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Thema: Nintendo-Thread - It's a-me, the money printing machine

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ist halt Ansichtssache, aber ich empfinde Martinet einerseits als perfekten Mario-Sprecher, auf der anderen Seite geht mir die Stimme echt auf den Sack, wenn ich das die ganze Zeit hören muss, z.B. durchgehend bei Mario Party. Einen ganzen Film mit der Stimme eingesprochen, das kommt mir sehr strange vor.

  2. #2
    Ich möchte bei der ganzen Diskussion um Helena Taylor mal eins anmerken:
    Dass sie sich nicht entsprechend berücksichtigt fühlt bei der Vergütung - gut und schön.
    Das Ganze zu kritisieren: Auch in Ordnung, wobei ich hier vermute, dass die Vergütung seitens Auftraggeber eher als Aufhänger genommen wurde und man aus anderen Gründen nicht kooperieren wollte - ihre Reaktion spielt in diese Theorie mit rein. Denn: Jetzt zu einem Boykott aufzurufen basierend auf persönlichen Befindlichkeiten, ist ein Tritt für die dutzenden Entwickler, die das Spiel kreiiert haben. Und zwar in wesentlich mehr Arbeitsstunden, als die Dauer für das Einsprechen einer Bayonetta-Rolle (die in Vergangenheit bereits nicht besonders umfangreich war und basierend auf den Trailern wohl dieses Mal nur eine von zwei Hauptrollen ausmacht).

    Und nein: Zu sagen "die wurden ja schon bezahlt" ist eine Milchmädchenrechnung. In der Branche wird in weiten Teilen mit befristeten Verträgen gearbeitet und ob diese verlängert werden, ist maßgeblich abhängig von den Absatzerfolgen der aktuellen Projekte, auf die diese Mitarbeitenden gestafft sind. Daher ist es für die Betroffenen mehrheitlich entscheidend, ob der bald erscheinende Titel den wirtschaftlichen Erfolg trägt oder nicht.
    Vor dem Hintergrund finde ich das Verhalten von Helena Taylor, deren teilweise anmaßenden Videos ich mir jetzt in Auszügen mal gegeben habe, beschämend und unter aller Kanone.

    Ich wünsche ihr viel Erfolg für ihre berufliche Zukunft. Sie wird sich mit der Nummer einen Bärendienst geleistet haben.

  3. #3
    Zitat Zitat von Eisbaer Beitrag anzeigen
    Ist halt Ansichtssache, aber ich empfinde Martinet einerseits als perfekten Mario-Sprecher, auf der anderen Seite geht mir die Stimme echt auf den Sack, wenn ich das die ganze Zeit hören muss, z.B. durchgehend bei Mario Party. Einen ganzen Film mit der Stimme eingesprochen, das kommt mir sehr strange vor.
    Bei Mario Party muss man aber mitbedenken, dass die Stimmen absichtlich sehr schrill sind, um eben diesen Party-Effekt zu erzeugen (außertdem geht der Umstand, dass im neuesten Teil jede Kleinigkeit Stöhnschreie und Ausrufe auslöst, so ziemlich jedem auf den Sack). Wenn wir als Kinder aber die Stimmen von Micky, Donald und Goofy durchgängig durch Episoden hinweg ertragen haben, sind Mario und Co. auch kein Problem, vor allem nicht für die Kinder, die die Hauptzielgruppe darstellen. Dieses Video zeigt insbesondere, dass Martinet seine Stimme über längere Zeit angenehm mäßigen und auch verständlich sprechen kann – er ist ja immerhin ein Profi. In Wario Ware spricht er auch schon seit zwei Ablegern vollständige Dialoge für Wario ein und erzählt, was das für ein Riesenspaß für ihn ist.

    Insofern: Ja, dass du nach fast drei Jahrzehnten bei deiner ersten Chance, deine ikonische Videospielfigur in Spielfilmlänge einsprechen zu dürfen, durch einen angesagten Hollywood-Schauspieler ersetzt wirst, kann man durchaus als „absägen” bezeichnen. Viele mögen das sehr (vermeintlich) technisch oder aus professioneller Perspektive betrachten und Sachen raushauen wie „So ist halt ihr Job”, aber für den Großteil des Videospiel-Casts der Mario-Charaktere ist das ein ganzes Stück Selbstverwirklichung, das ihnen dadurch verwehrt wurde.

    Geändert von Ligiiihh (18.10.2022 um 04:03 Uhr)

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