Ich frag mich selber auch, ob JRPG Entwickler einfach verpeilt haben sich mit den technischen Möglichkeiten zu entwickeln. Ich rede hier nicht von Grafik, sondern auch den Möglichkeiten, die Speicher und CPU-Power einem vor 20 Jahren noch nicht ermöglicht haben. Im Grunde sind WRPG und JRPGs ja beide von klassischen Spielen inspiriert, die selber wieder von Pen & Paper System ableiten. Dabei gab es ja schon früh einen großen Unterschied: In JRPG stand die Handlung im Vordergrund, bei WRPGs die Entwicklung der Party und die Komplexität der Entwicklung. (Natürlich war eine Handlung für ein WRPG elementar, aber sie funktionierte nur im Kontext mit den Helden und deren Interaktion, Choice & Consequence ist da ein Stichwort)
Wäre es für ein modernes japanisches "Rollenspiel" nicht einfach besser sich von komplexen System zu lösen und sich mehr und mehr auf filmische Handlung zu fokusieren. Quasi ein Tell-Tale Spiel mit ganz einfachem "Kampfsystem" wo nur sehr begrenzte Interaktion möglich ist. Sidequests sind dann einfach ebenfalls lineare Handlungen, aber quasi wie Episoden in einer Serie, statt Teil eines Films, eingeworfen in die größere Struktur.
Wär sowas nicht viel effektiver? Ich glaub auch der Gedanke, dass Gameplay in Krux steht mit Handlung, aber gleichzeitiges beharren auf die alten Strukturen führ zu solchen Unsinn wie FF13.

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Ich habe bis zuletzt auf so etwas wie begehbare Städte gehofft. Ich denke auf die Dauer würde das keinen Erfolg oder gar eine Lösung bringen. Natürlich würde sich das nominell verkaufen, da spielen ja auch noch zig andere Faktoren eine Rolle (und alleine ein "Final Fantasy" im Titel kann schon Wunder wirken, leider). Aber ich denke nicht, dass das das ist, was die Spieler langfristig wollen. Schon bei FFXIII in den Reviews tauchten die Kritikpunkte bezüglich Linearität und Eingeschränktheit auf, selbst in denen, die insgesamt positiv ausfielen, wurde das oft mahnend erwähnt.





