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Thema: Die Makerschau Reloaded

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Tasuva Beitrag anzeigen
    Ich finds etwas schade, dass du solche Tutorials am Anfang der Folge groß erwähnst und dann aus Zeitgründen nur einen Link hineinpostest.
    (Nichts gegen die Zeit. Die Länge des Videos ist vollkommen okay.)
    Klar, das gesamte Tutorial ist zu lang, aber du könntest ja immerhin mit zwei Sätzen erklären, was einen grob erwartet und vielleicht ein
    paar Bilder/Aufzeichnungen der Vorgänge einblenden, um einem das Ganze
    vielleicht noch etwas schmackhafter zu machen. Das nur als Anregung.

    -Tasu
    Als Limit sind 15 Minuten angesetzt, wenn etwas zu lang wird, will ich ungern wieder ausschweifen.
    Mit den Bildern/Aufzeichnungen hast du natürlich Recht, das ist eine gute Idee, die ich beim nächsten Mal berücksichtigen werde.

    Zitat Zitat von MagicMaker Beitrag anzeigen
    Ich bin relativ enttäuscht darüber, dass zwar erwähnt wird, dass vor Super Dante was existiert hat, aber nicht
    mit dem ersten richtig "RPG" und "ツクール" benannten Tool auch angefangen wurde, das wäre nämlich der
    etwa genau 3 Jahre ältere "RPGツクールDANTE98" von 1992 gewesen.

    Wenn wir jetzt aber mal darüber hinweg sehen und ich gern berücksichtige, dass es sehr schwer sein dürfte,
    davon heute noch irgendwie Bildmaterial in ein Video zu zaubern, ist Super Dante für sich sehr nett recherchiert
    und die Erwähnung der Turbofile-Technik ist auch nett, es ist so betrachtet besser geworden als ich erwartet habe.

    Umso mehr rätsel ich noch darüber, wie sehr es sich lohnen soll, RPGツクール2 in der nächsten Ausgabe nochmal
    extra zu behandeln, weil sooo viel Interessantes dürfte es dazu auch nicht mehr zu erzählen geben, wenn man
    nicht mit den Revolutionen gegenüber SD so lang es geht ausschweift, ich lass mich da mal überraschen.
    Wenn du dazu genauere Informationen hast, oder Quellen, wie ich mich darüber informieren könnte, dann immer her damit.
    Bei komplexeren japanischen Quellen muss ich mich leider persönlich geschlagen geben, wobei ich zumindest jemanden darauf ansetzen könnte, etwas zu übersetzen, der auch direkt aus Japan kommt.

    Die Recherche für Super Dante war nicht weiter schwer, immerhin habe ich so ein Modul selbst in meinem Besitz mit Handbuch und Verpackung. Bin eben ein alter Retro-Sammler. ^^
    Der Original-Werbespot war aber wirklich eine glückliche Fügung des Schicksals.

    Zitat Zitat von Kelven Beitrag anzeigen
    Ich hab mich mit der Geschichte des Makers noch nie beschäftigt, deswegen fand ich vor allem den ersten Teil interessant. Auf dem SNES ist so ein Werkzeug natürlich eher suboptimal. Im Ausland ist der Maker aber denke ich erst durch den 2K populär geworden oder gab es schon beim 95er eine größere Szene? Das Spiel hat mich grafisch sofort an Alice Mare erinnert und wenig überraschend stammt es auch vom gleichen Entwickler. Mit dem Gameplay tun sich die japanischen Entwickler offenbar öfters schwer.

    Kleine Anmerkung zum Tutorial: Sound wird mit einem scharfen S gesprochen.
    Die geschichtlichen Makerfragen werden sich noch in den kommenden Folgen klären. Der Stil von LiEat und Alice Mare ist tatsächlich sehr ähnlich, vorallem die farbliche Gestaltung. Bei dem Gameplay kann ich nicht zwingend zustimmen, viele Spiele aus dem japanischen Raum scheinen aber rein vom Szenario recht experimentell zu sein. Mir persönlich fallen da schon einige Titeln ein, die ein starkes Gameplay bieten.

  2. #2
    Mit der 10-min-Länge ist die Ausgabe angenehm knackig, da in der knappen Spanne kaum Platz für Leerlauf bleibt. Außerdem kommt meine bei Videos stets latent vorhandene Ungeduld nicht dazu, sich großartig aufzubauen. So kann der Formatrahmen gerne bleiben.

    Den Ausflug in die Anfänge fand ich interessant, wenngleich ich mir das Fazit schon dachte. Ganz alte Maker sind ihren Nachfolgern entfernt ähnlich, haben nur weniger Funktionen. Traust du dir, deiner verfügbaren Freizeit, deiner Recherchelust und vor allem deinem eigenen Interesse einen Vergleich über die Grenzen des RPG Makers hinweg zu? Seit den frühen 90er Jahren gab es nun schon einige, zuweilen auch recht populäre Baukästen zur Rollenspielfertigung.

    "Forgotten Realms - Unlimited Adventures" ist vielleicht das älteste Werkzeug und gestattet den Bau sehr taktisch geprägter Spiele, die allerdings allesamt an eine Grundspielmechanik ("Dungeons and Dragons") sowie eine zeitbedingt sehr ältliche Technik gefesselt sind. Die Community existiert nach wie vor.
    Über den "Game Maker" und vor allem über mit ihm erstellte Spiele wüsste ich auch gern mehr. Ist er kaum präsent, weil die ignorante Welt ihn verkennt oder ist er zu voraussetzungsreich konzipiert und verfehlt deswegen eine größere Zielgruppe? Oder ist alles ganz anders?
    Schließlich reden wir über ein Thema nur selten, wenn wir uns über Rollenspielentwicklung austauschen: Die Mod-Szene. Mancher Spielentwickler ist sich der Gestaltungslust in der Spielerschaft durchaus gewahr und bringt seine Spiele gleich mit eingebauten mächtigen Editoren heraus. "Neverwinter Nights" von Bioware war in den Augen mancher sogar ein wesentlich besserer Editor als ein gutes Spiel. Gerade ist "Legend of Grimrock 2" erschienen, dessen Würfelkastenarchitektur es vermutlich vereinfacht, mit dem beiliegenden Editor 3D-Welten zu erstellen. Toben sich die heutigen Kreativen vermehrt mit solchen Werkzeugen aus, anstatt wie vor 10 Jahren zum RPG Maker zu greifen? Oder gibt es gar keine Konkurrenz, weil die Werkzeuge je andere Typen ansprechen?

    Ich höre mal auf, Fragen zu formulieren, sonst führe ich am Ende noch eine Diskussion mit mir selbst.

  3. #3
    Zitat Zitat
    Oder ist alles ganz anders?
    Ja! Ist die wichtigste Engine im Hobbybereich und hat sowohl die meisten Entwickler als auch die meisten damit erstellten Spiele vorzuweisen

  4. #4
    @ Tako
    Das ist als Antwort auf eine so gar nicht gestellte Frage zum Glück auch interessant. Musst du sogleich die gefühlte Größe des Makers beschwören, weil die Existenz anderer Programme angesprochen wurde? Ich bin da eher für ein weniger stutenbissiges Verhältnis und habe Interesse am Austausch, selbst auf die Gefahr hin, am Ende noch was Neues zu lernen.

  5. #5
    Oh! So war der Post gar nicht gemeint
    Ich wollte eigentlich nur eine Antwort auf diese Fragen liefern:
    Zitat Zitat
    Über den "Game Maker" und vor allem über mit ihm erstellte Spiele wüsste ich auch gern mehr. Ist er kaum präsent, weil die ignorante Welt ihn verkennt oder ist er zu voraussetzungsreich konzipiert und verfehlt deswegen eine größere Zielgruppe? Oder ist alles ganz anders?
    Der Game Maker ist sehr präsent, wird nicht verkannt und ist auch nicht vorraussetzungsreich konzipiert und erreicht entsprechend die größte Zielgruppe aller Engines. Deswegen mein "Ja" zu "Oder ist alles ganz anders?".

  6. #6
    @real Troll
    Die ersten Versionen vom RPG Maker sind nach Wikipedia sogar älter als "Forgotten Realms - Unlimited Adventures". Ich frage mich gerade, ob es auf dem C64 schon so etwas gab, aber ich erinnere mich nur an ein Werkzeug für Shoot'em Ups. Das war das erste Entwicklungswerkzeug, das ich benutzt hab.

  7. #7
    Noch keine neue Folge?

    Gruß
    Stoep

  8. #8

  9. #9
    Ah, seh gut. Hab mich schon gefragt, warum noch keine neue geposte wurde. Danke!

  10. #10
    Die Reviews sind wieder gut. A Bird Story ist vom Genre her im weitesten Sinne interactive fiction und spezieller wohl so was wie ein interaktiver (Aninmations)Film, würde ich sagen.

    Zur Frage: Ich fände es nicht schlecht, wenn es mehr Berichte über deutsche Spiele geben würde und damit meine ich nicht nur Reviews, sondern einen Überblick darüber, was gerade rausgekommen ist. Berichte über Spiele in der Mache wären auch interessant. Vielleicht könntest du (im Gespräch mit den Entwicklern) sogar an Infos kommen, die man in den Vorstellungen nicht findet. Die Diskussionsrunde aus der ersten Episode hat mir gefallen. Vielleicht lassen sich ja noch andere Themen finden, die du aufgreifen könntest. Für Tutorials interessiere ich mich eher weniger.

  11. #11
    Die internationale Ausrichtung der Makerschau finde ich gut, ich denke aber auch, dass man ab und an über deutsche Projekte berichten könnte. Es ist zwar nicht so, dass alle 2 Wochen ein Knaller in der deutschen Szene veröffentlicht wird, aber wenn halt was da ist, kann man es ja einbauen - z.B. könnte man bald einen Beitrag nach dem Release der Sternenkindsaga bringen.
    Ich lese den Eröffnungspost so, dass du mit der Makerschau gerade auch Leute erreichen willst, die noch nicht in der Community verwurzelt sind, und für den Maker/die Community begeistern möchtest - da wäre mehr Werbung für die deutsche Szene natürlich sinnvoll. In der Hinsicht könnte man auch einen kleinen Überblick darüber geben, welche Anlaufstellen es da noch gibt (viele sind's ja nicht mehr ), oder vielleicht einen Beitrag über Ursprünge und Entwicklung der deutschen Szene bringen.

  12. #12
    Der Bitte um Infos zu aktuellen Projekten der hiesigen Makerszene schließe ich mich an. Für Neulinge wäre eventuell auch eine Retro-Rubrik interessant, in der ihr alte Perlen kurz vorstellt, die man einfach kennen sollte. Nicht jeder mag sich die Mühe machen, z.B. das Forum hier nach entsprechenden Informationen zu durchsuchen.

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