Jep sehe ich ähnlich. Daedalic war ja auf dem Sprung, ist anscheinend aber zu schnell gewachsen und hat Geld mit der technischen Aufrüstung im Adventure-Bereich versenkt, wobei da der Verkaufstermin (der vermtl. auch eher ein Nottermin war) nochmal ordentlich tief geschlagen hat Wobei ich bei manchen Entwicklungen nicht unbedingt zufrieden sind. Im Endeffekt hat die Marktkonfirmität wiederum ihre Schattenseiten, ich kann das leider nur alles grau sehen. Inzwischen meint man ja einen Trend erkennen zu können, dass Daedalic eher in die Telltale Richtung abschwenken will, weniger Gameplay mehr Geschichtspräsentation. Ich weis nicht ob mir das gefallen mag, aber natürlich scheffelt Telltale mit ihren Storyhülsen und den Lizenzen vglw. gut Kohle.


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Das Studio Yager aus Berlin. Mit Spec-Ops The Line haben sie für viele ein echt gutes Story-Spiel entwickelt, das überhaupt nicht deutsch war. Das Studio hat bewiesen, dass sie international können und wurden danach mit Dead Island 2 beauftragt
Die hatten auch echt gute Ideen für DI2 ich verstehe das bis heute nicht und mir hat der erste Teil auch echt gut gefallen und war ja auch so sehr erfolgreich also für ein deutsches Studio wie Yager wäre es eine gute Gelegenheit gewesen, diese Marke dann auch mit einem eigenen Teil fortzuführen. Aber bisher ist da wirklich noch nicht viel rausgekommen, was da schlussendlich im Hintergrund gelaufen ist, ich denke Yager ist da auch vorsichtig, um nicht ienen zukünfitgen Publisher zu verärgern. Aber mal schauen. Wäre sicher eine interessante History-Story.

Andere Sache SpecOps. Ich würde eigentlich sogar behaupten das Spiel ist eigentlich sogar sehr deutsch gewesen. Also nicht deutsch im Sinne von bräsig und provinziell dem Massengeschmack angebiedert, wie oben beschrieben ja kritisiert wurde von einheimischen Entwicklern, sondern ein spiel mit Handschrift. Wenn ich tatsächlich mal internationale Massenmarkt-Shooter, unterstellt us-amerikanischer Prägung, dagegen halte, dann ist es anspruchsvoll und komplex in der Darstellung und auch in dem Anspruch eine Geschichte zu erzählen und gleichzeitig auch technisch ganz gut ausgereift. Das Spiel hat eine Seele und erzählt auch keine Hurra-Patrioten-Story eher das Gegenteil aber das auch nicht auf eine sehr plumpe Weise sondern auch mit gewissen cineastischen Mitteln bzw. Mitteln, die im Film eher üblich sind als in Spielen bisher. Ich denke ein Spiel mit einer deutschen Handschrift kann man schon in SpecOps sehen. Was aber anders ist: Es wurde halt nicht nur für den deutschen Markt allein gemacht. Ich glaube das ist der wesentliche Unterschied.

Man darf aber nicht vergessen: Verkaufstechnisch war das Spiel leider ein unerhörter Kritikerliebling (und auch zurecht) mit magerem Verkaufserfolg. Wenn ich aber den Yager-Mitarbeiter, der bei Peschke mal zu gast war, richtig verstanden habe, einer mit erfolgreichen Nachleben. Offenbar verkauft er sich jetzt über Zeit dank Mundpropaganda noch ganz nach hinten heraus, vor allem digital, was auch schon was wert ist.
Yager sehe ich defintiv auch als Vorbild. Aber im Moment, wie du richtig sagst, das Studio ist momentan eher weg vom Fenster.

Deck 13 hätte ich jetzt aber noch auf dem Schirm, wenn ich drüber nachdenke. Dieses Sci-Fi-Dark-Souls um mal nen ausgelutschten Vergleich zu bemühen, das jetzt rausgekommen ist, ist an sich scheinbar auch ein Produkt, das sich sehen lassen kann. Ich hab nur die Befürchtung, dass man sich hier vielleicht zu sehr auf nen Trend einschießt bzw. im hinterherrennt, wobei im neuen Spiel ja noch ein paar coole neue Ideen drin waren.