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  1. #1
    Ich übertreibe schon wieder. Sollte nicht so viel dazu schreiben.
    Zitat Zitat von Nomura
    “We can’t have these upgraded, beautiful 3D models of Cloud and Barrett, still lining up in a row, jumping forward to attack an enemy, then jumping back to wait for their next turn. That would be bizarre."
    Ähm, schon klar... aber das heißt noch lange nicht, dass man die zugrundeliegende Mechanik der Kämpfe großartig verändern (oder gar ein Action-System draus machen) müsste.

    Wenn es das gleiche Spiel wäre, gäbe es keinen Grund? Wenn dem so ist, warum machen sie dann überhaupt dieses Projekt, anstelle irgendeines wirklich neuen Spiels? Um etwas anderem den Anstrich von FFVII geben zu können, weil die ganzen verblendeten Fans es dann ohne zu Überlegen kaufen werden? Das hätte irgendwie was von Nekrophilie und Ausschlachtung gegenüber dem RPG-Klassiker und von schamlosem Ausnutzen und Hintergehen gegenüber den Wünschen der langjährigen Spielerschaft, die sich das ersehnte Remake genau so dann wahrscheinlich nicht vorgestellt hat.
    Einerseits halbwegs beruhigend, wenn es im Interview heißt, sie würden so viel wie möglich vom "Geist" des Originals erhalten wollen, aber andererseits kann genau diese Formulierung auch bedeuten, dass es eben nicht mehr als dieser Geist, die Atmosphäre usw. ist und alles andere massive Umwältzungen erfährt - auch in den Bereichen, wo das vielleicht gar nicht unbedingt nötig wäre. Zumal gleich im selben Satz steht, was für Nomura eine zu drastische Änderung wäre: Die Umwandlung des Geschlechts von Charakteren. Na dann...

    Manchmal hab ich das Gefühl, in dem Laden gibts nur Schwarz-Weiß-Denken, nur Extreme, ohne Abstufungen in der Mitte. Die Frage lautete jedoch nie "Entweder bloßes grafisches HD-Upgrade oder komplettes Reimagining mit einem völlig anderen Spielsystem und Handlungsverlauf". Manchmal glaube ich ferner, die Leute hier im Forum und anderswo im Netz machen sich mehr Gedanken um all diese Dinge und schlagen mehr interessante Alternativen vor als selbst die prominentesten Entwickler bei Square Enix.


    @Linkey: Hehe, ich seh jetzt schon, was das für ein Wechselbad der Gefühle werden wird. Beeindruckende Grafik, vielleicht auch irgendwelche spaßigen Gameplay-Features, bekannte Musik und Soundeffekte, viel gezielt beschworene Nostalgie und dann irgendetwas, das da für mich nicht hingehört oder etwas, das es schon im Original gab aber jetzt deutlich schlechter ist oder etwas, das zu offensichtlich rausgeschnitten wurde und nun fehlt - alles in ständiger Fluktuation. Ich glaube unter solchen Vorzeichen und Interviews wie dem von Sei-Men geposteten werde ich das Remake eher aus Interesse spielen, aber so richtig drauf freuen kann ich mich vermutlich nicht. War immer schon eher gegen ein solches Projekt. Das Blöde ist: Leicht gesagt, dass man ja auch das Original spielen kann, wenn einem das Remake nicht gefällt. Aber viele haben doch anerkannt, dass das Original inzwischen einen neuen visuellen Anstrich und weitere kleinere und größere Verbesserungen gut vertragen könnte - gerade die Fans, die immer um ein Remake bettelten! Diese Form bekommen wir jetzt nicht, wahrscheinlich nie. Dafür hätte schon etwas mit weit weniger Aufwand gereicht als das, was sie nun vorhaben, aber es gehört doch schon etwas mehr dazu, als der lieblose digitale Port. Insofern würd ich mich deinem Credo nicht anschließen. Ich hätte lieber gar kein Remake als eines, das die Hälfte aus der Vorlage über den Haufen wirft. Denke aber auch, dass genug Spieler so oder so ihre Freude daran haben werden.

  2. #2
    Nomura faselt mal wieder Schwachsinn. Einfach die Gruppe und die Gegner auf dem Schlachtfeld ein bisschen dynamischer Verteilen, und schon hat sich die Sache. Oder heck, macht so was wie die Crossfire-"Kampfsysteme" aus Wild Arms 3 und Alter Code F und lasst die Party und die Gegner einfach auf dem Schlachtfeld umherrennen.

    @Enkidu: Sieh's mal so: Vielleicht führt das "neue" FF7 dazu, dass jemand nen Mod aus den beiden spielen erstellt und als Patch für FF7 veröffentlicht. *träum*
    Geändert von Shieru (26.06.2015 um 11:07 Uhr)

  3. #3
    Hatte ernsthaft irgendwer erwartet, die würden das grafisch neu machen und spielerisch gleich lassen? Ehrlich?

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  4. #4
    Zitat Zitat von Corti Beitrag anzeigen
    Hatte ernsthaft irgendwer erwartet, die würden das grafisch neu machen und spielerisch gleich lassen? Ehrlich?
    Nö.

  5. #5
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Nö.
    Ditto. Aber ich würde wenn dann eine EVOLUTION des bestehenden Systems erwarten, und keine Neukonzeption. Irgendwie scheint Square-Enix da sowieso was misverstanden zu haben: JRPGs sind im Moment "Out", das ist richtig, aber mehr weil alle Firmen auf tolle Grafiken setzen und die Story dann entweder Waifu-Animu-Bullshit ist oder als Excuse-Plot für ein komplexes Dungeon-Grind-RPG dient. Final Fantasy 7 ist aber ein Spiel, welches sowohl ein *einigermaßen* komplexes Kampfsystem hatte, sowie einen *einigermaßen* komplexen Plot. Das ist auch das Geheimnis der "Hochzeit" der JRPGs. Aber irgendwie scheint Square-Enix nicht zu begreifen, dass "dreidimensionale Charaktere" nicht gleichzusetzen ist mit "PCs bestehen aus Polygonen"...

  6. #6
    Zitat Zitat
    26.06.15 - Tetsuya Nomura ist der Director des Final Fantasy VII Remake bei Square Enix. Allerdings erfuhr er erst von seiner Beteiligung als Director an dem Rollenspiel, als er ein erstes Video mit seinem Namen darin sah. Das sagte Nomura gegenüber der Famitsu.

    In der Vorproduktionsphase wandte sich Yoshinori Kitase, der Director des Originals, an Nomura. Er wollte seine Meinung zu verschiedenen individuellen Dingen wissen und inwieweit man sie für das Remake anpassen sollte. Nomura fand diese Anfragen ziemlich verwirrend, war er doch seines Wissens nach nicht der Director des Spiels.

    Eines Tages schaute er sich interne Präsentations-Videos der Firma an. Er stieß auf das Final Fantasy VII Remake und sah darain, dass er plötzlich der Director des Spiels ist.

    Das war neu für Nomura, der dachte, dass Yoshinori Kitase eigentlich der Director ist. "Ich rief Herrn Kitase an und sagte ihm 'In dem Video steht aus irgendeinem Grund, dass ich der Director bin'. Darauf antwortete er: 'Selbstverständlich steht das da'." Mittlerweile ist Nomura mit der Position des Directors für das Remake bestens vertraut.
    Ist schon irgendwie witzig, dass die interne Kommunikation nicht einmal "rund" läuft.

  7. #7
    Haha, ja. Wobei das hier eher humorvoll klingt. Da mache ich mir zumindest keine Sorgen.


  8. #8
    Ich finde das eher beunruhigend, wenn dort nichtmal über solche Basics offen geredet wird. Aber es ist SE, da wundert mich nichts mehr.

  9. #9
    Zitat Zitat von Diomedes Beitrag anzeigen
    Ich finde das eher beunruhigend, wenn dort nichtmal über solche Basics offen geredet wird. Aber es ist SE, da wundert mich nichts mehr.
    Ich würde nicht mal sagen, dass das was SE-spezifisches ist, sondern ein ur-japanisches Verhalten. Bevor da mal ehrlich und gerade heraus gesprochen wird, explodiert eher Fukushima noch mal Das ist eine richtig schwierige Eigenart, die tief in der japanischen Geschichte verwurzelt ist und da ihre Ursprünge hat.

  10. #10
    Ich verstehe was du meinst,aber der Masterboss, der entscheidet wer der Director von dem Spiel ist,wird doch wohl dem Director das auch selbst sagen können. Also was soll denn sowas? Da würd ich sagen "Nomura, ich halte sie für fähig, retten sie Ehre des Unternehmens", "Hai, Norikia sama!"
    Geändert von noRkia (28.06.2015 um 16:31 Uhr)
    Kindergärtnerin: "Und neben der Marienkäfergruppe gibt es auch noch die Elefantengruppe."
    Ich:"Sind da die dicken Kinder drin?"

  11. #11
    hai, hai, hai. so, so so. ^^

  12. #12
    Zitat Zitat von Corti Beitrag anzeigen
    Hatte ernsthaft irgendwer erwartet, die würden das grafisch neu machen und spielerisch gleich lassen? Ehrlich?
    Ich war so optimistisch O_o Hatte wirklich auf die tolle neue Grafik und dass gleichtzeitig Gameplay, KS etc. bleiben, wie sie waren, gehofft. Die Grafik gefällt mir total gut,aber FF VII sollte ansonsten genauso bleiben, wie es war. Und dieser hektische Action-Blödsinn, damit auch das letzte Counter Strike-Kiddie angezogen wird, muss echt nicht sein. Die heutige Spielergeneration ist vielfach Fast Food-Zocker und auf die etwas zuzuschneiden, halte ich - auf lange Sicht gesehen - verkehrt. Und was heißt überheupt "heutige" Spieler? Es spielen genügend Leute, die schon älter oder wie ich - sogar alt - sind. Leute ändern nicht unbedingt ihr Hobby, nur weil sie älter werden, könnten aber leicht durch Fehlentscheidungen zugunsten der Fast Food-Generation verscheucht werden.
    Always

  13. #13
    Zitat Zitat von Dragonlady Beitrag anzeigen
    Die heutige Spielergeneration ist vielfach Fast Food-Zocker und auf die etwas zuzuschneiden, halte ich - auf lange Sicht gesehen - verkehrt.
    Was ist denn ein Fast Food-Zocker oder in diesem Zusammenhang eine Fast Food-Generation? ^^

  14. #14
    Es klingt irgendwie abwertend und ich denke das soll es auch sein. Wobei "Counter Strike-Kiddie" ja als abwertender Begriff schon veraltet ist, wir haben nich mehr 2003. "Counter Strike-Kiddies" sind oldskool blicken verächtlich auf "Call Of Duty-Kiddies" herab. Ich bin sicher irgendwo sitzt ein Wizadry-Spieler im Schaukelstuhl und blickt verächtlich auf Final Fantasy 7 Spieler.

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  15. #15
    Zitat Zitat von Corti Beitrag anzeigen
    Es klingt irgendwie abwertend und ich denke das soll es auch sein.
    Soweit kann ich auch noch mitdenken.

    Meine Frage war, was für ein Typ von Spieler jetzt mit "Fast Food" vielleicht neuerdings beschrieben wird.
    Meine Deutung wären jetzt Spieler, die alles schnell und unkompliziert wollen. Die also solche Spiele bevorzugen, wo man schnell ins Spiel einsteigen kann, das System nicht besonders kompliziert und schnell verständlich ist, und es auch nicht zu viel Zeit auf einmal in Anspruch nimmt. Wie z.B. viele Mobile Games. Durch deren starken Zuwachs könnte ich auch nachvollziehen, warum man von einer Fast Food-Generation sprechen würde. Aber das ist jetzt nur ins Blaue geraten, weil ich "Fast Food-Zocker" vorher so noch nie gehört habe. ^^

    Synonym mit "Counter Strike-Kidde" oder "Call of Duty-Kiddie" würde ich es übrigens auch nicht gebrauchen, da (Online-) Shooter für mich jetzt auch nicht im Verdacht stehen, unkompliziert zu sein. Also, an sich sind sie es zwar, aber es sind Spiele, die man vorwiegend in Konkurrenz mit anderen spielt. Dabei ist es zum einen nicht wirklich verkehrt, wenn der Einstieg einfach ist (anders als etwa bei MOBAs), und zum anderen muss man sich mit den Spielen für zig und hundert Stunden befassen, wenn man irgendwie mithalten können will. Maps Auswendig lernen, Laufwege anderer Spieler studieren, typische Verhaltensmuster antizipieren, Reflexe schärfen, subtile Vor- und Nachteile von Equipment untersuchen, sehr präzise mit der Steuerung umgehen können usw.
    Natürlich ist CoD vor allem für hyperaggressive 13-jährige bekannt, eine recht giftige Community, und die von einer gewissen Distanz betrachtet ziemlich verstörende unreflektierte bis glorifizierende Darstellung von Krieg und Militär. Aber jeder weiß, dass das längst nicht das Spiel in seiner Gänze beschreibt, und insofern man sich auch damit zurückhalten sollte, die komplette Spielerschaft mit einem solchen Begriff abzuwerten.

    Wie FFVII jetzt der Gefahr ausgesetzt ist, so einen "Fehler" zu begehen (was genau an Fast Food-Spielen schlecht ist, wäre eine Frage für sich), kann ich mir gerade auch nicht vorstellen.
    Es ist davon auszugehen, dass die Verantwortlichen das Spiel auf eine junge Zielgruppe zuschneiden wollen. So absurd das auch ist, wenn man sich überlegt, dass der große Hype um das Remake in erster Linie von Leuten ausgeht, die deutlich über 20 oder 30 sind. Aber das allein ist ja noch kein böses Omen, oder?
    Geändert von Diomedes (16.07.2015 um 14:53 Uhr)

  16. #16
    Im Angesicht der mit FF13 eingeschlagenen Richtung und dass in FF15 wieder nur ein Held in einem Action-artigen KS kontrolliert wird, fürchtet der eine oder andere wohl, dass dies die Form ist, in der sich SquareEnix epische Battles zu dieser Zeit vorstellt. Diese Form von KS unterscheidet sich ja nun schon deutlich von FF7. Das geht sicherlich schneller runter als das was man vor 20 Jahren entwickelt hätte, wesentlich anspruchsloser als die Ressourcenschlacht-Kampfsysteme von damals finde ich es Summe nun nicht.

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  17. #17
    An dieser Stelle würde ich gern mal die Frage in den Raum werfen, in welcher Form ihr die Kämpfe gern im Remake sehen würdet bzw. wie ihr euch Modernisierungen oder Veränderungen am System vorstellt.

    Für mich steht fest, dass ich definitiv gern das ATB oder eine Abwandlung des ATBs hätte. Besonders wichtig ist hier für mich, dass alle Charaktere steuerbar sind, und das zeitgleich – also nicht nach dem Schema "man kontrolliert nur einen Charakter, kann sich aber aussuchen, wen".

    Wichtig ist mir vor allen Dingen, dass das System in Hinblick auf die Geschwindigkeit modernisiert wird. Das heißt:
    - schnellere Übergänge vor und nach den Kämpfen
    - schnellere Kampfanimationen oder Bewegungen
    - simultane Aktionen möglich (siehe FFX-2 oder XIII)
    - keine Zufallskämpfe oder ein Mischding wie in XIII-2
    - längere Animation (z.B. Beschwörungen) sollten überspringbar sein

    Dann sollte man vielleicht das Balancing noch ein wenig anpassen, das Materia-System vielleicht etwas erweitern oder andere kleine Sub-Systeme hinzufügen, die dem ganzen ein bisschen Frische geben.

    Das mit den simultanen Aktionen stellt hier wohl die größte Veränderung zum Original da. Zugleich ist das sicherlich auch der Grundgedanke des ATB gewesen zu einer Zeit, wo es technisch noch nicht möglich war. Denn wenn man sich mal Final Fantasy IX anschaut, wo jeder Charakter fast permanent eine volle ATB-Leiste hat und nur wartet, endlich zum Zug zu kommen, merkt man, dass das nicht der Sinn des Systems ist.

    Zugleich würde so ein System die Kämpfe natürlich schneller, möglicherweise auch gefährlicher und in Extremsituationen adrenalinlastiger gestalten. Konfigurationsmöglichkeiten, damit unerfahrene Spieler nicht überfordert werden, z.B. das Anpassen der Kampfgeschwindigkeit oder ein Anhalten der ATB-Balken in Submenüs (z.B. beim Auswählen von Items) fände ich sehr sinnvoll – gab es ja auch schon früher.

    Übrigens hatte Square das ATB lange Zeit patentiert, was sicherlich der Grund ist, warum nicht so viele andere Spiele ein ähnliches System verwendet haben, wobei es ja durchaus Annäherungen und Abwandlungen gibt (siehe Grandia-Reihe). Mittlerweile ist das Patent aber afaik ausgelaufen.

    Für ein eigenes Spiel, das ich momentan plane, habe ich mir vorgenommen, die Kämpfe sehr viel stärker "responsive" zu machen. Es gibt Spiele wie Shadow Hearts, The Legend of Dragoon oder Paper Mario, die in bestimmten Situationen gewisse Spielereingaben fordern und somit eine Geschicklichkeitskomponente mit reinbringen. Final Fantasy X hatte das ja besonders bei vielen der Ekstase-Angriffen, z.B. bei Tidus und Auron.

    Ich finde, dass solche Elemente die Kämpfe erheblich aufregender gestalten, weil sie den Spieler permanent involvieren. Selbst, wenn solche Eingaben nur einen kleinen Effekt haben, finde ich sie wertvoll, weil man als Spieler einfach weniger Zeit damit verbringt, nur zuzugucken. Daher empfand ich das R1-Drücken bei Squalls normalen Angriffen in FF8 auch als erfrischend.

    Je nachdem, wie stark man solche situationsbedingte Spielereingaben in das Kampfsystem einbaut, müsste man natürlich die Kampfgeschwindigkeit anpassen. Ein System, bei dem alle Charaktere zugleich agieren können, lässt sich damit beispielsweise nur schwierig damit kombinieren. In so einem Fall fänd ich es okay, die Simultanität etwas einzuschränken.
    Geändert von Narcissu (16.07.2015 um 16:15 Uhr)


  18. #18
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Das mit den simultanen Aktionen stellt hier wohl die größte Veränderung zum Original da.
    Der "Active-Mode" wie man beim Maker sagen würde, war damals technisch bedingt noch sehr hölzern. Dass während der Menübedienung das Leben weiter geht, hat den Nebeneffekt, dass man im Menü verkloppt wird. Das kann reduziert werden durch z.B. Zeitstopp wenn das Menü auf ist, oder aber durch eine geringere Geschwindigkeit des ATB ansich, oder durch knappere Menüs. FF13 hat z.B. semi-automatische Skillwahl. Das ist zum Teil Vereinfachung, aber die Schnellwahl macht auch die Zeit im Menü gering genug, dass es mit dem aktiven ATB zusammen nicht frustet. Darum gibts auch bei FF13 nur einen spielbaren Helden, sind alles Teilkomponenten die das System so angenehm flott machen. Ein Kampfsystem mit 4 Helden und einer weniger runtergebrochenen oder ergonomischen Skillauswahl würde qaasi "echtzeit"-mässig schlechter funktionen.

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  19. #19
    Finde ich nicht unbedingt, es muss nur richtig balanced sein. Siehe Final Fantasy X-2, da war das größte Problem lediglich ein technisches: Bei aufwändigen Animationen wurde alles andere pausiert (kam aber selten vor) – Final Fantasy XII hatte bei stärkeren Zaubern (Kollaps, anyone) dasselbe Problem. An sich fand ich das Kampfsystem von X-2 aber toll – auch, weil ein paar nette, kleine Neuerungen dazu kam, wie etwa das man Skills im Kampf lernen und gleich anwenden kann.

    Mit ein paar einfachen Modifizierungen denke ich übrigens, dass auch das Kampfsystem von Final Fantasy XIII gut mit drei Charakteren funktioniert hätte. Dass das System aber stark auf diese Automatik ausgelegt war, d.h. auf die Rollen aus Tank / Damage Dealer / Supporte, hat eine Automatisierung der Charaktere natürlich sehr begünstigt.


  20. #20
    Zitat Zitat
    Meine Frage war, was für ein Typ von Spieler jetzt mit "Fast Food" vielleicht neuerdings beschrieben wird.
    Meine Deutung wären jetzt Spieler, die alles schnell und unkompliziert wollen. Die also solche Spiele bevorzugen, wo man schnell ins Spiel einsteigen kann, das System nicht besonders kompliziert und schnell verständlich ist, und es auch nicht zu viel Zeit auf einmal in Anspruch nimmt. Wie z.B. viele Mobile Games. Durch deren starken Zuwachs könnte ich auch nachvollziehen, warum man von einer Fast Food-Generation sprechen würde. Aber das ist jetzt nur ins Blaue geraten, weil ich "Fast Food-Zocker" vorher so noch nie gehört habe. ^^
    Genau die meinte ich. Alles nur schnell, schnell, schnell, sich bloß nicht zulange mit einem Spiel mehr beschäftigen, gleich muss das nächste her, bevor man dem jetzigen überhaupt eine richtige Chance gegeben hat. Hektisch und schnell, denken unerwünscht, RPG-Texte lesen? Igitt, wie kann man das von den Leuten denn erwarten. Hab ich leider schon sehr viele von solchen Typen getroffen, die das auch offen sagten. Questtexte lesen zu müssen ist für die der Horror. Rätsel in RPGs, große Taktik? Bloß nicht. Hektisch draufhauen und fertig. Und ja, ich meinte es abwertend und stehe dazu. Diese Art Spieler ist im Prinzip schuld daran, dass die ganzen Spieleschmieden an den großen alten Reihen vorbei entwickeln, weil sie die größtmögliche Zielgruppe ansprechen wollen. Vom geschäftlichen Standpunkt erstmal verständlich, niemand arbeitet nur aus Liebe und lässt den Kühlschrank leer, dennoch ist es sehr kurzsichtig auf Dauer. Denn man entwickelt damit an den langjährigen Fans der Reihen vorbei, während diejenigen, die mal kurz so ein Spiel kaufen, morgen schon wieder gänzlich andere Interessen haben können.
    Und ich werte nicht die ganze Community ab, aber ca. 70 % kannst vergessen. Und es sind durchaus nicht nur 13jährige, die sind eher die Minderheit, meistens sind diejenigen, die ich meine, über 16.
    Und ich will kein hektischen "hau-wild-irgendwie-drauf" FFVII, das wäre nicht mehr das FF VII, dass wir kennen und liebten. Ich hätte ebenfalls gern ein ATB-System, wie Narcissu es schon ansprach. Wie allerdings alle Charaktere zeitgleich steuerbar sein sollen, kann ich mir gerade nicht recht vorstellen. Irgendwie sehe ich mich gerade mit 8 Armen und 4 Controllern. O_o


    Übrigens hab ich auch Wizardry gespielt. Ich könnte sicherlich die Oma der meisten hier sein und ich schaue nicht verächtlich auf FF VII-Zocker herab. Hab es schließlich selbst geliebt und gespielt.
    Always

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