Ergebnis 1 bis 20 von 297

Thema: Charaktervielfalt in Makerspielen

Baum-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #11
    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Das ist mir nicht entgangen. Ich seh es genauso und um das zu unterstreichen, hab ich es nochmal geschrieben.
    Ok, das habe ich nicht so entnommen.

    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Wenn meine schwule Figur plötzlich mit Frauen flirten würde, wäre das nicht nur irrelevant für die Handlung, sondern inkonsistent, ein Fehler. Das macht niemand absichtlich. Diese Form der "Handlungsirrelevanz" tritt eigentlich nur auf, wenn der Autor geschlafen hat. Darum geht es dir, um inkonsistente Figuren?
    Nein geht es nicht. Es geht darum, welche Eigenschaft Handlungsrelevant ist.


    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Weil mir keine aktuellen Negativbeispiele bekannt sind. Die Autoren entscheiden sich ganz bewusst für einen diversen Cast und achten in der Regel auch darauf, dass die Figuren nicht inkonsistent sind.
    Aber der Einstiegstext zeigt doch was anderes, den du damals gepostet hast. Der zeigt doch negativ Beispiele auf.


    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Wenn die große Mehrheit es in der Umgangssprache mit der Grammatik nicht immer so genau nimmt, wäre es etwas anmaßend, diesen Umstand infrage zu stellen, denn die Mehrheit möchten ja offenbar so sprechen. Man versteht sich trotzdem. In diesem Thread zwar nicht, aber das liegt glaube ich weniger an der Grammatik.
    Ok, dachte du kennst dich mit dem (naturalistischen u. sein-sollen) Fehlschluss aus; vermutlich wohl nicht.

    Also wenn die Mehrheit die Erde im Mittelpunkt des Universums sieht, dann wäre es etwas anmaßendes, diesen Umstand in Frage zu stellen, denn die Mehrheit möchten ja offenbar so die Erde im Mittelpunkt des Universums haben?

    Extremer sogar: Die Mehrheit entscheidet somit über die Minderheit? Denn die Minderheit darf die Ansichten der Mehrheit nicht in Frage stellen?

    Gab es eine Abstimmung? Woher weißt du das es die Mehrheit ist?




    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Dann hab ich anscheinend doch nicht verstanden, was du meinst.
    Ich versuche es anders zu formulieren.

    Sache-Ursache-Verhältnis besagt, dass das jede Sache aus Ursache entsteht. Hier ist kein Rückschluss auf Glaubwürdigkeit zu ziehen. Ob etwas glaubwürdig ist oder nicht, hängt nicht zwangsweise damit zusammen, ob es eine Ursache hat. Was etwas mit der Glaubwürdigkeit zu tun hat, sind die basalen Gegenstände, Gegenstände die keine Ursache haben. Diese Gegenstände kann die Eigenschaft glaubwürdig zugeschrieben werden.

    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Ich behaupte das auf Basis meiner Erfahrungen mit Medien und mit Menschen, die Medien konsumieren.
    Das ist nicht sehr überzeugend. Erfahrung ist etwas stark subjektiv geprägtes. Es ist auf einer Stufe mit der Basis "sagt mir mein Bauch Gefühl". Ich kann dennoch verstehen, weshalb du es als akzeptabel und als etwas sehr wichtiges siehst.


    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Ich beziehe mich auf den Text, aber das heißt nicht, dass ich damit gleich unterstelle, dass du alles, worüber ich schreibe, gemeint hast. Oft sind meine Kommentare auch allgemein gehalten. Wenn ich etwas unterstellen will, dann mach ich das explizit.
    Das ging für mich nicht eindeutig hervor. Dann entschuldige ich mich, falls etwas von meiner Seite beschuldigend hinüber kam. Es wäre, für mich persönlich, etwas einfacher, wenn du diese Passagen irgendwie markanter machen könntest.


    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Doch, wir müssen(!) es so tun, weil es menschlich ist und Streit in Maßen hat die Menschheit schon immer vorangebracht. Ich benutze Diskussion und Debatte übrigens synonym.
    Wenn du diese beiden Wörter als Synonym benutzt und keine Unterscheidung dazwischen machst (aus welchen Gründen auch immer), dann werde ich nicht weiter darüber reden, denn für mich ist dort ein gravierender Unterschied. Nur der Verständnishalber, benutzt du Streit als Synonym für Debatte/Diskussion?


    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Genau andersherum, was ausgesagt werden soll ist wichtiger als die genaue Bedeutung von Wörtern. Natürlich wird man sich nie exakt verstehen, aber normalerweise hat man schon eine Idee davon, was andere meinen. Außer in diesem Thread. Der ist schon ein Paradebeispiel für Kommunikationsprobleme. Wie dem auch sei, meistens erkennt man aufgrund des Kontextes, was jemand mit den Quoten-Leuten meint, eben weil man nicht nur das Wort für sich betrachtet, sondern auch was drumherum gesagt wird.
    Eine Wichtigkeit habe ich den beiden Sachen (was gesagt werden soll und was gesagt wird) nicht zugeschrieben, natürlich ist das was gesagt werden soll wichtiger. Trotzdem fehlen uns im Chat/Forum die Mittel dies herauszufinden. Dieser Chat ist ein Parade-Beispiel dafür, was passiert, wenn man probiert fremde Menschen nur Anhand Text bei so einem heiklem Thema zu interpretieren, also versuchen das was ausgesagt werden soll zu erschließen. Es funktioniert halt einfach nicht.

    Nicht umsonst sind sich viele Wissenschaftler über Texte uneinig, was eigentlich der Autor damit sagen wollte.

    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Es wäre schrecklich langweilig.
    Ok ich halte fest. Es ist besser, wenn keiner einen versteht als, dass jeder jeden versteht, weil es sonst für jemanden langweilig wäre.
    Das klingt sehr konstruktiv.

    Geändert von maniglo93 (16.06.2018 um 18:48 Uhr)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •