Finde ich nicht unbedingt, es muss nur richtig balanced sein. Siehe Final Fantasy X-2, da war das größte Problem lediglich ein technisches: Bei aufwändigen Animationen wurde alles andere pausiert (kam aber selten vor) – Final Fantasy XII hatte bei stärkeren Zaubern (Kollaps, anyone) dasselbe Problem. An sich fand ich das Kampfsystem von X-2 aber toll – auch, weil ein paar nette, kleine Neuerungen dazu kam, wie etwa das man Skills im Kampf lernen und gleich anwenden kann.
Mit ein paar einfachen Modifizierungen denke ich übrigens, dass auch das Kampfsystem von Final Fantasy XIII gut mit drei Charakteren funktioniert hätte. Dass das System aber stark auf diese Automatik ausgelegt war, d.h. auf die Rollen aus Tank / Damage Dealer / Supporte, hat eine Automatisierung der Charaktere natürlich sehr begünstigt.

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und ich schaue nicht verächtlich auf FF VII-Zocker herab. Hab es schließlich selbst geliebt und gespielt.

Und wie in diesem Thread gesehen wird man ja sogar blöd von der Seite angeschrieben, nur weil man skeptisch gegenüber allzu drastischen Veränderungen und kein uneingeschränkter Befürworter von Action-Kampfsystemen ist. Denn letztere sind nicht die in jeder Hinsicht überlegene Zukunft. Ich mag den Trend zu immer mehr Hektik und Action nicht. Flüssig und komfortabel sollte es sein, aber das ist was anderes. Traditionellere, (semi-)rundenbasierte Systeme, die zum Teil eher in eine strategischere oder Ressourcen-Management-Richtung gehen, haben auch heute noch ihren verdienten Platz im Genre-Pantheon, und besitzen gewisse Vorteile, die sich mit anderen Ansätzen gar nicht vernünftig realisieren lassen (siehe zum Beispiel unten). Ein wildes Draufhauen kann manchmal ganz schön sein, aber hätte nicht mehr viel mit FFVII zu tun. Gerade ein Remake sollte Bestehendes verbessern, und sich nicht inhaltlich in exakt die entgegengesetzte Richtung entwickeln.




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