Setz dich mal kurz damit auseinander, was Glücksspielsucht ist und wie sie entsteht. Es ist ziemlich leicht zu sagen "Jeder ist für sich selbst verantwortlich" und das Thema damit zu beenden, aber das Glücksspiel lebt von Personen mit mangelnder Impulskontrolle und schlechten Gewinn-Verlust-Einschätzungen, also von menschlichen Schwächen.
Anstatt diesen dummen Kommentar von dir zu geben, hättest du wie Byder das ganze auch normal erklären können.
Danke für deine Erklärung, ich teile zwar nicht diese Meinung weshalb mein Kommentar von oben weiterhin ernst gemeint ist, aber das ist hier nicht das Thema. Also belasse ich es dabei.
Zumal sich Kasinos / Glücksspielbetreiber / EA nicht gerade mit Ruhm bekleckern, was nicht-räuberische Handlungsweisen im Bezug auf Spielsucht angeht. Zu fragen, ob entweder der Spielsüchtige oder der Spielbetreiber die Schuld am exzessiven Geldausgeben trägt, ist meines Erachtens nach ein Ding der Unmöglichkeit. *shrug*
Kasinos und Lottostellen kann man zumindest noch zugute halten, dass es dort Altersbeschränkungen und Warnhinweise gibt. Diesem ganzen Lootbox-Kram gehört meiner Meinung nach aber auch eine Art Riegel vorgeschoben, da es diese Bestimmungen dafür nicht gibt. Gerade im Medium "Videospiel" sind Personen audiovisuellen Reizen ganz besonders ausgesetzt, was psychologische Manipulation bei dafür empfänglichen Leuten umso effektiver macht. Eine glänzende Kiste, die bedeutungsschwanger wackelt, bevor sie geöffnet wird, ein lauter, markanter Soundeffekt, gepaart mit bunten Lichteffekten und der Gedanke "bei der nächsten Kiste gewinne ich bestimmt!" - das ist alles nicht zu unterschätzen; und genau so von den Entwicklern / dem Publisher gewollt. Vergessen wir auch nicht das Patent, das im Kopf von EA herumschwirrt, welches eine bestimmte Zielgruppe gezielt dazu verleiten soll, Ingame-Käufe zu tätigen, um mit anderen mithalten zu können. Oder dass es bei Call of Duty ein Achievement dafür gibt, wenn man anderen dabei zuguckt, wie sie ihre Lootboxen öffnen.
Deine Performance kommt ziemlich borniert rüber und ist m.E. vollkommen unangebracht.
Zum Einen war hier zu keiner Zeit von einem krankhaften Glücksspielverhalten die Rede, zum anderen ist auch die Beurteilung eines solchen Krankheitsbildes rein subjektiv. Auch empirische Untersuchungen fußen auf menschlichen Einschätzungen und Parametern, die von Individuen festgelegt werden.
Und auch wenn Du rein zufällig in diesem Gebiet informiert bist, kommt es recht großkotzig daher, wie Du Dich hier aufstellst. Souverän ist was anderes, da scheint man bei Dir ja einen Nerv getroffen zu haben. Mal gucken, wann ich das nächste Mal hier feststelle, dass Du zu irgendeinem Thema einen nicht 100% durchdachten Kommentar fallen lässt (wie es in einem Forum eben ab und an mal vorkommt, wir sind hier nicht im Job - und selbst dort kommt sowas zuweilen vor) und Dich dann süffisant vorführe.
Pump mal runter.
Wer ist denn bei Kindesmissbrauch der Schuldige? Ist Deiner Meinung nach die Diagnose einer pathologischen Tendenz automatish einhergehend mit einem Freispruch von jeglicher Verantwortung? Interessant.
Geändert von N_snake (03.03.2019 um 20:33 Uhr)
Der Rest meines Kommentars bleibt dennoch weiterhin bestehen.
Wir können uns hier gerne einer solchen Grundsatzdiskussion stellen, aber dann kann ich Dir nur empfehlen, Dich sehr sehr gut zu informieren
Nehmen dann alles mit rein. Wie man Empirie interpretiert, was wissenschaftlich ist, wie Subjektivität/Objektivität dabei gewertet wird, was pathologisch bedeutet etc.
Oder Du informierst Dich einfach, wie man empathisch an einer Diskussion teilnimmt.
Hier, ganz unverbindlich (damit Du Dich heute auch etwas weiterbilden kannst):
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Die nominierten Spiele für den "Deutschen Computerspielpreis" stehen fest. Bis auf Trüberbrook kenne ich kein einziges Spiel davon. Frage mich allerdings warum Cross Code nicht nominiert wurde.
Bitte sowas immer verlinken.
Aber ja. Irgendwie komplett uninteressant. Wollen die tatsächlich mit Gewalt der Oscar der Spielebranche werden, nur deutsch und ernsthaft irrelevant? Oder gab es wirklich so wenige potenzielle Preisträger? Oder habe ich einfach keine Ahnung von deutscher Spieleentwicklung?![]()
Dieses Supertype schaut aber echt interessant aus, kann schon nachvollziehen warum das gewonnen hat.
--Spiele durchgespielt - Jahresreviews: 2021, 2022, 2023, 2024, 2025
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Alter, das sind ja fette Summen an Fördergelder. Ich wusste gar nicht, dass es in Deutschland solch eine Stiftungsgesellschaft gibt? Und dann auch noch so viele Spiele, von denen ich noch nie was gehört habe?...was wohl der Grund sein dürfte, warum sie gefördert werden sollten.
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--Kindergärtnerin: "Und neben der Marienkäfergruppe gibt es auch noch die Elefantengruppe."
Ich:"Sind da die dicken Kinder drin?"
Ich finde Deutschland im Bezug auf Spieleentwickler auch schrecklich. Es gibt zwar mittlerweile auch echt viele Spielfilmen, aber entweder machen die nur Spezlwirtschaft oder Praktikantenausbeutung. Und die Qualität der entstandenen Spiele ist gelinde gesagt - ähnlich wie beim Deutschen Film - relativ nüchtern und es gibt selten verspielte oder phantasievolle Projekte. Dafür jede Menge Handyspiele oder Indies nach Schema F. Selbst Firmen wie Daedalic, die gerne mal was neues probieren, werden langsam frech und unverschämt. Und die Qualität ihrer Entwicklungen wird trotz steigenden technischen Anspruchs eher sinken.Zitat von noRkia
Bei dem Deutschen Computerspiel-Preis ist mir auch aufgefallen, dass ohnehin schon fast nur geförderte Projekte vertreten sind. Diese Medien-Förder-Firmen tragen jedoch die Nase hoch und meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, weshalb auch oft nur Projekte mit besonderer "Relevanz" bestehen. Meist sind das Projekte, in denen Vertreter von öffentlich-rechtlichen Medien involviert sind, die dann hier noch zusätzlich honoriert werden. Allerdings denke ich, dass das Problem eher damit zusammenhängt, dass es in Deutschland quasi kaum ein richtiges Studio gibt und die Spieleentwicklung eher als eine Art Produktentwicklung und weniger als eine Kunstform angesehen wird, als in anderen Ländern.
Dann einen Anteil von "seriös-künstlerischen" Kandidaten zu finden, wird schon relativ schwer und landet man halt bei diesen Kandidaten hier.
Wenn ich es im Kreuz hätte, würde ich wirklich versuchen ein Studio zu gründen, was "verspielter" und "phantasievoller" an die Entwicklung von Titeln gehen würde. Also quasi so AAA/2-Spiele wie Xenoblade Chronicles 2 oder The Last Story... Das Vorhaben wird sich hierzulande jedoch nicht erfüllen lassen, da der Markt das einfach nicht hergibt, solange man keinen großen Publisher im Nacken hat. Und hat man mal einen großen Publisher im Nacken, dann passiert meinem Studio dasselbe wie Bluebyte und man liefert ein Fließband-Nachfolger nach dem nächsten ab und wenn man dann ein vernünftiges Spiel entwickelt hat, gängelt man die Spieler mit einem Online-Zwang, wo man nach fünf Jahren die Server abstellt (Tschüss, Siedler 7) und die Neuveröffentlichung ohne Online-Zwang dann nur noch für Windows herausbringt. *kotz*
Deutschland hat meiner Meinung nach die Spieleentwicklung großteils verschlafen. Vergleicht man es mit Ländern wie Frankreich oder Großbritannien, die einen ähnlichen wirtschaftlichen und technologischen Standard einnehmen, hinken die Deutschen deutlich hinterher. Crytek hat leider seine Zukunft versaut, ansonsten bleibt von den großen (die nicht mal groß sind) Namen wie Blubyte und vielleicht Deck 13 übrig. Auch fehlt es den deutschen Spielen an internationaler Anerkennung, auch die Förderung seitens der Politik ist z.B. zu wenig. 50 Mio € klingt zwar viel, aber das wird ja aufgeteilt und da bleibt am Ende für AAA Titel eher wenig übrig. Da sind bspw. die Polen viel weiter, die auch hochkarätige Spiele entwickeln, von Entwickler die in der Spielwelt bekannt sind und viel Erfahrung haben. Deutschland hat also noch einiges aufzuholen, leider geschieht dies sehr langsam.
Geändert von Rusk (05.03.2019 um 23:30 Uhr)
50Mio reicht für mit Glück für einen AAA Titel.
Bei diesem Preis sitzt sogar einer vom ZDF im Komitee. Das ZDF ist mir jetzt nicht als besonders "pro-games" aufgefallen.
--Kindergärtnerin: "Und neben der Marienkäfergruppe gibt es auch noch die Elefantengruppe."
Ich:"Sind da die dicken Kinder drin?"
Polen haut The Witcher raus, die Niederlande bringen Horizon: Zero Dawn, Belgien bedient uns mit Divinity: Original Sin 1-2, Großbritannien lockt mit Hellblade oder Devil May Cry (Reboot) und dann kommt Deutschland.
Bin ja der Meinung, dass Deutschland ein Händchen für viele schöne Adventures hat, doch fehlen mir die AAA-Titel.
Etwas, worauf man blickt und Respekt vor hat, wie in den oben genannten Beispielen.
--Now: Ghost of Yotei & Dragon Quest VII Reimagined / Done: Dog Man: Mission Impawsible
Now: Modern Family Staffel 5 / Done: The Fantastic Four: First Steps
Now: John Constantine: Hellblazer - Tot in Amerika Band 1 / Done: Rooster Fighter Band 4
RPG-Challenge 2026 / Now: Prince of Persia: The Lost Crown
Ich habs heute auf dem Arbeitsweg tatsächlich mal ausprobiert (da hat der deutsche Computerspielpreis tatsächlich mehr erreicht als all die anderen Gameawards) und ich kann nur sagen, versuch das mal zu toppen.Zitat von Klunky
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Für das was es ist, ist das Spiel wirklich perfekt. Die Person die das entworfen hat, hat nicht nur ein interessantes Konzept, nein sie hat verstanden wie sich ein Spiel gut anfühlt. Eine simple Prämisse auf jeden zugeschnitten, aber mit solch einer Sogwirkung dass man zwischen jeden kleinsten Zeitfenster versucht noch eines der nicht enden wollenden Anzahl an Level abzuschließen. Hier hat jemand jemand ein süchtig machendes Spiel fast schon wie eine Chemikalie hergestellt, mit allem was für ein Unterwegsspiel dazu gehört, so dass die Person sich von dem Smartphone weg zwingen muss.
Besonders erstaunlich: bei mir hat sich sowas wie ein Tetris Effekt eingestellt, ich sehe Buchstaben und im Kopf gehe ich schon durch wie sich diese physikalisch verhalten wenn sie diese j e t z t gleich runterfallen.
Absolut verdient der Preis.^^" Ich glaube da gab es Leute in der Jury die sich das schon gut überlegt haben.
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Geändert von Klunky (06.03.2019 um 18:53 Uhr)
Ich denke, dass ich bereits betont hatte, dass es mir relativ gleichgültig ist, wo ein Spiel herkommt. Diese wirtschaftliche Gewichtigung, die du diesem Gedanken zuteil haben lässt, finde ich auch etwas übertrieben. Deutschland hat andere wirtschaftliche Stärken, aber auch Schwächen, um die es sich kümmern muss, bevor es den Luxus hat, eine staatlich finanzierte Blockbuster-Branche zu unterhalten.Zitat
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Schade das du so denkst, aber gut es ist deine Meinung und diese akzeptiere ich so. Gut, dass nicht alle so denken wie du sondern würde die Spielebranche in Deutschland echt mies aussehen und außer Wimmelbild-Spiele würde nichts produziert werden.
Es gibt auch Länder, die noch schlechter aufgestellt sind als Deutschland. Hier, in Österreich, finde ich es doppelt so traurig, dass hierzulande noch weniger für die Gaming-Branche getan wird. Es fehlt an Jobs, an Investitionen oder an Bildungsangeboten. Mir fällt auch nur das Moon Studio ein, das mit ihrem Spiel Ori and the Blind Forest Bekanntheit erlangt hat. Doch auch die hatten anfangs mit vielen Startschwierigkeiten zu kämpfen.
Sehe ich auch so, fast schon befremdlich, woher diese Sinneswandel von Capcom kommt. Monster Hunter World fand ich grandios, Resi 7 und Resi 2 okay (bin nicht so der Resi Fan, aber die Spiele sind selbst nicht schlecht) und für das neue Devil May Cry rechne ich auch hohe Wertungen ein. Wenn sie noch Denuvo weglassen würden, wäre ich noch happier.In Gegensatz zu Square Enix, die momentan einen schlechten Lauf haben. Ob Left Alive oder The Quiet Man, welche ja unterste Schublade sind, auch FF15 war nicht der Burner. Kingdom Hearts 3 habe ich nicht gespielt, scheint auch nicht top zu sein.