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Thema: Trump 2017 - 202X

  1. #41
    Zitat Zitat
    Die Realität ist erstens, dass Mandatsfreiheit nicht gegeben ist und zweitens, dass die Parteien nicht die besten Leute für die anstehenden Probleme ins Parlament abstellen. Drittens hat die FPÖ schon mal gezeigt, dass ihr Personal nicht gut ist und viertens hat die Aufnahme der FPÖ in die Bundesregierung dem österreichischen Staat schon unter Schwarz-Blau schon nicht schlecht geschadet.
    Das ist völliger Unsinn. Eine Partei ist keine Person, man kann nicht von vornherein von der Partei auf einzelne Personen schließen und um deren Befähigung geht es. Gerade mit dem Argument, dass die Parteien ohnehin nicht die besten Leute ins Parlament abstellen, würde dann noch mehr die Heuchelei dieser Aussage zeigen, denn dann wäre praktisch immer (unabhängig von der ParteI) fragwürdig, ob ein Kandidat dieses Amt ausüben kann oder ob nicht, entsprechend stellt sich diese Frage auch für den Präsidenten selbst.

    Desweiteren ist der Streit zwischen Verfassungsorganen, dem Präsidenten und dem dann FPÖ dominierten Parlament kein Kinkerlitzchen sondern eine ernste Angelegenheit. In der Regel muss da ein Kompromiss bzw. eine Rücksicht auf die Belange der anderen Organe gefunden werden, unabhängig davon, was die Verfassungsordnung nun als Rechte vorsieht oder nicht. Ein Präsident als höchster Vertreter der Exekutive den Mehrheitswunsch des Parlaments des Legislativorgans einfach übergeht ist im Sinne von checks and balances immer problematisch. Er muss dann dafür sehr triftige Gründe haben, wenn er explizit einen Kandidaten ablehnt. Lehnt er rundheraus alle FPÖ-Politiker ab, dann beschädigt er a) das Parlament und b) den Wählerwunsch danach das die Mehrheitsfraktion(en) maßgeblich die Gesetzgebung bestimmen.

    In Deutschland hätte der Bundespräsident theoretisch auch die Möglichkeit Gesetze mit der Verweigerung seiner Unterschrift nicht in Kraft treten zu lassen in der Praxis kommt das eben fast bis gar nicht vor, weil das eben als Eigenmächtigkeit gegenüber dem Bereich eines anderen Verfassungsorgans aufgefasst werden würde. Das kann ein Präsident vielleicht machen (auch das ist verfassungsrechtlich reichlich umstritten) aber das muss dann wirklich begründet sein. Wenn er das öfter macht, beschädigt er nachhaltig die Beziehung zwischen zwei Verfassungsorganen.

    Zitat Zitat
    Drittens hat die FPÖ schon mal gezeigt, dass ihr Personal nicht gut ist
    die Frage ist nach Ansicht von wem? Und die andere Frage ist zu welchem Zeitpunkt. Wenn sie bei der Wahl das Vertrauen der Bürger wieder oder zurückgewonnen hat, dann scheint man ihr eine weitere Chance geben zu wollen. Wenn Herr van der Bellen nicht über hellseherische Fähigkeiten verfügt, die mit seinem Amt eingehen, dann halte ich das für eine reichlich schwache Argumentation.

    Im Sinne seiner Einmischung würde er einen Protokoll-Teil seines Amtes dazu nutzen, um damit in die Politik hinein zu regieren, nämlich in dem Sinne massiv darüber mitzuentscheiden, welche politische Ausrichtung die Legislative haben darf und welche nicht und entsprechen darüber zu befinden, welcher Wählerwille umgesetzt werden darf und welcher nicht. Van der Bellen wird als Präsident für andere Zwecke ins Amt gewählt, als er mit so einer Maßnahme tatsächlich umsetzen würde, entsprechend kann er sich da auch nicht auf seine Legitimation durch Wahl berufen. Protokollarische Aufgaben wie die Anberufung folgen idR einer informellen Etikette, wonach der Präsident in dem Fall als Zeremonienmeister fungiert, der der Entscheidung des anderen Staatsorgans nur die letzten Weihen verleiht (eben wie bei uns der Bundespräsident, die feierliche Absegnung der Gesetze übernimmt). Stell dir vor die Queen in England würde einfach von ihren monarchischen Vollmachten Gebrauch machen und direkt in die Politik hinein eingreifen, denn ihr eigentliche Herrschaftsmacht wurde nicht ausdrücklich eingeschränkt, aber es ist eben informell so, dass sie sich als Staatsoberhaupt auf die Repräsentation beschränkt und die Berufung eines Premierministers von ihrer Seite aus der formale Akt darstellte, die eigentliche Entscheidung aber eben das Parlament getroffen hat.

    Die FPÖ vom Kanzleramt generell auszuschließen, lässt eher die Frage aufkommen, ob Herr van der Bellen nicht deutlich die Kompetenzen seines Amtes damit überschreiten würde.

    Van der Bellen's Weigerung ist eine Anerkennung der realpolitischen Begebenheiten und angesichts des demokratischen Mandats hat er auch rein numerisch vermutlich das Recht dazu.

  2. #42
    Zitat Zitat
    Trump sagt, bevor die Wahl überhaupt stattgefunden hat, mal schauen, ob er das Wahlergebnis akzeptieren kann
    Das liegt daran, dass er, bevor die Wahl überhaupt stattgefunden hat, vom Moderator _gefragt_ wurde, ob er das Ergebnis im Fall einer Niederlage akzeptieren wird. Es ist eine ziemlich gepfefferte Frage und ich frage mich, ob die abgesprochen wurde. Egal wie er antwortet, er kann nur verlieren. Hätte er ja gesagt, hätte er seine Stammwähler enttäuscht, die davon ausgehen, dass hinter allem eine Verschwörung steckt. Hätte er nein gesagt, hätte er alle gemäßigt republikanischen bzw. regimetreuen vergrault.

  3. #43
    Zitat Zitat von Surface Dweller Beitrag anzeigen
    Das liegt daran, dass er, bevor die Wahl überhaupt stattgefunden hat, vom Moderator _gefragt_ wurde, ob er das Ergebnis im Fall einer Niederlage akzeptieren wird. Es ist eine ziemlich gepfefferte Frage und ich frage mich, ob die abgesprochen wurde. Egal wie er antwortet, er kann nur verlieren. Hätte er ja gesagt, hätte er seine Stammwähler enttäuscht, die davon ausgehen, dass hinter allem eine Verschwörung steckt. Hätte er nein gesagt, hätte er alle gemäßigt republikanischen bzw. regimetreuen vergrault.
    Das Loch hat er sich selbst geschaufelt, indem er konsequent jede Umfrage und jeden Bericht, wo er nicht über'n Klee gelobt wird, für Betrug erklärt (was ebenso ein Unding ist). Genau deshalb ist die Frage auch naheliegend und wichtig. Aufgeworfen hat er sie selbst, und wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, hat er das Thema vor einigen Wochen selbst erst ins Rollen gebracht, indem er bei einer Veranstaltung genau dieses "Wenn ich nicht gewinne, mal schauen, ob ich das dann auch anerkenne" selbst impliziert (wenn nicht sogar gesagt) hat.

    Das sind Präsidentschaftsdebatten, keine kleine Talkrunde. Natürlich sind die Fragen gepfeffert. Wenn überhaupt muss man sagen, dass die Moderatoren noch sehr nachsichtig sind, wenn man bedenkt, dass beide Kandidaten sich kaum an die vorgegebenen Regeln halten und die gestellten Fragen größtenteils nahezu ignorieren. Die vorausgegangenen democratic debates etwa waren da deutlich strenger - aber vermutlich ist auch einfach langsam die Luft auch bei den Moderatoren raus, bei dieser Schlammschlacht.

  4. #44
    Zitat Zitat
    Das beste Argument um Hillary zu wählen ist, dass Trump nicht Präsident wird und das beste Argument um Trump zu wählen ist, dass Hillary nicht Präsident wird. Da kann man wirklich froh sein, nicht amerikanischer Staatsbürger zu sein.
    Zitat Zitat von Einheit092 Beitrag anzeigen


    Mein Kommentar zur US-Wahl. Ich bin froh da nicht wahlberechtigt zu sein. Klar würde ich Hillary wählen, aber mit massiven Bauchschmerzen.
    Tja so ist das.

  5. #45
    Ich fasse mal zusammen, warum ich für Trump-sama bin.

    1) Trump spricht sich für die Erhaltung des 2. Zusatzartikels der amerikanischen Verfassung aus, welcher der Bevölkerung den Besitz von Schusswaffen gestattet. Nur in der Schweiz und der USA besteht dieses Grundrecht. Überall sonst in der Welt ist die Bevölkerung weitestgehend entwaffnet und Waffenbesitz ist extrem stark reguliert oder komplett verboten. Kriminelle halten sich nicht an Gesetze, daher kommen nur sie an Waffen illegal heran und können beispielsweise Amokläufe ohne Gegenwehr in einer entwaffneten Bevölkerung durchführen. Eine bewaffnete Bevölkerung kann sich:
    a) gegen sich selbst schützen, bzw. gegen kriminelle Elemente;
    b) kann seine eigene Regierung unter Kontrolle halten, wenn diese bspw. mit Hilfe von Paramilitärs einen Polizeistaat errichten möchte.

    2) Trump finanziert seinen Wahlkampf mit Hilfe seines eigenen Vermögens und z.T. von Supporterspenden. Keiner der großen Player im Hintergrund kann sich daher bei ihm Einfluss erkaufen.

    3) Er ist gegen unkontrollierte Migrantenflut an der mexikanischen Grenze und das massenhafte Einschiffen aus der dritten Welt. Europa oder diesem Fall Nordamerika kann nicht den Rest der Welt in sich aufnehmen ohne selbst zu kollabieren. Das wäre nicht einmal im Interesse des legal eingewanderten Migrantenanteils im Westen, welche die westliche Kultur und ihre Rechte wertschätzen, im Gegensatz zu (mit eingeschleusten) Jihads, die im Westen auf lange Sicht für die selben Verhältnisse sorgen könnten wie in den Ländern, aus denen sie kommen. (An Trumps Stelle würde ich aber auch umgehend die Angriffskriege stoppen, denn diese haben erst für den ganzen Wahnsinn gesorgt.)

    4) Trump ist politisch unkorrekt und spricht offen Dinge an, welche sich Politiker normalerweise nicht zu sagen trauen. Anti-1984-Style rockt.

    5) Er will die Steuern senken. Okay, das versprechen viele Politiker, aber ihm traue ich es als Business Man sogar zu, dass es nicht bei leeren Versprechungen bleibt. Steuern sind meiner Auffassung nach Raub und gerade die Mittelklasse schrumpf durch horrende Steuern immer weiter; werden zunehmend in die Unterschicht gedrängt. Die Superreichen sind davon nicht betroffen und die Unterklasse ist auf staatliche Zuschüsse angewiesen, obwohl sich ein Teil dieser bei geringen Steuern theoretisch zur Mittelklasse hocharbeiten und dabei tatsächlichen Wohlstand schaffen könnte, anstatt künstlich niedrig und abhängig gehalten zu werden. Ein großer Teil dieser Gelder wird ja noch nichtmal in Gemeindeprojekte, Sozialgelder, Renten usw transferiert, sondern in die Rüstungsindustrie, was in letzter Konsequenz wieder für Krieg, Armut und Elend im Rest der Welt sorgt.

    6) Und dass er im Gegensatz zu Hellary nicht ständig den Russen vor den Karren pisst um WW3 zu triggern, stattdessen dem Haus der Karten, ist das größte Plus von allen.
    Get the Donald in, or get the Fallout!

    Wo wir beim Haus der Karten sind, das Gegreine über Rigged Elections und dergleichen seitens Trump ist berechtigt und mittlerweile auch bewiesen:
    Rigging the Election - Video I: Clinton Campaign and DNC Incite Violence at Trump Rallies
    Rigging the Election - Video II: Mass Voter Fraud

  6. #46
    Zitat Zitat von Nicetwink Beitrag anzeigen
    Ich fasse mal zusammen, warum ich für Trump-sama bin.

    1) Trump spricht sich für die Erhaltung des 2. Zusatzartikels der amerikanischen Verfassung aus, welcher der Bevölkerung den Besitz von Schusswaffen gestattet. Nur in der Schweiz und der USA besteht dieses Grundrecht. Überall sonst in der Welt ist die Bevölkerung weitestgehend entwaffnet und Waffenbesitz ist extrem stark reguliert oder komplett verboten. Kriminelle halten sich nicht an Gesetze, daher kommen nur sie an Waffen illegal heran und können beispielsweise Amokläufe ohne Gegenwehr in einer entwaffneten Bevölkerung durchführen. Eine bewaffnete Bevölkerung kann sich:
    a) gegen sich selbst schützen, bzw. gegen kriminelle Elemente;
    b) kann seine eigene Regierung unter Kontrolle halten, wenn diese bspw. mit Hilfe von Paramilitärs einen Polizeistaat errichten möchte.

    2) Trump finanziert seinen Wahlkampf mit Hilfe seines eigenen Vermögens und z.T. von Supporterspenden. Keiner der großen Player im Hintergrund kann sich daher bei ihm Einfluss erkaufen.

    3) Er ist gegen unkontrollierte Migrantenflut an der mexikanischen Grenze und das massenhafte Einschiffen aus der dritten Welt. Europa oder diesem Fall Nordamerika kann nicht den Rest der Welt in sich aufnehmen ohne selbst zu kollabieren. Das wäre nicht einmal im Interesse des legal eingewanderten Migrantenanteils im Westen, welche die westliche Kultur und ihre Rechte wertschätzen, im Gegensatz zu (mit eingeschleusten) Jihads, die im Westen auf lange Sicht für die selben Verhältnisse sorgen könnten wie in den Ländern, aus denen sie kommen. (An Trumps Stelle würde ich aber auch umgehend die Angriffskriege stoppen, denn diese haben erst für den ganzen Wahnsinn gesorgt.)

    4) Trump ist politisch unkorrekt und spricht offen Dinge an, welche sich Politiker normalerweise nicht zu sagen trauen. Anti-1984-Style rockt.

    5) Er will die Steuern senken. Okay, das versprechen viele Politiker, aber ihm traue ich es als Business Man sogar zu, dass es nicht bei leeren Versprechungen bleibt. Steuern sind meiner Auffassung nach Raub und gerade die Mittelklasse schrumpf durch horrende Steuern immer weiter; werden zunehmend in die Unterschicht gedrängt. Die Superreichen sind davon nicht betroffen und die Unterklasse ist auf staatliche Zuschüsse angewiesen, obwohl sich ein Teil dieser bei geringen Steuern theoretisch zur Mittelklasse hocharbeiten und dabei tatsächlichen Wohlstand schaffen könnte, anstatt künstlich niedrig und abhängig gehalten zu werden. Ein großer Teil dieser Gelder wird ja noch nichtmal in Gemeindeprojekte, Sozialgelder, Renten usw transferiert, sondern in die Rüstungsindustrie, was in letzter Konsequenz wieder für Krieg, Armut und Elend im Rest der Welt sorgt.

    6) Und dass er im Gegensatz zu Hellary nicht ständig den Russen vor den Karren pisst um WW3 zu triggern, stattdessen dem Haus der Karten, ist das größte Plus von allen.
    Get the Donald in, or get the Fallout!

    Wo wir beim Haus der Karten sind, das Gegreine über Rigged Elections und dergleichen seitens Trump ist berechtigt und mittlerweile auch bewiesen:
    Rigging the Election - Video I: Clinton Campaign and DNC Incite Violence at Trump Rallies
    Rigging the Election - Video II: Mass Voter Fraud

  7. #47
    Zitat Zitat von Nicetwink Beitrag anzeigen
    Ich fasse mal zusammen, warum ich für Trump-sama bin.

    1) Trump spricht sich für die Erhaltung des 2. Zusatzartikels der amerikanischen Verfassung aus, welcher der Bevölkerung den Besitz von Schusswaffen gestattet. Nur in der Schweiz und der USA besteht dieses Grundrecht. Überall sonst in der Welt ist die Bevölkerung weitestgehend entwaffnet und Waffenbesitz ist extrem stark reguliert oder komplett verboten. Kriminelle halten sich nicht an Gesetze, daher kommen nur sie an Waffen illegal heran und können beispielsweise Amokläufe ohne Gegenwehr in einer entwaffneten Bevölkerung durchführen. Eine bewaffnete Bevölkerung kann sich:
    a) gegen sich selbst schützen, bzw. gegen kriminelle Elemente;
    b) kann seine eigene Regierung unter Kontrolle halten, wenn diese bspw. mit Hilfe von Paramilitärs einen Polizeistaat errichten möchte.

    2) Trump finanziert seinen Wahlkampf mit Hilfe seines eigenen Vermögens und z.T. von Supporterspenden. Keiner der großen Player im Hintergrund kann sich daher bei ihm Einfluss erkaufen.

    3) Er ist gegen unkontrollierte Migrantenflut an der mexikanischen Grenze und das massenhafte Einschiffen aus der dritten Welt. Europa oder diesem Fall Nordamerika kann nicht den Rest der Welt in sich aufnehmen ohne selbst zu kollabieren. Das wäre nicht einmal im Interesse des legal eingewanderten Migrantenanteils im Westen, welche die westliche Kultur und ihre Rechte wertschätzen, im Gegensatz zu (mit eingeschleusten) Jihads, die im Westen auf lange Sicht für die selben Verhältnisse sorgen könnten wie in den Ländern, aus denen sie kommen. (An Trumps Stelle würde ich aber auch umgehend die Angriffskriege stoppen, denn diese haben erst für den ganzen Wahnsinn gesorgt.)

    4) Trump ist politisch unkorrekt und spricht offen Dinge an, welche sich Politiker normalerweise nicht zu sagen trauen. Anti-1984-Style rockt.

    5) Er will die Steuern senken. Okay, das versprechen viele Politiker, aber ihm traue ich es als Business Man sogar zu, dass es nicht bei leeren Versprechungen bleibt. Steuern sind meiner Auffassung nach Raub und gerade die Mittelklasse schrumpf durch horrende Steuern immer weiter; werden zunehmend in die Unterschicht gedrängt. Die Superreichen sind davon nicht betroffen und die Unterklasse ist auf staatliche Zuschüsse angewiesen, obwohl sich ein Teil dieser bei geringen Steuern theoretisch zur Mittelklasse hocharbeiten und dabei tatsächlichen Wohlstand schaffen könnte, anstatt künstlich niedrig und abhängig gehalten zu werden. Ein großer Teil dieser Gelder wird ja noch nichtmal in Gemeindeprojekte, Sozialgelder, Renten usw transferiert, sondern in die Rüstungsindustrie, was in letzter Konsequenz wieder für Krieg, Armut und Elend im Rest der Welt sorgt.

    6) Und dass er im Gegensatz zu Hellary nicht ständig den Russen vor den Karren pisst um WW3 zu triggern, stattdessen dem Haus der Karten, ist das größte Plus von allen.
    Get the Donald in, or get the Fallout!

    Wo wir beim Haus der Karten sind, das Gegreine über Rigged Elections und dergleichen seitens Trump ist berechtigt und mittlerweile auch bewiesen:
    Rigging the Election - Video I: Clinton Campaign and DNC Incite Violence at Trump Rallies
    Rigging the Election - Video II: Mass Voter Fraud
    Dir ist schon klar, dass das jetzt hier auch noch in zehn Jahren stehen wird?

  8. #48
    Ist doch super. Wenn wir uns in 10 Jahren fragen,

    ... wer damals eigentlich die Populisten in die Parlamente gewählt hat,
    ... wie falsch man das politische respektive das Steuer-System und die Rolle des Präsidenten der Vereinigten Staaten verstehen kann,
    ... welche Reichweite Populismus hat und hatte,
    ... warum wir uns auch in 30 Jahren noch mit Verschwörungstheorien vom pösen Migrationsparasiten rumärgern dürfen,

    ... müssen wir nur diesen Beitrag wiederfinden.


    In diesem Sinne: Auf dass keine "eingeschleusten Jihads" uns unter der Fliehkraft instabiler Diktaturen, die durch kolonialpraktische Farce auf eine multiethnische Schleuderbahn gesetzt wurden, in postnationale Bürgerkriegssituationen stürzen mögen. Rien ne va plus.

  9. #49
    1. Eine bewaffnete Bevölkerung stellt die Kinder auf den Schießplatz, drückt ihnen eine Uzi in die Hand und wundert sich dann, warum der Schießlehrer durchlöchert wird.
    2. Wie war das mit 600 Millionen Schulden bei seinen "Spendern"?
    3. Wer schifft die denn ein? Die kommen von ganz alleine weil sie sich ein besseres Leben erhoffen.
    4. Sowas ist auch nicht "politisch korrekt"...
    5. Einkommenssteuer ist in den USA sowieso freiwillig zu entrichten...
    Kleiner Witz am Rande...

  10. #50
    Zitat Zitat
    Dir ist schon klar, dass das jetzt hier auch noch in zehn Jahren stehen wird?
    Wenn Trump gewinnt, wäre der Post sicher nicht peinlich. Es hat Tradition in den USA, nie das zu bekommen was man bestellt. Obama hat damals 2008 damit geworben, dass Hillary eine Lügnerin ist und sich als Irakkrieg-Gegner als Friedensstifter präsentiert. Heute hat Obama mehr Kriege, inkl. Geplänkel mit den Russen auf europäischem Boden, verursacht als zahlreiche Präsidenten vor ihm. Sind auch genug auf diesen Linkspopulismus reingefallen. Jede Wahl ist sinnlos, wenn die gewählten Politiker dann das Gegenteil von dem machen, wofür sie vor der Wahl gestanden sind. Da kann man gleich würfeln.

  11. #51
    Schau mal, reden wir nur über Trumps Wahlkampf-Finanzen und seine "Unabhängigkeit" von Großspendern:

    Punkt eins: Wenn Trump Supportspenden annimmt, dann ist das kein Einfallfenster für Einflussnahme, aber wenn Hillary das tut, dann ist Feuer am Dach.
    Punkt zwei: Über Trumps angebliche Bonität ist reichlich geschrieben worden - der Mann hat eine Firma, aber seit Jahren kein versteuerbares Enkommen mehr. Was an Wahlkampfspenden hereinkam, leitete er so weit wie möglich in die eigenen Taschen um indem er überhöhte Rechnungen für Veranstaltungen in seinen eigenen Hotels ausstellt und nur einen Bruchteil der Gelder wurde überhaupt in die Wahlkampforganisation investiert. Er missbraucht die Spenden so weit es ihm möglich ist. Das ist alles bekannt. Aber klar, ein korrupter Geschäftsmann, der nur noch von erspartem lebt ist nicht bestechlich, amirite?
    Punkt drei: Seine Online-Präsenz wurde wesentlich von dem Occulus-Rift-Idioten und seinen bezahlten Trollen gestaltet, aber natürlich, dass ein reicher Schnösel da Geld in die Hand genommen und die Inhalte dieses Teils der Kampagne selbst bestimmt hat, hat dank Trump-Magie keinen Einfluss irgend einer Art.

    Das Spiel lässt sich für jeden einzelnen Paragraphen in dem Post durchziehen. Die "Argumente" halten nur, so lange man keine Zeitungen liest und generell kein Interesse an irgend einem der Themen hat.

  12. #52
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Dir ist schon klar, dass das jetzt hier auch noch in zehn Jahren stehen wird?
    Zitat Zitat von Mordechaj Beitrag anzeigen
    Ist doch super. Wenn wir uns in 10 Jahren fragen,

    ... wer damals eigentlich die Populisten in die Parlamente gewählt hat,
    ... wie falsch man das politische respektive das Steuer-System und die Rolle des Präsidenten der Vereinigten Staaten verstehen kann,
    ... welche Reichweite Populismus hat und hatte,
    ... warum wir uns auch in 30 Jahren noch mit Verschwörungstheorien vom pösen Migrationsparasiten rumärgern dürfen,

    ... müssen wir nur diesen Beitrag wiederfinden.


    In diesem Sinne: Auf dass keine "eingeschleusten Jihads" uns unter der Fliehkraft instabiler Diktaturen, die durch kolonialpraktische Farce auf eine multiethnische Schleuderbahn gesetzt wurden, in postnationale Bürgerkriegssituationen stürzen mögen. Rien ne va plus.
    Äh ... bin ich der einzige der den Post von Nicetwink als recht eindeutige Satire eines Trump Wählers erkennt? Das einzige was noch fehlt ist der latente Rassismus. Dazu hätte man vielleicht die Law & Order Schiene erwähnen sollen, die er fährt und dass er so nett ist, dass er sich sogar mit dem KK Klan verträgt.

  13. #53
    Aaaaaaaaahhhh, noch so'n Trump-Sympathisant!

    Politische Analysten sagen, dass Donald Trump als Kandidat eine komplett unqualifizierte Nuance sei. Also ist er ist der perfekte Kandidat der Republikaner. Keine Ahnung, was sich hier halb MMX echauffiert.

    Zitat Zitat von Protagonisten-Beschreibung eines bekannten, kürzlich erschienenen Spiel
    Mit dem Alter schwindet zwar das Haar, doch dafür wächst die Gewissheit, es einfach besser als all die jungen Grünschnäbel zu wissen.
    So ist es! Bei den Göttern!

  14. #54
    Zitat Zitat
    So ist es! Bei den Göttern!
    Du meinst also Trumps politische Inkompetenz geht mit dem wallenden, toten Meerschwein auf seinem Kopf einher?

  15. #55
    So ist es! Bei den Göttern!

  16. #56
    Zitat Zitat
    Das Spiel lässt sich für jeden einzelnen Paragraphen in dem Post durchziehen. Die "Argumente" halten nur, so lange man keine Zeitungen liest und generell kein Interesse an irgend einem der Themen hat.
    Alle, außer Punkt 6. Das ist meiner Meinung nach der Grund, wieso Trump von beiden das kleinere Übel ist. Clinton wird die aktuelle Kriegspolitik um Syrien und die Ukraine weiterführen. Das sind beide völlig überflüssige Proxykriege. Die Bekämpfung des IS hat eine höhere Priorität gegenüber Assad und der Krieg in der Ukraine (ja, der wird noch gefochten!) wäre nur dann sinnvoll, wenn dadurch z.B. eine Rückgewinnung der Krim in Aussicht wäre. Da Russland, wenn es weit genug zurückgedrängt wird, allerdings all-in gehen wird, ist das keine Option für jeden vernunftbegabten Menschen. Die Obama bzw. Clinton-Politk sieht Europa als einen Puffer, den man im schlimmsten Fall ruhig strapazieren kann, bis die ersten Atombomben fallen. Die USA kann sich diese Züge leisten, weil sie nicht direkt in Gefahr ist und am Ende die lang ersehnte Weltherrschaft winkt, wenn Russland entmachtet ist. Die islamischen Radikalen sind ein direktes Produkt dieser Politik und wären auch nicht notwendig gewesen.

    Trumps Kriegspolitik wird die Militärausgaben erhöhen um in Kooperation mit Russland/Assad gegen den IS vorzugehen, was die strapazierten Beziehungen verbessern wird. Dies wird außerdem einen kalmierenden Effekt auf die hiesige Migrationspolitik haben, da das Schreckgespenst des radikalen Islamismus damit verscheucht wird. Clintons Kriegspolitik wird die Zahl der Flüchtenden, also auch die Zahl der Radikalen erhöhen und das politische Klima in der Welt weiter strapazieren.

    Wenn man sich klar macht, was alles auf dem Spiel steht, sind die üblichen Themen über man sich während des Wahlkampfes künstlich aufregt alles Peanuts.

  17. #57
    Zitat Zitat von Surface Dweller Beitrag anzeigen
    Alle, außer Punkt 6. Das ist meiner Meinung nach der Grund, wieso Trump von beiden das kleinere Übel ist. Clinton wird die aktuelle Kriegspolitik um Syrien und die Ukraine weiterführen. Das sind beide völlig überflüssige Proxykriege. Die Bekämpfung des IS hat eine höhere Priorität gegenüber Assad und der Krieg in der Ukraine (ja, der wird noch gefochten!) wäre nur dann sinnvoll, wenn dadurch z.B. eine Rückgewinnung der Krim in Aussicht wäre. Da Russland, wenn es weit genug zurückgedrängt wird, allerdings all-in gehen wird, ist das keine Option für jeden vernunftbegabten Menschen. Die Obama bzw. Clinton-Politk sieht Europa als einen Puffer, den man im schlimmsten Fall ruhig strapazieren kann, bis die ersten Atombomben fallen. Die USA kann sich diese Züge leisten, weil sie nicht direkt in Gefahr ist und am Ende die lang ersehnte Weltherrschaft winkt, wenn Russland entmachtet ist. Die islamischen Radikalen sind ein direktes Produkt dieser Politik und wären auch nicht notwendig gewesen.

    Trumps Kriegspolitik wird die Militärausgaben erhöhen um in Kooperation mit Russland/Assad gegen den IS vorzugehen, was die strapazierten Beziehungen verbessern wird. Dies wird außerdem einen kalmierenden Effekt auf die hiesige Migrationspolitik haben, da das Schreckgespenst des radikalen Islamismus damit verscheucht wird. Clintons Kriegspolitik wird die Zahl der Flüchtenden, also auch die Zahl der Radikalen erhöhen und das politische Klima in der Welt weiter strapazieren.

    Wenn man sich klar macht, was alles auf dem Spiel steht, sind die üblichen Themen über man sich während des Wahlkampfes künstlich aufregt alles Peanuts.
    Ist valide, dass meinten auch einige Wahlbeobachter. Im Endeffekt bleibt Hillary eine Falkin. Problem: Dafür als Amerikaner in Kauf nehmen, wie Trump des Land zukünftig spaltet?

  18. #58
    Ich glaube kaum, dass Putin sein Rekolonialisierungsprojekt anhalten wird wenn Trump sich entscheidet, das die USA kein Interesse mehr an ihrer NATO-Mitgliedschaft hat. Mir ist auch klar, dass Hilary noch bei jedem Krieg gerne mitgemacht hat, aber aus unserer Sicht ist jemand, der die Kosten/Nutzenrechnung für die Russen nachteilig erscheinen lässt besser als jemand, der primär auf sein eigenes Säcklein schaut.

    Ich meine China wird wahrscheinlich vom Gas gehen wenn die Strategie der USA, ihnen die Schiffsrouten abzudrehen mit dem Wegfall der Philippinen an Druck verliert - das Land hat massenhaft andere Probleme - aber Putin hat einer sehr konsequente Politik verfolgt, mittels Bomben und Granaten relevant zu bleiben und ich sehe nicht, warum er diesbezüglich vom Gas gehen sollte wenn die Opportunitätskosten dafür pötzlich im freien Fall sind. Eher noch geht Assad ins Exil.

  19. #59
    Zitat Zitat von Ianus
    Mir ist auch klar, dass Hilary noch bei jedem Krieg gerne mitgemacht hat, aber aus unserer Sicht ist jemand, der die Kosten/Nutzenrechnung für die Russen nachteilig erscheinen lässt besser als jemand, der primär auf sein eigenes Säcklein schaut.
    Wenn jemand dort auf seine eigene Tasche schaut, kostet das uns unseren Zweitwagen. Wenn jemand dort unseren nuklear bestens ausgestatteten Nachbarn and die Wand drängt, kostet das uns den Frieden. Putin hat kein Interesse an Rekolonialisierung. Ein Einfluss auf die Ukraine war eine strategische Sicherheit im Falle eines Angriffs über Europa. Er kann es sich nicht leisten, die Ukraine herzugeben.

  20. #60
    Zitat Zitat von Surface Dweller Beitrag anzeigen
    Putin hat kein Interesse an Rekolonialisierung.
    Wie... bringst du diese Aussage mit dem zweiten Tschetschenienkrieg, mit der Besetzung und den ständigen Grenzstreitigkeiten in Georgien, mit der Besetzung der Krim und der Ostukraine in Einklang?

    Nicht vergessen sollte man die Rekolonialisierungs-Pläne für Sibirien und den russischen Osten, welche erst kürzlich von Moskau inkraft gesetzt wurden.

    Geändert von Ianus (27.10.2016 um 19:41 Uhr)

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