Ihr habt also ein Heer, das im Ernstfall vom 'Feind' platt gemacht werden wird, da sie nur mit den Waffen herumfuchteln und "Geht nach hause zurück! Geht nach hause zurück!" rufen werden. Sie greifen ja nicht an (Nicht, das es in Österreich besser wäre, hier ist die Doktrine "In Zwei Stunden sind wir alle Tot, aber dann kommen eh schon die Amis").Zitat
Irgendwie hast du die ganze Heerespropaganda widerstandlos geschluckt, die man zusammengebraut hat, um unsere Armen Soldaten vom Makel der Wehrmacht freizuwischen. Hallo, lies mal Clausewitz! Ein Heer muss immer schießen, der einzige Unterschied zwischen Angriff und verteidigung ist, das ein verteidigendes Heer weniger beweglich ist, aber sonst tut es dasselbe wie die Angreifer - Leute totschießen. Ohne Tote wird kein Krieg gewonnen, wenn es keine Tote gab, wurde kein Krieg geführt - die Idee eines 'pazifistischen Konfliktes' ist einfach nur Schwachsinn. Außerdem kann selbst eine Starke Armee den Feind nicht abschrecken wenn er angreifen will.
Und ein Ausbildner, der seine Soldaten nicht darauf vorbereitet, Leute umzubringen ist unverantwortlich. Das ist der Knackpunkt am Krieg, die Waffen machen es einfacher, aber der Mensch sperrt sich dagegen, andere Menschen zu töten. Der Sinn der Ausbildung ist es, diese Sperre abzubauen. Wenn das nicht getan wird, wo liegt dann der Sinn im Wehrdienst? Im Ernstfall werden wir nicht die Zeit haben, die Leute einzuziehen, und ihnen noch ein paar Wochen lang den letzten Schliff zu verpassen.

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