Parasyte 24/24: [insp] Saekano 13/13: Wat. Dieses Ende. Das war nichts. Also wirklich nichts. Ich war vor Beginn der Serie gegenüber positiv eingestellt und fand sie grundsätzlich die meiste Zeit auch unterhaltsam. Doch ich hatte zumindest gehofft, dass sie mehr ist als eine typische Otaku-Harem-Komödie. Auch wenn es auf der Präsentationsebene einige Abgrenzungen von bestehenden Titeln gab, war Saekano letztlich dennoch nicht viel mehr. Besonders der massive Fanservice gegen Ende hat mich ziemlich gestört. Zuerst hatte die Serie eine halbwegs "elegante" Form von Fanservice, aber mit der Zeit wurde es ziemlich plump. Die Charaktere sind alle nicht interessant geworden – am wenigsten der Protagonist – und die Serie hat sich auch nicht getraut, ein bisschen mehr genre awareness an den Tag zu legen. Ich hatte zumindest gehofft, dass man Saekano auf einer Meta-Ebene als interessant ansehen kann, aber das ist in den letzten Episoden absolut nicht mehr der Fall gewesen. Und zu guter Letzt war auch die Spielentwicklung völlig uninteressant und das Ende absolut unbefriedigend.
Die Serie war nichts Halbes und nichts Ganzes und hat sich auf die völlig falschen Elemente konzentriert. Noch mehr betrübt mich, dass die Serie einen noitaminA-Slot belegt. noitaminA steht eigentlich für Originalität, wenn auch mit der Zeit immer weniger, oder zumindest für Serien, die ein bisschen aus dem Schema ausbrechen. Saekano tut das nur sehr oberflächlich und ist damit ein neuer Tiefpunkt für das Programm. Hoffentlich bleibt es dabei.
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Aber die Musik .... diese wunderschöne Musik. Und die tollen Lieder Narcissu. Wie kannst du die unerwähnt lassen? Oh, ich seh gerade ich habs mit Saikano verwechselt
Die Parasyte hat mir übrigens ganz gut gefallen, wesentlich besser als der Manga sogar. Den fand ich streckenweise etwas öde. Ist aber auch schon sehr alt.
Aber die Musik .... diese wunderschöne Musik. Und die tollen Lieder Narcissu. Wie kannst du die unerwähnt lassen? Oh, ich seh gerade ich habs mit Saikano verwechselt
Die Parasyte hat mir übrigens ganz gut gefallen, wesentlich besser als der Manga sogar. Den fand ich streckenweise etwas öde. Ist aber auch schon sehr alt.
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Falls du mit der Musik Parasyte meinst: Stimmt! Die war großartig, durchgehend. Die hätte ich definitiv erwähnen sollen. Vom Dubstep bis hin zu den normalen Hintergrundstücken. Alles toll!
Falls du mit der Musik Parasyte meinst: Stimmt! Die war großartig, durchgehend. Die hätte ich definitiv erwähnen sollen. Vom Dubstep bis hin zu den normalen Hintergrundstücken. Alles toll!
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Mit dem Dubstep bleibt das wohl sehr doll Geschmackssache. x)
Tokyo Ghoul Root Alpha - 12 (Finale)
Wie immer waren Ishidas Zeichnungen im ED das Highlight der Folge, hier aber gefolgt von der Akustik-Version von unravel (dem OP der 1. Staffel). Ich bin jetzt endgültig soweit, dass ich hoffe, Pierrot wird nicht Tokyo Ghoul :re adaptieren. Root Alpha tat wirklich weh, sowohl qualitativ, als auch von dem Blödsinn, den sie mit der Story und dem Pacing angestellt haben. Selbst jetzt am Ende haben sie es geschafft, mit ihrer dämlichen Impro-Dramatik-Zensur die ganze Tragik des Mangas zu zerstören. Ishidas Ende war deutlich dunkler und hätte sich selbst hinter Urobuchi nicht im Geringsten verstecken brauchen, aber vor allem war es nicht so brachial out of Character.
Shirobako 24/24: Yes, wie erwartet ein tolles Ende. Ein bisschen schade ist es, dass die fünf Mädchen besonders in der zweiten Hälfte sehr wenig Zeit zusammen hatten und auch noch weit davon weg sind, ihrem Traum zu realisieren. Unterm Strich ist Shirobako für mich aber dennoch der Anime der Season. Die Serie beschäftigt sich mit dem Thema "eine Anime-Serie machen" sehr viel ernsthafter und genauer als alle Animes zuvor und kann zudem noch durch einen starken Cast punkten. Die Charaktere sind zwar nicht unbedingt einzigartig, aber gut ausgearbeitet was Persönlichkeit, Hintergründe, Motivation und Charakterentwicklung angeht. Die Serie schafft es zudem wunderbar, Idealismus mit Realismus zu verbinden und einerseits die Probleme an den Jobs in der Anime-Industrie glaubwürdig darzustellen, andererseits die hart arbeitenden Leute am Ende zu belohnen, was zu vielen herzerwärmenden Momenten geführt hat. Die letzten beiden Episoden konnten durch die Cowboy- und Deadline-Szene zudem auch noch auf ganz anderer Ebene punkten. Und wer sich ein bisschen mit Anime auskennt, wird auch viele der Anspielungen verstehen, die es in Shirobako gibt.
Alles in allem wirklich eine tolle Serie. Wer sich nicht so stark für das Thema interessiert, mag Probleme mit der Serie haben, aber das traf zum Glück nicht auf mich zu. Ich bin sehr zufrieden.
Die End Card der letzten Episode hat mir übrigens nochmal klar gemacht, wie viele Charaktere es gibt.
Ich zähle 73. Und so ziemlich keine der Personen war komplett unwichtig.
So sinnlos... Nachdem für den Rest der Serie galt "Bewertungen schlecht, Unterweltler gut" enttäuscht die letzte Episode auch noch in dem anderen Bereich, indem es einem auf die Nase drückt, dass die gesamte Serie völlig irrelavant war.
Also, am besten die Serie einfach komplett vergessen, das scheint die Botschaft der Macher zu sein.
Garo: Honoo no Kokuin (Episode 24 / Ende)
Ich muss sagen im letzten Viertel hat die Serie etwas meine Aufmerksamkeit verloren, was wahrscheinlich daran lag das ich Herman nie abgenommen habe das er jetzt auf Kommando mit Mendoza gemeine Sache macht und ich nur genervt war das diese Charade ein paar Folgen lang aufrecht gehalten wurde, obwohl es absolut klar war das es sicher nicht so ist. Aber das Finale hat mich wieder versöhnt. Zum einen sah es gut aus und zum anderen hatte es die Epik die man bei so einem Anime erwarten darf. ^^ Es war sicherlich nichts wirklich Unerwartetes aber einfach sehr solide und ansprechend umgesetzt und damit war ich zufrieden.
Insgesamt hatte die zweite Staffelhälfte nachdem ansprechenden Midseason Finale sowohl Höhen wie auch Tiefen. Leons Geschichte mochte ich recht gerne aber die meisten Random Gegner waren relativ uninteressant. Generell kann man die Serie als wirklich grundsolide Kost weiterempfehlen für alle die Interesse an einer etwas düsteren Fantasy-Serie haben. Nur die Monsterdesigns die ich in der ersten Hälfte so gelobt habe erschienen mir in der zweiten Hälfte weniger abgefahren. Dafür bleibt Herman einfach ein klasse Charakter, eine Badass Vater Figur mit Humor. Wirklich gut.
Leon als Hauptcharakter fand ich generell ganz angenehm, Ema bekam ja noch was Backgroundstory spendiert und war ganz angenehm nur Alfonso blieb etwas bleich als Charakter.
Ich schreib noch was zum Ende in den Spoiler:
Es wurden ja noch mehr Staffel angekündigt, an denen ich auch generell wieder Interesse hätte, auch wenn ich irgendwie nicht erwarte das sie jetzt die Geschichte dieser Charaktere weitererzählen, aber ich lasse mich mal überraschen.
Assassination Classroom (Episode 11)
Die Serie ist mit 22 Episoden angekündigt, als gibt es meine Impressionen zur Halbzeit. Im Vergleich zu meinem letzten Kommentar aus diesem Thread hat sich wenig geändert. Koro-sensei ist netter Charakter, aber die meisten anderen Charaktere (vor allem die Schüler) stehen immer noch im Hintergrund. Die Grundstruktur ist meistens auch noch dieselbe. Ein Schüler hat ein Problem, Koro-sensei baut sie auf und gibt ihnen einen guten Rat mit auf dem weg und tada. Nette Unterhaltung und wenig Stress. Die Spitzen in Richtung japanisches Schulsystem waren in den letzten Folgen etwas seltener, dafür gab es zwei Transferschüler welche die Struktur etwas aufgebrochen haben und für etwas Spannung gesorgt haben. Wohin die Serie letztendlich geht kann ich immer noch nicht sagen. Theoretisch ist da vieles möglich von einem tragischen Finale falls sie Koro-sensei wirklich umbringen bis zu einem Szenario wo der Schuldirektor der Hauptantagonist wird ist alles möglich. Mein Urteil ist weiterhin, muss man sich nicht ansehen, aber wenn man leichte Unterhaltung haben will dann macht man hiermit auch nichts verkehrt.
Shirobaka sollte ich vielleicht auch mal eine Chance einräumen, auch wenn ich mit der Entstehung von Animes nie auseinander gesetzt habe. Singlegender Cast hat mich glaube ich noch zusätzlich abgeschreckt, und mich an Cute Girls etc. erinnert. Aber nach dem Bild zu urteilen war ich da auf dem Holzweg.
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Beschäftigt mit: Warhammer 40,000: Rogue Trader (PC), Adrian Tchaikovsky - Die Scherben der Erde, Anime Winter Season 25/26 Beendet: Vernor Vinge - Eine Tiefe am Himmel
2025: Borderlands 4 (PC), Tower Wizard (PC), Tiny Tina's Wonderlands (PC), Fullmetal Alchemist (Anime), Elderand (PC), Wall World (PC)
Und abschließend kann ich sagen: Ich hab keine Ahnung, was eigentlich Slaynes Ziel in der zweiten "Staffel" war .
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Wir gucken es ja heute abend erst, aber hast du tatsächlich mit einer "Auflösung" gerechnet, nachdem S2 bereits in 5 Minuten alles gute von S1 zerstört hat und danach nur noch ein gigantischer Clusterfuck war?
So, ich fang gleich an Parasyte von vorne zu gucken, in glorreichem HD auf meinem glorreichen Fernseher während ich mir glorreiche Rosmarin-Chips in die Fresse stopfe, die wahrscheinlich postwendend auf glorreiche Art und Weise rausfliegen werden bei den Kampfszenen. Ich freu mich schon
Aldnoah.Zero 2 (Episode 12 / Ende)
Ehrlich gesagt keine Ahnung was ich dazu sagen soll. Ich meine es sieht immer noch gut aus und der Soundtrack bleibt Klasse, aber Slaines Aktionen kann ich ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen. Wenn ich ganz ehrlich bin hab ich die Story aber schon aufgegeben nachdem zum Start der Staffel einfach mal das Ende der vorherigen aus dem Fenster geworfen wurde. Und selbst wenn ich Slaines erratisches Verhalten akzeptiere, dann muss ich sagen dass mir das Ende nichts gegeben hat. Ich fand das relativ zahnlos und ich bezweifele das mir das im Gedächtnis bleiben wird. Interessanter finde ich das ich doch immer wieder Leute gibt die den Anime loben. Ich frage mich ob die sich an der audiovisuellen Qualität erfreuen oder ob es doch irgendetwas an der Story gibt das ich übersehen habe.
Ein paar Fragen zum Ende im Spoiler:
Letztendlich hatte der Anime mal Potenzial irgendwann in der ersten Staffel, aber die Story hat für meine Begriffe damals schon sehr seltsame Züge angenommen, so dass ich den Anime nicht weiterempfehlen kann. Eventuell für Leute denen audiovisuellen Qualitäten wichtiger sind.
Death Parade (Episode 12 / Ende)
Das Ende hat mich leider nicht wirklich überzeugt. Ich meine ich mag Decim und das "namenlose Mädchen" von daher hat mich das Schicksal der beiden emotional nicht völlig kalt gelassen, aber was den größeren Rahmen angeht ist halt nicht viel bei rumgekommen. =/
Ich schreib mal was zum Ende und ein paar Fragen dazu in den Spoiler.
Insgesamt sehr durchmischt. Zu Anfang fand ich die Urteile/Prozesse der zufälligen Personen noch ganz interessant, aber auf Dauer konnten sie mein Interesse nicht halten. Die Rahmenhandlung rund um Decim und die Bewohner der Unterwelt war deutlich interessanter, aber das Ende lässt mich der Hinsicht nicht so ganz zufrieden zurück. Eine wirkliche Empfehlung mag ich dafür momentan nicht aussprechen, auch wenn es viel schlechtere Serien da draußen gibt.
Junketsu no Maria (Episode 12 / Ende)
Generell mochte ich die Serie. Die Romanze zwischen Maria und Joseph war ganz süß und die meisten Charaktere sind liebenswert. Auch die Antagonisten sind zumeist recht ambivalent dargestellt, was ich persönlich immer begrüße. Das historische Setting hat seinen Reiz und auch die Akkuratesse die dahinter steckt (abgesehen von den Fantasy-Elementen) finde ich lobenswert. Leider hatte die Serie für mich aber einen recht flachen Spannungsbogen. Abgesehen von kurz vor dem Ende kam nie so richtig Spannung auf und die Story bewegt sich sehr gemächlich weiter, so das bei mir oft der Eindruck entstand das nichts passiert. Das dies der Serie für mich nicht den Hals gebrochen hat ist eigentlich schon ein Lob für sich und beruht aus den sympathischen Charakteren. Die Spannung löst sich für allerdings dann auch schon wieder in der vorletzten Episode auf und das eigentliche Ende lässt mich doch relativ unbeeindruckt zurück. Aber ich schätze in Anbetracht dessen dass die Story bereits vorher keine treibende Kraft war konnte man nicht so viel erwarten. Ich würde das Ende aber auch nicht schlecht nennen. Die Charaktere hat man wie gesagt liebgewonnen deshalb war es zumindest in der Hinsicht ganz schön.
Letztendlich war es aber eine angenehme Serie, die ich auch weiterempfehlen würde, wenn man mit dem flachen Spannungsbogen leben kann. Von dem Fanservice in der Prämisse und den ersten Folgen sollte man sich nebenbei gesagt auch nicht abhalten lassen. Abgesehen von den Outfits verschwinden das im Laufe der Serie völlig. (Es sei denn ich bin zwischenzeitlich so abgestumpft das es mir nicht mehr auffällt. ^^)
Hmm und das war die Winterseason für mich eigentlich. Nur Saenai Heroine no Sodate-kata steht noch auf meiner unmittelbaren Liste. Da fehlen mir aber noch einige Folgen. Mal schauen ob ich die noch vor der neuen Season nachgeholt bekomme.
Und auch wenn ich mich schwer mit Bewertungen tue, so möchte ich doch mal mein vorläufiges Ranking für die Winterseason basteln:
1. Parasyte: Sei no Kakuritsu
2. Shigatsu wa Kimi no Uso
3. Akatsuki no Yona
4. Garo: Honoo no Kokuin
5. Junketsu no Maria
6. Death Parade
7. Aldnoah.Zero 2
8. Kantai Collection: Kan Colle
9. Absolute Duo
Wobei die hinteren Plätze am wackeligsten sind in dem Ranking.
Jetzt kann die Frühlingsseason eigentlich kommen. ^^
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Beschäftigt mit: Warhammer 40,000: Rogue Trader (PC), Adrian Tchaikovsky - Die Scherben der Erde, Anime Winter Season 25/26 Beendet: Vernor Vinge - Eine Tiefe am Himmel
2025: Borderlands 4 (PC), Tower Wizard (PC), Tiny Tina's Wonderlands (PC), Fullmetal Alchemist (Anime), Elderand (PC), Wall World (PC)
Nachdem ich die Serie anfangs hauptsächlich angeschaut habe, um zu sehen, wie schlecht sie noch wird, hat sie sich zum Ende hin doch auf ein halbwegs annehmbares Niveau gesteigert. Hat damit also die genau gegenteilige Entwicklung von Aldnoah.0 hingelegt .
So, ich fang gleich an Parasyte von vorne zu gucken, in glorreichem HD auf meinem glorreichen Fernseher während ich mir glorreiche Rosmarin-Chips in die Fresse stopfe, die wahrscheinlich postwendend auf glorreiche Art und Weise rausfliegen werden bei den Kampfszenen. Ich freu mich schon
The Rolling Girls 12/12: Insgesamt war die Serie spaßig, die zweite Hälfte fand ich aber schwächer. Warum, weiß ich selbst nicht so genau. Vielleicht, weil sich die Ideen da etwas abgenutzt hatten, oder weil mehr Hauptstory dazukam, die nicht sonderlich gut war. Auch wenn mir das Ende gefallen hat, fand ich den letzten Arc mit der Alien-Sache eher lahm. Das beste an der Serie ist nach wie vor ihre Optik, und natürlich die Verrücktheit. War eine sehr interessante Kombination verschiedenster Elemente, weshalb ich auch insgesamt einen positiven Eindruck von The Rolling Girls habe, auch wenn bei mir in den letzten paar Episoden die Luft eher raus war.
Ronja Räubertochter 26/26: Schönes Ende! Alles in allem hat die Serie meine Erwartungen erfüllt. Anfangs war ich nicht immer ganz so positiv gestimmt, da es mir teilweise doch deutlich zu laut war und der Kinderhumor manchmal etwas zu stark im Vordergrund stand, aber es gab auch immer mal wieder richtig tolle Episoden, darunter eigentlich alles ab dem Mittelteil. Gerade das "Wildleben" von Ronja und Birk fand ich sehr toll, inklusive aller Naturdarstellungen und auch das Familiendrama. Loben muss ich auch die CGI-Animation, die die Serie sehr lebendig gemacht hat. Man merkt deutlich, dass die Charaktere sich mehr bewegt haben als in einer traditionell animierten Serie. Natürlich ist die Technik noch lange nicht ausgereift, gerade bei den Haaren, aber es hat gut zum Charakterdesign und Stil der Serie gepasst, weshalb ich auch offen gegenüber weiteren CGI-Serien bin. Der gute Goro hat ja auch in einem Interview erwähnt, dass er bewusst in diese Richtung gegangen ist, weil dort im Gegensatz zur relativ perfektionierten traditionellen Animation noch viel Fortschritt möglich ist. Bin gespannt, was die nächsten Jahre bringen!
Erste vier Folgen nochmal geguckt. Man merkt richtig, dass es auf einer Vorlage aus den 80ern basiert weil es VERDAMMTE SCHEISSE INTERESSANT IST im Gegensatz zum meisten Schlonz der einem so vorgesetzt wird heutzutage. Gott, die Monsterdesigns alleine, wie straight aus 'nem Carpenter-Film! <3
Falls du mit der Musik Parasyte meinst: Stimmt! Die war großartig, durchgehend. Die hätte ich definitiv erwähnen sollen. Vom Dubstep bis hin zu den normalen Hintergrundstücken. Alles toll!
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Nein, ich meinte die Musik aus Saikano. Aber ja, Parasyte hatte sehr gute Stücke
Parasyte (Episode 24 / Ende)
Ich muss sagen das mich die letzte Episode etwas enttäuscht hat, was schade ist da gerade die Enden von Erzählungen den größten Eindruck in meiner Erinnerung hinterlassen, aber auch das kann die Klasse von Parasyte für mich im Endeffekt nicht schmälern.
Insgesamt fand ich den Anime aber wirklich sehr gut. Der Spannungsbogen über die gesamte Serie hinweg war exzellent, ich kann mich nur an wenige Folgen erinnern bei denen ich nicht sofort wissen wollte wie es weitergeht. Die Charakterentwicklungen waren gut und interessant, vor allem natürlich bei Shinichi aber nicht alleine auf diesen beschränkt. Generell konnte ich doch einigen Charakteren etwas abgewinnen. Tamura würde ich da sicher hervorheben, aber Murano oder Kana fand ich im Endeffekt auch nicht schlecht. Nur gegen Ende wurde der Ball bei der Charakterentwicklung etwas fallen gelassen und sie haben sich einige Dinge zu einfach gemacht. Davon abgesehen waren die Kämpfe natürlich jedes Mal Highlights die erstklassisch aussahen und die Serie hatte auch einen hervorragenden Soundtrack, nachdem man erste Berührungsängste überwunden hat. (Dubstep) Dazu kommen die leisen, philosophischen Aspekte der Serie rund um die Rolle des Menschen in der Welt, die ich ziemlich gut und nicht zu aufdringlich fand.
Für mich definitiv eine herausragende Serie die mir in Erinnerung bleiben wird, und welche ich weiter empfehlen würde. Vom Gesamteindruck merkt man das der Manga welche die Grundlage bildet schon älter ist, denn damit hebt sich die Serie merklich positiv von dem ab was heute so Standard bei Animes ist. Ich hoffe dass die Serie auch in Japan Erfolg hat und dort die Tore für ähnliche Serien öffnet. Aber ich schätze meine Begeisterung stammt auch zu einem nicht zu unterschätzenden Anteil aus der Thematik und dem Setting, die für mich immer einen hohen Stellenwert haben und die Parasiten hier sind genau nach meinem Geschmack.
Kantai Collection: KanColle (Episode 12 / Ende)
Kancolle bliebt auch bis zum Schluss eine Serie die nicht weiß was sie eigentlich will und deshalb schizophren zwischen Slice of Life/Cute Girls doing Cute Things und Drama hin und her springt. Dabei wird jeder Versuch von Drama unterbunden indem sofort wieder zu Comedy gesprungen wird, aus Angst die Fans zu vergraulen. Heraus kommt irgendwas das versucht alle glücklich zu machen und die 100+ Charaktere des Games in einen Anime zupressen (selbst in der letzten Folge wurden noch ein Charakter rein gepresst damit er noch schnell 10 Sekunden Screentime hat), weshalb die meisten Charaktere sowieso nicht mehr als eine Catchphrase sind, und die Neueinsteigern fremd bleiben werden. Nicht dass die in irgendeiner Form die Zielgruppe des Animes gewesen wären, zwischen alle den Insider Jokes. Deshalb wer mit Kancolle bisher nichts am Hut hat der sollte einen großen Bogen um den Anime machen.
Ich will nicht sagen das alles schlecht ist und manche Charaktere sind ja auch unterhaltsam und manche Insider Witze witzig, aber ich denke wenn sie sich mehr Mühe gegeben hätten, dann hätten sie mehr aus dem Anime machen können und auch Leute außerhalb der Fanbase ansprechen können. Sie hätten eine ordentliche Story schreiben können den Abyssal Fleets mehr Platz einräumen können, so dass sie mehr sind als Gegner zum um pusten, man hätte die Kämpfe spannender und taktischer gestalten können. Der Admiral hätte mehr sein können als ein schlechter Witz. Da wäre viel Potential nach oben gewesen meiner Meinung nach.
Und selbst wenn man mit Kancolle bekannt ist, gibt es andere Dinge die man kritisieren kann. Wieso wurden z.B. Mutsu Yuri Elemente angedichtet welche in der Vorlage gar nicht vorhanden sind? Ich schätze die Antwort ist weil es die Fanbase Yuri liebt. Davon abgesehen hat es natürlich weiterhin keine wirkliche Story. Und wenn man das bisschen Story der letzten Folgen betrachtet dann kann man verstehen weshalb Kadokawa davor zurückschreckt irgendetwas von Kancolle in den Westen zubringen. Man braucht nämlich nicht viel Fantasie um darin Revisionismus zu sehen.
Kein wirklich Spoiler, aber naja.
Am Ende wird das zwar nochmal relativiert durch Abyssal Ship = gesunkene Shipgirls und ich bin jetzt auch niemand der sich daran stört oder das ernst nimmt, aber ich kann sehen wo dabei Anderen mulmig wird. So oder so fand ich die Serie unterdurchschnittlich und trotz des gelegentlich gelungenen Humors schwach. Vielleicht liegt es auch daran das ich jetzt kein Hardcore Kancolle Fan bin, aber ich glaube ich bin der Serie noch relativ wohlwollend begegnet und bei jemanden der keine vorherige Berührung mit Kancolle hatte dürfte das Fazit noch schlechter ausfallen. Ich glaube auch nicht dass die angekündigte nächste Staffel sich in der Hinsicht verbessert.
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Beschäftigt mit: Warhammer 40,000: Rogue Trader (PC), Adrian Tchaikovsky - Die Scherben der Erde, Anime Winter Season 25/26 Beendet: Vernor Vinge - Eine Tiefe am Himmel
2025: Borderlands 4 (PC), Tower Wizard (PC), Tiny Tina's Wonderlands (PC), Fullmetal Alchemist (Anime), Elderand (PC), Wall World (PC)