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Thema: Anime Sommer Saison 2014 - The Last Pretty Guardian

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    schonmal was von Spoilertags gehört ?

  2. #2
    Nein, Luth benutzt nie Spoilertags. Zum Glück hab ich den Post überlesen.

  3. #3
    Glasslip 13/13: Gerade alle 13 Episoden gesehen. Oooookay, was war das jetzt für ein Ende? Um ehrlich zu sein bin ich mir nicht sicher, ob ich diese ganzen Zukunftsvisionen-doch-nicht-Visionen durchschaut habe, und im Endeffekt scheinen sie auch keine große Bedeutung gehabt zu haben. Die vorletzte Episode kam mir zuerst wie ein atmosphärischer Plottwist vor, war aber dann irgendwie doch kein Twist. Ich fand die Idee mit den übernatürlichen Elementen ja nett, aber ich habe selten einen Anime gesehen, der so etwas weniger plausibel und überhaupt weniger bedeutungsvoll umgesetzt hat. Das Ende war in dem Sinne ziemlich antiklimaktisch. An sich mochte ich die Serie aber. Anfangs habe ich ein übertriebenes Love Polygon befürchtet, und das hat sich zum Teil auch bewahrheitet, aber angenehmer Weise hat die Serie dieses Problem schnell gelöst, ohne unnötig viel Hin und Her und Drama reinzubringen.

    In audiovisueller Hinsicht war die Serie aber zweifelsohne ein Hochgenuss. Alles sah toll aus und das Sommersetting wurde wirklich super rübergebracht. Noch mehr erstaunt hat mich der grandiose Soundtrack, der mal classy, mal klassisch-melancholisch, aber immer sehr atmosphärisch war. Von dem Komponisten hatte ich eigentlich gar kein so positives Bild, hier und da fand ich seine Stücke mal nett, aber mehr nicht. Das hat sich nun geändert, denn der Glasslip-Soundtrack ist ohne jeden Zweifel von sehr hoher handwerklicher und inhaltlicher Qualität. Ob ich die Musik auch außerhalb der Serie so gern mag, wird sich noch zeigen, aber im Moment ist die Musik für mich die größte positive Überraschung seit Maoyuu Maou Yuusha – wobei ich da die Musik erst nach dem Anime so richtig zu schätzen gelernt habe.

    Insgesamt eine durchwachsene Serie. Die extreme Negativität, die das Internet teilweise überschwemmt, kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber das mag auch an meinem persönlichen Geschmack liegen, undirgendwie war es nichts Halbes und nichts Ganzes. Die Parallelen zu Nagi no Asukara sind unverkennbar, aber Nagi no Asukara hatte im Gegensatz zu Glasslip einen vernünftigen Plot.

    Geändert von Narcissu (26.09.2014 um 01:27 Uhr)

  4. #4
    Zankyou no Terror 11

  5. #5
    Zankapfel des Terrors 11:

    Ok, die Folge hat endgültig bestätigt, dass alles im Zusammenhang mit 5 nur unnötiger Filler war. Danke, Serienformat.

  6. #6
    Zankyou no Terror 11/11: Hab's nun gestern doch geguckt. War gut. Die Serie hat viele Stärken, aber leider auch so einige Schwächen. Die größten wurden hier schon oft genannt: Erstens Five, zweitens hält der Plot keiner näheren Betrachtung auf Logik stand und drittens sind die Charaktere fast alle nicht sonderlich gut ausgearbeitet gewesen. Ich mochte aber auch viel an der Serie. Der Zeichenstil war toll, die Musik ausgezeichnet, das Ende extrem gut in Szene gesetzt, die Thematik grundsätzlich interessant.

    Hätte man Five weggelassen und ein paar der Logiklöcher geflickt und die Motivationen aller Parteien mal überdacht, hätte daraus eine viel bessere Serie werden können. Auch auch so gehört sie meiner Meinung nach zu den besten der Season. Würde sie bei 7,5/10 einordnen.

    Bei den Logiksachen hat mich am meisten gestört, dass die Rätsel nicht sonderlich gut durchdacht waren und viele davon auch zu mehreren Lösungen hätten führen können, und dass die Bombe am Ende durch die elektromagnetische Welle und die damit verbundene weitflächige Zerstörung der Elektronik sicherlich auch zehntausende Tote in Krankenhäusern etc. bewirkt hat, was bei der No-Killing-Policy ein bisschen komisch wirkt.

    Bisweilen hat mich die Serie stark an Eden of the East und Death Note erinnert.

    Barakamon 12/12: Schöner Abschluss. Auch Barakamon gehört für mich zu den stärksten Serien dieser Season. Das Setting war toll und der Humor größtenteils lustig. Manchmal leicht übertrieben vielleicht, weil sich die Serie ein bisschen zu sehr darüber lustig gemacht hat, was für ein Landei Handa ist. Sehr schön, dass diese Serie neben dem Entspannungsaspekt auch ihren Anteil an heartwarming moments hatte. Große Schwächen hatte Barakamon nicht, mir hat die Serie von vorn bis hinten gefallen.


    Barakamon, Zankyou no Terror und Nozaki-kun sind damit wohl meine Favoriten für diese Season.

    Geändert von Narcissu (28.09.2014 um 10:23 Uhr)

  7. #7
    Space Dandy S2 EP 13
    Eine der besten Finalfolgen die ich bisher gesehen habe. Und diese Folge hat einfach mal sinnvoll beide Staffeln erklärt. Season 3 when?

  8. #8
    Zankyou no Terror endet nach einem leicht schwächelnden Mittelteil mit einem grandiosen Finale Vor allem Yoko Kannos Musik hat diese Folge extrem veredelt.

    Alles in allem dürfte das, trotz der hier angesprochenen Schwächen im Mittelteil (ich mochte allerdings Five als Antagonist),mit Abstand einer der besseren Anime gewesen sein die ich seit langem gesehen habe - sei es vom Stil, vom Optischen, vom Soundtrack oder von der unglaublich spannenden Story her. Wunderschön halt

    So, und jetzt wird Space Dandy aufgeholt.

  9. #9
    Space Dandy Second Season etwas nachgeholt:
    Episode 4: Einfach brutal geil, vor allem die Trainingsmontage (ich brauch BBP2!!!! )
    Episode 5: Mein Gedankengang in den ersten paar Minuten war "Oh, es wird wieder so eine Folge.", aber ich war tatsächlich positiv überrascht. Wieder sehr im Stile eines 70er-Franzosen-Cartoons gehalten mit exzellenter Atmosphäre und wunderbar schmierigem (hö) Artdesign Außerdem finde ich es schön, dass wieder gezeigt wurde dass Dandy gut mit Kindern kann
    Episode 6: Honey beschde. <3
    Episode 7: Dem JoJo-Artworks tho. "Lonely Night" soll verdammte Hacke auf dem Soundtrack sein, ich habe übelst den Ohrwurm davon jetze Und auch hier wieder Honey beschde - dat blatant Fanservice.
    Episode 8: In einem Wort - wow. Fuck, perfektes Beispiel dafür, warum ich Space Dandy so unfassbar hart feier. Trippy, wunderschön anzusehen, toll erzählt, einfach eine richtig geile Folge. Neben Episode 4 mein Favorit soweit.
    Episode 9:

    OKTOBER! KOMM RUM! ICH BRAUCH DEN SOUNDTRACK!

    Episode 10: D'aw <3 Ich gebe der Folge Chuck Norris Punkte von Dolph Lundgren Punkten.
    Episode 11: Wow, äh, okay... also, äh: anscheinend hat die Serie jetzt 'nen Plot.
    Episode 12: Guck, Yasoumi - SO sieht eine Folge aus die eine Gerichtsverhandlung als Fokus hat! So macht man das, godverdomme!
    Episode 13: Perfektes Ende <3 Ich würde auch den Job als Gott hinschmeißen wenn es heißen würde dass ich keine Ärsche mehr anfassen kann. Based Dandy.

    Geändert von T.U.F.K.A.S. (01.10.2014 um 09:02 Uhr)

  10. #10
    Zankyou no Terror (Episode 11 / Ende)
    Während ich vor dem Beginn der Season eigentlich weniger Erwartungen an die Serie hatte, haben mich die ersten Episoden doch schnell gefesselt. Die Inszenierung, die Thematik und der Soundtrack sind einfach ziemlich gut. Leider ergeben sich dann doch schnell einige Punkte die ich nicht ignorieren kann und die meinen Genuss der Serie getrübt haben. Five wurde schon von jedem hier im Thread genannt und ich stimme dem zu, auch wenn mich Five als Charakter und als Antagonist eigentlich weniger gestört hat. Aber die Art wie sie in die Handlung eingebunden ist und wie das einige Episoden prägt, ist sehr störend. (Ich schreibe noch was dazu im Spoiler.) Auch Lisa wurde wenig eingebunden und bleibt ein eher flacher und funktionaler Charakter. Twelve und Nine kann man das mit Sicherheit auch vorwerfen, aber bei ihnen sollte auch eine gewisse Undurchschaubarkeit aufrecht erhalten werden. Von daher hat es mich bei ihnen weniger gestört.
    Shibazaki war aber dafür ein guter Charakter. Sicherlich kein neues Charakterkonzept, aber eine überzeugende Darbietung dieses Konzepts. Auch die letzte Folge fand ich grundsätzlich ziemlich Klasse, auch hier gab es wieder einige Stellen, wo ich der Serien das Gezeigte nicht abgenommen habe. Das hat mich dann doch immer wieder rausgerissen und meinen Gesamteindruck getrübt, trotzdem muss man die Serie für das was macht schon loben. Welche Animes trauen sich denn sonst schon solche Themen wie Terrorismus, Nuklearwaffen (und auch Energie), den "verletzten Stolz" nach dem 2. Weltkrieg und das Streben nach (militärischer) Unabhängigkeit sowie auch sowas wie Hoffnungslosigkeit und Orientierungslosigkeit unter den Jugendliche anzusprechen. Sicher wurde das nicht alles in der gebührenden Breite behandelt aber angeschnitten wurde es trotzdem. Für mich hätten sie aber doch einiges nochmal durchdenken müssen um mich wirklich vollends zu überzeugen. Das ist halt die Kehrseite wenn man so "realitätsbezogenes" Setting nimmt. Meine Toleranz was die „Suspension of Disbelieve“ angeht ist dabei deutlich geringer. Trotzdem sicherlich eine der besseren Serien diese Season und das ich gerade das Stück nc17 vom Soundtrack höre spricht sicherlich auch für die Serie. ^^

    Alleine auf Grund der Thematik würde die Serie aber generell schon empfehlen, wenn auch mit einem klaren Hinweis auf ihre Schwächen.




    Glasslip (Episode 13 / Ende)
    Eine weitere Serie die stärker begonnen hat um dann im weiteren Verlauf nachzulassen. (Yeah davon gab es in dieser Season noch nicht genug. =/ )
    Zunächst mal hat mir die Atmosphäre gefallen, das Summer Feeling und auch die Kleinigkeiten wie z.B. die Eltern der Charaktere als Nebencharaktere und dabei war das Ganze auch noch schön anzusehen und anzuhören. Grundsätzlich mochte ich auch die Prämisse mit der Gruppe ihrem letzten gemeinsamen Sommer und den Spannungen die damit einhergehen. Und auch den Schuss Supernatural konnte ich etwas abgewinnen. Die ursprüngliche Gruppendynamik und die Hauptcharaktere im Allgemeinen haben mir ebenfalls gefallen.

    Aber in der Mitte der Serie nachdem die Charaktere eingeführt wurden und ihr Beziehungsgeflecht ausgearbeitet ist, zerfasert die Handlung dann merklich und kriecht nur noch im Schneckentempo voran. Und ab dann sind da für mich ein Haufen Probleme zusammen gekommen. Kakeru ist ziemlich anstrengend und Touko einfach relativ langweilig. Leider sind sie das "Hauptpaar" und stehen ziemlich im Fokus. Das Supernatural Element was die beiden verbindet wird kaum genutzt um interessante Dynamik zu erzeugen und war gleichzeitig so reizlos das es mich kaum interessiert hat was am Ende dahinter steckt. Da fällt es für mich kaum noch ins Gewicht das bis zum Ende nichts in der Hinsicht aufgeklärt wird, obwohl das Supernatural Element spätestens mit der vorletzten Folge einen ziemlich massiven Platz in der Serie eingenommen hat. Dennoch ziemlich unbefriediegend es so ganz offen im Raum stehen zu lassen. Meine Motivation habe ich in der zweiten Hälfte der Staffel daher primär aus "Yanagi x Yuki" gezogen. Leider bietet die Serie auch in dieser Hinsicht keinen wirklichen Abschluss und bleibt sehr vage. =/

    Schöne Atmosphäre ein paar sympathische Charaktere, aber am Ende fehlte dann doch ein Plan um das Ganze zu einem vernünftigen und befriedigenden Abschluss zuführen. Ich würde die Serie nicht weiterempfehlen.

    Geändert von Kayano (02.10.2014 um 20:19 Uhr)

  11. #11
    Speaking of Five: Die hat mich von ihrer Rolle in der Geschichte ziemlich aus Amber in Darker Than Black erinnert. (Nur dass Amber imo wesentlich besser umgesetzt war.) Geht das irgendjemandem hier ähnlich?

  12. #12
    Zitat Zitat von Kayano Beitrag anzeigen

    Auf den zweiten Soundtrack freue ich mich.

  13. #13
    Zitat Zitat von BDraw Beitrag anzeigen

    Auf den zweiten Soundtrack freue ich mich.


    @Narcissu
    Ich muss Darker than Black dringend mal nachholen... =/
    (Nicht unbedingt weil es einen Charakter gibt der an Five erinnert aber es steht schon lange auf meiner Liste und müsste mir eigentlich auch gefallen.)

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