Wo steht denn, dass das eine Emulationsmaschine ist? Sega haut schon seit Jahren solche Dinger raus, und nen guten Teil davon haben Modder so umgelötet, dass sie auch Original-Cartridges spielen.
Wo steht denn, dass das eine Emulationsmaschine ist? Sega haut schon seit Jahren solche Dinger raus, und nen guten Teil davon haben Modder so umgelötet, dass sie auch Original-Cartridges spielen.
--Gründer der JRPG-ChallengeJRPG-Challenge 2018 - You'll never see it coming!
Neu durchgespielt Durchgespielte Spiele ✓The Legend of Zelda [NES] ✓Dragon Quest II (Dragon Warrior I&II) [GBC] | ✓Castlevania: Aria of Sorrow [GBA]
Sollen lieber ein Original NES mit Pads und HDMI-Port rausbringen. Vielleicht noch ne 30 in one Cartridge beilegen.
--Kindergärtnerin: "Und neben der Marienkäfergruppe gibt es auch noch die Elefantengruppe."
Ich:"Sind da die dicken Kinder drin?"
Nur weil man mods entwickelt hat, um original cartridges ausführen zu können heißt es noch lange nicht, dass die Hardware die Spiele auch nativ ausführt![]()
Das sind billige ein-platinen-rechner, auf dem ein Emulator läuft. Das sieht man daran, dass die Spiele im Speicher vorliegen, denn die originalhardware braucht zwingend die cartridges. Außerdem wird der Status der Spiele immer protokolliert und ein ein-platinen-rechner ist die billigste Variante so etwas umzusetzen. Da wird sich keiner von Nintendo hinsetzen und ein platinenlayout für ein mini-NES mit originalhardware entwerfen. Es ist mir unverständlich, wie viele diesen überteuerten Müll hinterherrennen. Raspberry pi mit einem NES-controller kostet weniger und bietet mehr. Selbst auf den china-markt gibt es Konsolen, die einen Ein-platinen-rechner verbaut haben und cartridges von diversen Konsolen unterstützen.
Whoa, whoa, du bringst da ja komplett was durcheinander.
Von der Logik her richtig, aber an der Sache trotzdem völlig vorbei.
Dir ist schon klar, dass die Cartridges auch nur Platinen sind, deren Daten in den Ein-Platinen-Computer des Mega Drives weitergeleitet werden? Es ist wesentlich einfacher und billiger die Hardware des Mega Drive zu klonen, als einen "echten" Ein-Platinen-Computer mit Betriebssystem aufzusetzen. Dass man da die Wahl zwischen mehreren Spielen hat ist völlig unerheblich, bereits das Master-System hatte ein integriertes Spiel, und so ziemlich jede Firma hat Multi-Games-Cartridges rausgegeben, bei denen auch nur ein Menü vorgeschaltet wurde, aus dem du dir die Spiele heraus auswählen kannst. Oder sind das für dich auch Ein-Platinen-Computer?Zitat
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Cartridges werden bei dem Mini-NES erst gar nicht unterstützt. Also liegen die Spiele irgendwo als ROM-Datei in einem persistenten Speicher.
Der Begriff "Ein-Platinen-Rechner" wurde geprägt durch die Rechner wie Raspberry Pi, Banana Pi oder Beagleboard, weil sie eben nur aus einer kleinen Platine bestehen. Inzwischen tümmeln sich auf dem China-Markt etliche Produzenten solche Rechner für kleine Embedded-Systeme.
Und nein, es ist heute nicht einfacher die alte Hardware zu klonen, weil die neue Hardware wesentlich mehr Features besitzt bzw. besitzen muss, als die alte. Wie z.B. HDMI oder die Tatsache, dass der Status der Spiele gespeichert wird, sodass man gleich an der Stelle weiterspielen kann. Außerdem besaß die alte Hardware keinen persistenten Speicher. Zusätzlich hatten die Cartridges die Möglichkeit gehabt, per MMC (Memory Management Controller) die Hardwarefeatures zu erweitern. Du musst also die alte Hardware um die neuen Feautures erweitern, also wird man damit beschäftigt sein, irgendwelche Adapter auf die Platine zu frickeln und das wird teuer. Allein ein guter Composite-HDMI-Konverter kostet wesentlich mehr als der gesamte Mini-NES. Davon abgesehen, dass die alten Chips wohl kaum noch hergestellt werden.
Da ist es einfacher einen simplen Ein-Platinen-Rechner aus China zu nehmen (da gibt es inzwischen haufenweise) und dort ein Linux draufzupacken, der direkt einen Emulator startet. Man braucht also nur ein Image vom System und das wars. Dieses Image wird dann auf ein ROM gebrannt und auf den Rechner verlötet. Die ganzen Android-Konsolen, die es in China auf dem Markt gibt, sind ja nach dem selben Prinzip produziert. Da gibt es Hersteller, die nach einem Baukastenprinzip solche Ein-Platinen-Rechner designen und produzieren.
Geändert von Whiz-zarD (15.07.2016 um 12:37 Uhr)
Was meinst du, wie Cartridges funktionieren? Da verbindest du über Pins auch nur eine Platine mit einer anderen und erschaffst so etwas, bei dem das Spiel "On-Board" ist.
Das ist vollkommen egal. Wenn ich eine Flash-Cartridge in mein Original-SNES stecke, dann findet trotzdem keine Software-Emulation des Spiels statt.Zitat
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Das könnte ich eher von dir behaupten.Du lässt dich von deiner "Das ist auf jeden Fall ein Ein-Platinen-PC mit Softwareemulation!"-Schiene überhaupt nicht abbringen, wo dich die ganzen MegaDrive-Klone, die in Aldi und Co verkauft werden, eigentlich auch für das Gegenteil öffnen müssten. Kleiner Tipp: Einen Softwareemulator so zu schreiben, dass er alle(!) MegaDrive-Spiele abspielt ist gar nicht so leicht. Wäre es ein Softwareemulator, dann wäre es Moddern sicher nicht so leicht gefallen, über pure Hardwaremodifikation(!) sämmtliche MegaDrive-Cartridges zum Laufen zu kriegen.
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Du verstehst es halt einfach nicht.
Für viele der 30 Spiele reicht der NES nicht mal aus. Die Cartridges besaßen Erweiterungen, um den Funktionsumfang des NES zu erweitern:
The Legend of Zelda => MMC1
Punch-Out => MMC2
Super Mario Bros. 2 und 3 => MMC3
The Legend of Zelda 2 => Famicom Disk System
Das sind alles Erweiterungschips, die in der Cartridge verbaut waren und ohne diese Chips liefen die Spiele auf dem NES nicht.
Es reicht also nicht, einfach den NES zu nehmen und dann das Platinenlayout zu schrumpfen, denn all diese Erweiterungschips müsstest du mit einplanen.
Und noch ein mal:
Der Mini-NES unterstützt keine Cartridges! Du hast kein Slot, wo du die Cartridges einstecken kannst. Wieso du dann ständig darauf rumreitest ist mir ein Rätsel ...
Früher mag es so gewesen sein, dass Ersteller aus China den Mega Drive geklont hat, aber das macht man heute nicht mehr. Die heutigen Klone sind nur Ein-Platinen-Rechner mit einem Emulator. Wie z.B. RetroN 5. Dort läuft RetroArch (und verstößt damit sogar einige Lizenzen).