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Ritter
Ich seh das immer an dem N64-Emulator auf der Wii U. Es kommt zu ständigen Bildfehlern und Störungen, der Klang, etc. ist verwässert und alles. Ich denke auch, dass das Mini-NES nicht mehr ist, als ein kleines Embedded-Einplatinen-System mit Emulator-Software. Natürlich wird der Emulator wahrscheinlich wesentlich besser programmiert sein, als so n 0815-Zusammengeklopfe aus China. Und ich denke auch, dass die Software einigermaßen rund läuft. Da wird sich NIntendo nicht die Blöße geben und irgendeinen Scheiß liefern. Die werden ihr System schon so weit optimieren, dass es die vorhandenen 32 Titel gut abfährt. Die Original-Architektur des NES nachzubauen ist wie schon gesagt nicht nur äußerst schwierig, sondern fast unmöglich. Alleine der HDMI-Ausgang braucht, wie Whizz schon geschrieben hat, einen eigenen Bildwandler. Die originale Grafikausgabe ist nämlich auf Zeilensprungverfahren und PAL gemünzt, weshalb auch der Prozessor des NES in Europa langsamer (? oder schneller?) getaktet ist, als in den Staaten. Hier geht man nämlich bei der Grafikausgabe noch davon aus, den Elektronenstrahl mitzuverfolgen, der das Bild auf den "Röhrenfernseher" zaubert. Daher wäre eine Umsetzung als Original-Hardware oder eine modifizierte Version vollkommener Blödsinn. Es gibt eben diese Embedded-Systeme und auch ein Rasp Pi hat die Power, NES-Spiele akkurat darzustellen. Also wird einfach ein fester ROM verlötet mit den Speicherabbildern der Spiele und noch etwas Flashspeicher mithineingebracht (damt man eben speichern kann) und dann wird die Software an die entsprechende Architektur (ARM) angepasst und das ganze in ein ziemlich putziges Gehäuse gepackt. Zugegeben das Gehäuse ist wirklich süß, aber für jemand der den normalen NES zu Hause stehen hat und die Spiele die er mag als VC-Spiele besitzt (wie mich) ist es nur ein Stückchen überflüssiger Elektroschrott.
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