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Thema: OT-Geplauder CIV - nein, nicht das Spiel sondern die Nummer...

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  1. #1
    Zitat Zitat von KingPaddy Beitrag anzeigen
    So endlich Semesterferien. Erstmal ein paar Tage ausspannen und um privaten Kram kümmern und dann mal den Berg von 4 Hausarbeiten abarbeiten, die ich schreiben darf yeah.
    Das klingt doch erstmal gut .
    @ Hausarbeiten: Wie gehst du da vor? Ich hab es immer so gemacht, das ich zwei Wochen lang nur gelesen und exzerpiert habe. Die Arbeiten selber habe ich dann in einem Stück zusammengeklatscht, meistens in einer Nacht . Hat funktioniert, das schlechteste Ergebnis war 2,7, glaub ich.

    Zitat Zitat
    EDIT:
    Hat von euch mal jemand Ältere Deutsche Literatur gemacht und mit der Kudrun oder im editionswissenschaftlichen Rahmen gearbeitet? Ich suche mal wieder eine Fragestellung für ne Hausarbeit
    Uhm... nö. Was heißt ältere deutsche Literatur? Zu Mittelhochdeutsch hab ich noch ein paar Aufzeichnungen, aber hauptsächlich im linguistischen Kontext. Kudrun sagt mir auch gerade gar nix^^.

    Zitat Zitat von Dauganor Beitrag anzeigen
    Ja. Die bloße Theorie kannst du eigentlich knicken.
    Ich hab theoretisch mein HTML-Lehrbuch schon einmal ganz durchgelesen und -gearbeitet, ohne es praktisch am PC einzuarbeiten und umzusetzen.
    Viel ist nicht hängengeblieben...
    ...aber theoretisch könnte man sich ein Buch zulegen und daraus die Grundlagen lernen? So autodidaktisch?

  2. #2
    Zitat Zitat
    Uhm... nö. Was heißt ältere deutsche Literatur? Zu Mittelhochdeutsch hab ich noch ein paar Aufzeichnungen, aber hauptsächlich im linguistischen Kontext. Kudrun sagt mir auch gerade gar nix^^.
    Qua der bei uns gültigen Definition ist das pauschal alles, was vor Luther erschienen ist. Grob gesprochen. Also ja vor allem Mittelhochdeutsch. Ich hab nämlich das ausgesuchte Vergnügen eine Hausarbeit über die Kudrun zu schreiben und das in einem Seminar zur Editionswissenschaft. Und der Zufall will es, dass diese Hausarbeit die höchste Priorität genießt, weil sie einen festen Abgabetermin hat und der schon auf Anfang April liegt. Und wie es der Zufall so will, habe ich mal wieder keine Fragestellung...

    Zitat Zitat
    Wie gehst du da vor? Ich hab es immer so gemacht, das ich zwei Wochen lang nur gelesen und exzerpiert habe. Die Arbeiten selber habe ich dann in einem Stück zusammengeklatscht, meistens in einer Nacht . Hat funktioniert, das schlechteste Ergebnis war 2,7, glaub ich.
    Das prinzipielle Problem ist bei mir Fragen zu finden und zu formulieren, damit ich weiß, was ich überhaupt recherchieren muss. Danach eher gemischt. Anhand der Fragestellung zeichne ich mir einen Plan im Kopf vor, wo cih hin will und suche mir Literatur, die das stützt. Dann wird die durchgearbeitet und dann beginne ich mit dem Schreiben. Und dann entwickelt sich das irgendwie. Ist also nicht so, als hätte ich jetzt die großartigen Konzepte. Ich fange eher an und schau wohin ich komme und begradige dann im Nachhinein den Weg hinter mir.
    Würde vielleicht besser laufen, wenn ich mit den Fragen nicht so fremdeln würde. Dann könnte ich mir vielleicht vorher mal ein dazu passendes Untersuchungsdesign überlegen und an dem lang arbeiten. Aber das läuft leider so nicht.

  3. #3
    Wegen der Fragen: Etwas mit: "Warum ist das so / kommt der Autor darauf" ist nie verkehrt. Oder auch: "Wie ist ein Sachverhalt / eine Ansicht in den historischen Kontext einzuordnen und wie steht das in Relation zur Gegenwart?" geht immer. Das ist so ein Kunstgriff. Vielleicht nicht sonderlich originell, aber du sollst nur ne Hausarbeit schreiben und keine völlig neue Theorie entwickeln. Bevor dir gar nix einfällt, kannst du dich in sowas retten.

    Bei MHD kann ich dir vor allem mit Verständnisfragen bezüglich Grammatik helfen. Für die Feinheiten wegen literarischer Stilmittel ist da wohl eher BIT der Ansprechpartner, der hat sowas drauf .
    Geändert von Glannaragh (16.02.2015 um 00:37 Uhr)

  4. #4
    Es geht leider weder um das Eine noch um das andere. Mir liegen inhaltliche Fragen auch eher, aber die Arbeit soll eine editionswissenschaftliche Perspektive einnehmen. Ich habe eher eine allgemeine Fragestellung, von der ich aber nicht wirklich weiß, wie ich sie bearbeiten soll. Eventuell muss ich da noch einmal direkt bei Lachmann dem Ur-Vater der Editionswissenschaften nachschauen. Für nicht Eingeweihte: Es geht um die Frage wie alte Handschriften editiert also zusammengestellt und verlegt werden, welche Änderungen am Textkorpus die Editoren vornehmen, welche Handschriftenvarianten herangezogen werden und solche Späße.

    Die Hausarbeit in Narratologie fällt mir wesentlich leichter. Da mache ich einen strukturellen Textvergleich zwischen Lovecraft und ETA Hofmann. Wenn mir mein Bekannter, der Amerikanistik studiert, bestätigt, dass Lovecraft deutsche Romantiker zur Kenntnis genommen hat, dann habe ich direkt noch einen Bonus.

  5. #5
    Ok. Das ist konkret genug um sagen zu können, dass ich da überfragt bin.
    Sorry, ich hatte gehofft, dir ein bisschen helfen zu können, aber mit Editionswissenschaft hab ich mich leider nie beschäftigen können. Ich weiß, dass das Thema lange nicht so trocken ist, wie es klingt, aber ich bin da definitiv nicht kompetent .

  6. #6
    Zitat Zitat von Glannaragh Beitrag anzeigen
    ...aber theoretisch könnte man sich ein Buch zulegen und daraus die Grundlagen lernen? So autodidaktisch?
    Du kannst dich auch im Internet bedienen, da gibt es genug Seiten wie selfhtml u.ä.
    Ich würde mal behaupten, dass Programmierung zum großen Teil autodidaktisch gelernt wird.
    Und zwar nicht nur die Grundlagen, sondern auch weiterführende Inhalte.
    In Ermangelung eines Lehrers diesbezüglich bringen sich die meisten Programmierer, Scripter usw den Kram selbst bei.
    Heutzutage dank Internet kein Problem.

    PS: Alles, was ich in Sachen Kunst und Design kann und gelernt habe, habe ich mir auch selbst beigebracht.
    Da benötigt man genauso wenig einen Lehrmeister.

  7. #7

    Examinierter Senfautomat
    stars_mod
    @Paddy

    Ich habe zwar auch mal eine (halbwegs) editionswissenschaftliche Arbeit geschrieben, allerdings drehte die sich um den Klassiker des Nibelungenliedes und im Schwerpunkt vor allem um die moderne Umsetzung der angesprochenen Inhalte in Schandmauls Drachenzyklus. Mit der "Kudrun" kann ich daher leider überhaupt nicht dienen.

  8. #8
    Zitat Zitat
    können. Ich weiß, dass das Thema lange nicht so trocken ist, wie es klingt, aber ich bin da definitiv nicht kompetent
    Jo ich war damals auch ganz erstaunt. Eigentlich ist das Thema sogar recht cool, weil es sich auch so um Fragen der Originalität und Authenzität geht. Auch dieses Spannungsfeld zwischen Original und Übersetzung, das moderne Literatur zum Beispiel auch hat. Also die allgemeinen Perspektiven sind wirklich interessant, aber ist halt wie auch bisher bei den anderen Arbeiten, dass ich dabei wenig Eigeninteresse für eine konkrete Textarbeit mitbringe und mir deshalb auch nie Fragestellungen einfallen. Ich muss halt wieder eine konstruieren

    Die Kudrun selbst ist ein Sonderfall, weshalb ich es auch so cool fand, dass meine Dozentin genau diesen Text für ihr Seminar ausgewählt hat. Im Gegensatz zu den Nibelungen oder anderen Werken die aus verschiedenen Quellen in der Regel überliefert sind und die Edition die Herausforderung hat diese verschiedenen Lesarten der Nibelungen zu einer Edition zu kondensieren, ist die Kudrun nur ein einziges Mal überliefert. Und da wird es interessant.
    Man kann sich nämlich jetzt fragen: Wenn es nur einmal überliefert ist, dann ist doch eigentlich alles klar? Der Editionsweg spricht hingegen Bände. Obwohl es den Text nur in einer einzigen Fassung gibt, gibt es zig Editionen, die sich alle irgendwie unterscheiden und mal und mal weniger viele Eingriffe an dem Text vornehmen.
    Ich stehe daher derzeit bei einer Meta-Frage, die mich dann eben viel mehr interessiert. Wie ist es unter den Umständen überhaupt zu rechtfertigen an dem Text überhaupt herumzudoktern. Das würde aber primär vom Text selbst weggehen und ich würde stattdessen eine Methodikdiskussion in der Hausarbeit abreiten. Aber eine einfache Antwort gibt es darauf auch nicht. Denn gerade die ersten Sätze der Kudrun zeigen, dass es doch auch Eingriffe gibt bei denen man sagen kann, dass sie vielleicht nicht unbedingt notwendig sind aber doch tatsächlich erkennbare Fehler beheben, die man so vielleicht nicht unbedingt stehen lassen sollte.

    In den ersten Versen heißt da nämlich:
    es wuchs in Eyrelande ein richer kunic her
    geheißen was er Ger

    ...

    Tatsächlich wie man dann nur ein paar Zeilen später erfährt, ist aber nicht von Ger die Rede sondern von seinem Sohn Sigibant, weshalb die Stelle inhaltlich und logisch falsch ist und auch die Melodik ist da seltsam gestört, weshalb man schon in den ältesten Editionen ergänzt:
    es wuchs in Eyrelande ein richer kunic her
    geheißen was er sigibant, sein vater der hieß ger


    Und hier muss ich sagen, dass ich solche Ergänzungen, sofern eben markiert, durchaus als statthaft empfinde. Aber andere Editoren gehen eben noch viel weiter dabei. Aber wie gesagt. Das würde vor allem auf eine Meta-Diskussion herauslaufen und sich weniger an einem konkreten Text orientieren. Nur hin und wieder eben auf die Kudrun beispielhaft verweisen, weil durch das Seminar da die Überlieferungsgeschichte natürlich jetzt sehr transparent ist.

  9. #9
    Sehr still hier. Passt mir aber eigentlich ganz gut, denn in Glans ganz eigener Welt ist für die nächste Woche Staatstrauer:

    http://www.zeit.de/kultur/film/2015-...y-mr-spock-tot

    Ich bin gerade wirklich extrem traurig, auch wenn es abzusehen war und ich den Menschen natürlich nicht kannte.

  10. #10


    *sich Glan anschließ*

  11. #11
    *Mich ebenfalls Glan anschließ*

    Ich habe damals jede Folge gesehen, vor allem wegen ihm. Sein "Faszinierend" klingt mir noch heute in den Ohren ....

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