Iwata hatte für Nintendo eigentlich viel getan. Narcissu hat das angesprochen. Wir reden hier nicht von irgendeinem Manager eines Spielekonzerns, sondern ähnlich wie bei Winterkorn und Piech bei VW (ehemals) von jemandem, der auch wusste, wie die Arbeit an der Basis aussah und aus der Praxis stammte. Ich denke da kann man schon seinen Hut ziehen. So einige Spieleschmieden (gerade westliche) sollten vielleicht auch mal wieder jemanden ins Führungssegment nehmen, der aus der Entwicklungspraxis kommt.

Da Nintendo jetzt nicht so mein Zentralgebiet ist, hab ich von seiner Krankheit und dem Tod auch erst hier erfahren. 55 ist ja heutzutage wirklich kein Alter das allein ist schon traurig und das da eben jemand von uns gehen musste, der Nintendo durchaus sehr positiv bereichert hat. Gerade jetzt wo das Unternehmen so seine Schwierigkeiten hat, kann ich mir vorstellen, dass das ein weiterer herber Schlag war.