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Thema: Agentur für Arbeit - Echte Hilfe oder Abstellgleis?

  1. #81
    Zitat Zitat von Lonicera Beitrag anzeigen
    Was du hier sagst kommt ein wenig zynisch rüber. Menschen, die hier zugeben, Depressionen gehabt zu haben, verdienen meinen Respekt, nicht deinen Spott. Wahre Größe zeigt sich daran, dass man vermeintlich Schwächere nicht tritt, um selbst groß dazustehen. Das Thema hatten wir schon in deinem Petry-Thread.

    Also, wer nun absolut meint, heutzutage ohne Führerschein auskommen zu wollen, ist selber schuld. Warum soll der Steuerzahler dafür aufkommen?
    Für die Pause zwischen den Leistungen vom Amt und dem Gehalt, kannst ja deine Geldanlagen-Gemälde verkaufen oder zum Pfandleiher bringen. Oder war das nur Schaumschlägerei so wie Threads über New Yorker Nobelhotels u.ä.?
    Das Problem haben andere auch und kriegen das hin.
    WTF???

    1.Ich habe mein Mitgefühl durch den emicon ausgedrückt.
    2.Ich mache mich nirgends lustig sondern habn hier sogar eingeräumt, dass auch ich ziemlich down gewesen bin und dies habe ich auch ausührlichst begründet.
    3.Wie ich möglicherweise schon erklärt habe, musste ich nach dem Tod meines Vaters mich um meine kranke Mutter neben dem Abi, welche kurz danach starb, kümmern und da war es echt schwierig sich einen Führerschein zu nebenbei erarbeiten, wie vielleicht andere Jugendliche. In den darauffolgenden Jahren habe ich studiert und sehr viel gearbeitet, besonders um die Schulden meiner Eltern abzuzahlen, und danach konnte ich dann auch sparen, aber was hätte mir der Führerschein da gebracht? Ohne Auto nix. Und was hätte mir das Auto gebracht? Kosten und minimale Zeitersparnis auf dem Weg zur Uni. Nee lass ma stecken.

    Zusammengefasst scheinst du mich sehr falsch zu verstehen.

    @ Schaumschlägerei.

    Ich hab nie behauptet ohne die Leistungen zu verhungern nur ist halt ärgerlich auf diese Weise..

    Geändert von noRkia (15.06.2016 um 18:47 Uhr)

  2. #82
    Zitat Zitat von Lonicera Beitrag anzeigen
    Was du hier sagst kommt ein wenig zynisch rüber. Menschen, die hier zugeben, Depressionen gehabt zu haben, verdienen meinen Respekt, nicht deinen Spott. Wahre Größe zeigt sich daran, dass man vermeintlich Schwächere nicht tritt, um selbst groß dazustehen. Das Thema hatten wir schon in deinem Petry-Thread.
    Wir sollten dankbar dafür sein, dass noRkia 20 Monate arbeitssuchend war. Stell dir mal vor, wie er posten würde, wäre das nicht so gewesen.

  3. #83
    Zitat Zitat von PeteS Beitrag anzeigen
    Ich geh da nich zum Termin beim Jobcenter und erzähl dem freiwillig alles - sonst würd er eventuell noch was finden. Versuche aber trotzdem den Eindruck zu erwecken, dass ich auch mich bewerbe. Viel kontrolliern dürfen die ja glaub eh nich. Bei Arbeitgebern anrufen - wär ja schon wegen Datenschutz problematisch.
    Doch, das können sie.
    Wenn man ein Angebot von der Arge bekommt, dann informiert der Arbeitgeber oft die Arge, ob man sich dort beworben hat und wie man rüberkam.
    Wenn der Arbeitgeber sich nicht meldet, dann informiert sich die Arge stichprobenartig, ob man sich dort beworben hat. Bei mir bekam die Arge einige Male die Information von den Zeitarbeitsfirmen, dass ich mich dort nicht beworben hatte.

    Zitat Zitat von KingPaddy Beitrag anzeigen
    (ich kenne niemanden, der in der Privatwirtschaft (und nicht etwa selbstständig) ist, der wirklich mit Excel im Job zu tun hat, sondern mit ganz anderen Software-Lösungen)
    Erzähle das mal unseren Kunden oder den Rating-Agenturen Standard & Poor's, Moody's und Fitch.
    Als Rating-Schnittstelle verwenden die Agenturen Excel-Dateien, die der Kunde mit seinen Daten füllen muss. Ich habe täglich damit zu tun, weil unsere Software diese Excel-Dateien füllt.

    Auch unsere Kunden wollen vermehrt Excel-Dateien als Report haben, weil sie mit den Werten rumspielen wollen. Bei uns geht der Trend weg von PDF und hin zu Excel. Einige Kunden haben sogar ihre ganzes Controlling mit Excel-Makros gebaut und es gibt heute immer noch Firmen, die hauptsächlich Excel-Dateien mit Makros als Anwendungen verkaufen. Neulich haben wir einen unserer Reports optisch angepasst und es dauerte auch auch nicht lange, da heulte auch schon der erste Kunde, weil die Zellen nun verrutscht sind und deren Makros Fehler schmeißen.

    Geändert von Whiz-zarD (15.06.2016 um 19:36 Uhr)

  4. #84
    Meine Firma benutzt Excel. Ich brauchs für mein direktes Handwerk nur selten und benutz meine Excel-Lizenz zum Großteil nur für RPG-Maker Zeugs.

    Ich kann aber nicht recht nachvollziehen wie man sich so an einem Produkt aufhängen kann. Ist denn die Excelspezifische Position von Funktionen in der Buttonleiste das einzige, was bei euch an Lerneffekt hängen bleibt? Excel ist doch nicht das einzige auf Tabellen basierende Programm. Es gibt viele ähnliche Programme, Tabellen als Teil von Warenwirtschaftssystemen, intelligente Kameras und Maschinensteuerungen, die man über Daten in einer Tabelle parametriert. Excel ist auch denke ich, eine der simpelsten Anwendungen um nichtaffinen Menschen zu demonstrieren wie man im einem Computer Daten verarbeitet, selbst wenn diese dann irgendwann in einem firmenspezifischen SAP-Frontent arbeiten werden.

  5. #85
    Zitat Zitat von Whiz-zarD Beitrag anzeigen
    Doch, das können sie.
    Wenn man ein Angebot von der Arge bekommt, dann informiert der Arbeitgeber oft die Arge, ob man sich dort beworben hat und wie man rüberkam.
    Wenn der Arbeitgeber sich nicht meldet, dann informiert sich die Arge stichprobenartig, ob man sich dort beworben hat. Bei mir bekam die Arge einige Male die Information von den Zeitarbeitsfirmen, dass ich mich dort nicht beworben hatte.
    Ach stimmt. Das ist dann sowas hier:
    https://www.elo-forum.org/attachment...meldung-vv.jpg
    Da kriegen die Arbeitgeber auch ein Formular - ähnlich zu dem das du kriegst. Nur halt aus Arbeitgebersicht. Hab gehört, dass gerade Zeitarbeitsfirmen da gern negative Sachen angeben oder gern Druck machen - da diese gern die Bewerber ausnutzen wollen.

    Grad wenn man keinen Führerschein hat kann man da Glück haben. Oder wenn man etwas fitter ist im Arbeitsrecht - und sich das auch anmerken lässt. So gut wie jede Zeitarbeitsfirma bescheißt irgendwo. (Grad wenns um "einsatzfreie Zeit" geht, was deren Risiko ist - auch gesetzlich so festgeschrieben - da wollen sie ja gern Mitarbeiter zwingen den Urlaub zu nehme usw.)

    Weiß gar nicht ob das überhaupt noch rentabel ist, ohne zu bescheißen und auf genug Dumme zu hoffen. Wenn die vorher schon Angst haben müssen, dass man Probleme macht - wird man schon mal weniger "Chancen" haben.

  6. #86
    Zitat Zitat von Lonicera Beitrag anzeigen
    Als Schaumschlägerei habe ich nicht deine spezielle sicherlich tragische Familiensituation bezeichnet sondern so Threads wie:

    Kunst im Netz
    Läuft eigentlich irgendeines dieser ganzen Shoppingcenter??
    Idee für kommunale Investorengruppe
    Suche spezielle Posterdruckerei
    Die Doofheit der Anderen im Alltag
    Stylische Hotels (in NYC)
    Eigene Stadt in USA gründen
    Wer kauft Kunst? (+ noRkias Kunstblog)
    Und dann gab es noch etwas mit so einer Schneeball-System-Online-Brokerei - finde ich aber grade nicht.
    Ich will nicht offtopic gehen, aber du fühlst dich doch nicht wirklich von jemandem im Internet als Schaumschläger provoziert der solche Threads erstellt? Die sollen zum einen der allgemeinen Belustigung dienen und zum anderen habe ich öfters Ideen und möchte dazu Feedback.
    Nimms locker oder ignoriere Threads, wenn dich das Thema provoziert. Ich will einfach nur interessante Gedanken mit anderen austauschen.

  7. #87
    Ich find das Zuflussprinzip beim Alg 2 (Hartz IV) schon etwas komisch. Wenn man vor Arbeitslosigkeit das letzte Gehalt am 31.01. (zum Beispiel) gezahlt bekommt dann stehen einem ab 01.02. direkt Leistungen zu (obwohl man die da noch gar nich bräuchte und noch vom letzten Gehalt leben könnte). Man kann also was ansparen eigentlich.

    Kriegt man dann nen neuen Job z. B. ab Anfang August und erstes Gehalt am 01.09. so bekommt man für den vollen August am 01.08. noch Leistungen.


    Teils merkwürdig. Dreht man die Zeitpunkte um und erschafft sich ne andere Person dann kann es für die gerade ungünstiger sein. Vor Arbeitslosigkeit letztes Gehalt am 01.02. um erstes Mal Leistungen am 01.03. - man kann also nix ansparen.

    Am Ende muss man dann noch einen Monat überbrücken wenn man im August anfängt und 31.08. erstes Gehalt bekommt. Letztes Mal Leistungen am 01.07. - wovon man 2 Monate leben muss.


    Gibt aktuell eine Petition die das kritisiert - wenn auch der Titel den Fokus auf einmalige Einnahmen legt (die der Einfachheit halber zum Vermögen zugerechnet werden sollen) - so geht es hier auch um laufende Einnahmen und obige Problematik:

    https://epetitionen.bundestag.de/pet...c.$$$.a.u.html


    Bei Einmalzahlungen eben das Problem: Im Leistungsbezug werden die auf mehrere Monate verteilt. Jobcenter spart Geld und muss weniger Leistung zahlen und man muss von Einmalzahlung leben.

    Gerade dann wenn man keinen Einfluss hat auf den Zeitpunkt ist das ungerecht, wenn beim einen z. B. ab 01.02. Leistungen beantragt wurden und die Einmalzahlung am 01.02. kommt. Beim andern ab 01.02. Leistungen beantragt die Zahlung kam aber 31.01. - bei ihm wird sie dem Vermögen zugerechnet. Sofern man davon ausgeht dass alles noch unter Schonvermögensgrenze liegt darf er es behalten und muss die nächsten Monate nicht davon leben (obwohl er es genauso könnte wie derjenige bei dem die Einmalzahlung 1 Tag später kommt - der dann davon leben muss). Er bekommt also direkt Leistungen ohne dass was angerechnet wird.

  8. #88
    Bei mir war es folgende Situation: Ich habe am 26.08. (nicht dieses Jahr) mit meinem Job angefangen. Ich sollte erst überhaupt kein Geld für August bekommen, weil ich in dem Monat ja anfange zu arbeiten. Schön lustig, wenn es sich dabei nur um 6 Arbeitstage in einem 31-tägigem Monat handelt. Dann haben sie gesagt, sie zahlen mir für August die Bezüge als Kredit. Muss ich natürlich zurückzahlen, ist nur gedacht, um wie du geschildert hast die Zeit zum ersten Gehalt zu überbrücken. War darauf zwar nicht angewiesen wegen genügend Ersparnissen aber egal.
    Lustigerweise wollten sie dann die gesamten Bezüge für August zurückerstattet haben, weil ich da ja angefangen haben. Wieder hat sich niemand drum geschert, dass es sich nur um ein paar Tage handelt. Bei diversen Serivce Hotlines (mit seinem eigenen Sachbearbeiter darf man ja leider nicht telefonisch sprechen) hat man mich dann für dumm verkaufen wollen, als ich anfing mich darüber zu beschweren, dass ich einen Kredit zurückzahlen muss ("das ist ein Kredit und Kredite muss man immer zurückzahlen", als wäre ich der deutschen Sprache nicht mächtig) und niemand schien sich für meine Situation wirklich zu interessieren. Ging ja auch nur um 500 Euro oder so.

    Bin irgendwann persönlich zu dem Amt gegangen (was in einer anderen Stadt liegt als ich mittlerweile gewohnt habe, nur mal so am Rande), war dann wirklich zu meinem Glück zufällig mein Sachbearbeitet gerade im Eingangsbereich, der die Sache in 2 Minuten geregelt hat.

    Geändert von Itaju (12.09.2016 um 17:59 Uhr)

  9. #89
    Am Schlimmsten sind ja die Sinnlos-Maßnahmen. Dazu gibts jetzt auch ne Petition. Falls jemand da beim offiziellen ePetitions-Portal angemeldet ist und Lust hat kann er sich das ja mal durchlesen und ggf. mitzeichnen:

    https://epetitionen.bundestag.de/pet..._65851.nc.html

  10. #90
    Zitat Zitat
    Das meldete die "Bild"-Zeitung und beruft sich dabei auf einen Bericht der Internen Revision der Bundesagentur für Arbeit. Interne Prüfer haben viele Mängel bei der Lehrstellen-Vermittlung an Hauptschüler entdeckt. In vielen Hauptschulen werden keine Sprechstunden für Hauptschüler angeboten, nur in der Hälfte der geprüften Schulen haben Jobvermittler Elternabende ausgerichtet.

    Die Hälfte der angebotenen Lehrstellen habe nicht zu den Schulabgängern gepasst. Ein Bewerber mit der Note vier in Deutsch und Englisch und einer Sechs in Mathe habe von der Arbeitsagentur mehrere Ausbildungsplätze als Einzelhandelskaufmann oder Kaufmann im Büromanagement angeboten bekommen. Dabei hätten die Ausbildungsbetriebe ausdrücklich einen guten Hauptschulabschluss verlangt, berichtet die "Bild".

    Förderkurse zum Nachholen des Hauptschulabschlusses wurden zudem nicht an interessierte Schulabbrecher vergeben. Deshalb hätten 45 von 112 geförderten Jugendlichen die Weiterbildungskurse abgebrochen, haben die Prüfer herausgefunden. Die Arbeitsagenturen haben manchen Schülern wahllos Vorschläge gemacht, teilweise bis zu 30 Stück pro Tag.

    Quelle: http://web.de/magazine/politik/31941700
    Nach der bereits seit längerem andauernden inflationären Entwertung von Schulabschlüssen, denen die Hauptschüler ohnehin zuerst zum Opfer gefallen waren, wird das Problem gegenüber also besonders förderungsbedürtigen Jugendlichen noch durch Unfähigkeit der Vermittlungsbehörden verschärft. Gerade hier braucht es spezifische Auditings zur Fähigkeitenermittlung um trotz schlechter Noten zum Beispiel in den sprachlichen und sozialwissenschaftlichen Fächern geeignete Ausbildungen und Anstellungen vermitteln zu können.

    Damit wird der eigentliche Sinn der Hauptschule für eine praxis- oder ausbildungsnahe Schulbildung ad absurdum geführt, wenn gleich das Hauptschulkonzept selbst dringend reformbedürftig wäre und von vornherein eine breitere Fähigkeitenermittlung und Förderung auch in Zusammenarbeit mit Betrieben betreiben sollte.

  11. #91
    Zitat Zitat
    Die Hälfte der angebotenen Lehrstellen habe nicht zu den Schulabgängern gepasst. Ein Bewerber mit der Note vier in Deutsch und Englisch und einer Sechs in Mathe habe von der Arbeitsagentur mehrere Ausbildungsplätze als Einzelhandelskaufmann oder Kaufmann im Büromanagement angeboten bekommen.
    Nunja, ich wüsste jetzt nicht an wen ich so jemanden vermitteln könnte. Da muss erstmal ordentlich was nachgeholt werden, dieser Kandidat vermittelbar wäre. Dann auch noch 30 Angebote (ob am Tag oder in ner Woche spielt keine Rolle. So viele ernst gemeinte Bewerbungen kriegt man kaum im Monat hin) auf so jemand loszulassen, wird vermutlich nichts erreichen, außer den so abzufucken, dass der gar nix mehr macht.

  12. #92
    Na ja. Bei so schlechten Noten in der Schule ... könnte passieren, dass die dann irgendwann als geistig behinder gelten und in ne Behindertenwerkstatt müssen:
    https://www.youtube.com/watch?v=Hw8IuH6Zt_U

    Da wärs sinnvoller zu gucken ob das eventuell an der Motivation lag. Viele sind ja in der Schule (Jugend) anders drauf und denken noch nicht so vorraus und lernen deshalb vielleicht weniger - was sich auch auf die Noten auswirken kann. (Sicher: Einser wird derjenige wohl nich kriegen, wenn er so intelligent wär hätt er ohne Motivation auch eher bessere Noten vermutlich. Aber 5er, 6er vermeiden und 2-4 sollte doch mit etwas Lernaufwand drin sein für die meisten.)

  13. #93
    Zitat Zitat von noRkia Beitrag anzeigen
    Nunja, ich wüsste jetzt nicht an wen ich so jemanden vermitteln könnte. Da muss erstmal ordentlich was nachgeholt werden, dieser Kandidat vermittelbar wäre. Dann auch noch 30 Angebote (ob am Tag oder in ner Woche spielt keine Rolle. So viele ernst gemeinte Bewerbungen kriegt man kaum im Monat hin) auf so jemand loszulassen, wird vermutlich nichts erreichen, außer den so abzufucken, dass der gar nix mehr macht.
    Das interessiert der Arbeitsagentur herzlich wenig.
    Als ich arbeitslos war, bekam ich von der Agentur auch Jobangebote als Gefahrengut-Lastkraftfahrer, obwohl ich nicht mal ein Klasse C-Führerschein besitze.

  14. #94
    WIeso hast du dich da überhaupt angemeldet?

  15. #95
    Zitat Zitat von noRkia Beitrag anzeigen
    WIeso hast du dich da überhaupt angemeldet?
    Weil man es muss, um Arbeitslosengeld zu bekommen

  16. #96
    Wenn das nicht viel höher als HartzIV ist, würd ich da gar nicht hingehen.

    Das HartzIV-Amt hilft einem auch nicht und lädt einen auch ein, aber zumindest nerfen die nicht so oft.

  17. #97
    Zitat Zitat von noRkia Beitrag anzeigen
    Wenn das nicht viel höher als HartzIV ist, würd ich da gar nicht hingehen.
    Als angeblicher Mathematiker bist du wohl nicht so schlau was?
    Zählen wir mal bis 2: 1, 2
    Merkst du was?
    Arbeitslosengeld 1 (ALG I) kommt vor Arbeitslosengeld 2 (ALG II) und wie nennt man Arbeitsgeld 2 umgangssprachlich? Bingo! Hartz IV ...
    Wenn man sich also Arbeitslos meldet, bekommt man erst mal ALG I und ALG I sind 60% des durchschnittlichen Bruttoeinkommens der letzten AFAIR 2 Jahre.

  18. #98
    Du kannst sofort zum Amt für soziale Arbeit. Du musst bescheinigen, dass keinen Anspruch auf ALG I hast. Diese Bescheinigung bekommst du in dem sie fälschst oder dort behauptest du hättest noch nie gearbeitet, oder wärst grad ausm Knast entlassen ().

  19. #99
    Je nachdem wieviel du vorher verdient hast, kann sich das schon lohnen erstmal Arbeitslosengeld I zu beziehen. Hartz IV ist gelinde gesagt, zusätzlich noch zu den ganzen Ansprüchen der Ämter an dich, überhaupt nicht sonderlich verlockend. Umso länger, du dich drum drücken kannst dort die Hosen runterlassen zu müssen, umso besser.

    Witzige Sache:
    Als ich nach dem Kolleg drei Monate Zeit bis zum Studienanfang zu überbrücken hatte, musste ich auch Hartz beantragen. Ich hab der Bearbeiterin gleich klarzumachen versucht, dass es sinnlos ist zu versuchen mich für die drei Monate mit meiner ausbildung hin vermitteln zu wollen.

    Sie verfügte Gott sei Dank über einen eigenen Kopf zum Denken und konnte das Nachvollziehen sie meinte dann allerdings, dass ein anderer bearbeiter vielleicht doch nochmal an mich herantreten könnte, woraufhin ich meinte, dass er mir ja eine Latein-Fortbildung sponsern könnte. Die würde mir was für die drei Monate bringen. Da hat sie dann gelacht. :P

    Geändert von KingPaddy (15.10.2016 um 19:53 Uhr)

  20. #100
    Zitat Zitat von Whiz-zarD Beitrag anzeigen
    Als angeblicher Mathematiker bist du wohl nicht so schlau was?
    Zählen wir mal bis 2: 1, 2
    Merkst du was?
    Arbeitslosengeld 1 (ALG I) kommt vor Arbeitslosengeld 2 (ALG II) und wie nennt man Arbeitsgeld 2 umgangssprachlich? Bingo! Hartz IV ...
    Wenn man sich also Arbeitslos meldet, bekommt man erst mal ALG I und ALG I sind 60% des durchschnittlichen Bruttoeinkommens der letzten AFAIR 2 Jahre.
    Du musst 12 Monate gearbeitet haben (als Angestellter) und darfst nicht freiwillig aus deinem Job ausscheiden. Und was tun die meisten Leute, bevor sie arbeiten? Bingo! Nicht arbeiten ...

    Es ist also als junger Mensch deutlich wahrscheinlicher, erst einmal sich durch den ALG II Mus zu kämpfen als in den "Genuss" von ALG1 zu kommen (war bei mir tatsächlich so, da ich zwischen Schule und Studium ein FSJ Kultur gemacht hatte, während dessen ich genau 12 Monate gearbeitet hab). Rückwirkend betrachtet hätte ich wegen des kleinen Taschengelds damals mehr von ALG II bekommen, aber es waren nur 1 1/2 Monate und ich wollte da auch noch rumreisen und mich aufs Studium vorbereiten. :P

    Wenn ich jetzt meinen Job verlieren würde, hätte ich durch die 60% eta genau so viel Geld wie ALG II, es würde sich jedoch lohnen, NICHT die ganzen Schikanen des Amtes dafür zu erdulden (wobei ich gerne wissen würde, wie das dann vom Amt z.B. im Bezug auf Reisen und ähnliches gehandhabt wird, muss man sich dann, obwohl man in keine Maßnahmen gesteckt wird, alle paar Monate persönlich beim Amt zeigen lassen? Hat da jemand Erfahrung?)

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