Yoah, im Gegensatz zu den BG und IWD Spielen wird das hier wohl eher nicht gekauft^^
War immer eher ein BG Fan als einer von NWN. Glaube, die Tatsache, dass mir die Aurora Engine schon bei Release als veraltet vorkam (was by design war, wegen Level Editor?) und sowieso nie gegen die tolle Infinity Engine ankommen konnte trägt da echt viel zu bei. Aber es liegt auch daran, weil ich von den Community Stories nichts gespielt habe und damit nur die Hauptstory zur Verfügung hatte, welche, wie Klunky sagt, nicht so prall war. Am störendsten fand ich den schematischen Aufbau der meisten Gebiete mit Hub -> 3-4 Subgebiete. Übrigens ne Formel, die Bioware sehr konsequent in vielen ihrer späteren Spielen verbaut hat und mich da genauso langweilt. Irgendwie wollte bei mir nie der Funke überspringen und fand NWN immer recht trist (was wohl by design ist?) Stacksige Animationen und ... nicht gerade optimale Steuerung (oder Pathfinding) trugen da ihr übriges bei.
NWN2 hat das Problem, dass IMO eine klare Linie fehlt. Die Story wandert irgendwie für ne lange Zeit vor sich hin und es passiert nichts so wirklich interessantes. Mit dem Verrat von dem einen Partymitglied (Bishop?) wird dann aber ein verdammt geiler Moment später erzeugt, der tatsächlich an Sachen wie BG erinnert.Zitat
Aber die NWN2 Story dient als Sprungbrett in die absolut geniale Mask of the Betrayer Kampagne. Alleine dafür lohnt es sich, NWN2 zu spielen. Das ist auch das, was Obsidian IMO einfach kann: relativ komplexe und einzigartige Charaktere bauen. Die von MotB waren sehr genial, und selbst die von NWN2 waren, obwohl Stereotypen, immer noch deutlich besser als der Genre-Durchschnitt. Bin aber im Zweifel auch eher ein Fan von Obsidian als von Bioware.





