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Thema: VV-Kritik-Thread

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Also ich habe bisher noch ziemliche Anlaufschwierigkeiten. Was aber wohl auch an meiner Spielweise, alles erkunden und erledigen zu wollen, liegt. Allein Drachenheim ist so riesig und birgt so viele Informationen in sich, dass man sie sich kaum alle merken kann. Hinzu kommen noch die ganzen Schätze und Quests...
    Ich hätte es besser gefunden, wenn ich mich anfangs nicht so frei hätte bewegen, erkunden können, sondern an die kurze Leine genommen und etwas weiter in die Geschichte eingeführt hätte. So wurde ich quasi von unzähligen Nebensächlichkeiten erschlagen, bevor ich die Story mich in ihren Bann ziehen konnte oder ich überhaupt ein Interesse an den Figuren und ihrer Welt entwickeln konnte. Zudem fehlt mir dann doch eine etwas ausgewogenere Balance zwischen Story und Action bzw. Kämpfen.

    Aber ist ja nicht so, dass man nicht vorgewarnt wurde. Ich bleib am Ball.

    Was mir allerdings positiv aufgefallen ist, sind die vielen interessanten Ideen wie das großartige Talentsystem und die damit einhergehenden Möglichkeiten oder das Karma, um mal zwei zu nennen.
    Ebenso ist da noch die liebenswerte Grafik zu erwähnen, welcher man durchaus eure Mühe ansieht.

    Naja, ich bin sicher das da noch einiges positives hinzukommen wird und hoffe das es auch bei mir bald "Klick" macht...

  2. #2
    Zitat Zitat
    Naja, ich bin sicher das da noch einiges positives hinzukommen wird und hoffe das es auch bei mir bald "Klick" macht...
    Das Questtagebuch kann hierbei denke ich helfen. Wenn du dich an die Hauptquest hälst - auf einfach und auch auf mittlerer Schiwerigkeit gar kein Problem einfach einige Nebenaufgaben erstmal aufzulassen - dann wird es einfacher, der Story zu folgen.
    Ich erinnere mich an mein erstes Spiel - die Demo hab ich schneller wieder weggelegt als man Elfenohr sagen kann. Am anfang kaut es sich ein wenig zäh, man merkt dem Spiel hier noch am meisten sein Alter an. Daher danke fürs "am Ball bleiben"!

  3. #3
    Zitat Zitat von 151508 Beitrag anzeigen
    Also ich habe bisher noch ziemliche Anlaufschwierigkeiten. Was aber wohl auch an meiner Spielweise, alles erkunden und erledigen zu wollen, liegt. Allein Drachenheim ist so riesig und birgt so viele Informationen in sich, dass man sie sich kaum alle merken kann. Hinzu kommen noch die ganzen Schätze und Quests...
    Ich hätte es besser gefunden, wenn ich mich anfangs nicht so frei hätte bewegen, erkunden können, sondern an die kurze Leine genommen und etwas weiter in die Geschichte eingeführt hätte. So wurde ich quasi von unzähligen Nebensächlichkeiten erschlagen, bevor ich die Story mich in ihren Bann ziehen konnte oder ich überhaupt ein Interesse an den Figuren und ihrer Welt entwickeln konnte. Zudem fehlt mir dann doch eine etwas ausgewogenere Balance zwischen Story und Action bzw. Kämpfen. .
    Geht mir ähnlich, habe am Anfang geschärfte Sinne und Pflanzenkenntnis entwickelt und ich finde, dass man dann regelrecht erschlagen wird, man hat das Gefühl in einer halben Stunde 3 Räume zu schaffen Kann aber auch gut sein, dass man sich erst mal an den Spielstil gewöhnen muss.

  4. #4
    Zitat Zitat von Nighty- Beitrag anzeigen
    Geht mir ähnlich, habe am Anfang geschärfte Sinne und Pflanzenkenntnis entwickelt und ich finde, dass man dann regelrecht erschlagen wird, man hat das Gefühl in einer halben Stunde 3 Räume zu schaffen Kann aber auch gut sein, dass man sich erst mal an den Spielstil gewöhnen muss.
    ich habe ehrlich gesagt jetzt sagen wir mal mindestens 12 Stunden hinter mir und bin nicht mal am ende der ursprunglischen demo angekommen. Das spiel ist Massiv. Lass es auf dich wirken.

    Der weg ist das Ziel nicht das Ende in einem Spiel wie diesen, genau wie in einem Buch wie Herr der Ringe.
    Es ist die Welt die Erschaffen wurde die es zu entdecken gilt, in einer solchen welt bist du als spieler nur ein teil nicht der Dreh und angelpunkt wie sonst bei den meisten spielen ist. Lehne dich zurück und geniesse aber ich weiß das dies nicht für jeden was ist

  5. #5
    Zitat Zitat von Nighty- Beitrag anzeigen
    Geht mir ähnlich, habe am Anfang geschärfte Sinne und Pflanzenkenntnis entwickelt und ich finde, dass man dann regelrecht erschlagen wird, man hat das Gefühl in einer halben Stunde 3 Räume zu schaffen Kann aber auch gut sein, dass man sich erst mal an den Spielstil gewöhnen muss.
    Und genau das macht SKS doch aus, diese umfangreiche Spielewelt zeigt doch nur wie viel Herz, Fleiß, nenn es wie du willst, in den ganzen Maps gesteckt wurde. Ich muss selbst zugeben, dass ich SKS nicht mal einmal durchgespielt habe (man bedenkt das ich seit knapp 4 Monaten im Team dabei bin), da es immer was zutun gibt, und das ist auch gut so.

    Ich muss auch ehrlich zugeben das ich, als ich 12 war das glaub ich, mich auch an den "Spielstil" nicht gewöhnt habe ( wegen 12 und so D: ), ich selbst kann mich noch dran erinnern wie ich mal wegen den Texten gemeckert habe, und ich es, Gott sei dank jetzt aus ner komplett anderen (positiven) Richtung sehe

    Wie Riva schon sagt:
    Zitat Zitat von Lord of Riva Beitrag anzeigen
    Lass es auf dich wirken.

  6. #6
    Und heute ist Momo Teil des Teams...

  7. #7
    Es gibt bei solchen Spielen imho immer ein paar gute Tipps.

    1. Das Ganze weniger als Spiel und mehr als interaktives Buch verstehen, und mit dementsprechenden Erwartungen rangehen. Das ist DER Tipp für Planescape Torment schlechthin, wobei es mehr bei Dialogen und ungewöhnlichen Prioritäten hilft (wenig Action etc), weniger beim Erkunden der Räume.

    2. Erstmal einen Story-Run machen, damit man nicht auf brennenden Kohlen sitzt, während man die Bücherregale durchwühlt. Hätte ich im Nachhinein definitiv gemacht, aber jetzt zieh ich den Einmal-voll-durch-Run auch durch. ^^

    3. Pausen machen. Zwischendurch was anderes spielen. Was Daen meinte, von wegen "erstmal Hauptquest", ist auch ein guter Tipp, aber ich persönlich hab dann immer Panik, dass ich was verpasse. Also für mich keine Option.


    Meine dicke, schonungslose Kritik kommt übrigens, wenn ich durch bin.
    Wie sieht es eigentlich mit heiligen Kühen aus? Wie sinnvoll ist sozusagen tiefgreifendes Feedback in gewissen Bereichen? Mir ist bspw. klar, dass ihr an dieser Stelle nicht mehr die Menge an Text herunterschrauben oder die den Nachnamen des Haupthelden ändert werdet (random Beispiele), aber habt ihr schon Vorstellungen davon, inwiefern die "Kriegsherrenedition" auch in das vorhandene Spielerlebnis eingreifen wird? Bringt es bspw. was, wenn ich aufzähle, welche Details mich am Talent-System stören, oder ist das zu tief verwurzelt?
    Komische Frage, ich weiß. @_q'' Aber kann ja sein, dass ihr eine Liste mit Sachen habt oder so. ^^
    Edit: Nur zur Sicherheit, es geht selbstverständlich nicht darum, jemandem ins Spiel zu fuschen, aber wenn gewisse Sachen noch offen sind, ist das bspw. ein Grund, detaillierteres, "brauchbareres" Feedback zu geben.

  8. #8
    Zitat Zitat
    Bringt es bspw. was, wenn ich aufzähle, welche Details mich am Talent-System stören
    Nur her damit! Feedback ist in jeder Hinsicht und immer Gold wert. Grade das Talentsystem wurde ja seit der Demo nochmal überholt. Also nur keine Scheu.

  9. #9
    Zitat Zitat von Nighty- Beitrag anzeigen
    Geht mir ähnlich, habe am Anfang geschärfte Sinne und Pflanzenkenntnis entwickelt und ich finde, dass man dann regelrecht erschlagen wird, man hat das Gefühl in einer halben Stunde 3 Räume zu schaffen Kann aber auch gut sein, dass man sich erst mal an den Spielstil gewöhnen muss.
    Das glaube ich auch.
    Das erklärte Ziel sollte die Reise sein, da man ja eigentlich nichts versäumen kann.
    Was mir beim spielen hilft, ist, wenn ich nicht alles sofort mache, d.h. ich mache einen Raum, dann eine Quest, dann wieder einen Raum, dann eine Hauptquest usw.

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