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Thema: [ZOOOOOmmxBIES! Staffel 3] Station 6 – Never forget the Alamo

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    "Postierten uns am Feindestempel. Konnten so besseren Blick auf Feind nutzen, um die Bilder der Kultisten und Untoten besser wiederzugeben."
    Enigma stand nun mit stolz geschwellter Brust vor ihr, aber Evi konnte trotzdem nicht umhin ohne jeden Spott zu lächeln. Sein kurzer Ausbruch in die Kommunikation eines normalen Menschen hatte sie überrascht und irgendwie tat es ihr nun sogar leid, dass sie insgeheim gedacht hatte, sie alle wären kleine Spinner. Ein bisschen waren sie das bestimmt, aber es steckten trotzdem echte Menschen dahinter.
    Die Rothaarige und der Sergeant sahen nun wieder in die Richtung des Convention Centers.
    "Ganz im Osten. Wow, das war... mutig." Und unpraktisch. Furchtbar unpraktisch. Trotzdem kam die Taucherin nicht umhin, auch ein bisschen beeindruckt zu sein. "Und das, obwohl ihr keine Kämpfer seid..."
    "Bereits angegeben: Menschliche Verluste... riesig." Seine Stimme klang immer noch nach diesem stakkatohaften Getue, war aber etwas leiser geworden.
    "Ich werde sehen, was sich machen lässt. Hey, ich bin echt stark, fühl mal meine Muskeln." Er sah sie verwirrt an und sie lachte. "Schon gut. Also ich werds versuchen, auf jeden Fall. Versprechen kann ich nichts, aber ich werde mein Bestes geben." Aufmunternd kllopfte Evi Enigma auf die Schulter und machte sich ohne ein weiteres Wort auf den Weg.
    Jackman wartete unten an der Mall bereits auf sie, und als die Taucherin ihre Waffen zurückgeholt hatte, nickte sie ihm zu. "Die Druckerpresse ist ganz im Osten, wahrscheinlich an dem Punkt, an dem man im Center am nähesten am Dome sein kann." Der Anführer sah sie mit hochgezogenen Brauen an. "Ja, ist scheiße. Aber sehen wirs uns einfach mal an."


    Geändert von Lynx (26.10.2015 um 21:11 Uhr)

  2. #2
    „Tsss.“, machte Liz nur noch grinsend und winkte ab, als Jackman davon sprach, dass der Weg freigeschossen wäre und sie sich keine Sorgen zu machen brauchte.
    „Kaum verirrt er sich einmal aus seiner Siedlung mit den meterhohen Mauern, will er mir was von Gefahr erzählen.“ Sie zwinkerte ihm zu und machte sich dann daran, ihr Zeug zusammen zu packen.
    „Natürlich komme ich mit ins Hotel. So nett die Skypeople auch sind, wahrscheinlich kriegen wir die Gefangenen so nie raus…“

    ---



    Noch immer roch es leicht brandig, als sie schließlich an der ehemaligen Messehalle angekommen waren.
    Das Leben in der Wildnis und Apokalypse der zerstörten Welt hatte sie gelehrt, welche Schicksale sie treffen konnten und neben dem allgegenwärtigen Geruch an faulendem Fleisch konnte man nach einigen überlebten Monaten auch den Geruch von Benzin und Sprengstoff wahrnehmen, der hier deutlich über der Halle lag.
    Ihr erster Impuls, ihre erste Annahme, dass Jemand die Säulen gesprengt hatte, um an die Bewohner des Daches zu kommen, hatte sich als richtig heraus gestellt.
    Zwar hatten die Skypeople nur den östlichen Teil des Gebäudes „bewohnt“, man war versucht, „bewirtschaftet“ zu sagen, doch das anschließende Feuer hatte das ganze Gebäude in sinnloser und brutaler Gewalt und Feuersbrunst zerstört und ein weiteres Bauwerk der Menschen vor dem großen Zehren zerstört.

    Jackman und Evi hielten auf den Fluss zu, der die beiden Gebäude voneinander trennte, da der Schutt ihnen dort exzellent Deckung geben würde und von dort aus konnten sie erkennen, dass hier eine Art Schlacht getobt haben musste.
    Enigma hatte schon zugegeben, dass seine Leute keine Soldaten oder Krieger waren und sich deutlich mehr auf die Kunst der Sprache verstanden, doch was die Beiden hier sehen konnten, kam einem Massaker gleich.
    Mit dem Mut von Todesverachtung hatten sich die Leute von Enigma auf den Feind gestürzt, als ihr Dach sich gleich einer Plattform geneigt hatte und sie ihren Feinden sozusagen fast in die Klauen „gespült“ hatte.
    Es war offensichtlich, dass die Kultisten diesen Schlag genau berechnet haben mussten und der Moment ihres Angriffes konnte kein Zufall sein. Laut Enigma hatten sich die Kultisten bisher die Zähne ausgebissen, da sie in ihren massigen Leibern nicht klettern konnten. Die Skypeople, die fast dreißig zerfetzten Leichen, die hier lagen, gingen vielleicht nicht unbedingt auf das Konto ihres Trecks. Doch der Gedanke, das keine Stimmchen, dass Evi und Hugh zuflüsterte, dass die Skypeople angegriffen worden waren, um als potentielle Verbündete für Shengs Hope nicht in Frage zu kommen, drängte sich mehr und mehr auf.
    Mit selbstgebauten Waffen und Kampfesmut hatten die Pflanzer und Agenten auch einige der Kultisten zu Fall gebracht, doch der Blutzoll war mehr als ungleich verteilt.

    Und dann hörten die Beiden Stimmen. Heiser, doch laut, ein Krächzen wie unter großer Anstrengung und voll bitterbösem Unterton.

    Jackman: Handwerker: Bestanden! (erleichtert)
    Evi: Packesel: Bestanden!


    Geschickt duckten sich die Beiden in die schwarzverbrannte Ruine und die Gefahr wie immer kaum scheuend, stapften sie auf die Stimme zu, sich versteckt haltend, über Scherben und Schutt schreitend.
    Und dann sahen sie direkt vor sich eine riesige umgestürzte, schwarzverbrannte Stahl-Beton-Säule, hinter der sie sich duckten. Obschon der Boden übersät war mit allerlei Trümmern, die Lärm machen mussten, gelang es ihnen perfekt, sich anzuschleichen und in Deckung zu bleiben.

    Direkt vor ihnen war ein Teil des Daches heruntergekommen und fiel ähnlich schräg ab wie sie es auch bei den anderen kontrollierten Sprengungen getan hatte, die Todesfalle für die Skypeople auf dem Dach offenbarend.
    Hier war die geheiligte Druckerpresse Enigmas, ein recht großer, manuell betriebener gußeiserner Klotz nach unten gerutscht und hatte einen Kultisten überfahren und gegen eine halbzerstörte Säule geworfen. Sein nun ruhender Leichnam lag da, halb in die Maschine eingeklemmt und vollkommen zerschmettert.

    Hugh und Evi versuchten mehr zu erkennen, zumal sie die Stimme noch immer hörten und blickten dann mitten in ein lachendes, pausbäckiges Gesicht:


    Direkt vor ihnen, in Blickrichtung ihrer Feinde, prangte eines der unnachahmlichen Propagandaplakate der Skypeople im Stile der Plakate aus dem kalten Krieg, wie sich Jackman noch vage erinnern konnte. Ganz typisch mit klugem Spruch und Bild und einer gehörigen Portion Patriotismus.
    Als sie das Stück Papier jedoch vorsichtig zur Seite schoben und durch den entstehenden Schlitz zweier Betonblöcke blicken konnten, erkannten sie den Rest der Szenerie, der an der Druckerpresse stand.

    Eine hochgewachsene Frau mit strahlend blondem Haar und bleichen, unnatürlich makellosem Gesicht. Neben ihr stand ein recht junger Mann, der ein Pferd am Zügel führte, des ebenfalls wirkte, als wäre es mit Drogen behandelt worden, ähnlich wie das Pferd des McAldrin. Neben den beiden Familienmitgliedern aus dem Tempel der Kultisten, standen auch zwei der muskelbepackten Kultisten in den schwarzen Roben und den Masken, offensichtlich die Leibwächter der Beiden.
    Die Frau ließ bedächtig den Finger über die Presse fahren und ein Grinsen umspielte ihre Mundwinkel und das aristokratisch wirkende Gesicht. Ihre Stimme klang unnatürlich sanft, während sie sprach, während die des jungen Mannes neben ihr, der sie mit unverhohlener Bewunderung anblickte, das Krächzen war, das sie hierher gelockt hatte.

    „Da schickt uns der Heiland selbst die Waffe des Feindes. Endlich gefunden. Des Großmeisters Traum seiner Bibel kann also wahr werden.“
    Der junge Mann lachte krächzend.
    „Gut, Bruder Victorius, Eile ist geboten. Bruder Jack wird die Truppe um den Apostel nicht für immer aufhalten können. Irgendwann wird auch er klein beigeben müssen.“
    Der Mann nickte und machte sich bereit, sein Pferd zu satteln. „Bruder, du wirst zu Bruder Jack McAldrin reiten und dich darüber informieren, wie sein Gefecht läuft. Danach wirst du ihm befehlen, den Kampf langsam aber sicher zu verlieren. Er soll die Leibwache des Apostels stark dezimieren, aber kampffähig genug halten, damit sie Adam beschützen können auf ihrer Reise.“
    Sie lächelte nun wieder versonnen.
    „Brutus und Herakles hier werden die Druckerpresse zum Großmeister bringen, so dass sein Werk mit Ankunft des Messias und seines Apostels beginnen kann. Ich selbst werde mich aufmachen und dafür sorgen, dass alles vorbereitet ist. Es wird Zeit, diesen Sheng seiner Berufung und seinem Schicksal vorzustellen.“
    „Zu Befehl, Herrin.“
    , krächzte der junge Mann und bestieg sein Pferd. „Ich reite sofort los, doch, wenn ich es wagen darf… Ihr seid alleine?“
    „Ja. Und wehrhaft genug. Es sind nur wenige Schritt bis zum Tempel. Was soll mir schon passieren?“, sie lachte glucksend und fröhlich, ein Laut, der die Ohren des jungen Mannes rot werden ließen, als würde die Kultistin mit ihrem Schicksal und der Gefahr regelrecht liebäugeln oder kokettieren. Der Eindruck wurde noch verstärkt, als sie einen feinen Speer aus silbrigem Chrom und Metall vom Boden wieder aufhob. „Ich bin keinesfalls nackt…“, gurrte sie.

    Jackman und Evi sahen sich an und wussten, dass nun Eile geboten war!
    Sie waren nur zu zweit, hatten aber drei wichtige Aufgaben vor sich – sie konnten sich entweder aufteilen oder zusammen bleiben. (Alleine: Probe um 10% erschwert, zusammen, Probe um 20% erleichtert)
    Und sie mussten sich entscheiden, was sie tun wollten – die weibliche Tempelvorsteherin war vielleicht wichtig und ihr Tod würde die Verteidigung ihrer Gegner schwächen! (Kampfprobe)
    Auf der anderen Seite war es vielleicht wichtig, den Boten Victorius aufzuhalten, der unterwegs zu dem Mann war, den sie bereits lange schon geschlagen hatten und dessen sterbliche Überreste der einzige Beweis war, wie weit die Reisenden in Wirklichkeit schon vorgedrungen waren. (Plan auf Hinterhalt + entweder Kampf- oder sportliche Probe)
    Oder sie konnten versuchen, die beiden Kultistenbrecher aufzuhalten, die sich gerade daran machten, die Druckerpresse abzutransportieren. Für Enigma war dieses Objekt alles und er würde es ihnen sicherlich niemals vergessen, sollten sie es für ihn beschützen und bergen. (Kampfprobe)

    Geändert von Daen vom Clan (26.10.2015 um 22:21 Uhr)

  3. #3
    Frank hatte ja schon einige Drogentrips gesehen, sowohl vor als auch nach dem großen Zehren, doch was immer Mary Leo da gegeben hatte, musste verdammt stark sein, denn der Trip den Leo gerade durchlebte, war recht nah an der Spitze. Und die wirklich üblen Trips zählte er dabei nicht, nur welche von denen sich die Menschen auch wieder halbwegs erholt hatten. Er hoffte gerade innerlich, dass sie nichts tun würde was sie später noch bereuen würde als:

    "Dhuuuuuuuu....bischhhhhd.... dhooooooll. Ischhhhhhh schdeeeeelll Dhiiiir meeeeeeeineeeeen Baaaabaaaaa vooooor, weeeeeeeennnnnn ....iscchhhh ihhhhhhhhn wiiiiiieeeeeehderfindeeee "
    Und mit diesen Worten fing sie an auf dem Boden etwas zu suchen und tatsächlich: Nach nur wenigen Momenten zog sie einen... lebenden Zombiekopf hervor. Noch während er sich fragte wo Leo den plötzlich hergenommen hatte und warum sie ihn bittesehr ihren "Papa" nannte, zog er reflexhaft seine Pistole, da er nicht genau wusste, was das hier genau werden sollte wenn es fertig war. Dann schien ihr, als sie ungefähr in seine Richtung zu sehen schien und sich sichtlich anstrengte sich zu konzentrieren, etwas einzufallen und sie wankte, immernoch den Zombiekopf in der Hand, auf ihn zu, mit der anderen ihm die beiden Westen reichen die sie beim betreten des Gebäudes gefunden hatten. Durch den Kopf der von ihrer Hand herunter hing und versuchte die Leute um sich herum, vergeblich, zu beißen, hatte sie ein sehr surreales Erscheinungsbild an sich trug sie diesen Kopf schon die ganze Reise über mit sich? Das würde zumindest ein paar kleinligkeiten erklären. Vielleicht aber bildete er sich das auch nur ein.
    "Fraaaaaahaaaaanggg, guuuuuuuuhgg Diiiiiiir .......maaaaahl diiiiieeee Wheeeeeeeeschden ..... annnnn, ooooooobb ........."
    "Vhooooooon Shhhhhhhhheeeeeng und Hhhhhheeeeeeenry uuuuuuuund sooooooohooo..."
    Mit diesen Worten, die man nur mit Mühe verstehen konnte, drückte sie ihm die Westen in die Hand und wankte weiter zu Lisa und den Kutten. Immerhin, dazu war der Kopf wirklich nützlich. authentischer ging es mit wirklich nicht mehr. Echter Zombiegeruch.
    Frank überlegte den Kopf unschädlich zu machen, doch dann würde er Leo, wenn das wirklich ihr Vater war, unter umständen sehr wütend machen und das war wahrscheinlich weder jetzt noch wenn sie nicht auf einem Drogentrip war, eine gute Idee. Und wenn sie ihn mit sich umher trug, würde sie einen guten Grund haben oder sie war ein wenig verrückt, was auch einiges erklären würden. Pass gut auf deinen Papa auf Leo und pack ihn wieder gut weg, nicht das ihm noch etwas passiert. sagte er schließlich zu ihr wie zu einer neunjährigen, zu verwirrt und überrascht um etwas anderes sinnvolles zu tun. Natürlich sorgte er sich mehr um alle anderen aber wie sollte er ihr das ausgerechnet jetzt nahe bringen.
    Um sich nicht näher mit dieser wirren Situation beschäftigen zu müssen, sah er sich die Westen genau an. Vielleicht gab es ja Anzeichen, dass sie wirklich Sheng und Genry gehörten wie bestimmte Flicken, Nähte, Flecken oder dergleichen oder irgendetwas darauf geschriebenes. Für alle Fälle roch er sogar an den Kleidungsstücken, auch wenn er es für unwahrscheinlich hielt, so etwas herauszufinden.[Ermittler]

    Geändert von wusch (26.10.2015 um 23:04 Uhr)

  4. #4
    Die Versammlung vor ihnen war gerade dabei sich aufzulösen und Jackman fluchte leise. "Wir dürfen die nicht alle entwischen lassen!", zischte Evi, aber mehr aus eigener Panik heraus als aus dem Grund, dass sie wirklich dachte, ihrem Anführer war das nicht bewusst.
    "Wir wollen die Druckerpresse, oder? In dem Scheißloch war ja sonst nichts zu holen."
    "Wenn der Typ merkt, dass es keinen verkackten Bruder Jack mehr gibt, wird er sofort zurückkommen und petzen... aber er ist nicht so schnell wie diese... diese Schlange da. Ein paar Schritte zum Tempel, scheiße!"
    "Evi."
    "Hast du gehört, sie hat von Sheng gesprochen. Er soll sein Schicksal endlich erfüllen. Das klingt gar nicht gut, wir können sie nicht gehen lassen!"
    "Evi!"
    "Weißt du was, vielleicht war auch er die ganze Zeit mit der Prophezeiung gemeint, ich meine war er nicht das, was für Haile einem Vater am nähesten kam, was ist wenn-"
    "Wollen wir die verdammte Druckerpresse oder nicht?!"
    Obwohl sie immer noch flüsterten, war Jackmans Ton scharf. Er konnte es nicht riskieren, dass die Taucherin jetzt die Nerven verlor.

    Evi biss sich auf die Unterlippe. Fuck. Sie brauchte nur an die Skypeople denken, die hier gestorben waren. Wahrscheinlich waren sie wegen ihnen gestorben - wegen den "Hope'Ari". Damit niemand stark genug werden konnte, um die Kultisten zu übermannen. Und wenn Enigma wirklich einen Plan hatte, der auch nur irgendetwas taugte, dann hatten sie allgemein bessere Chancen. Sie alle, nicht nur Sheng.
    "Ja, wir wollen sie.", sagte Evi kleinlaut, aber dann schien ihr ein Gedanke zu kommen. "Das kann ich machen, und du jagst der Frau hinterher!" Jackman musste fast losprusten, so absurd kam ihm der Vorschlag vor. "Nein echt jetzt. Du kannst die •••••••• einfach abknallen, während ich hier die Bude aufräume. Ich warte einfach bis die zwei Riesen hier die Presse aufheben und springe sie dann an. Die haben im ersten Moment dann beide Hände voll - das ist ein absoluter Vorteil für mich!" Plötzlich strahlte sie den Anführer an, weil sie ihre Idee für wirklich gut hielt.
    "Nope, wird nicht passieren.", entgegnete Jackman. "Das sind immer noch zwei."
    "Ich habe schon mal zwei so Muskelberge besiegt. Mit Sheng." Ihre Stimme war trotzig und Hugh schüttelte verwirrt den Kopf.
    "Warum, um alles in der Welt, soll das ein Argument dafür sein, dich alleine kämpfen zu lassen?"
    "Ich...er... ich kann einfach nicht... keine Ahnung, aber ich..." Stammelnd suchte die Taucherin nach Worten.

    Die Zeit drängte nun wirklich, und nach einem lauten Seufzen nahm der Anführer plötzlich das Magazin aus seinem Gewehr.
    "Was... soll das jetzt?"
    "Hier, sei mir mal schnell behilflich. Ritz die Patrone mit deinem Beil ein bisschen an."
    Ohne Fragen zu stellen, weil einfach keine Zeit mehr war, tat Evi wie ihr geheißen.
    "So präpariert wird die Kugel eine schöne, große, blutende Wunder verursachen. Ich schieß der Kultistenbraut ins Bein. Wenns dann überhaupt noch dran ist, wird sie erst mal nicht so schnell wegkommen. Dann helfe ich dir gegen die zwei Klopse. Sobald ich den Eindruck habe, dass du alleine klar kommst, jage ich der Frau nach. Selbst wenn sie ein Stück weit gekommen ist, kann ich problemlos der Blutspur folgen. Wie hört sich das an für dich?"
    Evi starrte Jackman kurz mit großen Augen an, und als sie verarbeitet hatte, was er anbot, schnappte sie nach Luft. "Das ist... perfekt. Danke, oh Mann, danke."
    "Dein Leben hat Priorität, klar? Dann kommt die Presse, und dann die Frau."
    Die Taucherin nickte eifrig und deutete Jackman, dass er in Position gehen sollte.



    Geändert von Lynx (27.10.2015 um 09:21 Uhr)

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