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Thema: KOTT #19 - All talk, no games

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von The Judge Beitrag anzeigen
    "Also wenn man sich das alles durch eine In-Game-Währung erspielen kann, ist es doch wieder fair" werden jetzt vermutlich die meisten denken und so wurde es einem ja auch verkauft. Allerdings sind die Preise so horrend hoch, dass das "geldlose" Freispielen der Charaktere zu einem unspaßigen, zähen Grind verkommt, der bewusst unangenehm gehalten ist, damit es einem schmackhaft gemacht wird, lieber doch die Geldbörse zu zücken, um psychologisch eine gefühlte Erleichterung auszulösen. Ein neuer Kämpfer wird 100.000 FM kosten, ein weiteres Kostüm 40.000 FM. Für einen Onlinesieg erhält man 50FM, für eine Niederlage 10FM. Do the math. Für das einmalige Abschließen des Storymodes mit jedem Charakter erhält man zwar genug Fightmoney, um sich einen Charakter leisten zu können, aber ich bin mir sicher, dass es im weiteren Verlauf des Spiels ein ähnlicher Grind ist, wie in Heroes of the Storm. Nur dass Letzteres kein Vollpreistitel ist, sondern immerhin Free2Play.
    Wow. Ich bin ja in der Münchner Fighting-Game-Szene quasi "zu Hause", aber das ist selbst mir zu krass. Wenn Capcom da nicht binnen weniger Monate nochmal gewaltig an der Fairness-Spirale dreht ist SF5 für mich endgültig gestorben. 2000 Kämpfe gewinnen, nur um einen einzigen Charakter freizuschalten ist nicht akzeptabel.

  2. #2
    Fairerweise muss man dazu sagen, dass im März wohl ein Contentupdate kommt, in dem auch ein Challenge Modus freigeschaltet wird, in dem man sich Fight Money erspielen können wird. Gerüchten zufolge allerdings mit einer Art täglichen Begrenzung - wieder wie in HotS.
    Das sind dennoch Freispielbedingungen, die einfach nur darauf ausgelegt sind, möglichst "tedious" zu sein, so dass man aufgibt und lieber die Geldbörse zückt. Klassische Unlockables kann man sich heutzutage wohl knicken. Auch in Mortal Kombat X hat man ja die Menge an Koins, die man erhält, so drastisch runtergeschraubt, dass es zu einem nervigen Grind wird, simpelste Dinge freizuschalten - und gleichzeitig wird im Shop für 20 Euro eine Möglichkeit angeboten, die gesamte Krypt freizuschalten. Alles Kalkül. Es wird gar kein Hehl mehr draus gemacht, dass Street Fighter 5 einfach nur ein Gerüst ist, um über die nächsten Jahre möglichst viel Geld mit obligatorischen Features einzustreichen.

  3. #3
    Also ich muss sagen, dass es Heroes of the Storm in meinen Augen genau richtig macht, ähnlich wie auch Hearthstone. Es ist zwar verlockend, Geld auszugeben, und wenn ich die Spiele noch intensiver spielen würde, würde ich es wohl auch tun, aber man fühlt sich eben auch nicht verarscht, wenn man darauf verzichtet, und man hat durchaus ein Gefühl von Progression beim Spielen. Und ich denke, dadurch macht Blizzard mehr Geld als mit irgendwelchen "unfairen" Bezahlsystemen.

    SF5, wie du es beschreibst, klingt da echt unangenehm; mal sehen, ob der Challenge-Modus noch was reißen kann (in diesem Fall würden sie "nur" die Early Adopter abziehen, was ja keine völlig ungewöhnliche Strategie ist). Aber eigentlich sollte das "normale" Spielen definitiv auch was wert sein, ja. Dann wiederum ... wirtschaftliche Fehlentscheidungen von Capcom? Who would've thought.

  4. #4
    Zitat Zitat
    Dann wiederum ... wirtschaftliche Fehlentscheidungen von Capcom? Who would've thought.
    Wieso "wirtschaftliche" Fehlentscheidung? Es mag zwar kundenunfreundlich sein, aber die Chancen, dass es sich für Capcom insgesamt rechnet, stehen gut.

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