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Thema: Road to Infinity [MCU-Hype!]

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Ave Beitrag anzeigen
    Thanos ist ein wirklich guter Antagonist, der mich extrem positiv überrascht hat. Ich kauf ihm seine Motivationen und Charakterzüge echt ab. Hatte ursprünglich Angst, dass der ein sehr einseitiger flacher Bösewicht wird.
    Vom Charakter hat das schon gepasst, er bekommt ja auch viel Screentime und treibt den Film aktiv voran, ist fast so etwas wie eine Hauptfigur. Das hat mir sehr gefallen. Aber gerade was die Motivation angeht, hatte ich einige Probleme damit und finde das nicht wirklich nachvollziehbar:



    Mir hat da irgendwie etwas gefehlt. Und das schien mir symptomatisch für den Film insgesamt. Die flashy Action-Szenen, die Schlag auf Schlag folgen, lenken vielleicht von den feineren Fragen ab, aber einige organisch eingebettete Erklärungen (auch zu den ganzen verschiedenen neuen und alten Orten) hätten unheimlich gut getan, um die Geschichte nicht so oberflächlich wirken zu lassen. Wir sehen einmal kurz, wie Titan früher mal war. Da hätte sich eine vollwertige Rückblende, die auf Thanos Geschichte eingeht, wesentlich besser gemacht.

    Zitat Zitat
    Ich find, der Film kann sehr gut für sich alleine stehen
    Hast du dich nie gefragt, wie die Charaktere dorthin gekommen sind, wo sie am Anfang stehen, oder warum sie welche Beziehungen zueinander haben? Ich meinte mit Für-sich-alleine-stehen ja nicht, dass man der Story nicht folgen könnte, wenn man die vorherigen Filme nicht kennt. Das geht schon alles. Aber es wirkt trotzdem so, als würde der mittendrin anfangen (nämlich am Ende von Thor Ragnarok) und dann später nichtmal richtig aufhören, da klar ist, dass sich das alles nochmal völlig ändern wird. Der reine Handlungsinhalt, wenn man sich die ganzen Kämpfe mal wegdenkt, fällt in Infinity War meiner Einschätzung nach weit geringer aus als in den meisten anderen MCU Filmen :-/

    Zitat Zitat
    Ich find es bisschen naiv zu erwarten, dass der Film keinen Cliffhanger hat. In Avengers 4 muss es ja irgendwie weitergehen...
    Ich weiß nicht, ob du das mitbekommen hast, aber wie beschrieben hatten die Russo-Brüder im Vorfeld verlauten lassen, dass die beiden Filme mehr für sich stehen würden und deshalb Avengers 4 auch nicht den Untertitel "Infinity War Part 2" tragen wird. Da erscheint es mir schon naheliegend, dass beide Geschichten einzeln funktionieren. Das heißt ja nicht, dass sie sonst nichts miteinander zu tun hätten. Ich ging durchaus davon aus, dass es einen übergreifenden Handlungsbogen gäbe, aber dass der erste Teil eben auf einem Ruhepunkt endet und den Kram davor erstmal rund abschließt.



    Ich fand das Ende eigentlich auch ziemlich cool, gerade weil ich damit nicht gerechnet hatte und es für mich sehr überraschend kam. Aber in Verbindung mit der erwähnten inhaltlichen Schwäche, dass abseits der Kämpfe auf kaum etwas wirklich näher eingegangen wird, fühlt sich der Film für mich trotz allem Bombast und der (leider spürbaren) Länge seltsam "klein" an. Als wären es nur zwei Drittel eines üblichen Marvel-Abenteuers gewesen. Weiß nicht wie ich das anders beschreiben soll ^^ Ich schätze, so richtig beurteilen kann ich das erst, wenn ich Avengers 4 gesehen habe. Es ist eben doch eine Story, ein Zweiteiler.

  2. #2

    Perhaps you've heard of me?
    stars5

  3. #3
    Auch endlich gesehen!

    Ich fand ihn gerade im Rahmen der Ambitionen, Erwartungen und Ansprüche wahnsinnig beeindruckend (das Ganze hätte IN FLAMMEN aufgehen müssen! xD), und auch als tatsächlichen Film noch gelungen. Thanos ist ein überraschend bodenständiger Charakter, das Pacing und das Herumjonglieren mit den verschiedenen Schauplätzen hat überraschend gut funktioniert, die Kämpfe waren nachvollziehbar und kreativ, und selbst die emotionaleren Momente haben für mich zu großen Teilen gewirkt, zumindest im Rahmen des Möglichen. Ich kann und will den Film tatsächlich auch gar nicht von dem trennen, was er erreichen wollte und leisten musste, denn diese Dinge allein dürften für einen Anspruch sorgen, von dem selbst harte Konzeptfilme nur träumen können. Wenn man das mit Ultron oder Justice League oder Suicide Squad vergleicht ... Wahnsinn.

    Apropos Konzept, seltsamerweise hat sich der Cast hier nicht mehr so random bunt angefühlt wie bspw. in Ultron oder selbst der Flughafen-Szene von Civil War. Wahrscheinlich haben sie einfach gelernt, die Charaktere klüger nebeneinander zu stellen (oder eben nicht). Die Guardians neben Thor sind bspw. eine gute Idee, der Cap-Cast in Wakanda funktioniert auch hervorragend. Nur Vision sticht irgendwie immer noch heraus, egal wo er hingeht. ^^

    Und tolles Ende. Cheeky.

    Mein größter Kritikpunkt ist, dass Thanos' CGI nicht genug funktioniert hat, um ständig auf seinem ernsthaft emotionalen Gesicht zu verweilen.

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