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Thema: Flüchtlinge, Pegida & Co.

  1. #81
    Zitat Zitat
    De Maizière: Wir haben Radikalisierungsprozesse in Deutschland, bei denen sich Personen äußerlich und innerlich bis hin zu ihren Essgewohnheiten verändern. Und da ist Wachsamkeit der Bürger, der Familien, der Nachbarn, der Sportfreunde oder Mitgläubigen in Moscheegemeinden wichtig und richtig.

    Quelle
    Der Mann sollte die Partei wechseln und zu den Linken gehen, ich hab gehört, die haben mit sowas schon Erfahrung...

  2. #82
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Der Mann sollte die Partei wechseln und zu den Linken gehen, ich hab gehört, die haben mit sowas schon Erfahrung...
    Hast du ihn missverstanden oder bewusst falsch verstehen wollen? Wenn Attentäter und Dschihad-Touristen zuvor regelmäßige Besucher ihrer Moscheegemeinden waren, hülfe ein dort wesentlich geschärfteres Problembewusstsein den Sicherheitskräften ungemein, rechtzeitig tätig werden zu können. Igelt man sich in den Gemeinden weiter ein, weil man sich zu schnell mit der Formel beruhigt, die ganze Aufmerksamkeit bezeuge doch in erster Linie Islamfeindlichkeit, bleibt das Problem bestehen. Erkennte man dort hingegen das Sicherheitsinteresse der Mehrheitsgesellschaft auch als das eigene Interesse an, wirkte das resultierende Verhalten problemlösend.
    Ein rechtzeitiger Warnanruf, der Ahmed sei komisch geworden und wolle demnächst in den Dschihad, ist in Absicht, Organisation wie Wirkung was anderes als das Stasispitzelwesen. Vor allem beugten kooperationswillige Moscheegemeinden einem weiter um sich greifenden Generalverdacht vor, der andernfalls auch von den Ermittlern selbst angestellt werden müsste, wenn in der aggregierenden Sozialinstanz eine Komplizenkultur vorherrschte.

  3. #83
    Ich halte jedenfalls nicht viel davon, bei jedem freundlichen Hallo meines Nachbarn sofort zu überlegen, ob sich da ein Hinweis versteckt, dass er ein böser Terrorist ist, solange er dabei nicht gerade einen Sprengstoffgürtel umgeschnallt hat...

  4. #84
    Das fordert doch auch gar keiner. Es gibt einen Unterschied dazwischen, ob ich meinen Mitpassagier mit Rauschebart und Turban im Bus direkt der Polizei melde oder ob ich das bei jemandem tue, der zunehmend extremes Gedankengut äußert und überhaupt einen radikalen Lebenswandel vollzieht. Und solche Lebenswandel bekommt das Umfeld ja normalerweise bis zu einem gewissen Grad mit, vor allem das religiöse Umfeld.
    Gerade wenn Moslems da mehr mithelfen würden, würde vielleicht auch dem Gros der Leute mal klar, dass es einen wichtigen Unterschied gibt zwischen einem Moslem und einem Islamisten.

  5. #85
    Ich finde das auch sinnvoll. Es gibt ja auch inzwischen einige Beratungsstellen auch speziell für ein islamistisches Klientel bzw. für die Angehörigen eines solchen, die eben helfen und an die sie sich mit Radikalisierungsbefürchtungen wenden können. Ich halte es in dem Zusammenhang auch nicht für verkehrt auch die Sicherheitsbehörden darauf hinzuweisen. Die sollten dann natürlich nicht überreagieren und sofort Verhaftung oder Observation in Angriff nehmen, aber die Sache eben unter Beobachtung halten und sich eventuell auch mit zuständigen Beratungsstellen vernetzen oder das generell verknüpfen. Die Sozialarbeit kann genau noch im Entstehungsprozess der Readikalisierung ansetzen und die Polizei kann das flankieren in dem zum Beispiel Ausreisesperren verhängt werden, um zu verhindern dass da Jugendliche in Ausbildungslager gelockt und gelotst werden, wo sie weiter indoktriniert und dann auch noch kampffähig ausgebildet werden, sprich auch die vorletzten Hemmungen genommen werden oder aber sie auch direkt im Kampf eingesetzt werden, um auch noch die letzten Hemmungen mit dem Töten eines Menschen zu nehmen. Diese Leute sind, ich will nicht sagen verloren, aber die Chance noch an die ranzukommen ist geradezu verschwindend. Also das sollte, wenn es richtig getaktet wird, wirklich sinnvoll sein und gerade eben die Gemeinden und die Verwandten sitzen ja gerade so, dass sie es am ehesten bemerken.

    Außerdem werden dadurch eben auch die Gemeinden mit in die Pflicht genommen. Viele distanzieren sich zwar nominell vom Verhalten der Islamisten aber auch eine wirkliche Relfektion eigener Verantwotung für die Jugendlichen findet man auch noch viel zu selten. In den meisten Fällen, die in den Medien auftauchen, waren es vor allem die Eltern, die sich hilfesuchend an Dritte gewandt haben. Und da fragt man sich eben schon, warum die Gemeinden, gerade wenn es um religiösen Fanatismus geht kann mir keiner erzälen, dass die Gemeinde das nicht mitbekommt, das nicht mitbekommen haben (wollen).

  6. #86
    Zitat Zitat
    Der Bürgermeister von Rotterdam, Ahmed Aboutaleb, hat sich mit einem wütenden Interview in die Herzen vieler empörter Europäer geredet. Der marokkanischstämmige Aboutaleb, der selber Muslim ist und zwei Pässe besitzt, äußerte sich unmissverständlich in Richtung aller unbelehrbaren Islamisten: "Haut doch ab!"

    Quelle und mehr: http://www.welt.de/politik/ausland/a...t-doch-ab.html
    Das nenne ich mal ein Statement, das einerseits einem westlich-integriertem Muslim gut zu Angesichte steht, sowie eines das auch ein Politiker so durchaus tragen kann.

  7. #87
    Für einen nichtmuslimischen Poltiker wäre das politischer Selbstmord.

  8. #88
    Auratus hat Memegeneratoren für sich entdeckt.


    €dith: NOGIDA! (Notleidende Offenherzig in die Gemeinschaft In Deutschland Aufnehmen)

  9. #89

  10. #90
    Ja, Larmoyanz ist ganz sicher ein Kernmerkmal vieler Pegida-Demonstranten. Viele dieser Leute sind auch nicht sonderlich telegen und mit ihrer immer noch verbreiteten Interviewscheu sind sie gewiss keine Meister der Selbstvermarktung, was im 3. Jahrtausend vermutlich ihren größten Makel darstellt. Dann kann es auch gerne schon mal unter den Tisch fallen, dass die Gewalt bisher von Gegnern, nicht von Pegida ausging. (zuletzt: Polizei muss Demo wegen Morddrohung verbieten; Randale bei Gegendemo in Leipzig)

    Der konstruktive Ansatz: Wir können Vorschläge sammeln, wie Pegida ihre Botschaft aus Verstocktheit, Magengrummeln und mit Spuren von Wirklichkeitsrelevanz verquirlter Verschwörung wesentlich einnehmender unters Volk bringen könnte. Wie machte man Pegida heller, freundlicher, flauschiger, biofrühstücksrosiger?

  11. #91
    Zitat Zitat von real Troll Beitrag anzeigen
    Dann kann es auch gerne schon mal unter den Tisch fallen, dass die Gewalt bisher von Gegnern, nicht von Pegida ausging. (zuletzt: Polizei muss Demo wegen Morddrohung verbieten; Randale bei Gegendemo in Leipzig)
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1014310.html

  12. #92
    Puh, während der Spiegel-Artikel klingt, als ob die bösen Legidas auf die armen unschuldigen Gegendemonstranten eingeprügelt hätten, klingt der verlinkte Liveticker der lzv aber ziemlich anders:

    Zitat Zitat
    ++ 17.36 Uhr ++ Antifa-Demonstranten stellen sich in der Grimmaischen Straße auf. In der Folge ist der Zugang zur Legida-Kundgebung dicht. Derzeit können Legida-Anhänger nicht passieren.

    ++ 18.17 Uhr ++ Gegendemonsgtranten blockieren den Zugang für Legida-Anhänger an der Kreuzung Querstraße/Schützestraße hinter dem Wintergartenhochhaus. Die Polizei versucht die Legida-Demonstranten nun gewaltsam durch die Blockade zu führen. Die Beamten setzen Pfefferspray gegen die Blockierer ein.

    ++ 18.20 Uhr ++ Im Bereich der Innenstadt wird ein Legida-Anhänger von Gegendemonstranten angegriffen. Offenbar weil mehrere Zugänge zur Legida-Demonstration blockiert sind, versuchen deren Anhänger auf anderen Wegen zu ihrer Veranstaltung zu gelangen. Dabei kommt es nun zu Zusammenstößen mit Gegendemonstranten.

    ++ 19.08 Uhr ++ In der Grimmaischen Straße geht es hoch her. Gegendemonstranten beharken sich mit der Polizei. Noch bleibt es bei Gedränge und verbalen Ausfällen. Die Beamten versuchten eben, durch einen Block von Legida-Anhängern durchzudringen.

    ++ 19.19 Uhr ++ Nach Angaben der Polizei wurden Blockaden an mehreren Zugangsschleusen zur Legida-Demonstration von Beamten gewaltsam geöffnet. Dabei wurde nach bisherigen Erkenntnissen Pfefferspray eingesetzt. Eine Gruppe ehrenamtlicher Sanitäter, die die Gegendemonstration begeleitet, sprach von zahlreichen Verletzten.

    ++ 19.54 Uhr ++ Gegendemonstranten versuchen in der Windmühlenstraße, Ecke Emilienstraße die Absperrungen der Polizei zu überwinden. Es kommt zu Auseinandersetzungen mit Einsatzkräften. Dabei werden nach Augenzeugenberichten Böller geworfen. Zudem werden Baustellenabsperrungen und Verkehrschilder umgerissen. Die Demonstranten versuchen offenbar in Richtung Wilhelm-Leuschner-Platz zu kommen. Die Polizei versucht ihre Kräfte in der Windmühlenstraße zu verstärken.

    ++ 20.12 Uhr ++ Frank Kimmerle, Organisator der Friedensgebete vor der Nikolaikirche und Vertreter des Bündnisses 8. Mai, wurde auf einer Gegendemonstration von einem Faustschlag zu Boden gestreckt. Ob der Schlag aus den Reihen von Legida kam, steht noch nicht fest. Der frühere Superintendent Friedrich Magirius, der daneben stand meinte im Anschluss: „Wir machen weiter.“

    ++ 20.43 Uhr ++ Legida-Demonstranten attackieren Journalisten mit Schlägen. Auch wurden Menschen angespuckt. Mephisto 97.6 spricht von gezielten Angriffen gegen Reporter und Leute mit Kamera und Mikrofon. Einer der Legida-Ordner drohte nach LVZ-Informationen einem Fotografen: "Wenn wir hier fertig sind, kriegst Du eine auf´s Maul!"

    ++ 20.44 Uhr ++ Der Marsch sei ohne Zwischenfälle verlaufen, so ein Polizeiführer. Auf dem Augustusplatz schreitet Legida nun zur Abschlusskundgebung und spricht einem "Beispiel für Deutschland". Wiederholt wurde mitgeteilte, dass die Attacken auf Medienvertreter durch teils vermummte Hooligans an der Spitze der Legida-Demonstration verübt wurden.

    ++ 21.02 Uhr ++ Neues zur Attacke auf Journalisten: 50 Angreifer sind aus dem Legida-Block auf die vor dem Demonstrationszug laufenden Presseleute gestürzt. Ein Fotograf wurde zu Boden getreten, seine Kamera-Ausrüstung zerstört. Die Polizei unterband die Angriffe zunächst nicht, trennte in der Folge die Leute. Weder wurden Personalien der Angreifer festgestellt, noch Spuren gesichert.

    ++ 21.12 Uhr ++ Die Polizei sichert am Hauptbahnhof die Abreise der Legida-Demonstranten ab. Aus den Reihen der Gegendemonstranten werden vereinzelt Böller geworfen.

    ++ 22.51 Uhr ++ Zum Ende der Legida-Demonstration in Leipzig ist es am Mittwochabend zu Tumulten gekommen. Dabei habe es „einige wenige Verletzte“ gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Um was für Verletzungen es sich handelte und wer von wem attackiert wurde, war unklar. Es seien Böller und Flaschen geflogen. Nach Angaben des Sanitätsdienstes der Gegendemos hatten die Hilfskräfte besonders zum Ende hin zu tun. Es soll vermehrt zu Angriffen von Legida-Demonstranten gekommen sein. In der Regel habe es sich um Schürfwunden, blaue Flecke und die Behandlung von Verletzungen durch Reizgas gehandelt.

  13. #93
    Ich denke nicht, dass es viel bringt, bei solchen Veranstaltungen zu vergleichen, wer jetzt gewalttätiger war, das ist einfach alles Bullshit, der in seiner Gänze verurteilt und unterbunden werden muss. Und ich neige dazu, skeptisch zu sein, wenn jemand meint, irgendeine Seite hätte gewaltfrei demonstriert. Nicht bei so einer Aufstellung.

  14. #94

    steadily ready to stab
    stars5
    Hast du nicht gelesen was du da zitierst, oder versuchst du Gewalt mit Gewalt zu relativieren?
    Aber ja, schlimm diese linksextremen Antifa Journalisten, wird Zeit, dass ihnen DAS VOLK mal auf die Fresse haut

  15. #95
    Zitat Zitat von Tako Beitrag anzeigen
    Hast du nicht gelesen was du da zitierst, oder versuchst du Gewalt mit Gewalt zu relativieren?
    Aber ja, schlimm diese linksextremen Antifa Journalisten, wird Zeit, dass ihnen DAS VOLK mal auf die Fresse haut
    Naja, in der ersten Hälfte des Zitierten steht genug drin zu dem was die Antifa-Arschgeigen (die nicht besser sind als die Pegida-Arschgeigen, aber jede Arschgeige die gegen die größeren Arschgeigen demonstriert ist eine nette Arschgeige zurzeit) so gemacht haben. Antifa-Kram halt.

    Ich lese auch nie anderer Leute Postings bis zum Ende durch.

  16. #96
    @ Katii
    Ich weiß nicht, warum du extra mich zitierst, nur um einen Link zu aktuellen Entwicklungen einzufügen. Falls du damit einen Kommentar zu Leipzig von mir erhoffst, komme ich der verklausulierten Bitte natürlich gern nach: Zum Zwecke der Gewaltausübung benötigen wir selbstredend keine Importe, das bekommen Teile unserer Eigenborenen auch ganz allein hin. An den Zahlenspielereien, wer sich jetzt mit welcher Seite solidarisiert und beflissen die Übergriffe der Gegenseite zählt, beteilige ich mich indes nicht.

  17. #97
    Zitat Zitat
    Hast du nicht gelesen was du da zitierst, oder versuchst du Gewalt mit Gewalt zu relativieren?
    Aber ja, schlimm diese linksextremen Antifa Journalisten, wird Zeit, dass ihnen DAS VOLK mal auf die Fresse haut
    Katii zitiert einen Beitrag, in dem darauf hingewisen wird, dass die Gewalt eher von den *egida-Gegnern ausgeht, und postet einen Artikel, in dem drinsteht, dass eigentlich die *egidas die bösen Buhmänner sind.
    Bei näherer Betrachtung stellt sich heraus: Es gibt auf beiden Seiten Vollhorste. Überraschung...

    Zudem versteh ich ohnehin nicht, warum jedesmal, wenn eine vermeintlich "rechte" Demo für oder gegen irgendetwas stattfindet, gleich die "Linken" mit einer Gegendemo kontern müssen. Bei z.B. irgendwelchen Anti-Atomkraft-Demos kommen doch auch nicht sämtliche Atomkraftbefürworter aus ihren Löchern gekrochen und zeigen denen mit anderer Meinung den Stinkefinger...

  18. #98
    Weil Antifa. Die machen das halt.

  19. #99
    Zitat Zitat
    Ich denke nicht, dass es viel bringt, bei solchen Veranstaltungen zu vergleichen, wer jetzt gewalttätiger war, das ist einfach alles Bullshit, der in seiner Gänze verurteilt und unterbunden werden muss. Und ich neige dazu, skeptisch zu sein, wenn jemand meint, irgendeine Seite hätte gewaltfrei demonstriert. Nicht bei so einer Aufstellung.
    Das Problem ist eher, dass hier die Gewalt der PEGIDA-Demonstranten im Gegensatz zur Gewalt der Gegendemonstranten bzw. sogar deren nicht unerhebliche Provokationsversuche, um Gewalt eben heraufzubeschwören gerne in den Schlagzeilen und in der Berichterstattung eher zurückgehalten werden, um die "angeblich friedlichen Demonstranten" entsprechend vorzuführen und das zu skandalisieren. Keine Verteidigung dieser Hooligan-Arschgeigen und schon gar keiner dieser Bilderberger-Lügenpresse-Vorwürfe, aber das hier unsere im Zweifel eher linken Medien (geben etliche Journalisten so ja auch zu) teils recht tendenziös berichten, sollte man in der Debatte nicht unterschlagen.

  20. #100

    steadily ready to stab
    stars5
    Wenn man mich niederschlagen würde, würde ich sowas auch unterschlagen.
    Sollen die halt ihre eigene Zeitung schreiben

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