In 15 Jahren greift man auch nicht zum alten Käsen aus den 2015ern sondern streamt direkt das neuste Star Wars Battlefront mit VR-Brille und vibrierendem Knüppel in der Hand.Zitat von Enkidu
Was ich damit sagen will: ich würde mir doch nicht jetzt, Monate vor Release Gedanken darüber machen, dass ein Spiel irgendwann aufgrund eines gewissen Server-Verfallsdatums nur noch eingeschränkt (oder gar nicht mehr) spielbar ist. Das Battlefront dazu kein Rogue Squadron ist, sondern eher eine Star Wars Planetennahe-Schlachtensimulation mit klarem Mehrspieler-Schwerpunkt ist (kein Raumschiff-Shooter) kommt noch dazu. Da aber weder die attraktiven Singleplayer-Alternativen (Action-Adventure, RPG) im Star Wars Universum noch der MP-Kompromiss mit Battlefront in Frage kommt bleibt wohl wirklich nur noch der Griff zum Gamecubespiel!Bei VGs 1313 Nachfolger ist zudem noch nicht mal sicher, was man neben rumlaufen alles machen kann. Ob man mit dem X-Wing von A nach B fliegen darf oder sich mit dem Lichtschwert in der Hand von Antenne zu Antenne in der Wolkenstadt hangeln darf ist genauso ungewiss wie der Punkt, wann die Server von Battlefront abgeschaltet werden.
Wenn man aus Mangel an Zeit in den nächsten Jahren nicht dazu kommt, Battlefront zu spielen, dann verzichtet man eben auf diesen Titeln und kauft den Nachfolger, wenn man wieder Zeit hat. Für alles andere gibt es sicherlich noch genug SP-Alternativen in den nächsten 5 Jahren, die einen nicht so unter Druck setzen dürften, wie es scheinbar ein MP-Shooter vermag.





Bei VGs 1313 Nachfolger ist zudem noch nicht mal sicher, was man neben rumlaufen alles machen kann. Ob man mit dem X-Wing von A nach B fliegen darf oder sich mit dem Lichtschwert in der Hand von Antenne zu Antenne in der Wolkenstadt hangeln darf ist genauso ungewiss wie der Punkt, wann die Server von Battlefront abgeschaltet werden.




Es ist klar, dass die Unternehmen Geld machen wollen bzw. müssen, und aus wirtschaftlicher Sicht finde ich die dazugehörigen Vorgehensweisen auch in vielen Fällen einigermaßen nachvollziehbar. Aber Tatsache ist: Ich bin kein Entwickler oder sitze im EA Management, ich bin ein Spieler, auf der anderen Seite der Gleichung. Ich kann mich vielleicht in deren Position hineindenken, aber warum sollte ich deren Verhalten, wenn es mir nicht passt, als selbstverständlich annehmen oder gar honorieren? Damit öffnet man denen doch Tür und Tor, es beizubehalten oder noch schlimmer zu machen. Dass am Ende die Zahlen stimmen, sollte in der Branche nicht alles sein. Schlag mich nicht dafür, jetzt mit großen Worten rumzuwerfen, aber da gibt es auch noch andere Dinge wie Kunst oder Moral. Einem Spieler, der gerade DLC im Wert eines neuen Retail-Games erworben hat zu sagen, dass das Spiel in ein paar Tagen platt gemacht wird, ist einfach daneben. Ein Werk, in das hunderte von Mitarbeitern ihr Herzblut und Talent gesteckt haben, sollte sich nicht einfach in Luft auflösen sondern der Allgemeinheit erhalten bleiben. Solche und viele andere, damit zusammenhängende Probleme gehören unterbunden oder überdacht und neu bewertet.











