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  1. #81
    Generell ist FF13 schon gut, aber leider werden vor allem Nebencharaktere sehr seltsam behandelt. Jihl zB ... Oder Cid.
    Und Naja ... irgendwie könnte man die seltsamen Schläuche auch Storymäßig erklären. Irgendwie ...


  2. #82
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Das liest man ja immer wieder und es ist immer wieder falsch. Das, was du hinterher bekommst, ist eine einigermaßen große Steppe, auf der es, außer zu kämpfe, nichts zu tun gibt. Und sobald du da raus bist, geht es genauso weiter wie zuvor. Ich halte die Steppe für genauso großen Müll wie den Rest des Spiels (der vorher sicher nicht nur Tutorial ist, woher auch immer die Behauptung kommt).

    Dir das Geld zu sparen ist eine gute Entscheidung.
    Zugegeben, ich habe es nur gehört, aber danke für die Aufklärung, dementsprechend bin ich absolut davon überzeugt es nicht zu kaufen.

    Zitat Zitat von Gogeta-X Beitrag anzeigen
    Ja, Open World wird mittlerweile ja eh schon als sehr seltsame Definition benutzt.
    FFVI war für mich auch nicht Open World, dennoch hat das Game gewisse Freiheiten einfach gehabt die man in FFXIII gar nicht hat. Und da tröstet einen die Steppe auch nicht weiter.

    Mir reicht es ja schon, wenn RPG's nicht aus Schläuchen besteht und man einfach die Wahl hat, wie z.B. in FFXII oder Rogue Galaxy abseits der Story irgendwo anders hingehen zu dürfen (von können spreche ich schon gar nicht mehr ^^).
    FFX ist zum Teil ja auch sehr schlauchig, wobei mir das irgendwie absolut nie auffällt beim Spielen, aber wenn ich mir die Videos von FFXIII ansehe spule ich teilweise wirklich fast nur noch vor. Die normalen Encounter überspringe ich sowieso und ansonsten bleiben also nur noch Cutscenes und Bosskämpfe (die ich mir schon irgendwie gerne ansehe) Sehr viel Entertainment hat XIII also nicht. :L

    Zitat Zitat von Loxagon Beitrag anzeigen
    Generell ist FF13 schon gut, aber leider werden vor allem Nebencharaktere sehr seltsam behandelt. Jihl zB ... Oder Cid.
    Und Naja ... irgendwie könnte man die seltsamen Schläuche auch Storymäßig erklären. Irgendwie ...

    Was findest du daran denn gut? (als ernstgemeinte Frage gemeint - das kann man jetzt auch irgendwie zynisch lesen, was ich aber nicht so meine^^) Von der Story habe ich nach 15 Stunden immernoch nicht sehr viel mitbekommen. Sie wandern einfach in Zweiergruppen zu ihren jeweiligen Zielen, aber das dauert immer ewig, wegen all den Kämpfen.

  3. #83
    Ich mag die Story, die zwar ein wenig dünn ist (aber deutlich besser als in FF 12, was aber echt einfach war ...) und auch die Gruppe.

    Zu Beginn sind alle Charaktere noch dem Sanktum treu ergeben, bis sie selbst zu Gejagten werden. Da beginnen sie einige Fragen zu stellen.
    Und sogesehen könnte dann ab der Mitte des Spiels die Lage kaum beschissener sein, da die Charaktere nun in einer gnadenlosen Zwickmühle stecken.


  4. #84
    Gott sei es gedankt sind Geschmäcker verschieden.
    Die "Hirnlose" Truppe in FFXIII ist so das schlimmste was nach FFII kommt. Klar, sie haben eine klare Bestimmung, die von einem höheren Wesen bestimmt wird. Tun sie es nicht, verwandeln sie sich in Cieth und schaffen Sie es werden sie zu Kristallen...
    Toriyama macht es sich mit seinem Mindfuck einfach viel zu einfach. Keiner in der Truppe bis auf ggf. Lightning versprühen wirklich so etwas wie eine halbwegs nachvollziehbare Motivation.

    Snow nervt mit seinem Heldengesülze, Hope ist einfach nur nervig (und das in allen 3 Teilen) genau so wie Vanille. Sazh ist zwar an sich ein interessanter Charakter, ihm geht leider die Puste recht schnell aus.
    Eigentlich bleibt nur noch Fang, die meiner Meinung nach mit Lightning die Truppe gerade so retten.

    Und die Story an sich ist gut...? Naja jedem das Seine. Die FFXIII Story ist sowas von Dreck. Und wer es nicht einmal schafft die Story in 21 Std. Cutscenes rüber zu bringen und die Datenbank nutzen muss, der gehört eh gekickt.
    Hoffentlich wurde er permanent in's Mobileteam abgeschoben und wir mir solchen Sachen wie Racing Lagoon Mobile glücklich.

  5. #85
    Stimmt ...

    Dass vieles nur im Datalog steht, ist wirklich verdammt bekloppt.

  6. #86
    Hab' das Spiel mal aus Spaß auf japanisch gestellt:



    ٩( ᐛ )و

  7. #87
    Sieht das da im Hintergrund bei allen Sprachversionen so aus, wenn man im Vollbildmodus spielen will?

    Libenter homies id, quod volunt, credunt.
    Alle GF-Aktionen auf einen Blick

  8. #88
    Zitat Zitat von Winyett Grayanus Beitrag anzeigen
    Das liest man ja immer wieder und es ist immer wieder falsch. Das, was du hinterher bekommst, ist eine einigermaßen große Steppe, auf der es, außer zu kämpfe, nichts zu tun gibt. Und sobald du da raus bist, geht es genauso weiter wie zuvor. Ich halte die Steppe für genauso großen Müll wie den Rest des Spiels (der vorher sicher nicht nur Tutorial ist, woher auch immer die Behauptung kommt).
    Es stimmt natürlich, dass man das nicht als "Open World" bezeichnen kann. Aber ich fand das Spiel ab da dennoch deutlich besser und es hob sich meiner Meinung nach spürbar von dem vorangegangenen Spielverlauf ab. Sicher bleibt es viel zu linear, wenn man einfach die Story weiterverfolgen will, und in der Handlung passiert plötzlich nicht mehr viel und die Gruppe wandert nur ziellos umher, aber mein großer Hauptkritikpunkt an FFXIII bzw. an dem Cocoon-Part, nämlich, dass es keine zusammenhängende Spielwelt gibt (permanenter Standortwechsel durch Cutscenes usw., grausam), fällt ab diesem Zeitpunkt weg! Sobald man die Steppe erreicht, kann man wie früher alle Orte, die danach noch kommen (Vallis Media, Mah'habara Subterra, Sulyya Springs, Taejin's Tower, Oerba und das Finale in Eden/Cocoon), jederzeit wieder besuchen. Vom schnellen Teleportieren mal abgesehen gelangt man außerdem zu Fuß von einer Location zur anderen, sie sind direkt miteinander verbunden. Das macht für mich einen gigantischen Unterschied aus, wodurch das Spiel insgesamt auch ein paar Mindestanforderungen erfüllt, die ich an das Genre stelle. Es kommt spät und ist vielleicht zu wenig, aber immerhin etwas. Nachdem man zig Stunden durch enge Schlauchlevel gerannt ist, kam es für mich einer Erlösung gleich, endlich mal etwas Platz zu haben. Schließlich gibt es dort durchaus auch ein paar Abschnitte, die mehr oder weniger optional sind und erkundet werden können (Yaschas Massif, wo es afair sogar eine optionale Cutscene gab, oder auch die Faultwarrens).
    Für die Sache mit den Kämpfen gilt das Gleiche: Ja, es sind letztenendes fast nur Kämpfe, aber darum dreht sich ja auch die einzige richtige Sidequest des Spiels, und die ist sogar halbwegs umfangreich. Sie hätten sich sicher was abwechslungsreicheres einfallen lassen können, wo doch schon alles davor viel zu sehr auf die Kämpfe ausgerichtet war, aber hey, das waren ja nicht nur Standard-Begegnungen sondern ein paar echt fiese Monster. Quasi die abgespeckte und vereinfacht-gestreamlinete Variante der Mob-Hunts aus XII. Ich bin schon froh, dass es das gab, da FFXIII sonst noch viel schlimmer gewesen wäre. Auch sonst konnte man auf der Steppe mit Chocobos reiten und ein paar Schätze finden. Die Begegnung mit dem Riesen-Kaktor war auch nicht übel ^^ Oder man versucht sich mal an den kolossalen Schildkröten.

    Das soll natürlich nicht heißen, dass Pulse es als Gesamtwerk retten und rausreißen würde, aber zu sagen, dass es "genauso großer Müll wie der Rest des Spiels" sei, geht imho zu weit. Es unterscheidet sich von dem, was davor kam, und zwar für meine Begriffe eher im positiven Sinne. Nicht zuletzt hatte man endlich die volle Kontrolle über die Party und das Kristarium wurde weitgehend freigeschaltet (danach erst wieder nachdem man den letzten Boss einmal besiegt hat, glaube ich). Pulse macht auch nicht alles richtig, ganz und gar nicht, aber zumindest nähert sich dieser Teil von Final Fantasy XIII konzeptuell dem an, was früher einmal als selbstverständlich in dem Genre galt.
    Die etwas überzogenen Aussagen mit den Tutorials rührt daher, dass das Spiel einen praktisch durch ganz Cocoon hindurch immer wieder mit Erklärungen der Features nervt, und alle spieltechnischen Möglichkeiten erst nach und nach, häppchenweise bereitstellt. Generell ist das nicht neu und gab es schon vorher auch in dieser Serie oft genug, aber eben noch nie so extrem langgezogen. In den Vorgängern wusste man nach ein paar Spielstunden über die Basics bescheid, hier dauert es das halbe Spiel. Auch das fällt auf Pulse dann glücklicherweise weg. Insofern sind die Behauptungen, von denen du sprichst, sicherlich nicht immer ganz ernst gemeint, sondern zielen viel mehr darauf ab, sich über FFXIII bzw. die erste Hälfte davon in Cocoon lustig zu machen bzw. sich darüber zu echauffieren
    Geändert von Enkidu (18.11.2014 um 14:16 Uhr)

  9. #89
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Das soll natürlich nicht heißen, dass Pulse es als Gesamtwerk retten und rausreißen würde, aber zu sagen, dass es "genauso großer Müll wie der Rest des Spiels" sei, geht imho zu weit. Es unterscheidet sich von dem, was davor kam, und zwar für meine Begriffe eher im positiven Sinne.
    Ich verstehe WInyetts Aussage so, dass Pulse bzw. die Steppe bzw. das Post-Game insofern genauso großer Müll wie der Rest des Spieles ist, als dass es in so vielen Bereichen wieder enttäuscht, wie es sich positiv vom Rest des Spieles abheben sollte. Anders gesagt: Was da "richtiger" gemacht wird, das wird auf anderer Seite wieder versäumt. Genauso großer Müll, nur anderer. Und diese Auslegung würde ich auch voll unterstreichen.

    Ich kann dich gut verstehen in dem, was du sagst. Natürlich ist Pulse offen, zusammenhängend und bietet sogar ein paar (wenn auch sehr, sehr kleine) optionale Gebiete und Nebenaufgaben. Das ist schon sowas wie eine Erlösung vom "Schlauch". Aber die wenigen positiven Aspekte, die man den übrigen 70-75% des Spieles gutschreiben kann, fallen bei Pulse gleich wieder flach. Kapitel 11 ist wie ein Stillstand: kein Storyfortschritt mehr; öde, leere Gebiete; ein kompletter Bruch mit dem Setting; kaum noch Abwechslung... und so nett das Theme der Archylte Steppe an und für sich ist, wird es einem spätestens dann die Nerven rauben und zum Hals raushängen, wenn man versucht, Platinum Ingots zu farmen, worum auch kein Weg wirklich vorbeiführt, wenn man sich mit dem Post-Game noch befassen will.
    Für sich genommen ist dieser offener gehaltene Abschnitt des Spieles auch nicht viel besser geraten als der ganze Rest, die Schwächen und Mängel sind bloß andere.

  10. #90
    Zitat Zitat von Loxagon
    Ich mag die Story, die zwar ein wenig dünn ist (aber deutlich besser als in FF 12, was aber echt einfach war ...) und auch die Gruppe.
    Ich bin wahrscheinlich der Einzige in diesem Forum, der die Handlung von FF XII nicht schlecht fand. Ich fand sie sogar sehr gut, nur halt a weng dünn. Wobei die Handlung nachvollziehbarer, wesentlich interessanter und mit wesentlich besseren Charakteren gespickt war, als FF XIII. ICh hätte mir nur mehr Cutscenes gewünscht - viel mehr Cutscenes. Trotzdem hat Teil XII mit dem orientalischen Setting, den sehr guten Figuren und der doch bisweilen interessanten Handlung Teil XIII einiges voraus. Und ja - die Handlung von Teil XII ist Mainstream, sie ist nicht so mega-brainfuck-kompliziert wie in FF VII oder so wirr wie in FF VIII. Sie ist halt ein wenig Star Wars - aber halt auch gut geschrieben.

  11. #91
    So bin fertig mit dem Gucken von FFXIII... gegen Ende wurde es nochmal richtig zäh, weswegen ich wirklich nur noch zu den Cutscenes und Bosskämpfen vorgespult habe. Zur Story: Setzt meiner Meinung nach viel zu spät ein, ist sehr dünn aber jetzt auch nicht absolute Katastrophe. Man hätte was gutes daraus machen können (ich nehme einfach mal an, dass XIII-2 da nochmal ordentlich die Suppe versalzen wird) Ich hatte soweit es geht Spaß beim Zuschauen, aber bin definitiv froh kein Geld dafür ausgegeben zu haben. Mal sehen was der zweite Teil bringt...

  12. #92
    Zitat Zitat von Cuzco Beitrag anzeigen
    Ich bin wahrscheinlich der Einzige in diesem Forum, der die Handlung von FF XII nicht schlecht fand.
    Ich finde die Story von FFXII auch gut, von der Idee her. Wurde nur zu wenig draus gemacht. Alles in allem finde ich, das FFXII weit hinter seinen Möglichkeiten geblieben ist, dennoch gefällt mir das Spiel besser als X oder XIII.

    Zitat Zitat von Ave
    Mal sehen was der zweite Teil bringt...
    Nicht nachdenken, keine Fragen stellen, auf nichts achten. Dann wirst du XIII-2 vielleicht einigermaßen erträglich finden.

  13. #93
    Bisher geht's. Ich finde das Kampfsystem noch auf eine gemütliche Art und Weise gut, aber es ist nur auf Dauer ermüdend, weswegen ich meist nur 1-2 Stunden am Stück spiele. Bin jetzt bei der riesigen Steppe angekommen und bin gespannt, wie viel MEHR Kämpfe ich jetzt noch bestreiten darf. Für die 11€, die ich dafür ausgegeben habe, rentiert sich das auf meinem recht anspruchslosen Geschmack recht gut. Ist ein schöner, interaktiver Film, und NOCH ist die Story an sich nicht so unheimlich katastrophal, wie mir prophezeit wurde. xD Ich spiele das Spiel auch nur, weil ich es persönlich doof finde, FFXIII-2 und LR nur fürs Gameplay zu spielen, von dem gesagt wird, dass es ja doch ganz gut sei. Ich will wenigstens einigermaßen selbst nachvollziehen können, wie abstrus die Handlung tatsächlich ist. :'D
    ٩( ᐛ )و

  14. #94
    Zitat Zitat von Cuzco Beitrag anzeigen
    Ich bin wahrscheinlich der Einzige in diesem Forum, der die Handlung von FF XII nicht schlecht fand.
    Dann scheinst du hier nicht so oft mitzulesen ^^ Jedenfalls: Nein, bist du nicht. Ich fand sie auch sehr gut und gerade hier im Forum sehen das noch manch andere so. Das Spiel hat verdient seine Fans gefunden, gerade auch was die Geschichte und deren Charaktere angeht. Die meisten bevorzugen demgegenüber zwar den Schmalz aus FFX, ja, aber mit seiner weitgehenden Ablehnung von XII ist Loxagons Sicht eher die Minderheit.

  15. #95
    Ich fand die Namen der Leceil etc bescheuert und kann kaum auseinander halten werr überhaupt gegen wen Kämpft und warum und wer der Boss ist. Die Alte die mit Stab und den Jungen Ron oder Roan oder wie der heißt find ich auch doof. Wenn ich nach ca. 120 Spielstunden nicht mal die Namen der Charas weis, und mir das sonst seltenst passiert,dann sagt das viel über das Spiel aus.
    Wie nennt man einen fetten Japaner, der nicht mehr aus der Wohnung geht?

    DICKIKOMORI ahahahah XD

  16. #96
    Die L'Cie sind Lightning, Sash, Hope, Fang, Vanille, ...und ein paar mehr.
    Dann gibt's die Fal'Cie, die theoretisch die "Untergötter" sind, die alle dem obersten Gott - Bhunivelze - in den Hintern kriechen. Da Bhunivelze aber in Teil 1 ein Nickerchen hält, ...

  17. #97
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Die meisten bevorzugen demgegenüber zwar den Schmalz aus FFX, ja, aber mit seiner weitgehenden Ablehnung von XII ist Loxagons Sicht eher die Minderheit.
    Nein, kein Schmalz, sondern einfach nur eine Story, die von den Charakteren vorangetrieben wird, und nicht von irgendwelchen Hintermännern. die mal alle 5 Stunden in zweimütigen Cutscenes zu sehen sind. Warum wird da z.B. so ein großes Brimborium um Jihl Nabaat gemacht, wenn diese Frau ein paar Cutscenes später eh wieder verreckt? Diese Frau trägt nichts zur Story bei, wird aber mysteriös präsentiert. Aus FF XIII hätte man eigentlich ein sehr schönes Spiel machen können, aber stattdessen haben sie alle Kritikpunkte von FF XII genommen und es noch schlechter gemacht, denn FF XII hatte eben das selbe Problem mit der Story. Während die Charaktere nur von einem Esper zum anderen gerannt sind, lief die Story im Hintergrund weiter. Die Charakter hatten bis zum Schluss überhaupt keinen Einfluss auf die Story, und ich denke das ist auch der Grund, warum viele die Story von FF XII schlecht finden, weil man einfach kaum was von der Story mitbekommt.

  18. #98
    Zitat Zitat von Whiz-zarD Beitrag anzeigen
    Nein, kein Schmalz, sondern einfach nur eine Story, die von den Charakteren vorangetrieben wird, und nicht von irgendwelchen Hintermännern. die mal alle 5 Stunden in zweimütigen Cutscenes zu sehen sind.
    Da muss ich mal an ein paar Stellen einhaken. Ich verstehe was du meinst, das hat mich aber in XII nicht so sehr gestört. Mir erschien das wesentlich realistischer, dass sich mal nicht das gesamte Weltgeschehen um die eigene Truppe dreht, sondern auch losgelöst davon Dinge wie machtpolitische Intrigen im Hintergrund passieren. Es ist auch nicht so, dass das völlig von der Party losgelöst wäre, als gäbe es zwei separate Stories in der selben Welt, denn die Figuren stehen untereinander in einem Verhältnis zueinander und treffen sich auch an mehreren Punkten im Spiel. Gerade das fand ich in XII sagenhaft gut gemacht - zwar rückt der Fokus ein Stück weit von der eigenen Gruppe weg, dafür bietet das Spiel aber mit die besten Story-NPCs der gesamten Serie! Sogar jede Menge davon. Und genau die habe ich in FFX und natürlich erst recht im in dieser Beziehung katastrophalen FFXIII vermisst (da kann man sie an einer Hand abzählen und die meisten verschwinden schnell wieder in der Versenkung). Zum Beispiel gab es in XII Larsa, der einen eine Weile als Gastcharakter begleitet, aber auch bei der ganz großen Politik in der Hauptstadt eine Rolle spielt, oder aber die Beziehung zwischen Balthier und Cid. Oder Noah und Basch. Darüber hinaus fand ich es super, wie die Spielwelt selbst zu einem Faktor in diesen Beziehungen wird - man könnte fast sagen, Länder wie Dalmasca sind selbst so etwas ähnliches wie ein Charakter, was bei Leuten wie Ashe, Vaan und Penelo unheimlich wichtig für das Verständnis ist.
    Du hast das natürlich absichtlich übertrieben formuliert, aber es trifft ebensowenig zu, dass die Story durch die Spielercharaktere nicht vorangebracht werden würde. Nimmt man sie aus der Gleichung heraus, funktioniert in der Handlung so gut wie gar nichts mehr. Auch wenn es eher die Nuancen sind, die einem nicht so leicht bewusst bleiben - etwa, wenn ein wichtiger Gegenstand gefunden oder von A nach B gebracht wird. Mir ist das derzeit umso deutlicher klar, weil ich es gerade wieder zocke. Über das mit dem "alle 5 Stunden" habe ich mich ja schon andernorts ausgelassen - ich bleibe dabei, dass das eine unglückliche Illusion ist, die durch die viel größere Spielwelt entsteht. Man hat in Ivalice so viel zu tun, dass man leicht sidetracked wird und die Spielzeit sich auftürmt. Würde man einen reinen Storydurchgang ohne den ganzen Extra-Kram machen, steht der Storyfortschritt einem FFX in nichts nach. Oder zumindest kaum (diesen Hänger in der späten Spielmitte auf dem Weg zur Hauptstadt fand ich auch doof). Hätte man mehr Cutscenes einbauen und der Party mehr Aufmerksamkeit schenken können? Sicherlich, und das hätte ich auch befürwortet. Aber so wie es war, war es für mich durchaus zufriedenstellend. Anders als von der Serie gewohnt, aber dadurch noch nicht automatisch schlechter. Viel mehr eine Frage der Präferenzen.
    Zitat Zitat
    Warum wird da z.B. so ein großes Brimborium um Jihl Nabaat gemacht, wenn diese Frau ein paar Cutscenes später eh wieder verreckt? Diese Frau trägt nichts zur Story bei, wird aber mysteriös präsentiert. Aus FF XIII hätte man eigentlich ein sehr schönes Spiel machen können, aber stattdessen haben sie alle Kritikpunkte von FF XII genommen und es noch schlechter gemacht, denn FF XII hatte eben das selbe Problem mit der Story.
    Hier entziehen sich deine Aussagen meinem Verständnis ^^ Wo genau siehst du da die Parallelen zwischen XIII und XII? Ich habe die Storyansätze als grundverschieden wahrgenommen, wie meiner Erfahrung nach die meisten anderen auch, und wie von Square Enix beabsichtigt (Stichwort Cinematic RPG). Ich kann bei der Kritik an Jihl Nabaat (gleiches gilt für Yaag Rosch, und eigentlich sogar Cid) nur zustimmen und dir beipflichten. Das war verschwendetes Potential hoch zehn und steht symptomatisch für die Unzulänglichkeiten des Titels mit dem Genredurchschnitt als Maßstab. Aber da du weiter oben meintest, dass die XIIer Story von "Hintermännern" vorangetrieben wird, kann das wohl kaum eine Ähnlichkeit sein, wenn die Figuren der selben Art in XIII so gut wie gar nichts zur Geschichte beitragen. Ferner konzentriert sich XIII total auf die Party als Dreh- und Angelpunkt, und nur von ihr und ihr allein hängt das Schicksal der ganzen Welt ab - was ebenfalls in völligem Gegensatz zu XII steht. Deshalb würde ich niemals auf die Idee kommen, zu sagen, dass XIII storymäßig irgendwas aus XII übernommen und noch schlechter gemacht hätte. Beide Spiele haben ihre Probleme in dem Bereich, aber auf völlig unterschiedliche Weise. Sehr viel mehr Ähnlichkeiten erkenne ich zwischen FFX und XIII, was angesichts der Entwicklerteams auch kein Wunder ist, und wobei XIII natürlich alles ein paar Nummern schlechter macht als FFX.
    Zitat Zitat
    Während die Charaktere nur von einem Esper zum anderen gerannt sind, lief die Story im Hintergrund weiter.
    Das habe ich jetzt schon mehrfach von dir gehört, und ich behaupte, dass dir da dein Gedächtnis ähnlich wie bei der Sache mit der Linearität und den optionalen Orten Streiche spielt (zumal dein letzter Durchgang eine Weile her ist, hast du mal gesagt, oder?) - um die Esper und ihr Erlangen wird in der Handlung von XII kaum Aufhebens gemacht, das geschieht total nebenbei. Wie gesagt, ich spiele es zur Zeit und man bekommt davon kaum etwas mit. An den meisten Stellen ist es eher so, dass das Spiel einem vor dem eigentlichen großen Storypunkt sagt "Ach übrigens, hier hast du noch schnell eine weitere Esper für deine Sammlung!" Nach Belias geschieht der Untergang der Flotte um die Leviathan, nach Mateus wird Mt. Bur Omisace abgefackelt, nach Shemhazai spricht man mit den Occuria, nach Hashmalim und Famfrit gibts den Showdown auf der Spitze des Pharos. In allen Fällen hat das eine Ereignis so gut wie nichts mit dem anderen zu tun. Darüber hinaus gebe ich zu bedenken, dass es das bereits war: Von dreizehn Summons erhält man im Laufe der Story lediglich fünf (die letzten beiden sogar kurz hintereinander), alle anderen sind optional. Insofern halte ich deine Aussage diesbezüglich für unhaltbar. Eine wesentlich bedeutendere Rolle haben die Summons in FFX gespielt, wo sie wichtiger für die Geschichte waren (was natürlich auch für VI und VIII gilt) und wo ich lange viel eher das Gefühl hatte, nur von einem Aeon bzw. dem dazugehörigen Tempel zum nächsten zu rennen.
    Zitat Zitat
    Die Charakter hatten bis zum Schluss überhaupt keinen Einfluss auf die Story, und ich denke das ist auch der Grund, warum viele die Story von FF XII schlecht finden, weil man einfach kaum was von der Story mitbekommt.
    Prioritäten und welches Spiel die bessere Story hat mal ganz außen vor, aber wer die von XII ernsthaft schlecht findet, dem spreche ich jede Kompetenz in der Beurteilung von fiktionalen Erzählungen ab und attestiere eine sehr eingeschränkte, übertrieben enge Sicht auf eben diese. Da gibt es ganz anderen Kram, der das Prädikat verdient hätte, und ich glaube wie gesagt auch nicht, dass das der allgemeine Tenor der Spielerschaft ist (wenn man von den Kiddies und Pseudo-Fans absieht, die zwar am lautesten schreien, aber im Grunde wie bei so vielem nur ihrer Enttäuschung Luft machen wollen, ohne dabei sachlich zu bleiben ...Final Fantasy XIII zum Beispiel hat mich auf zig Leveln tief enttäuscht, aber trotzdem kann ich anerkennen, dass es kein grundsätzlich schlechtes Videospiel ist). Es hat sein Publikum bei auch nicht gerade wenigen Leuten gefunden, die damit richtig warm werden konnten. Kritik hört man dazu dennoch oft, und wie gesagt fand die Mehrheit vielleicht den Aspekt von XII nicht so gelungen wie in den Vorgängern (eine Sichtweise, die ich so nicht teile) bzw. generell nicht wirklich gut, aber das ist noch immer etwas anderes als XII für seine Story zu verteufeln.
    Dass man von jener reichlich mitbekommt, wenn man nur aufmerksam genug ist und nicht erwartet, dass jeden Moment die Lovestory-Keule wieder ausgepackt oder einem alles haarklein erklärt wird, habe ich ja weiter oben schon angesprochen. Es ist eine andere Erzählweise. Ich studiere Geschichte im Hauptfach und bin alleine dadurch schon mit dem Spiel voll auf meine Kosten gekommen, weil es die Liebe dazu durch jede Zeile Programmcode atmet und teilt, und das nicht nur abstrakt, sondern sogar auf einer Meta-Ebene, indem das Thema ganz explizit als Plot-Device behandelt wird (Funktion und Bestreben der Occuria). Was das alleine philosophisch impliziert, ist schon diverse Interpretationen wert. Ich kann verstehen, dass einem diese ganzen Perspektiven ein Stück weit verschlossen bleiben können, wenn man die Begeisterung dafür nicht teilt und nicht bereit ist, über den berühmten und gewohnten Tellerrand hinaus zu blicken. Wie schon mehrfach betont ist es anders als sonst, eventuell sogar irgendwie "trockener". Aber das macht das Spiel nicht schlecht, es eröffnet neue Wege, und diese zu verkennen liegt nicht in der Verantwortung Square Enix', sondern ist einzig das Verschulden des jeweiligen Spielers.

  19. #99

    Killer Queen - Bombe Nr 3: Bite the Dust!
    stars5
    Auf Steam bekommt man aktuell die gesammte Trilogie für 22,50€ (6,49, 7,99€ und 7,99€, respektive). Ich habs mir mal besorgt und gönne mir den kompletten Wahnsinn eventuell mal demnächst.
    Gründer der JRPG-Challenge
    JRPG-Challenge 2018 - You'll never see it coming!



  20. #100
    Gib mal Bescheid, wenn du LR durch hast.Ich vertrete ja die sehr einsame Meinung, dass LR, wenn man es komplett losgelöst betrachtet und NICHTS davon ernst nimmt, durchaus ein sehr spaßiges und gutes RPG ist (oder zumindest hätte sein können).

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