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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Das mit der Grafik ist doch im RPG Bereich nun nicht gaaaaanz so wichtig. Es fehlt dem Smartphone einfach an guten JRPGs. Das Meiste JRPG Gedöhns was ich dafür gespielt habe war meist nur von kurzweiliger Dauer, einfach weil die Spiele irgendwann nicht mehr sonderlich viel hergaben. Ich spiele gerne mit dem Handy, aber keine JRPGs. Und das hat auch nichts mit alten Ansichten zu tun, sondern mit den Spielen ansich. Dafür gibt es aber ein paar interessante Ports wie z.B Dragon Quest VIII die ich schon ganz gerne ausprobieren würde. Trotzdem ist so ein Handy nicht unbedingt die optimale Lösung JRPGs zu konsumieren imo, ganz gleich ob das mit einem Aufsatz jetzt total praktisch ist oder nicht. Klar sind Vita und 3DS in der Hinsicht auch nicht wirklich gut dabei mit exklusiven JRPGs (so fair sollte man sein), aber um einiges praktischer und teilweise abwärtskompatibel mit älteren Spielen (PS1/PSP), was doch ein nettes Angebot abgibt.

    Btw: Ein Handheld der PS2 Spiele abspielen könnte wäre so super, da würde das Fanboyherz regelrecht in die Höhe springen
    Good boy. Sometimes.


  2. #2
    Probleme die ich nach wie vor mit Smartphones habe, drehen sich vor allem um die Zugänglichkeit. Ich habe nichts gegen mehr Multiplattform und ein etwas erweitertes Plattform-Spektrum, ebensosehr wäre die Gamingwelt witzlos, wenn sie sich auf nur eine Konsole und einen Handheld beschränken würde (vom Ausnutzen einer Monopolstellung insbesondere was die Preisgestaltung angeht ganz zu schweigen). Aber ein überschaubares Mittelmaß fand ich seit jeher praktisch und bin deshalb sehr kritisch gegenüber dem dramatischen Ausgreifen auf alles mögliche Technik-Gedöns. Heute kann man das ja kaum noch bezahlen, wenn man annähernd alles spielen können möchte.
    Der Kostenfaktor ist eine Sache, die Kompatibilität eine andere. Hier fehlt mir völlig die Einheitlichkeit und die regionenübergreifende, zentrale Bereitstellung. Hier gab es in den letzten Jahren ein paar wichtige Fortschritte, aber das ist lange, laaange noch nicht auf einem Niveau angekommen, an dem ich für mich sagen könnte, dass Smartphones eine angenehme, zugängliche und komfortable Gaming-Plattform wären - weil "Smartphones" alles mögliche sein können. Ich besitze bloß ein inzwischen schon wieder angestaubtes Samsung Wave III, welches zwar rein theoretisch die Power für (auch grafisch) ganz nette Spiele hätte, aber aufgrund des inzwischen nichtmal mehr vom Hersteller selbst unterstützen Bada-Betriebssystems absolut gar nix in diesem Bereich bietet (bei den Apps siehts auch duster aus). Tja, hinterher ist man immer schlauer, aber vor einigen Jahren konnte man noch nicht so deutlich absehen, wohin die Reise geht. Doch selbst heute haben wir ein Wirrwarr aus iOS, Android und Windows Mobile, um nur die gängigsten zu nennen. Nicht nur fehlt es hier an einem klaren Marktführer, auf den sich die Entwickler ausrichten könnten, auch untereinander gibt es diverse Variationen mit unterschiedlichen Graden an Kompatibilität. Manche sind dazu übergegangen, sowohl iOS als auch Android zu unterstützen, aber das ist keinesfalls selbstverständlich. Zu allem Überfluss spielt dann auch noch die Hardware eine Rolle. Nicht jedes Modell bietet gleich viel Leistung und damit eine optimale Spielerfahrung. Und wenn man sich dann doch ein nagelneues und schweineteures Smartphone oder Tablet gönnt, geht es rasend schnell, bis das nicht mehr so topaktuell ist und entweder nicht mehr alles unterstützt, oder gar nicht mehr unterstützen kann.
    Das alles ist auch der Hauptgrund, weshalb ich in den Konsolen und Handhelds nach wie vor einen gewaltigen Vorteil sehe, parallel auch gegenüber PC-Gaming: Es wird eine einheitliche Infrastruktur und Produktumgebung geboten, die verlässlich ist und zyklisch erneuert wird. Kauf ich mir eine PS4, weiß ich, dass ich knapp die nächsten 10 Jahre was davon habe. Bei den Handhelds von Nintendo und Sony sieht es ähnlich aus. Ich kann mir auch der Unterstützung vieler Entwickler sicher sein, auf die ich Wert lege. Speziell im RPG-Bereich wird auf Smartphones ja noch immer nicht übermäßig viel geboten. Vor allem aber gebe ich nur einmal Geld aus und habe dann meine Ruhe damit. Hingegen erscheinen gefühlt ungefähr alle paar Monate neue Handy-Modelle. Das Feld ist in sich zersplittert. Man kann sich nicht ein Smartphone kaufen und dann damit alle Handyspiele spielen. Aber wer kauft sich schon zwei oder sogar drei Mobiltelefone? Wenn man an einen Anbieter auch was die Geräte betrifft vertraglich gebunden ist, wird es noch viel komplizierter.

    Also klar, ich sage nicht, dass man nicht auch mit Smartphone-Spielen glücklich werden kann, erst recht wenn man keinen so hochspezialisierten Geschmack hat. Doch die derzeitige Marktsituation finde ich als Gamer höchst unbefriedigend. Könnte mir aber ohnehin nicht vorstellen, viel mit so einem Ding zu zocken, da schon die Maße nicht optimal darauf ausgelegt sind und mir bereits die Hände einschlafen, wenn ich das Gerät nur zum Schauen eines längeren Videos halte. Letztenendes sind es eben keine dedicated Plattformen zum Spielen, zumindest in den allermeisten Fällen, und das wirkt sich bis jetzt als erheblicher Nachteil aus.
    Insofern finde ich Kritik hier nach wie vor absolut angebracht. Sicher wird das von einigen Usern in übertriebener Weise oder allzu schnell hervorgebracht und es gab viele wesentliche Fortschritte auf dem Gebiet, die man berücksichtigen sollte. Wenn weiter daran gearbeitet wird und sich die Kompatibilität, Zugänglichkeit, Einheitlichkeit und Unterstützung weiter verbessert, könnte ich mir auch vorstellen, in zehn bis fünfzehn Jahren manche Sachen auf nem Smartphone zu spielen. Aber im Moment? Von daher, Tako, machst auch du es dir zu einfach, indem du alle über einen Kamm scherst und berechtigte Skepsis oder Enttäuschung auf angebliches "Keine richtigen Spiele"-Geheule reduzierst. Es gibt eine Menge Argumente, vielleicht nicht unmittelbar gegen Mobile-Gaming, aber doch dafür, nach wie vor den traditionellen Handhelds oder Konsolen den klaren Vorzug zu geben. Erst recht bei einem Sequel zu einem 3DS-Spiel, bei dem es nur normal ist, das für das gleiche Gerät zu erwarten, sind entsprechende Reaktionen nachvollziehbar (mit Layton machen sie gerade ja anscheinend das selbe). Das werden die Fans des ersten Teils nämlich schon längst besitzen, bei einem Mobile-Game jedoch kann es gut sein, dass man mehrere hundert Euros investieren müsste, nur um in der Lage zu sein, es überhaupt spielen zu können, und möglicherweise ohne dass einen auf der jeweiligen Plattform noch viel anderes interessieren würde.

    Grafikleistung im Detail ist mir dabei übrigens herzlich egal. Viel mehr geht es mir neben den erwähnten Faktoren um das Spieleangebot. Das ist dann doch noch immer recht mager auf Smartphones verglichen mit den anderen - besonders wenn man bedenkt, wie einfach sich viele Spiele zumindest theoretisch portieren ließen.

  3. #3
    Das Spiel wurde in Fantasy Life Online umbenannt. Passt imo gut, da bereits Fantasy Life sich ein bisschen wie ein Offline-MMORPG gespielt hat und eine stärkere Online-/Mehrspieler-Komponente gut zum Spiel passen würde. Für mich aber eher uninteressant, aber auch für 3DS hätte ich mir ein Fantasy Life 2 wohl nicht gekauft.

    Fun Fact: True Fantasy Live Online ist der Titel des gecancelten MMORPGs, das Level-5 damals für Microsoft für Xbox 360 entwickelt hat. War scheinbar schon fast fertig, wurde dann aber wegen einiger technischer Probleme und anderer Uneinigkeiten gecancelt, was die Beziehungen zwischen Mircosoft und Level-5 vermutlich langfristig geschädigt hat.


  4. #4
    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Fun Fact: True Fantasy Live Online ist der Titel des gecancelten MMORPGs, das Level-5 damals für Microsoft für Xbox 360 entwickelt hat. War scheinbar schon fast fertig, wurde dann aber wegen einiger technischer Probleme und anderer Uneinigkeiten gecancelt, was die Beziehungen zwischen Mircosoft und Level-5 vermutlich langfristig geschädigt hat.
    Das war das erste, woran ich bei dem Titel denken musste ^^ Gab damals ja auch schon Bilder usw. dazu. Wäre bestimmt ein interessanter Konkurrent für Final Fantasy XI geworden, sollte angeblich sogar eine wesentlich größere Welt haben als letzteres (wobei das noch vor diversen FFXI Erweiterungen war). Eigentlich erstaunlich, wie einige japanische MMORPG-Projekte gescheitert sind - entweder nach extrem kurzer Laufzeit, oder von vornherein nie auf den Markt gebracht. Square Enix bastelte ja auch eine Weile an Ambrosia Odyssey, das sah eigentlich recht vielversprechend aus in dem Trailer.

    Fantasy Life Online kümmert mich hingegen nicht. Hatte schon an dem früheren Teil kaum Interesse trotz großer Namen im Team. Stil und Aufbau klangen so, als seien sie total gegenläufig zu meinem Geschmack. Jetzt auch noch auf Smartphones kann ich das gleich komplett vergessen. Mir wäre es viel lieber, wenn Level 5 mal wieder mehr waschechte (Action-)RPGs für gängige Spieleplattformen entwickeln würde ...die nichts mit Monstersammeln zu tun haben. Ein neues Ni no Kuni alle Jubeljahre ist irgendwie wenig. Früher habe ich große Stücke auf Level 5 gehalten, aber inzwischen sind sie längst aus meinem Blickfeld verschwunden.

  5. #5
    Ich glaube, der Zug ist abgefahren. Level-5 hat einfach gemerkt, dass sie mit ihren Mixed-Media-Franchises für Kinder am besten fahren. Um ehrlich zu sein, hat mich Ni no Kuni II schon etwas überrascht. Manche rechnen ja mit einem Dark Cloud 3, aber ich persönlich glaube nicht, dass sie neben drei (!) gigantischen Franchises, die sie haben oder aufziehen wollen (Yo-Kai Watch, Snack World, unangekündigte IP) und Kram wie Fantasy Life, Layton etc. noch viel Energie da reinstecken.


  6. #6
    Ja, glaub ich auch nicht. Wär halt nur schön gewesen. Ein Teil von mir hofft noch immer auf eine inzwischen mehr als unrealistische Rogue Galaxy Fortsetzung

    Das Genre ist von der Zahl der ernsthaft mitstreitenden Studios so sehr zusammengeschrumpft, da war es halt eine klasse Aussicht, mit Level 5 so ein frisches, dynamisches "neues" Unternehmen im Spiel zu haben, das etwas Hochwertiges mit ein paar auch technischen Production Values beizusteuern hat. Aber anscheinend war das langfristig nicht das Erfolgsmodell. Wirtschaftlich ist es vernünftig, sich an die Franchises zu halten, die sie aufgebaut haben und welche nachweislich funktionieren. Trotzdem hoffe ich, dass sie ab und zu noch was auf dem RPG-Gebiet probieren. Gerade auch völlig neue IPs.

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