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Ergebnis 1.961 bis 1.979 von 1979

Thema: KOTT #19 - All talk, no games

  1. #1961
    So gleich MS Gamescom Stream und ich wette nen 10er das MS irgendwie die Leiche von Scalebound missbrauchen wird! Wer geht mit ^^

  2. #1962
    Na aber hallo, ich hoffe es doch das MS noch was daraus macht. Crackdown 3 wurde auf nächstes Jahr verschoben, MS gehen langsam die Launchtitel für die Xbox One X aus.

  3. #1963
    Gibt's Gerüchte, dass Scalebound doch noch leben könnte?^^

  4. #1964
    Nein, seit der Einstellung nicht außer das MS im Mai den Markenschutz erneuert hat. Das muss aber nichts bedeuten, sie könnten den Namen auch für ein komplett neues Spiel benutzen.

  5. #1965
    Zitat Zitat von Ninja_Exit Beitrag anzeigen
    Gibt's Gerüchte, dass Scalebound doch noch leben könnte?^^
    Na war ja eh mal garnix dabei, ich war/bin noch immer der meinung das es irgendwann recycelt wird und es hätte sich angeboten es gratis der One X beizulegen.

  6. #1966
    Zitat Zitat von KingPaddy Beitrag anzeigen
    Warum kriege ich einfach keinen Basenbau mehr
    MS hat deine Gebete erhört Paddy:


  7. #1967
    *sabber* *sabber* OMG! OMFG! Nach Halo Wars jetzt auch noch das. Ui :3

    Und so wie es aussieht, wird es wirklich ein echter Nachfolger und kein Reboot. Die lassen ja die komplette Seriengeschichte nochmal bis Teil 3 Revue passieren. Also vermutlich kriegen wir jetzt ein weiteres Kapitel in noch moderneren Zeiten rangesetzt. Sehr super. Ich hoffe aber die bleiben bei der Inszenierung aber Teil 3 und Age of Mythology treu, was die Kampagnen angeht, bzw. hoffe ich, dass sie wieder umfangreiche Kampagnen drin haben und das hier nicht auf Multiplayer herunter designen (so wie bei Dawn of War ) Denn Age of Empires 2 war zwar cool, aber die Kampagnen waren bis auf die jeweilige Missionsherausforderung stink langweilig und ich bin mir sicher, dass wäre auch damals schon besser gegangen. Der Fokus auch hier auf Helden, nicht unbedingt mal mit Super-Sonderkräften zu setzen, sondern auf Persönlichkeiten mit Namen, wie Empire Earth war echt gut für Age of Empires. Ich mochte wie gesagt wie den meisten den zweiten Teil aber ich hab Age of Mythology und Age of Empires 3 häufiger sogar durchgespielt (bei AoE2 war ich irgendwann froh, dass ich durch war) und auch viel länger auch so noch skirmish gespielt.

    Also in die Richtung darf das jetzt gerne wieder gehen. Da der Kolonialismus durch ist, vielleicht Bürgerkrieg und Weltkriege? Hätte für mich was. Vielleicht gehen sie auch in die Empire Earth Richtung, da sich der Konkurrent ja schon vor Jahren selbst vernichtet hat und machen ein all-in-one-Zeitalter-Spiel draus, wobei die große Stärke eigentlich immer war, sich auf ein bestimmtes Epochen-Set zu konzentrieren.

    Oh was freu ich mich.

  8. #1968
    Tja und der nächste Strategie-Titel wurde angekündigt, was mich persönlich sehr freut. Endlich ein Anno back to the roots...


  9. #1969
    Ich bin zwar kein Annoholiker, wie Heiko Klinge das mal nannte aber ich mochte die Serie immer. Naja bis auf den letzten Teil. Also ich gehörte jetzt nicht zu denen, die das moderne Szenario nicht unbedingt mochten, das mit der überfluteten Welt war nice und die Idee den Mond und verschiedene Weltregionen spielbar zu machen und zu vernetzen, war eigentlich sogar einer der größten Wünsche, die ich für Anno immer hatte, genauso wie persistente Kampagnen-Welten, aber der letzte Teil hat echt sämtliche Spannung in dem Spiel getötet. Ich gehörte zwar bei Anno nie zu den großen Kriegsspielern aber ich mochte es, wenn in der Welt nebenher halt noch Sachen passierten und man auch mal der KI beim Bauen zuschauen konnte. Das fehlte mir einfach. Und die Kampfkarten waren ja nun wirklich ein schlechter Witz vor dem Herren.

    Bin mal gespannt, wie sie das hier designen wollen. Aber das Setting begrüße ich jedenfalls.

  10. #1970
    Bei mir ist es eher umgekehrt: Ich bin viel mehr der Annoholiker. Hab zwar bei der Age of Empires-Reihe Teil 1 und Teil 3 gespielt, aber ich spiele doch lieber mehr Aufbau als das typische RTS, wo es doch so wenige mittelalterliche Aufbauspiele gibt (im höher budgetierten Bereich). Aber bei Anno 2205 stimme ich dir absolut zu, habe nur eine Partie gespielt und seitdem nicht mehr und werde es auch nicht - das Spiel war eine echte Zumutung egal wie hübsch es ausgesehen hat. Aber wenn ich an 1404 denke, was mein Lieblingsteil der Reihe ist, freue ich mich über diesen Back to the Roots Schritt. Hätte meiner Meinung nach noch weiter zurückgehen können, 1800 ist ja auch nicht so alt.

  11. #1971
    Anno hab ich irgendwie nie kapiert... Ich würde mich freuen, wenn man mal wieder ein neues Siedler ankündigt. Der 7. Teil hat mir an sich ausgesprochen gut.

  12. #1972
    Mittelalter (Renaissance eigentlich) hatten sie aber auch lange genug. Frühindustrialisierung ist eigentlich gar nicht so schlecht. Das sieht man in Aufbau- oder Strategiespielen eigentlich auch eher seltener. Deswegen interessiert es mich auch, ob jetzt Age of Empires 4 vielleicht diese Epoche beackern will. Zum Ende von Teil 3 hatten wir ja die Erschließung des Westens in Amerika und die Industrialisierung mit der eisenbahn quasi Zeitaltertechnisch angeteasert, da wäre das auch eine gute Option.Von der Zeit her passt das aber auch super mit Tropico wieder zusammen Da ist ja für kommendes Jahr auch ein neuer Teil angekündigt. Da freue ich mich auch schon drauf. Ich kann mir nämlich vorstellen, dass sie das System mit den Zeitaltern und der Verfassung so beibehalten. Das kam gut an. Ich hoffe die kehren zu dem alten Mieten- und Lohnsystem zurück. Das aus Teil 5 war leider überhaupt nicht mehr steuerbar.

    Aber zu Anno ja absolut deiner Meinung. 2205 war leider einfach nur tot. Wirklich schade drum.

  13. #1973
    Zitat Zitat von Cuzco Beitrag anzeigen
    Ich würde mich freuen, wenn man mal wieder ein neues Siedler ankündigt. Der 7. Teil hat mir an sich ausgesprochen gut.
    Siedler 8 wurde damals Champions of Anteria, was ja richtig in die Hose ging. Der Titel hatte mit der Reihe genauso viel gemein wie Uwe Boll und gute Filme. Erwarte so bald nichts von der Siedler-Marke.

  14. #1974
    Einfach was Siedler angeht "Siedler 2" spielen
    Damit machst du nichts falsch.

  15. #1975
    Ich hab wegen Online-Scheiß 6 und 7 ausgelassen, obwohl ich wegen Siedler 2 überhaupt erst zum Gamer geworden bin. Es ist schade. Ein deutscher Bannertränner wie Blue Byte ist derartig verkommen. Der Markt ist zu den deutschen Kern-Genres: Aufbau, strategie und Adventures und dem PC leider nicht mehr sonderlich gut. Peschke und Gebauer hatten das Thema auch mal in einem ihrer Podcasts. Ein deutscher Entwicklungs-Veteran meinte auch, dass Spielen aus Deutschland inzwischen auch kaum mehr eine eigene quasi deutsche Handschrift haben und man eher versucht, sich am us-amerikanischen Vorbildern abzuarbeiten. Ein Grund warum zum Beispiel Osteuropa, gab auch Beispiele, besser funktioniert, weil die dortigen Entwickler eine eigene Handschrift entwickeln konnte. Fand das damals relativ interessant. Ich komm leider nicht mehr drauf, welche Ausgabe das war.

    Mit champions of anteria sind wir aber wohl, wie die GameStar berichtet hat, auch nochmal vergleichsweise gut weggekommen, weil uns ja ein Siedler mit Free-2-Play-Mechaniken und der Eleganz eines Browsergames (zahlenmechanische Präsentation) ins Haus stand. Eine gruselige Vorstellung.

  16. #1976
    Zitat Zitat von KingPaddy Beitrag anzeigen
    Mit champions of anteria sind wir aber wohl, wie die GameStar berichtet hat, auch nochmal vergleichsweise gut weggekommen, weil uns ja ein Siedler mit Free-2-Play-Mechaniken und der Eleganz eines Browsergames (zahlenmechanische Präsentation) ins Haus stand. Eine gruselige Vorstellung.
    Man sieht ja an Crytek sehr gut, was passiert, wenn man mit auf dem Free-2-Play-Zug aufspringt. Sowas kann nur schief gehen. Nur wenigen (großen) Entwicklerschmieden ist diese Fahrt auf dem Zug wirklich geglückt, aber der Ruf nach Geld und Ruhm lockt halt sehr viele an. Ich finde es sehr schade, dass ein solch großer Spielemarkt wie Deutschland verhältnismäßig wenige große Entwicklerschmieden hat. Hab mal jüngst gelesen, dass sich die Anzahl der Studios in Deutschland sich um die 460 beziffert. Klingt auf den ersten Blick viel, ist es aber nicht. Viele davon sind sehr kleine Firmen, hauptsächlich Mobile-Games-Studios. Aber Studios, die Triple-A Spiele für die großen Publisher entwickeln? Extrem rar, wenn nicht gleich 0. Franchisen wie Anno oder die Die Siedler sind international nicht so hoch angesehen wie im deutschsprachigen Raum. Immerhin gibts hier mittelgroße Publisher, wie Deep Silver oder THQ Nordic, die doch internationale Games in ihrem Repertoire haben. Doch langsam dürfte die Deutschen wieder ihre eigenen, große Spiele entwickeln - kein zwanghaftes Nachahmen der US-Spiele und weg von zum Scheitern verurteilten Experimenten wie Free-2-Play. Es muss auch nicht immer Strategie sein...

  17. #1977
    Auch das Thema war in dem Podcast angeschnitten worden: Deutschland als Spielmarkt hatte das gleiche Problem wie Deutschland im 19. Jahrhundert: Zu klein für eine Weltmacht, zu groß allerdings um es zu ignorieren. Der deutsche Markt ist groß und zahlungskräftig, dass hat deutschen Entwicklern geholfen mittelständisch zu wachsen, war also zu groß für wirklichen Innovationsdruck bzgl der Internationalisierung, andererseits war der Markt zu klein, um sich wie reguläre Riesen die Weltmarktspitze mit Marktmacht und Größe auf dem Heimatmarkt erkaufen zu können. Da haben die USA das einfacher. Die Hersteller können schon allein auf dem Heimatmarkt genug absetzen um Big Player sein zu können und eine internationale Wachstumsstrategie zu finanzieren. Dafür reichte es in Deutschland nie. zumindest ist das eines der Erklärungsmodelle warum es zum Beispiel bei Piranha Bytes im Gegensatz zu CD Projekt zu keinem großen Player gereicht hat, weil man nicht gezwungen war, sich stark auf den internationalen Markt einzuschießen und eben auch Geld für Wachstum in die Hand zu nehmen.

    Wenn man den Sprung von Witcher 1 zu Witcher 2 sieht, dann hat bzw. musste CD Projekt aus dem guten Einstieg, eher was machen, als ihre deutschen Konkurrenten.

    Im Endeffekt sind die meisten größeren Studios, wenn es sie überhaupt noch gibt, Outlets großer Entwickler. Blue Byte ist inzwischen auch nur noch ne deutsche Niederlassung von Ubisoft, den Namen behält man eher wegen des guten Klangs und der Tradition wegen.

  18. #1978
    Darf man noch hoffen, dass Spieledeutschland irgendwann besser da steht als Film- und Seriendeutschland?

  19. #1979
    Ein weiteres Debattenthema ist ja die Subventionierung und Kulturförderung als Hebel. Ich meine CD Projekt tut gut daran eher auf Techniktöpfe zurückzugreifen. Ich glaube Serien- und Filmdeutschland wurden mit der Subventionierung vornehmlich kaputt gemacht, einfach auch wegen der Auflagen und Bedingungen, die das Ganze mit sich bringt. Im Endeffekt ist aber Finanzierung wohl eines der Hauptthemen. Ich glaube das trifft sich auch bei Filmen und Serien. Deutschland fehlen die nicht-staatlichen Geldgeber für solche Produktionen und hat keine Studios oder Publisher, die aus sich heraus groß genug wären, um dieses Geld zu besorgen.
    Aber Apropos Film und Serien. Ich hab schon vor einer ganzen Weile mal in einem Essay gelesen, das eigentlich mit den ganzen Millionen, den der Staatsfunk zur Verfügung hätte, wenn er sie mal richtig investieren würde, locker Game of Thrones oder zumindest Borgen drin wäre. Ich denke dt. Drehbuchschreiber und Produzenten die auf HBO-Niveau produzieren können, sollte es auch hierzulande geben. Stattdessen kaufen wir uns lieber serielle Beliebigkeit ein.

    Ist eigentlich traurig. Enkidu kann das vielleicht eher bestätigen als ich als Film-Laie aber im Film-Business war Deutschland wie in den 90ern bei den Spielen ja durchaus einer wenn nicht führenden so doch privilegierten Position.

    Das Problem ist aber eben auch, dass ohne das entsprechende Angebot, auch keine Option für uns als Kunden vorliegen irgendetwas finanziell zu unterstützen, wenn es nicht gerade um Crowdfunding geht. Soll heißen, ein Studio muss erstmal ein Triple-A-Spiel machen können, bevor (patriotische) Kunden sofern es gut sind, dann auch mit Käufen in deutschen Entwickler-Bereich rückinvestieren. Bei Crytek kann ich das bei mir zum Beispiel nicht behaupten, da ich keine Schema-F-Shooter spielen will, auch wenn sie noch so gut aussehen.
    Da sind wir nämlich schon beim Problem. Wenn wir von Piranha Byte absehen, wo sind denn deutsche Rollenspiele? Ich hab jetzt ne Weile überlegt und mir fällt nichts ein. Also ich meine schon im Mid- oder High-Class-Bereich. Im Indie-Bereich bzw. Kleinunternehmen-Bereich mag sich da mehr tun (CrossCode yeah!), aber das ist natürlich auch nicht das, womit man einen Nimbus für einen Entwicklungsstandort schafft.

    Geändert von KingPaddy (Heute um 00:54 Uhr)

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