eine homogene Zielgruppe attraktiv ist -- also nicht beispielsweise nur weiße Mittelständler mit niedrigem Bildungsniveau --, sondern es kaum verlässliche Merkmale gibt, einen prototypischen Trump-Anhänger zu zeichnen. Die WashPost hat allerdings gestern oder heute nen Artikel im Online-Ressort gehabt, laut dem eine Studie darauf hinweisen soll, dass eine authoritaristische Grundeinstellung kein schlechter Prognostikator ist.

    Viel spannender finde ich, dass Trump mit sehr wenig Othering auskommt, also in seinen doch recht rassistischen Äußerungen kaum eine Wir-Gruppe gegen 'die anderen' absetzt. Bei der AfD gibt es ähnliche Tendenzen; das Feindbild steht dann nur einer Leerstelle von Selbstbild gegenüber. Die Dynamik dahinter ist mir absolut unklar, erklärt aber die hohe Anschlussfähigkeit des neuen Rechtspopulismus und seine Widerstandsfähigkeit gegen Kritik: mein Selbstbild kann keiner angreifen, wenn ich keins habe, sozusagen.

    Analysen der Mikroebene (Silbenzählen) und Mesoebene (Satzbau) macht jedenfalls nur Sinn für eine tatsächlich politische Rede in einem tatsächlich politischen Kontext. Natürlich tritt Trump auch bei Jimmy Kimmel politisch auf und jede Antwort ist durch den Wahlkampf motiviert, aber er ist dort erstmal als Person von öffentlichem Interesse in einem einerseits unkritischen, andererseits aber auch unhörigen Kontext. In etwa also das, was Hannelore Kraft denkt, dass im TV-Duell passiert, wenn die AfD mitspielt. Nur dass es dort eben nicht stimmt.

  6. #6
    Ich habe der Philologie im zweiten Semester den Rücken gekehrt, daher habe ich nicht viel Ahnung was other-ing angeht (von dem bisschen aus der Introduction to Literature im ersten Semester abgesehen), aber ich vertrau dir da mal. Mit dem Punkt bzgl. der Statistik hast du natürlich völlig recht - das ist ein grober Griff in die Lottokiste ohne hinzugucken, die keine richtigen Schlüsse zulässt. Dafür bräuchte man ein viel größeres Corpus als nur eine Antwort.

    Intuitiv würde ich aber schon sagen, dass das (also das, was der gute Mensch da analysiert und festhält, die Interpretation jetzt mal außen vor gelassen) ein Muster für Trump ist - aber das jetzt auch nur eine Hypothese auf meiner Seite.

    Auch ließe sich definitiv deutlich mehr machen mit Trumps Aussagen - ich bin mir bloß nicht sicher, inwiefern sich das dann noch für so ein Youtubevideo eignet. Ich bezweifle, dass das Standardpublikum des Channels viel übrig hat für tiefere Ausflüge in die Pragmatik und verwandte Bereiche, was sich hier vermutlich eher anbieten würde.
    Aber klar, das steht alles nicht im Gegensatz zu deiner (sinngemäßen) Aussage, man dürfe das Video nicht überbewerten, da bin ich durchaus bei dir. Ich fand das Video trotzdem ganz nett als Beispiel, wie man grundlegende sprachwissenschaftliche Kenntnisse auf die Realität anwenden kann, um Muster zu entdecken, die einem sonst bewusst nicht zwangsläufig auffallen.

    Was den Kontext betrifft kann ich dir allerdings nicht recht geben - nur, weil solche Shows in erster Linie Comedy machen, werden Trumps Aussagen dadurch ja nicht weniger politisch motiviert oder weniger vorbereitet. Der Kontext ist hier meinem Empfinden nach durchaus "tatsächlich" politisch. Normalerweise wäre ich was die Sinnhaftigkeit von syntaktischen Analysen bei gesprochener Sprache angeht durchaus bei dir, denke aber, dass gerade Präsidentschaftskandidaten (bzw. hopefuls) da so trainiert sein dürften, dass es mir widerstrebt, das noch als natürlichen Diskurs im herkömmlichen Sinne zu betrachten (zumal das vorab-Einreichen von Fragen und die damit mögliche Vorbereitung da auch noch ins Gewicht fallen). Wenn aber die Spontanität wegfällt, machen auch Analysen auf der Mikroebene wieder Sinn - gemessen an der jeweiligen Fragestellung. Völlig offene bottom-up Analysen wie hier sind da allerdings tatsächlich selten fruchtbar.

    Geändert von BDraw (03.02.2016 um 02:11 Uhr)

  7. #7
    Da brauche ich keine große Analyse. Dieser Mensch ist ein Prolet. Und ich kann mir nicht vorstellen, das so jemand der mächtigste Mann der Welt sein soll. Das wäre ein Armutszeugnis für Amerika

  8. #8
    Ein US-Kommentator hat darauf hingewiesen, dass Trump seit langem wieder einmal ein Kanditat ist, der nicht im Sinne der üblichen 1%-Sponsoren oder dern Krypto-Konservativen agiert. Oder kurz gesagt: Die Reps sind so weit rechts, dass Trump mit seiner Politik links von ihnen gelandet ist und somit näher an der Mitte steht als die übrigen Kandidaten der Grand Old Party.

    Zitat Zitat von http://www.lawyersgunsmoneyblog.com/2016/02/outside-the-trains-dont-run-on-time
    The elites are mystified at the broad-based support for Donald Trump, presumptive Republican nominee for president. At this point, I’m even more bullish on Trump than Paul. I think there is almost no way he doesn’t win the nomination, barring him dying or just deciding he doesn’t want it anymore. The media doesn’t understand, the Tea Party and evangelical die-hards (which are different than the average person motivated by Tea Party sentiments) are shocked that a “progressive” like Trump is winning their party instead of Cruz or Rubio, the conservative elites are wishing for a Rick Perry third party run. But it’s really quite simple, as Jeb Lund points out. White people are really, really, really angry and they want a daddy to justify their anger. And the media struggles with this because they look down on working-class people.
    Zitat Zitat
    Anger isn’t something that Beltway pundits recognize, let alone understand because everyone employed in media or in politics in and around Washington DC is pretty well off. Even ink-stained wretches pull down five-figures – and, unlike everywhere else in America, since journalism is built on documenting nonsense, there’s some real job security in documenting Washington. Television people fare even better, because TV money is stupid money. Thinktank malefactors reap great sums from the aggrieved heartland or from industries looking to build a canon of falsified data, and Congress and the attendant lobbying is a helluva racket.

    Anger is pretty easy to miss when it’s something pretty difficult to feel. When you sit at the center of the world and are unlikely to ever lack for the basic materials of self-sufficiency, the idea of blind, gnawing resentment – let alone of feeding that resentment even with irrational aims – is ineluctably beyond your ken. (...)

  9. #9
    Zur Zeit scheint man Trump eine Verbindung zum KKK anrechnen zu wollen:
    http://www.spiegel.de/politik/auslan...a-1079786.html

  10. #10
    Du meinst Drumpf.



    Ich hab erst ein bisschen daran gezweifelt, ob eine neutralere Berichterstattung, wie sie sie etwa schon mal bei der Todesstrafe hatten, nicht effektiver gewesen wäre, aber auf der anderen Seite würden sie ihm damit eine Seriösität zugestehen, die er ganz offensichtlich nicht hat. Insofern verständlich, auch wenn bei dem Video sehr schnell der Trotz der potenziellen Wähler anspringen dürfte.

  11. #11
    Da das hier zum allgemeinen Trump-Thread geworden ist:

    Zitat Zitat
    Ben Carson confirms backing for Donald Trump for US presidency

    Former Republican hopeful Ben Carson has confirmed his support for his former rival and front-runner Donald Trump in the US presidential race.

    [Quelle]
    OH FOR F*CK'S SAKE. Ja okay, Carson hat 'nen gefühlten IQ von ner Scheibe Toast, aber ernsthaft? Erst Christie und jetzt Carson? jfc Amerika...
    Immerhin hatte Carson am Ende so wenig Befürworter, dass das hoffentlich jetzt auch nicht viel reißen wird. Und die Leute, die Carsons Bullshit echt befürwortet haben, wären wohl auch von selber auf die Schnapsidee gekommen.
    Ja, ich hab zumindest was die USA angeht ne recht deutliche Meinung was manche Politiker angeht...

    Btw, Rubios und Kasichs Kampagnen scheinen dafür irgendwie auch eine etwas unkonventionelle Allianz zu bilden:
    Zitat Zitat
    Marco Rubio Aide Urges Supporters to Back John Kasich in Ohio

    A top aide to Senator Marco Rubio on Friday urged his supporters in Ohio to back Gov. John Kasich in that state’s primary on Tuesday, giving fresh momentum to efforts to stop Donald J. Trump a day after a debate in which his rivals declined to take a swing at the leading Republican presidential candidate.

    Alex Conant, Mr. Rubio’s spokesman, made the comments in an interview with CNN. He said that he hoped supporters of Mr. Kasich and of Senator Ted Cruz would support Mr. Rubio in his home state primary in Florida, and that he would suggest Mr. Rubio’s backers in Ohio do the same by supporting Mr. Kasich there.

    “I’m just stating the obvious,” Mr. Conant said. “If you are a Republican primary voter in Ohio and you want to defeat Donald Trump, your best chance in Ohio is John Kasich, because John Kasich is the sitting governor, he’s very close to Donald Trump in some of the polls there.”

    He said the reverse was true in Mr. Rubio’s home state, suggesting that supporters of Mr. Kasich and Mr. Cruz back Mr. Rubio there.

    [Quelle]
    Ich bin ja kein großer Freund der Republikaner, aber ich finde es immerhin beruhigend, dass ein großer Teil des Vereins rational genug ist, einzusehen, dass Trump eine Katastrophe ist. Generell denke ich auch, dass die Demokraten - egal ob Clinton oder Sanders - das definitiv gewinnen sollten am Ende, aber Trump richtet einfach einen dermaßenen Schaden für das ganze innenpolitische Klima an, das ist nicht mehr feierlich. Das einzig positive dabei ist wirklich, dass die Republikaner mal in die Sinnkrise kommen, aber zu dem Preis, dass sie sich in Sachen Seriosität wirklich dem Nullpunkt nähern, gemessen an den Debatten.

    @La Cipolla:
    Großartige Aktion.

    Geändert von BDraw (12.03.2016 um 01:19 Uhr)

  12. #12

  13. #13
    Fuck. Das macht einem Angst wie viel zuspruch Trump bekommt. Ich hoffe sehr das die Mehrheit der Amis klug genug ist diesen Irren nicht zum Präsidenten zu ernennen. Von mir aus Clinton aber keinesfalls Trump. Und das Cruz das Handtuch wirft... damit hab ich nicht gerechnet D:

  14. #14
    Was habt ihr gegen Trump? Glaubt ihr nicht, dass seine Politik auch gut für Deutschland wäre?

  15. #15


    Hillary Clintons Kampagne fängt scheinbar auch an, sich auf Trump zu konzentrieren.

    Ich bin mir bloß wirklich nicht sicher, ob das so was wird. Trumps Widersprüche und innerparteilichen Querelen zusammenzutragen haben jetzt schon zig Leute gemacht, viel gebracht hat es aber nicht.

  16. #16
    Zitat Zitat von BDraw Beitrag anzeigen
    [video=youtube;GrJEZ0noJXo]
    Ich bin mir bloß wirklich nicht sicher, ob das so was wird. Trumps Widersprüche und innerparteilichen Querelen zusammenzutragen haben jetzt schon zig Leute gemacht, viel gebracht hat es aber nicht.
    Der feine Unterschied: Clinton muss sich nicht mit Trump um die selben Wähler streiten, sondern nur jene in der Mitte, die sie während der eigentlichen Wahl braucht. Die typischen Trump Wähler fallen sowieso in die Kategorie der republikanischen Stammwähler.

  17. #17
    Michelle Obama Denounces Donald Trump in CUNY Commencement Speech
    (NY Times)

    Den Inhalt lasse ich mal unkommentiert (ich finde diese patriotischen Ansprachen immer schwierig, da das für mich immer ein wenig mehr nach Ideal/Wunschdenken als nach Realität klingt), aber die Frau hat eine verflucht starke Rhetorik und Art zu sprechen und steht damit imho sogar ein gutes Stück über ihrem Mann. Und das will was heißen.

  18. #18
    Ich rechne bei den USA zwar grundsätzlich eigentlich immer mit allem, aber ich glaube nicht, dass Trump eine großartige Chance gegen Hillary hat. Die Demokraten müssten für den Kandidaten Trump eigentlich dankbar sein. Es gibt kein besseres Kontrastprogramm für die eigenen Stärken.

  19. #19
    Ich weiß nicht, die letzten Umfragen waren nicht allzu rosig. Und wenn die ganzen Bernie-Anhänger, die ja doch zu einem großen Teil ziemlich idealistisch dabei sind, Clinton boykottieren... :/ Ist wohl auch Sorge vieler Demokraten, die jetzt versuchen, Sanders dazu zu überreden, bald freiwillig auszuscheiden und sich offen hinter seine Rivalin zu stellen.

    Anfang des Jahres hätte ich auch noch gesagt, dass die Republikaner sich nach DER Schlammschlacht nicht ernsthaft hinter Trump stellen, aber selbst Rubio ist ja jetzt umgekippt. Und das lief ja zuletzt auf dem Niveau ab, dass man die Frau des anderen beleidigt und sich im Gegenzug über die Penisgröße des Rivalen lustig macht. Das Jahr davor haben alle gesagt "lol, als ob der Stimmen bekommt!" und man sieht ja, was draus geworden ist - oder aus Clintons ach-so-sicherem Sieg in der eigenen Partei, der dann doch bei weitem nicht so reibungslos verlief. Wenn man dann noch sieht, dass zu der tatsächlichen Wahl theoretisch auch noch parteilose Kandidaten dazukommen können (auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass die reelle Chancen haben), halte ich es schon für denkbar, dass das keine so sichere Sache für Hillary Clinton wird, wie mir lieb wäre.

  20. #20
    Wie tief man sinken kann...

    Trump twittert bzgl. dem Orlando-Blutbad
    Zitat Zitat
    Appreciate the congrats for being right on radical Islamic terrorism, I don't want congrats, I want toughness & vigilance. We must be smart!

    https://twitter.com/realDonaldTrump/...34549232766976

    Geändert von Angel|Devil (12.06.2016 um 20:28 Uhr)

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