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  1. #1

    Der Square Enix Thread

    Da zwischendurch immer mal wieder kleine Meldungen und Aufreger sich ihren Weg durch die Weiten des Netzes zu uns bahnen, aber dann in anderen Threads landen, in denen es eigentlich um die Spiele gehen sollte, dachte ich mir, ich mache einen offiziellen für die Zukunft auf. Stellvertretend wurden einzelne News wie zuletzt das mit dem Qualitätssicherungs-Komitee zu so etwas, gingen dann aber irgendwann über das ursprüngliche Thema hinaus. Also wenn es sich um aktuelle Business-Entscheidungen, fallen gelassene und neue Engines, Marketingstrategien, Veröffentlichungspolitik oder Früher-war-alles-besser-Nostalgie handelt, ist hier der richtige Platz dafür Immerhin sind wir für Square Enix in unzähligen Diskussionen waaay off-topic gegangen *g* Warum nicht im RPG-Reich? Hmm, war Bauchgefühl. Traditionsgemäß landeten die Threads zu den Themen immer eher hier und außerdem könnte das FF-Forum mal wieder ein wenig mehr Aufmerksamkeit gebrauchen (was einen eventuellen Umzug später, falls allgemein erwünscht, nicht ausschließen soll).

    Ich musste neulich, als es in einem Beitrag anderswo um Xenosaga und Monolith Soft (die inzwischen ein Tochterunternehmen von Nintendo geworden sind) ging wieder daran zurückdenken, wie sich Square bzw. dann Square Enix im Laufe der Jahre entwickelt hat. Aber auch sonst kommen mir Dinge dazu ständig in den Sinn, und die sind in den allermeisten Fällen leider ziemlich negativ. Man muss sich nur mal vor Augen halten, wie viele Entwickler, teilweise sogar ganze geschlossene Gruppen und Teams, das Unternehmen verlassen und eigene Studios gegründet haben, mal mit mehr, mal und öfters mit weniger Erfolg. Insbesondere zu PSX-Zeiten tummelten sich in dem Laden doch die besten der besten im RPG-Genre, oder auch solche, die zwar noch nicht bekannt, aber jede Menge Talent und große Ziele hatten. Da konnte ein Takahashi und seine Soraya Saga noch ein eigens erarbeitetes Skript einreichen. Für FFVII hat es nicht gereicht, angeblich zu düster, aber hey, grünes Licht gab es und gemacht wurde es trotzdem, und wir bekamen Xenogears. Monolith scheint es ja bei Nintendo gut zu gehen, wenn man bedenkt, dass sie sogar bei Zelda, Pikmin und Animal Crossing mitgeholfen haben und Shulk aus Xenoblade sogar in Smash Bros. auftaucht.
    Brownie Brown (inzwischen 1-UP Studio), das war ein Großteil der Seiken Densetsu-Leute. Die gehören auch Nintendo aber machen scheinbar irgendwie nix eigenes mehr. Dabei versprühten Magical Vacation und Magical Starsign noch genau die Art von Charme, die ich an der Mana-Reihe immer so geliebt habe. Aber auch andere Gruppen wie die, die später für Shadow Hearts verantwortlich waren, oder eine ganze Reihe an wichtigen und einflussreichen Einzelpersonen sind weggegangen - oder "wurden" weggegangen - und kehrten nicht wieder. Sakaguchi hat mir mit Mistwalker zeigen können, dass er es als Spiele-Designer noch immer drauf hat und es vermag, seinen Werken eine wunderbar melancholische Hintergrundnote zu verleihen, die ich an Final Fantasy früher immer so geschätzt habe. Woran es bei diesen kleineren Studios oft fehlt ist das finanzielle Backing, um größere Projekte zu realisieren. Da müssen dann die Branchengiganten als Publisher ran, oder kaufen sich gleich in den kleinen Unternehmen ein, was aber deren Handlungsspielraum massiv einschränkt. Ohne Microsoft wäre ein Lost Odyssey wohl undenkbar gewesen. Und ohne Namco keine Xenosaga.

    Das komische ist diese, ich nenn es mal, "Verhältnisverschiebung". Ich mochte Square lieber, als es noch was von dem quasi-anarchisch-künstlerischen Garagen-Faktor hatte, wo ein Final Fantasy oder vergleichbare Projekte mit nicht mehr als 20 Personen entwickelt werden konnten. Dafür standen sie auf wackeligen Füßen und mussten sich an die Konzerne und mächtigen Konsolenhersteller anbiedern. Zu dieser bescheidenen Entwicklungsgröße sind zwar manche der Studios, die sich lossagten und neu gründeten zurückgekehrt, aber stehen noch viel weniger abgesichert da und könnten jeden Moment in der Versenkung verschwinden oder schon verschwunden sein, ohne dass wir es gemerkt haben.
    Demgegenüber ist Square Enix jetzt selbst die anonyme Mega-Corporation geworden (Zyniker denken sich an dieser Stelle bitte irgendeine anspielung auf Shinra), die sich praktisch alleine aus den ganzen Nebeneinkünften und Kleinkram finanzieren kann, weil sie multimedial überall ihre Finger im Spiel haben. Auf große Spieletitel sind sie kaum noch oder zumindest nur in sehr viel geringerem Maße als früher angewiesen, und das merkt man leider auch beim Output ihrer Konsolen-RPGs. So gut wie keine nennenswerten neuen IPs mehr, nur noch Final Fantasy, Dragon Quest und mit etwas Glück irgendwann auch nochmal ein Kingdom Hearts. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Arbeitsatmosphäre dort vom Duft der Inspiration geschwängert oder gar locker ist. Jede Unternehmung wird kalkuliert, und anstatt Visionen umzusetzen werden erstmal Interest Rates eingeholt und die Aktionäre befragt. Kostet schließlich auch alles viel Geld.

    Manchmal kommt es mir also vor, als würde sich das wie eine Schere auseinander entwickeln. Das Talent läuft davon, während die Mutterfirma immer größer aber auch proportional dazu uninteressanter wird. Zumindest für Fans von Videospielen im Allgemeinen und Rollenspielen im Besonderen. Und ab und zu erwische ich mich auch bei dieser völlig abstrus-unrealistischen aber feinen Wunschvorstellung, dass sich all diese verstreuten Helden meiner Jugend in einem neuen Sammelbecken zusammentun und eine neue Firma gründen, die sich dem Genre verschrieben hat wie einst Square und Enix. Früher hätte ich ja noch dazu gesagt, dass die dann auch von Square Enix "zurückgekauft" werden sollten, aber ich merke, wie ich im Laufe der Zeit (und mit jeder Verschiebung oder Nicht-News zu Final Fantasy XV & Co) immer weniger mit diesem Namen verbinde, der immer weniger für das steht, was ich damals so geliebt habe.
    Wobei ich zugeben muss, dass ich da eine Zusammenarbeit interessant fände, und zumindest das wäre ja nicht per se ausgeschlossen. So hat Brownie Brown damals ja auch noch Sword of Mana im Auftrag und unter Leitung von Square Enix entwickelt. Und für Dragon Quest waren bis auf Teil 10 auch immer andere Firmen verantwortlich. Zu geil, wenn so etwas auch mal mit Mistwalker passiert wäre oder noch passieren würde. Ich persönlich hätte nichts gegen ein neues Haupt-Final Fantasy mit Sakaguchi an der Spitze, auch wenn ich befürchte, dass der a) nach 20 Jahren FF vielleicht gar keine Lust mehr darauf hat und b) Square Enix andere gewiss nicht so leicht an ihre Kronjuwelen lassen. Überhaupt frage ich mich, ob Mistwalker noch einmal zurück kommen wird. Geplant war da ja einst so einiges und die Zukunft sah interessant und rosig aus. Davon ist jetzt gar nichts mehr zu hören (Terra Battle? No, thanks). Oder wenigstens etwas mit der Skript-Expertise von Takahashi und Saga. Oder der genialen historischen Bandbreite und Fokus von Matsuno.

    Ich glaube, Square Enix hat zu wenig dafür getan, das Talent langfristig an sich zu binden, und wichtige Leute schon nach nur einem Misserfolg gehen lassen, der vielleicht nichtmal voll und ganz deren persönliches Verschulden war. Japanische Mentalität? Vielleicht. Aber die Haltung, dass es auch ohne geht und schon jemand nachrücken wird, der die alten Hasen ersetzt, kann sich eine Spielefirma heute imho nicht mehr leisten. Zumal manche Punkte ja auch möglicherweise auf kreative Differenzen zurückgeführt werden können. Und ein Toriyama hat der Final Fantasy Serie qualitativ imho mehr geschadet als irgendjemand vor ihm. Ich will mir gar nicht ausmalen, was passieren würde, wenn Nomura sich irgendwann als letztes Urgestein auch noch verabschiedet. Viele Leute bleiben da nicht mehr, deren Arbeit ich schätze, und die Komponisten sind sowieso längst alle Freelancer geworden, die engagiert werden.

    Ist möglicherweise dieses neue, angekündigte Studio, für das noch Personal rekrutiert wird, ein Hoffnungsschimmer? Vielleicht. Aber ich sehe keine rosige Rollenspielzukunft. Nicht für Square Enix und nicht für das Genre insgesamt. Also jetzt aus Kundenperspektive gesprochen, denn Erfolg haben und halten werden sie sich können. Und ich weiß, dass es bei der Entwicklung der heutigen Branche zu viel verlangt wäre, nochmal so etwas zu bekommen wie zu Zeiten des SNES, der PlayStation oder PS2. Aber die altehrwürdigen Marken pflegen und mindestens ein bis zwei große neue Titel pro Generation auch zu Mana und SaGa sowie eine Handvoll neuer IPs rauszubringen, sollte doch machbar sein. Stattdessen hört man eigentlich nur Infos, die zu der genau entgegengesetzten Richtung passen. Wie kürzlich die Ankündigung, dass die Zukunft von RPGs auf stationären Konsolen von dem Erfolg von Final Fantasy XV abhängt. Große Worte, die aber zumindest eine Vorstellung von den Überlegungen dort geben. Wo in Japan doch immer mehr Mobil und Digital und Handheld angesagt ist. Und ich will mir gar nicht ausmalen, was die sich nach zehn Jahren Entwicklungszeit und vermutlich siebenunddreißig Oktrilliarden Yen unter "Erfolg" vorstellen. Speziell nachdem die XIIIer Trilogie (zu recht) so abnehmende Zahlen hatte und XIV auch erst im zweiten Anlauf rund lief. Soll sich XV dann auch 15 Millionen mal verkaufen? Man erinnere sich nur an das Gezeter über Tomb Raider seitens Square Enix...

    Naja, so viel erstmal von mir dazu. Ach ja, und zu der Wette: Also ich glaube wir werden zur TGS wieder vertröstet bezüglich handfester Neuankündigungen. Nicht nur aber ganz besonders zu FFXV. Scheiße, jetzt habe ich nicht geschlafen

  2. #2
    Ich persönlich habe bereits sein längerem kein Vertrauen mehr zu dieser Firma. Hat mich zu oft enttäuscht. Verfolge auch nicht mehr die Spiele die da raus kommen. Falls mal wieder was gutes rauskommt, werde ich sicherlich durch Berichte oder Foren darauf aufmerksam. Werde aber mich ganz genau schlau machen, bevor ich überhaupt in Betracht ziehe, auch nur 1 Euro auszugeben. Da gibt es mittlerweile andere, die ihr Handwerk und vor allem ihre Kunden/Fans (aus meiner Sicht) besser verstehen. Naughty Dog oder Daedalic Entertainment um mal zwei aus meiner Sicht zu nennen.
    Squeenix hat genug Franchise oder Geld ausgepresst.
    Nemo Moritur Virgo, Vitae Futuit Omnes

  3. #3
    Zitat Zitat von salamimild Beitrag anzeigen
    Ich persönlich habe bereits sein längerem kein Vertrauen mehr zu dieser Firma. Hat mich zu oft enttäuscht. Verfolge auch nicht mehr die Spiele die da raus kommen. Falls mal wieder was gutes rauskommt, werde ich sicherlich durch Berichte oder Foren darauf aufmerksam.
    Das hat aber doch imo nicht so viel mit SquareEnix zu tun, sondern mit dem Markt allgemein. Als ich ein Kind war, gabs z.B. Terranigma neu für SNES und es war der heißeste Scheiss des ganzen Jahres. Spiele dieses Kalibers gabs nicht so oft und dann hats auch jeder gekauft. Mittlerweile ist das fast 20 Jahre her und es gibt mehr als nur ein paar Toptitel, man wird geschmissen mit Spielen. Secret of Mana, Terranigma etc. waren keine perfekten Spiele, für ihre Zeit richtig gut, aber für unsere Zeit gibts davon eine ganze Menge. Ich für meinen Teil habe nicht genug Freizeit um alles zu spielen, was mir gefallen könnte. Als SNES-Kiddie habe ich Mystic Quest Legend gespielt. Verglichen mit den Legenden der SNES-Ära war das Spiel ein Witz. Etwas das so viel schwächer ist als die Topspiele würde heute aufgrund von Alternativen doch keiner mehr anfassen, geschweige denn zum Release für 60€ kaufen. Ich brauche mich nicht auf neue Spiele freuen, ich habe noch genug qualitatives Material rumliegen und werde auf Steam und der Grabbelpyramide zugeschmissen mit Topqualität zum Schleuderpreis.

    Wieso sollte ich noch sehnlichst auf FF15 warten? Von der Qualität der Unterhaltung hat das dem was ich jetzt schon im Schrank liegen habe nichts voraus. Das wiederum liegt nicht an der Qualität des Spieles selber. Viele halten FF7 für das beste RPG aller Zeiten, Riesenerfolg. Ohne Kindernostalgie ( ich hatte keine PSX damals ) ist es das nicht. SquareEnix macht jetzt keinen unfassbaren Scheiss und hat früher nie unvergleichlich gute Spiele gemacht. Mit dem Gameplay und der Story eines früheren Final Fantasies würden sie heute auch nicht plötzlich 20 Millionen verkaufen. Es gibt genug Alternativen. Rundenbasierte Rollenspiele sind nicht mehr die einzigen, die mehr als eine Alibigeschichte erzählen können. Der Kundenkreis beschränkt sich auf jene, die das Genre wirklich geil finden, die ganze Spielerwelt zu begeistern fällt dagegen schwer.

    Was man SquareEnix vorwerfen kann, ist dass sie die falschen Schlüsse aus ihrem Misserfolg ziehen. FF12 wurde als westlicheres Spiel konzipiert mit mehr spielerischer Freiheit, weil man mehr vom Markt wollte und neidisch auf die Konkurrenz aus dem Westen schielte. Dabei wurde vergessen, dass jRPGs und WestRPGs aus unterschiedlichen Gründen gespielt wurden. Das eine für die Story, das andere für die Selbstentfaltung. FF13 beginnt als lineares Storyspiel und wechselt irgendwann schlagartig ins open World artige. FF13-3 kenn ich nicht, sieht aber aus wie ein ThirdPerson Actionspiel O_o, FF14 ist World of Warcraft mit Chocobos.
    Ein qualitatives jRPG, dass sich auf die Stärken des Genres konzentriert (also nicht ein westliches MMO klont ) und das liefert, was die Konsumenten des Genres sich wünschen, sollte als Produkt funktionieren. Was die sich abschminken können, ist dass es die Absatzzahlen von Call of Duty erreicht, unabhängig von der Qualität. Es kann die beste Story der Welt haben, in der Spielewelt von 2014 ist ein Ausnahmestatus wie in ein Square-Titel im Jahre 1996 hatte schlichtweg nicht mehr möglich.

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    Hello from the otter side
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  4. #4
    Naja, Spiele wie SoM gibt es in der Form (storyorientiert und JRPG) heutzutage nicht mehr ganz so oft. Das Prinzip haben sie ja aber teilweise mit Crystal Chronicles weitergeführt, wenn auch nicht ganz optimal und auf den ersten Blick offensichtlich umgesetzt. Von daher war das damals imo schon was besonderes. ^^ Auch wenn ich der Meinung bin, dass erst Seiken Densetsu 3 das System WIRKLICH gut umgesetzt hatte. Ich kann aber verstehen, warum SoM letztendlich so beliebt ist. Die Spiele habe ich ja auch erst nach ihrer "Blütezeit" gespielt, von daher entfällt der Nostalgiebonus.

    Ansonsten joa.... Square Enix hat schon extrem viel Zeug gemacht und vieles davon ist auch echt gut! Es gibt sogar Spiele, die ein wenig aus dem ursprünglichen Rahmen fallen und daher besonders sind. War Odin Sphere nicht auch von SE? Ich hab's zwar noch nicht gespielt, aber im Gegensatz zu anderen RPGs wird hier mal andere Kost geboten und ein wenig herumexperiementiert.

    Interessant wäre es damals gewesen, wenn das Xeno Universum bei SE geblieben wäre. Ob man dann vielleicht nicht an ein anderes Franchise herangegangen wäre oder andere Konzepte ausprobiert hätte? Das Scifi Anime Genre ist ja schließlich immens und bietet genug Raum für allerlei Spielkonzepte, speziell im RPG Bereich.

    In den letzten Jahren habe ich mich aber auch den SE Hatern angeschlossen.. naja, so halb. Ab und an kommt ja doch noch was und FF15 ist das bislang erste FF nach Jahren das mich mal wieder interessiert. Aber sonst... FF10 war okay. Gutes Gameplay, gute Szenen, bisschen viel Sin hier und da.. FF11 habe ich nicht gespielt. FF12 hat ein tolles Gameplay, eine atemberaubende Spielwelt (so müssen JRPGs heutzutage aussehen!), tolles Postgame, gelungene Synchro und so weiter. Story war eigentlich gut, nur hat mir die Erzählweise nicht so zugesagt und FF13 ist eigentlich wie FF10, nur schlechter. Gute Sequenzen, nettes Gameplay, bisschen viel C'ieth hier und da. Ergo war das nicht mehr so mein Fall.
    Und den Rest der FF13 Welt habe ich noch nicht gespielt, auch wenn ich schon gehört habe, dass 13-2 besser als der Erstling sein soll. Vielleicht spiele ich das irgendwann noch einmal, aber zur Zeit reizt mich an SE nicht so viel. ^^

  5. #5
    Zitat Zitat von Kynero Beitrag anzeigen
    War Odin Sphere nicht auch von SE?
    SE war nur der Publisher für die Pal-Version. Gemacht hat das Spiel Vanillaware.

  6. #6
    Gut zu wissen. Dann lass ich mal das SE weg und lasse ansonsten den Satz so stehen.
    Good boy. Sometimes.


  7. #7
    Gerade durch Zufall entdeckt:

    http://www.gamestar.de/news/pc/rolle...tasy_xiii.html

    SE meint wohl das die Welt noch nicht genug von FFXIII hat.

  8. #8
    Ganz ehrlich würde es mich nicht wunderen wenn noch eine HD plus Version für die ps4 und x1 kommt... Man merkt schon wie die derzeit den Namen final fantasy ausschlachten siehe die ganzen Android und iOS Aufgüsse ..I..

  9. #9
    Ich denke auch,dass die Veränderung am Markt mit daran schuld ist was mit SE passiert ist.

    Enkidu schreibt,dass ihm der Garagen-Faktor mit 20 Mann Teams fehlt. Dazu muss man aber auch sagen,dass man heute kein State of the art Spiel mit 20 Leuten machen kann. Und schon gar kein RPG.
    Bis Final Fantasy 9 waren die Titel technisch immer auf der Höhe der Zeit und hatten doch eine ziemlich hohe Qualität. Dann kamen eben langsam aber sicher die immer höheren Kosten dazu,was höhere Absatzzahlen erzwingt damit es sich noch rechnet.Gleichzeitig
    Sank der reelle Verkaufserlös der Spiele. Damals rund 100-120 DM auf Psone, heute 50-60 Euro. Und wie das eben so ist,wenn eine Unternehmen ein gut laufendes Produkt hat,dann wird es gemolken bis nix mehr geht.Und das Ergebniss ist dann das was wir heute haben.
    Für Angestellten, denen ich eine Leidenschaft bei ihrem Job unterstelle,war das wahrscheinlich in vielen Fällen nicht mehr auszuhalten und deshalb haben sie sich verabschiedet.
    Jeder kennt doch sicher die Legenden wie schlimm es für Mangazeichner ist den Termindruck einzuhalten um rechtzeitig das nächste Kapitel fertigzustellen. Das ist wahrscheinlich in der Gamesbranche ähnlich und Japan hat auch seine Probleme im Arbeitsmarkt.
    Gamer betrachten die Branche meiner Ansicht nach oft zu romantisch und glauben es handle sich um Kunst die extra für sie angefertigt ist.Aber Games sind eben auch ein Geschäft mit knüppelharten Bedingungen im Hintergrund.
    Gleichzeitig ist das Kaufverhalten der Gamer als Kunden sehr speziell. Sind wir einmal verärgert,weil nicht unser Lieblingschara vorkommt oder in abgewandelter Form kann das schon zu einem Problem für die Verkaufszahlen werden.
    Insgesamt würde ich auch nicht in der Abteilung von SE hocken wollen,wo die Prognosen vorrberechnet werden,welchen Style das Spiel haben muss um genügend Core,- und Casualgamer anzusprechen.
    Wie nennt man einen fetten Japaner, der nicht mehr aus der Wohnung geht?

    DICKIKOMORI ahahahah XD

  10. #10
    Zitat Zitat von Sei-Men Beitrag anzeigen
    Gerade durch Zufall entdeckt:

    http://www.gamestar.de/news/pc/rolle...tasy_xiii.html

    SE meint wohl das die Welt noch nicht genug von FFXIII hat.
    FF IV gibt es nun auf Steam.
    http://store.steampowered.com/app/312750/

  11. #11
    Anscheind kommt auch die FF13 Trilogie auf Steam
    http://www.square-enix.co.jp/fabula/FF13_Portal/

    -edit-
    hups, hatte Sei-Men Post nicht gesehen.
    Geändert von Gamabunta (17.09.2014 um 21:45 Uhr)

  12. #12
    Die Lightning Saga auf Steam?

    PSN || XBL

  13. #13
    Zitat Zitat von Master Beitrag anzeigen
    Könnte man dieses Spiel doch bloß wieder vergessen.

    Libenter homies id, quod volunt, credunt.
    Alle GF-Aktionen auf einen Blick

  14. #14
    Verwundert mich nicht. Squeenix wird seinem Namen gerecht.
    Quetschen alles wo es nur geht raus. Dass sie dabei Ihre Anhänger verlieren, ist ihnen egal. Klar haben sie immer noch genug die den Schrott (meine Meinung) kaufen oder sich quetschen lassen. Auch holen sie sich sicherlich einige Casual Spieler ins Boot. Nur der unterschied zwischen einem Casual und einem Anhänger ist, dass sie mit einem Casual nicht wirklich zukünftig rechnen können. Mit einem Anhänger aber schon. Nun, das ist meine Definition und Ansicht.
    Jetzt kommt dieser Rotz noch auf Steam raus....
    Nemo Moritur Virgo, Vitae Futuit Omnes

  15. #15
    Mir ist so eine Meldung wirklich viel zu unbedeutend, um mich über Ports existierender Spiele aufzuregen. *shrug*

  16. #16
    Steamsale für die Musik \o/

  17. #17
    Zitat Zitat von Corti Beitrag anzeigen
    Mittlerweile ist das fast 20 Jahre her und es gibt mehr als nur ein paar Toptitel, man wird geschmissen mit Spielen.
    Nicht wenn man auf japanische RPGs steht, von denen gibt es heute enorm viel weniger als damals :-/
    Zitat Zitat
    Ein qualitatives jRPG, dass sich auf die Stärken des Genres konzentriert (also nicht ein westliches MMO klont ) und das liefert, was die Konsumenten des Genres sich wünschen, sollte als Produkt funktionieren. Was die sich abschminken können, ist dass es die Absatzzahlen von Call of Duty erreicht, unabhängig von der Qualität. Es kann die beste Story der Welt haben, in der Spielewelt von 2014 ist ein Ausnahmestatus wie in ein Square-Titel im Jahre 1996 hatte schlichtweg nicht mehr möglich.
    Ja, dass sie sich nicht einfach auf die Genre-Basics zurückbesinnen und das einfach so gut wie möglich machen, ist auch einer meiner Hauptvorwürfe. In meinen Augen wäre es konzeptuell unheimlich einfach, ein modernes neues Final Fantasy zu erstellen, welches sowohl einen Großteil der Fans als auch weltweit die Spieler zufriedenstellen wird. Aber Square Enix ist in einem Perfektions- und vermeintlichen Innovationsrausch. Kein Spiel von denen gleicht mehr dem anderen, und das müsste gar nicht sein. Auf dem Super Famicom haben noch alle Genrevertreter firmenübergreifend ähnlich funktioniert. Anstelle neuer Spiele mit gewissen Paralellen und Ähnlichkeiten sind jetzt wohl die Sequels getreten, in denen aber wesentlich mehr recycelt wird. Das ist auch nicht so ganz das Wahre.
    Wo ich nicht so recht zustimme sind die Erfolgsaussichten. Klar, kein Call of Mutti, aber solche Zahlen hat Square Enix soweit ich weiß noch nie bei irgendeinem Vollpreisspiel erreicht, also sollte das nicht der Maßstab sein. Ich glaube deren bestverkauftes Spiel ist bis heute Final Fantasy VII mit knapp 10 Mio. Nichtmal das würde einfach zu knacken sein. Aber so in etwa 5 Mio, wie auch bei diversen anderen früheren FF- oder DQ-Titeln wären definitiv realistisch und machbar, und das sollte sich dann auch rentieren. Setzt allerdings voraus, dass man für die Entwicklung keine zehn Jahre braucht *hust* und jedes zweite begonnene Spiel nochmal von vorne zusammen basteln muss, weil zwischendurch schon wieder eine neue Generation anbrach oder ähnliches.
    Zitat Zitat von Kynero Beitrag anzeigen
    Naja, Spiele wie SoM gibt es in der Form (storyorientiert und JRPG) heutzutage nicht mehr ganz so oft. Das Prinzip haben sie ja aber teilweise mit Crystal Chronicles weitergeführt, wenn auch nicht ganz optimal und auf den ersten Blick offensichtlich umgesetzt. Von daher war das damals imo schon was besonderes. ^^ Auch wenn ich der Meinung bin, dass erst Seiken Densetsu 3 das System WIRKLICH gut umgesetzt hatte. Ich kann aber verstehen, warum SoM letztendlich so beliebt ist. Die Spiele habe ich ja auch erst nach ihrer "Blütezeit" gespielt, von daher entfällt der Nostalgiebonus.
    Ich mochte Crystal Chronicles (alle davon) sehr gerne und denke, dass diese Ableger durchaus ein Stück weit unterschätzt werden. Mit den Rassen, den Konzepten und Ideen der Spielwelt, dem Charakterdesign und vor allem der Musik von Tanioka ist da imho eine ganz eigene tolle Atmosphäre entstanden (die inzwischen anscheinend aber auch schon wieder begraben wurde, denn sonst frage ich mich, wo der nächste Teil bleibt und warum man aus FF Explorers kein neues Crystal Chronicles gemacht hat). Aber würde man mich vor die Wahl stellen - Crystal Chronicles oder Seiken Densetsu - ich würde ohne zu zögern letzteres wählen (in der Hoffnung, dass es besser gemacht wird als bei den teils eher kläglichen World of Mana-Versuchen). Von Anfang an hatte ich mich gefragt, warum FFCC überhaupt in der Form sein musste, denn spieltechnisch und in manch anderer Hinsicht ähnelt das Seiken Densetsu schon sehr. Liegt wohl in der Geschichte begründet, vonwegen erstes Square Spiel nach Ewigkeiten wieder bei Nintendo, und Zugkraft vom FF-Namen... aber blöd wars trotzdem. Ich will mein Seiken Densetsu zurück :-/ Ein moderner, neuer Teil für stationäre Konsolen, der mindestens zu zweit gespielt werden kann. Hmpf.
    Zitat Zitat von noRkia Beitrag anzeigen
    Enkidu schreibt,dass ihm der Garagen-Faktor mit 20 Mann Teams fehlt. Dazu muss man aber auch sagen,dass man heute kein State of the art Spiel mit 20 Leuten machen kann. Und schon gar kein RPG.
    Naja, das war auch eher romantisch gesprochen und bildlich-verklärend. Worauf das abzielte war eher die Mentalität dahinter. Auch wenn es letztenendes irgendwo zwischen 100 und 200 oder noch mehr Leuten sind, die daran heutzutage werkeln, es gibt immer Schlüsselpositionen, die die Richtung lenken. Und denen sollte man mehr kreative Freiheit einräumen. Dagegen hab ich oft das Gefühl, dass nun wie gesagt anonyme Unternehmens-Strukturen die Zügel in der Hand haben und viel zu sehr auf andere Dinge geachtet wird.
    Zitat Zitat
    Dann kamen eben langsam aber sicher die immer höheren Kosten dazu,was höhere Absatzzahlen erzwingt damit es sich noch rechnet.
    Ich bin kein Entwickler und kann das daher nicht im Detail beurteilen, und dass die Kosten generell steigen ist weithin bekannt, aber wenn Square Enix mit dem ausmaß dessen Probleme hat, sind sie wirklich sowas von selbst schuld. Den Anstieg der Entwicklungskosten könnte man zukunftssicher klein halten, aber davon will man bei Square Enix nix wissen, die tonnenweise Geld für eigene, firmeninterne Game-Engines verschleudern, die von Grund auf programmiert werden, dann am Ende nicht wie geplant zukunftssicher sind, sondern eklatante Fehler aufweisen, und nicht für alle möglichen Spiele zum Einsatz kommen, sondern für ca. dreieinhalb. Oder die, wie manch einer zu munkeln scheint, nichtmal fertiggestellt sondern wieder verworfen oder zig mal komplett umgekrempelt werden aufgrund neuer Anforderungen. Lizenzieren und einarbeiten wäre hier wahrlich keine Schande.
    Und das ist nur einer von vielen Punkten. Der Entwicklungszyklus großer Titel läuft bei denen ja schon ewig nicht mehr ohne diverse Probleme ab. Und wenn ein Spiel zehn Jahre in Entwicklung ist, dann müssen auch die Entwickler zehn Jahre lang nur dafür bezahlt werden, ohne dass sie sich schon um das nächste Produkt Gedanken machen könnten. Der Hang zum Bombast ist auch nicht so nötig wie sie glauben, erst recht nicht in dem Genre, und hier ließe sich auch noch was sparen, zum Beispiel mit weniger Full Motion Videosequenzen (immerhin das scheinen sie eingesehen zu haben). Aber auch ganz unabhängig von all diesen Dingen glaube ich, dass sich ein heutiges Großkaliber-RPG mit 3 bis 5 Mio verkauften Einheiten locker und haushoch rentieren würde. Wenn denn bei der Entwicklung nicht so viel Unfug betrieben würde. Bei Tales klappt das doch auch, die haben einen konstanten Output bei sogar deutlich niedrigeren Verkaufszahlen.
    Zitat Zitat
    Und wie das eben so ist,wenn eine Unternehmen ein gut laufendes Produkt hat,dann wird es gemolken bis nix mehr geht.
    Das wird aber nicht immer und überall so gemacht und kann sich auch sehr negativ auswirken, wenn man es falsch anpackt. Marken-Übersättigung und so. Mich nerven die unzähligen Ableger schon, die alle irgendwie Final Fantasy oder Dragon Quest im Namen haben. Es gibt auch so etwas wie Pflege der eigenen IPs. Und auch hier verweise ich zurück auf vergangene Zeiten: Auf dem Super Famicom und der ersten PlayStation hatte ein neues Final Fantasy noch richtigen Event-Status. Sie produzierten viele RPGs, und einige davon waren auch nicht weniger aufwändig und groß als FF. Aber das war immer das Kronjuwel. Heute dagegen? Nur alle Jubeljahre erscheint ein neuer Hauptteil, aber beim Kleinkram kommt man kaum noch hinterher. Der allgemeinen Begeisterung ist das mehr als abträglich, und ich bin fast selbst erschrocken darüber, wie lahm und uninspiriert FF Explorers auf mich wirkt. Und auch das ließe sich anders machen. Diese ganzen auch älteren Reihen und Marken nicht so ausdünnen oder irgendwo im Katalog verstauben lassen, sondern zu Bedeutung verhelfen, mit den besten Spielen, die in dem jeweiligen Rahmen denkbar sind. Und bitte bitte keine Sequelitis! Zumindest wenn es die gleichen Spielwelten bleiben. Wir haben ja gesehen, wozu das im Falle von Final Fantasy führt. Lieber ein komplett neues Spiel, welches die Assets soweit es machbar ist wiederverwendet.
    Zitat Zitat
    Für Angestellten, denen ich eine Leidenschaft bei ihrem Job unterstelle,war das wahrscheinlich in vielen Fällen nicht mehr auszuhalten und deshalb haben sie sich verabschiedet.
    Aber ob das der richtige Weg ist? Wenn sie diese Leidenschaft haben, wäre es dann nicht eher im Sinne der zu schaffenden (oder gar laufenden) Projekte, zu bleiben? Von vielen, die weggegangen sind, hört man ja leider nix mehr, die verschwinden für immer in der Versenkung. So unschön es auch in dem Laden zugehen könnte, was Druck usw. angeht, dort ist auch das Geld und die Bedingungen, um die eigenen Visionen noch halbwegs umsetzen zu können. Es ist beides: Ein Business UND Kunst. Kommt halt nur drauf an, wen man fragt.

  18. #18
    http://store.steampowered.com/app/292120/
    Final Fantasy 13 für Steam und das für nur 11,69€. Irgendwas stimmt hier nicht

  19. #19
    Jetzt fehlt nur noch, dass sie eine Neuauflage von FF VI ankündigen. Dann habe ich wieder Hoffnung für den Verein.

  20. #20
    Zitat Zitat von Whiz-zarD Beitrag anzeigen
    Jetzt fehlt nur noch, dass sie eine Neuauflage von FF VI ankündigen. Dann habe ich wieder Hoffnung für den Verein.
    Ist schon raus: https://play.google.com/store/apps/d...oogleplay.FFVI
    Und ich bin mir sicher, dass es die Version sein wird, die wir kriegen werden.Und natürlich auch diese Version von FF5: https://play.google.com/store/apps/d...gleplay.FFV_GP

    Ich bin mal gespannt, ob sie die Extrameile gehen und auch die restlichen Teile veröffentlichen. Sprich FF1 und 2, die ja auch eine Handyversion haben. FF9, für die es soweit ich weiß keine PC Nahe Version gibt. FF10 und 10-2 könnte ich mir gut vorstellen, dass sie mit dem Remaster den Weg geebnet haben auch eine PC Version zu erstellen. Dann bleibt nur noch FF12 übrig, wo ja viele ja noch auf eine Remaster der IZJS Version hoffen.

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