Möchtest du jetzt wirklich, dass ich dir im Detail zeige, wo die Spiele übersexualisiert sind? Ich empfehle dir da u.a. mal das LP von TrueMG zum Spiel, sowie den Livestream des Nachfolgers von HerrDekay. Beide zeigen dort die Probleme recht gut auf. Das hat auch nichts mit Diskriminierung von Frauen mit großen Brüsten zu tun, sondern eben, dass Frauen stellenweise nur noch als Sexobjekt dargestellt werden. Warum dann jede Frau diese riesige Oberweite haben muss ist ebenfalls so ein Ding für sich - das wurde hier ja auch schon ausführlich dargestellt und muss eben nicht sein. Es gibt da genug Möglichkeiten dies nicht so darzustellen. In Kombination mit dem schlechten Storytelling der 2. Hälfte im Spiel wurde dies dann aber zu einem echten Problem. Um TrueMG an der Stelle einfach mal zu zitieren "Ein Schlag in Fresse für alle, die für Frauenrechte kämpfen" (könnte jetzt nicht der exakte Wortlaut sein, habe aber gerade leider nicht die Möglichkeit mir das Video anzuschauen).
Und warum sollte man das Thema totschweigen wenn hier gerade ein Remake gemacht wird? Da es sich nicht um ein Remaster handelt, sollten alte Probleme angepackt und so gut es geht vermieden werden.
mfg Steve, DSD-Steve






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Ich kann die Kritik an der ersten Version von Urban Nightmare durchaus verstehen, finde es aber ziemlich anmaßend, mir eine sexistische Intention zu unterstellen. Das Spiel stellt nicht mal eine Verbindung zwischen Gewalt und Darstellung der Figur dar, wie es unzählige Filme (auch Mainstream) machen. Um mal zu erklären, worum es geht, weil ja nicht alle die 1. Version von Urban Nightmare gespielt haben. Später im Spiel nehmen die Antagonisten der Heldin die Kleidung weg (sie hängt sich danach eine Decke um), mit der Intention, dass diese entwürdigende Situation sie rot sehen lässt (das hätte ich sicher auch anders machen können). Konsequenterweise ist die Heldin dann auch in den Todesszenen so zu sehen, teilweise auch unbekleidet. Mein Fehler war, dass ich nicht daran gedacht hab, dass Todesszenen dazu da sind, um sich an ihnen zu ergötzen (was viele offenbar vergessen und was die Szenen an sich genauso schlimm macht), was in Kombination mit der Darstellung fragwürdige Assoziationen weckt. Sexuelle Gewalt kommt im Spiel aber nicht vor.