Das war jetzt auch nicht die Feststellung einer großen Überraschung sondern nochmal eine Bestandsaufnahme meinerseits, wie man den PC im Moment sehen kann. Kann sein, dass sich das jetzt in den kommenden Jahren aus der Indie-Ecke wieder dreht, aber im Moment sehe ich nach wie vor eine deutliche Bevorzugung der Konsolen und mich als PC-Spieler ehrlich gesagt ein wenig auf einen hinteren Platz verwiesen.Zitat
Das würde ich auch sagen. Es gibt ja entsprechende Statistiken die die Konsolen bei den Verkäufen dem PC überlegen zeigen und auch die Spielerzahl sich stärker auf Konsolen konzentriert und Spieler und z.T. auch Entwickler Konsolen aufgrund der Hardware-Rahmenbedingungen zum Beispiel eher präferieren. Entsprechend wichtiges Argument für die Plattform vor allem die Spiele sein müssten. Da die Spieler aber bereits Konsolen präferieren wandern auch die interessanten Großproduktionen weg vom PC hin zur konsole.Zitat
Die damaligen A und AA-Firmen haben damals durchaus eigene innovative Akzente und Impulse gesetzt und konnten von der Manpower her auch umfangreiche Produktionen stemmen. Age of Wonders bspw. Das galt damals eben als der kleine Bruder von Heroes of Might and Magic und Empfehlung: Kauft euch lieber das Original. Ich hab Heroes zwar gern gespielt, aber mochte Age of Wonders immer lieber, weil es trotz der Ähnlichkeit auch eigene AKzente hatte und das ist eben von Triumph und das ist eben eines dieser mittelgroßen Studios, die später übrigens das fantastische Overlord gemacht haben. Nichts gegen Indie aber die sind sicher ein wichtiger kreativer Bereich und Motor aber da wird ebenso jede Menge Crap produziert. Da entsteht eine Lücke, wenn die mäßig bis guten Spiele mit großem Umfang und schlankerer Technik wegfallen oder zum Konsolensegment allein abwandern und zudem die Großstudios mit ihren Mammutproduktionen sich mehr auf die Konsolen ausrichten und den PC-Markt eben nur als nettes Zubrot begreifen. Das mit den Genres selbst ist nicht ungewöhnlich. Das hatten wir damals auch schon. Zudem auch einige Genres wiederbelebt werden wie die Rundenstrategie und die Adventures zeigen. Die größere Auswahl ist wie gesagt schön und gut, aber man lebt als Gamer nunmal von Indie nicht allein. Da muss ich aber ehrlich zugeben, ich fühle mich da relativ schwach informiert was das Segment angeht und kriege da nicht soviele Produktionen mit. Da haben mich übrigens gerade Lets Plays unter anderem vor ein paar dummen Verkaufsentscheidungen bewahrt, weil ich mir dann doch mal angucken konnte, was hinter so interessanten Ideen dann wirklich steckte an Gameplay. Oder ich habe ein paar sehr gute Games gefunden, die ich so gar nicht bemerkt hätte.Zitat
Das mag richtig sein, aber lässt außen vor, dass die zentrale Entwicklungsrichtung nach wie vor bei den Konsolen liegt. Man entwickelt vorgegriffen erstmal dafür direkt mit und baut die PC-Fassung z.T. allein schon so, dass sie bequemer portierbar ist oder nimmt im anderen Fall die PC-Portierung eben mal so mit, ohne sie wirklich ernst zu nehmen, weshalb mit Grafikeinbußen und was ich schlimmer finde einer nicht oder kaum angepassten Steuerung zu arbeiten ist, eben weil man den PC insofern nicht wirklich Ernst nimmt.Zitat
Dafür gehen auch genug Spiele und Spielereihen, die klassisch PC waren zu den Konsolen. Das Problem jedoch ist eben, es gibt sie wenn es sie zeitexklusiv gibt zunächst für die Konsole oder es werden Spiele direkt für die Konsole entwickelt und der PC-Port dauert dann noch einige Zeit länger und entsprechend warum sollte ich warten, wenn ich eine Konsole habe oder davon ausgehen kann, wenn ich mir eine Konsole kaufe, dass ich regelmäßig gleichzeitig oder früher die Spiele bekomme und das im Gegensatz zu PC-Spielern ohne Abstriche bei lieblosen Portierungen zu machen und gerade eben in dem Segment der größeren Produktionen, die dann doch eigentlich so die breite Masse der Spieler anziehen.Zitat
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Das sind Rundenstrategiespieler. Die erleben jetzt nach einigen JAhre der Flaute ein echtes Revival. Da gab es in den letzten Monaten und vergangenen zwei/ drei Jahren echte Schwergewichte und kleinere sympathische Produktioen. Aber das RTS ist eben wirklich ziemlich tot gelaufen. Weshalb ich dieses Genre erwähne ist, weil es eines der klassischen PC-Genres waren, weil sie eben Maus und Tastatur präferieren und sozusagen ein Alleinstellungsmerkmal für den PC darstellten. Zum Glück gibt es noch Point-and-Click-Adventures und eben auch die Rundenstrategie, die da noch die Fahne hochhalten, aber das Echtzeit-Segment ist dafür ebenso sehr bedeutsam und kann den Impact deutlich senken. Freunde damals Nitnendospieler durch und durch, die sich extra nur für Command & Conquer und Age of Empires 2 und Co. einen Rechner zugelegt hatten und dann auch diablo und andere feine Sachen entdeckten. Einfach weil das auf dem Nintendo nicht ging, abgesehen von Tiberium Konflikt auf dem N64 aber das ließ sich damals auch echt grausam steuern ^^Zitat
Der Standard kommt nicht davon, dass Tastatur und Maus veraltet sind, im Gegenteil erlauben sie nach wie vor eine enorm präzise Steuerung (und Fallout 4 hätte sicher gut daran getan in der PC-Fassung beim Housing Gebrauch davon zu machen) sondern davon dass Konsolen keine Maus und Tastatur haben und die Spiele, die dort funktionieren sollen, entsprechend umfassend für die Controller optimiert werden und mit der Begründung, dass der PC-Spieler sich ja auch einen Controller an seinen Gerät anschließen kann, auch gar nicht in Betracht gezogen wird da noch Zeit oder Geld in eine vernünftige Steuerungsoptimierung eben dafür zu stecken.Zitat
Sicher ist das eine subjektive Sache aber ich entwickle das ja auch nicht allein für mich sondern es sind ja auch Eindrücke, die auch in GEsprächen gewinne, wo auch schon mehrfach festgestellt wurde, dass man als PC-Spieler nicht mehr gleichwertig behandelt wird, man sich nur noch wie der angehängte Absatzmarkt vorkommt und man darüber hinaus auch noch mit weiteren Einschränkungen und z.T. Gängelungen leben muss (DRM; Tako wir haben da genug argumente ausgetauscht ich denke das müssen wir nicht noch mal tun, will aber nochmal drauf hinweisen, dass das nicht nur meine Privatmeinung allein ist) und man eben schon das Gefühl hat im Gegensatz zu den Entwicklern eine Plattform von schwindender Relevanz zu sein (ggf. man bei Indies auch fragen müsste, wenn sie einen ebenso leichten Einstieg für die Konsolen hätten wie jetzt über Steam bspw. für den PC würden sie dann nicht vielleicht eher für die Konsolen entwickeln?)
Ich sprach nicht von Untergang, habe das sogar bewusst verneint, ich meinte nur, dass der PC im Zweifel hintangestellt wird, sowohl entwickler als auch spielerseitig, was sich bedingen würde. Die Idee war, dass die Konsolen im Moment die VR technisch einerseits nicht oder nicht ohne weiteres stemmen können, andererseits jemand der VR-Enthusiast ist, wenn denn auch schon was geboten bekommen will, vor allem für den PReis, dass er leistungstechnisch eben vor allem auf den PC setzen müsste. Der PC würde sich dann, so mein Gedanke, vielleicht kein Alleinstellungsmerkmal verschaffen, hätte für ein VR-System aber deutliche vorteile anzubieten und könnte sich darüber empfehlen.Zitat
Ich hab damals schon gesagt, dass ich die nicht anstelle des Selbstspielens gucke sondern sogar eher beim Zocken, andererseits sie mir ermöglichen Spiele kennen zu lernen, die ich mir noch nicht leisten kann und mir davon auch schon ein umfassenderes Bild zu machen und auch zu entscheiden, ob ich das Gameplay oder die Story überzeugend genug finde, um es dann selbst noch zu spielen. Das mit der Spielmenge bei mir ist eher eine Zeitfrage. Unter der Woche kann ich nicht, da mir meine Technik nicht zur Verfügung steht und auch andere Sachen zu tun sind und das Wochenende ist leider verdammt kurz und ich spiele einzelene Spiele wirklich sehr lange, sofern sie Spaß machen. Und das erwarte ich ehrlich gesagt auch von so einem Spiel. Das mag sicher old-schoolig sein, aber ich kann mit so kleinen Zwischendurch-Games nicht soviel anfangen.Zitat






