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Ritter
"Ein Shirt, eine Einladung für die Premiere zu 'Natasha's Tale', anderer Krimskrams aus dem Fansho.... - ... was? Na dann fragst du eben an. Dafür bist du da. Ja.... nein... nein... ja! Sag mal, .... was? Also... nein, du hörst mir jetzt zu und schreibst erst mal mit. Also... jeweils ein Shirt, eine Einladung für die Premiere, an.... ja, Weltpremiere, natürlich.... an.... anderes Zeug aus dem Fanshop uuund... jaa, das reicht eigentlich. Natürlich eine Danksagung und ein Autogramm, aber das bringe ich dann bei Frau.... Haiku...? Him... Hyakutake - genau - selbst vorbei.... beides. Das kann ja kein vorgefertigter Mist sei... - Ja... jaahaa... der... die... na, was du kriegen kannst eben. Je mehr, desto besser. Und schön verpacken... ja.... nee... ja, so in der Art. Ein Moment!"
Liasanya nahm den freien Arm von der Lehne des Designersofas und begab sich hinüber zum Schreibtisch im Nebenraum.
"Kannst du ja schon mal aufschreiben, aber ich bin morgen... - oder vielleicht heute - ja noch bei Hymala....dings... du weißt schon. Also... erst mal... Kiyori Herzberg... ja... die heißt so. Ja..... halloo? Ich rufe nicht für Smalltalk an. Kiyori Herzberg. Ja. Die wohnt in Deutschland, japanischer Vorname... sollte machbar sein, oder? Ja... gut... so. Ähm... die zweite wäre.... Moment... ah, die hieß wie ein Schokoriegel oder so... äh... N... ah, hier. Nuo'sza Valatess. Also... ja. Da muss zwischen dem 'o' und dem 's' so'n... Apostroph hin... genau. Ja. Ja. Und der Kerl hieß Chuck... also... vermutlich Charlie Johnson... ich weiß nicht... nee... kann sein. Versuch's halt. Wenn nicht, auch egal. Jaa... ich weiß ja, wie er aussah, ne?! Also lieber erst mal checken. Sonst kriegt irgendwer das Paket, muss ja auch nicht sein. Ja.... oder Korb eben... Haraka... SIE wird das schon wissen. Ich bin doch morgen da!"
Die prominente Halbelfin legte auf und setzte sich vor ihren Schreibtisch, fing dann an, auf japanisch drei nahezu identische, handschriftliche Briefe zu verfassen.
Sehr geehrte(r) Nuo'sza / Kiyori / Chuck,
es war mir eine große Ehre, dich in Frankfurt kennenlernen zu dürfen, auch und insbesondere vor dem Hintergrund der unglücklichen Umstände, in denen wir beide uns befanden. In Ausnahmesituationen wie diesen - die sich hoffentlich dennoch nicht allzu bald wiederholen - lernt man die wahre Stärke von Menschen kennen, ihre Courage, ihre Einsatzbereitschaft und ihre Freundlichkeit sowie Hilfsbereitschaft. Ich bin nicht in der Lage, zu sagen, was mit mir und den anderen Athleten an diesem Tag womöglich passiert wäre, wenn ich nicht unter anderem auf deine Hilfe hätte zählen können. Dieser Präsentkorb soll ein kleines, natürlich in keinster Weise wirklich ausreichendes Dankeschön darstellen und für die Mühe entschädigen, die du dir beim mutigen Bekämpfen der Terroristen gemacht hast.
In freundschaftlicher Verbundenheit,
Liasanya
Zufrieden mit den eigenen Worten und erleichtert ob der zu Papier gebrachten Danksagung faltete sie die drei Briefe möglichst gleichmäßig und verstaute sie vorläufig, um im Anschluss - nach einem flüchtigen Blick auf die Zeit - ein Taxi zu rufen.
Geändert von MeTa (09.11.2014 um 12:29 Uhr)
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