Ergebnis 1 bis 20 von 297

Thema: Charaktervielfalt in Makerspielen

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    @PeteS

    Es war nur ein theoretisches Beispiel. Im Buch ist nicht eine solche Szene vorgekommen, doch würde sie, meiner Ansicht nach, das Buch verschlechtern.

    Beim Film gebe ich dir recht. Dort ist ein "nebenher" möglich und kann somit mit solchen Inhalten gefüllt werden ohne den Film unbedingt zu verschlechtern.

    Edit: Habe nochmal meinen Text durchgelesen. Das war wirklich vollkommen falsch von mur ausgedrückt. Solch eine Szene kommt natürlich nicht vor.

    Geändert von maniglo93 (15.06.2018 um 16:57 Uhr)

  2. #2
    @maniglo93
    Zitat Zitat
    Dies habe ich meine Ansicht nach die letzten Posts ausführlich erklärt.
    Nicht, dass ich wüsste. Du kritisierst die Erwartungshaltung. Sie muss also aus deiner Sicht negative Konsequenzen für die Handlung haben, sonst gäbe es ja keinen Grund, sie zu kritisieren. Welche negativen Konsequenzen sind das? Welche Auswirkung hat es, wenn eine Figur z. B. "nicht-handlungsrelevant" weiß oder farbig ist?

    Zur Sprache: Praktisch niemand meint etwas exakt so, wie er es geschrieben hat. Deswegen kann es nur in einer kommunikativen Katastrophe enden, wenn man davon ausgeht, dass alles wortwörtlich so gemeint ist. Normalerweise macht das auch niemand. Ich kann davon nur abraten.

    Zitat Zitat
    Ich vermute, du hast mein Beitrag nicht ganz verstanden. Die Realitätsnähe hat nichts mit dem zutun was ich gesagt habe. Ich habe außerdem explizit erwähnt, dass die Behauptung nur des Beispielswillen als richtig angesehen wird. Du redest also leider vollkommen an dem was ich gesagt habe vorbei (wie ich es schon vorher gesehen habe).
    Aber du hast doch geschrieben, dass der Mensch gewohnt ist, dass Dinge Ursachen haben. Und ich sage: weil er es so aus der Realität kennt, deswegen spreche ich von Realitätsnähe. Wir vergleichen zum einen mit dem, was wir aus der Realität kennen (ob das immer richtig ist, sei mal dahingestellt), und zum anderen mit dem, was wir aus ähnlichen Geschichten kennen. Wenn etwas deutlich von dem abweicht, was man kennt und erwartet, irritiert das die Menschen. So hab ich sinngemäß den Absatz von dir verstanden. Aber du hast etwas ganz anderes gemeint?

    Zitat Zitat
    Der Begriff Quoten-Schwarze ist dir hoffentlich ein Begriff, da werde ich keine Beispiel aufzählen.
    Ja, ein fragwürdiger Begriff, der hauptsächlich von denen benutzt wird, die ein Problem mit Diversität haben. Ansonsten gibt es wie gesagt noch die so genannten Token-Figuren, aber die fordert gar keiner.

    Zitat Zitat
    Das sehe ich nicht so... Diskussion führt zum Erkenntnisgewinn und ein stumpfes austauschen von Meinungen (was keine Diskussion ist) führt genau zu dem, was PeteS behauptet.
    Erkenntnisgewinn gibt es immer. Trotzdem geht es den wenigsten primär darum. Die meisten wollen ihre Meinung zum Thema sagen und je kontroverser das Thema ist, desto eher möchte man sich auch darüber streiten.

    Zitat Zitat
    Behauptest du also, Regeln sind wissenschaftliche Mittel?
    Die Art Regel, von der du sprichst, klingt nach einem. Ein Kriterium, mit dessen Hilfe Medien analysiert werden können.

    Zitat Zitat
    Für andere entscheiden und gemeinsam auf eines einigen ist doch sehr unterschiedlich
    Das stimmt, aber mir geht es um den Fall, wenn eine Minderheit Kriterien festlegt, ohne die Mehrheit zu fragen, was bei uns so wäre. Wir wissen letztendlich ja auch nicht, wie andere die Situation, um die es geht, beurteilen würden.

    @PeteS
    Zitat Zitat
    Wir sollten überhaupt nix fordern. Es steht aber jedem frei Werke nicht mehr zu konsumieren, wenn sie einem nicht gefallen - was aber meist dann der Fall sein dürfte, wenn sie "schlecht geschrieben" sind.
    Fordern klingt vielleicht zu aggressiv, aber ich denke schon, dass jeder sagen darf, was er lieber gesehen, gelesen, gespielt hätte. Man muss das Werk ja nicht mal schlecht finden, sondern nur nicht so gut, wie es hätte sein können. Außerdem sagt ein Boykott den Medienschaffenden nicht, warum boykottiert wird. Ein Problem ist es wie immer nur dann, wenn Leute Sturm laufen, ohne dass es dafür einen vernünftigen Anlass gibt.

  3. #3
    Beim Quotenschwarzen liegt meiner Meinung nach die eigentliche Bedeutung des Wortes darin, irgendemanden dafür zu kritisieren, Schwarze nur einzubauen um eine Quote zu erfüllen - also um einfach nur einen drin zu haben, damit man andern gegenüber damit werben kann wie toll man doch ist, weil man das jetzt gemacht hat. Normalerweise würde man das Wort ja auch dann nur benutzen, wenn derjenige Schöpfer eines Werkes tatsächlich nur den Schwarzen verbaut hat um halt nen Schwarzen drin zu haben - ohne dass er diesen gut ausgearbeitet hat.

    Es ist also meist eine Kritik gegenüber dem Autor eines Werkes (nicht gegenüber Schwarzen selbst, diesen gegenüber ist der Begriff ja sogar positiv, da er such genutzt werden kann um für positivere Darstellung von Schwarzen zu sein, wenn man eben die billigen 08/15-Charaktere nur kritisiert, die eingebaut werdne um die Quote zu erfüllen).


    Wenn jetzt manche den Begriff anders (und falsch!) nutzen - und generell alle Schwarzen kritisieren die irgendwo eingebaut wurden, auch wenn es sich um total passende und gut ausgearbeitete Charaktere handelt ...
    dann ist das meiner Meinung nach eine falsche Verwendung des Wortes. Macht aber nicht das Wort an sich schlecht. Sondern nur die, die die Kritik üben. Es ist immer wichtig die Absichten der dahinter stehenden Personen zu untersuchen.


    Das "Leute Sturm laufen, ohne dass es dafür einen vernünftigen Anlass gibt" - wie stark kommt das denn eigentlich außerhalb des Internets vor? Ich habe generell den Eindruck, dass das Internet sowas leicht macht - und dass man es eben in vielen Bereichen hat ... diese Problematik. Heißt nicht automatisch, dass plötzlich viele Leute ein Problem mit irgendwas hatten, weil ein kleiner Teil der Leute die das Internet nutzen (die auch nur ein Teil der Gesamtbevölkerung sind ... bzw. zumindest auf bestimmte Seiten/Communities bezogen, die werden ja nich von ganz Deutschland genutzt, auch wenn sicher jeder mal im Netz ist, außer Rentner) eben irgendwo was kritisiert und sich das dann "aufbauscht".

    Extrem oft trägt ja auch die Gegenseite dann maßgeblich dazu bei - mit ihren übertriebenen Gegenreaktionen die auch nich wirklich nen Anlass haben (mag sein dass es für Gegenreaktion nen Anlass gibt, wenn man auf alles reagieren will - aber in übertriebenem Maße wie es oft geschieht ... dafür so zu übertreiben seh ich keinen Anlass) - dass es dann ein "hin und her" gibt und dann ellenlanger Streit oder sonstwa entsteht. Und man am Ende meinen könnte die ganze Community wär so, wenn von 100 Leuten vielleicht 3 irgendwas sagten und 3 dagegen argumentierten und die irgendwo in irgend nem Forum nen Thread am Leben halte, da der Rest sich nich einmischt und seine normalen alltäglichen Posts verfasst die eben unregelmässiger kommen. (Wenn Streit und Action ist, sind die beteiligten Leute halt auch mit höherer Post-Frequenz dabei.)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •