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Thema: KOTT #19 - All talk, no games

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Whiz-zarD Beitrag anzeigen
    Ich denke aber nicht, dass Nintendo diese selbst entwickelt hat, denn auch für Nintendo ist sowas äußerst schwierig.
    Abgehsen von eurer diskuission, must du mir das aber jetzt bitte genau erklären. Ich war bis eben nämlich der meinung das man als hersteller einer konsolen auch über alle infos und daten besitzt und kann mir daher schwer vorstellen warum es für sie schwer ist eine emu zu entwickeln.
    Zu letzt habe ich eben gelesen das es noch garnicht sicher ist das ein Emu zum einstatz kommt sondern es sich auch um original nes hardware handeln könnte. Nintendo selbst will dazu erst später infos geben.

  2. #2
    Ich seh das immer an dem N64-Emulator auf der Wii U. Es kommt zu ständigen Bildfehlern und Störungen, der Klang, etc. ist verwässert und alles. Ich denke auch, dass das Mini-NES nicht mehr ist, als ein kleines Embedded-Einplatinen-System mit Emulator-Software. Natürlich wird der Emulator wahrscheinlich wesentlich besser programmiert sein, als so n 0815-Zusammengeklopfe aus China. Und ich denke auch, dass die Software einigermaßen rund läuft. Da wird sich NIntendo nicht die Blöße geben und irgendeinen Scheiß liefern. Die werden ihr System schon so weit optimieren, dass es die vorhandenen 32 Titel gut abfährt. Die Original-Architektur des NES nachzubauen ist wie schon gesagt nicht nur äußerst schwierig, sondern fast unmöglich. Alleine der HDMI-Ausgang braucht, wie Whizz schon geschrieben hat, einen eigenen Bildwandler. Die originale Grafikausgabe ist nämlich auf Zeilensprungverfahren und PAL gemünzt, weshalb auch der Prozessor des NES in Europa langsamer (? oder schneller?) getaktet ist, als in den Staaten. Hier geht man nämlich bei der Grafikausgabe noch davon aus, den Elektronenstrahl mitzuverfolgen, der das Bild auf den "Röhrenfernseher" zaubert. Daher wäre eine Umsetzung als Original-Hardware oder eine modifizierte Version vollkommener Blödsinn. Es gibt eben diese Embedded-Systeme und auch ein Rasp Pi hat die Power, NES-Spiele akkurat darzustellen. Also wird einfach ein fester ROM verlötet mit den Speicherabbildern der Spiele und noch etwas Flashspeicher mithineingebracht (damt man eben speichern kann) und dann wird die Software an die entsprechende Architektur (ARM) angepasst und das ganze in ein ziemlich putziges Gehäuse gepackt. Zugegeben das Gehäuse ist wirklich süß, aber für jemand der den normalen NES zu Hause stehen hat und die Spiele die er mag als VC-Spiele besitzt (wie mich) ist es nur ein Stückchen überflüssiger Elektroschrott.

  3. #3
    Zitat Zitat von Fallout Beitrag anzeigen
    Abgehsen von eurer diskuission, must du mir das aber jetzt bitte genau erklären. Ich war bis eben nämlich der meinung das man als hersteller einer konsolen auch über alle infos und daten besitzt und kann mir daher schwer vorstellen warum es für sie schwer ist eine emu zu entwickeln.
    Das ist zwar schön und gut, dass man die Infos kennt, dennoch müssen die Befehle der NES-Spiele performant auf eine neue Hardware-Architektur gemappt werden und dies ist nicht gerade einfach, da man selber nicht weiß, wie die Hardware exakt auf allen Situationen reagiert. Das ist wie mit einer Stück Software, die ein Refactoring unterzogen werden soll. Wenn man die alte Software nicht auf Herz und Nieren mit Unittests testet, wird es schwer werden eine äquivalente Software zu bauen. Ja, Nintendo hat es leichter als die Entwickler der inoffiziellen Emulatoren, aber dennoch ist die Entwicklung weiterhin sehr schwer. Wenn das so einfach wäre, dann besäße die PS2 keine integrierte PS1 und die PS3 hatte Anfangs eine integrierte PS2 für die Abwärtskompatibilität. Heute läuft dort nur ein Emulator für die PS1. Für die PS4 gibt es ein PS2-Emulator, der nur ein paar Spiele unterstützt und Sony arbeitet weiterhin daran, weitere Spiele zu unterstützen.

    Auch bei den inoffiziellen Emulatoren gibt es unterschiede.
    So gibt es z.B. vom Emulator Bsnes mehrere Versionen: Performance, Balanced, Accuracy.
    Die Unterschiede liegen bei der Emulation der PPU (Picture Processing Unit). Während die Accuracy versucht die PPU zu 100% zu emulieren und somit mehr Hardwareressourcen benötigt, versucht die Performance-Version so performant wie möglich zu sein und emuliert die PPU nicht zu 100%, was zur Folge hat, dass bestimmte Spiele nicht korrekt dargestellt werden. Die Balanced-Version versucht eine Balance zwischen Genauigkeit und Performance zu finden.

    Es ist also gar nicht so das Problem die Arbeitsweise der alten Hardware herauszufinden, sondern das Problem ist, die alte Arbeitsweise performant in eine neue Arbeitsweise zu mappen und da steht Nintendo vor den selben Hürden, wie die Entwickler der inoffiziellen Emulatoren.

    Ein andere Problem ist, dass viele Chips gar nicht zu 100% emuliert werden können, da diese Chips analoge Signale ausgeben. Wie z.B. der SID Soundchip vom C64.

  4. #4


    Woooah.

    Das 64DD war bereits 97 ready für den US Markt!!!

  5. #5
    Far Cry Primal sieht in 4K einfach nur super aus:


    Edit:
    Mich würde interessieren, wer von euch einen 4K- bzw. UHDfähigen PC samt Monitor und/oder TV besitzt.
    Wer zockt regelmäßig in höheren Auflösungen als 1080p?

    Geändert von Vitalos (17.07.2016 um 22:44 Uhr)

  6. #6
    Also dieser Mini NES Classic ist meiner Meinung nach ja eigentlich eine ganz süße Idee und hätte mich unter anderen Umständen echt interessiert - einerseits aus Nostalgiegründen, und andererseits weils wesentlich billiger ist als sich die ganzen Spiele aus dem Nintendo Shop zu kaufen...

    Aber nur 30 Titel bei so vielen tollen Klassikern, die die Konsole einst hervorgebracht hat, ist ein riesiger Turn-off und Ausschluss-Kriterium für mich, da es ja auch nicht möglich sein wird, da irgendwelche Spiele nachzuladen. Also wenn das System schon komplett für sich alleine stehen soll, dann hätten sie auch dem Stellenwert des Originals gerecht werden müssen. Bei einer Auswahl von wenigstens doppelt so vielen Games hätte das schon anders ausgesehen, und das wäre mir auch ein paar Euro mehr wert gewesen. Sehr schade.

    Ich mein überlegt mal: Kein Bomberman, Dragon Quest, Contra, Tetris, Battletoads, Duck Tales, River City Ransom usw. usf. Sie mögen ja keine total miese Auswahl bieten, aber es bleibt eine enge, vorgefertigte und nicht für jeden repräsentative Auswahl. Das hätte man aber locker erreichen können. Und wenn es preislich sonst gar nicht hingekommen wäre, dann hätten sie wenigstens ein oder zwei zusätzliche Erweiterungspakete verkaufen können, in welcher Form auch immer.

  7. #7

    Gast-Benutzer Gast
    Denke das die Auswahl auch lizenzrechtlicher Bestimmungen geschuldet sein dürfte.

    @4K

    Mein Fernseher ist nun 7 Jahre alt. Er funktioniert immer noch (denke das reicht als Statement )

  8. #8
    4k braucht man eh nicht... und wenn dann sollte man warten bis die abartigen Preise endlich mal runtergehen. Karte und Monitor sind wie viel? 1.200+? Dafür bekomm ich locker einen gescheiten Gaming PC mit Bildschirm, Maus und Keyboard und kann mir noch ne Pizza vom Restgeld bestellen :P 1080p Masterrace! *g*

  9. #9
    Spec Ops: The Line für 91 Cent. Hätte auch zum Normalpreis meine Empfehlung.
    https://www.humblebundle.com/2k-games-bundle

  10. #10
    4K ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn es auch genügend 4K-Medien gibt. Und derzeit übersteigt das Angebot an 4K-fähiger Hardware das Angebot an 4K-fähigen Medien (seien es Spiele oder Filme) um Längen.
    Zumal der Preis für solche Hardware auch noch echt hoch ist, eben vor allem im Verhältnis zum Nutzen. Aber je mehr Medien für 4K veröffentlicht werden, desto niedriger wird dann auch der Preis. Oder wenn 5K zu einem ernsten Thema wird.

  11. #11
    4K wird auf jeden Fall in absehbarer Zeit nicht Standard für Videospiele werden. Selbst HD 1080p wird ja noch lange nicht von allen Spielen nativ unterstützt. Natives 4K würde die Entwicklungskosten zusätzlich massiv erhöhen, weshalb ich mir das in näherer Zeit wirklich nur für AAA-Spiele vorstellen kann, von denen die meisten für mich eh uninteressant sind. Auch im Filmbereich wird es noch dauern. Ein großer Anteil der Haushalte besitzt selbst heute noch keinen Blu-ray-Player und kleinere Produktionen werden teils immer noch (oder wieder) nur auf DVD veröffentlicht. Dass sich ein neues Medium neben der Blu-ray durchsetzt, wenn dem durchschnittlichen Zuschauer noch immer DVD-Bildqualität reicht, kann ich mir nicht wirklich vorstellen.

  12. #12
    Zitat Zitat von ViddyLP Beitrag anzeigen
    Mich würde interessieren, wer von euch einen 4K- bzw. UHDfähigen PC samt Monitor und/oder TV besitzt.
    Wer zockt regelmäßig in höheren Auflösungen als 1080p?
    Sieht aus als würde es dauerhaft unter 30FPS laufen bzw. ständig ruckeln, könnte so keine Minute zocken. Kann sein dass es hier nur am Video liegt.

    Ich warte jedenfalls ab bis alles günstiger wird. Karten sind mir noch zu teuer (man bekommt imo zu wenig 4k Performance fürs Geld. Ich will keine 800€ für ne Grafikkarte ausgeben). Gute Monitore sind ebenfalls teuer. Am TV liegts am fehlenden 4k Material. Abgesehen davon scheinen alle brauchbaren 4k TVs bisher nen noch ziemlich hohen Input Lag zu haben.

    Insofern werde ich wohl noch 2 Jahre warten. Habe mir auch schon einmal überlegt einen 2k Monitor zuzulegen, aber irgendwie erscheint mir das eher wie ne Zwischenlösung, weshalb ich es dann doch gelassen habe.

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