Ich finde, diese Season hat ziemlich gut angefangen und es gibt viele Serien, die mir gefallen, aber ein Highlight irgendwie nicht. Also keine Serie, die ich mit 8/10 oder besser bewerten würde, um es in Punkten auszudrücken. Habe allerdings auch Zankyou, Aldnoah.Zero, Baby Steps und Jojo nicht oder nur teilweise gesehen – die werde ich alle sicherlich mögen, aber ob mir eine der drei Serien so richtig, richtig gut gefällt, wage ich im Moment noch zu bezweifeln.
--
Zankyou no Terror - FINAL
THAT FKN SOUNDTRACK! mal ehrlich die Musik in dem Anime ist dermaßen onpoint alleine deswegen hat sich das anschauen schon gelohnt. Five hat zwar vieles kaputt gemacht aber die letzte folge hat nochmal so einiges rausgeholt. definitv eine 8/10 wenn nicht sogar 9/10 (five hat die 10/10 bewertung leider verhindert :P).
Zankyou no Terror war okay. Das Ende war einigermaßen rund.
Das mit den Amerikanern hat die Serie etwas versaut. Wäre es von Anfang an nur Detektivkram gewesen mit verschiedenen Bomben - bis zum Ende ... oder nur Backgroundstory ... dann wärs gut gewesen.
Der Mix machte es etwas unausgegoren. Charaktere wurden auch irgendwie nicht sooo ausführlich und gut durchleuchtet(außer halt dass man wusste, dass sie in der Organisation war) - kurze Episodenzahl halt.
Five und die Amerikaner - das passte nicht. Five hätte okay sein können, aber dass man die Amerikaner mit reinbringen musste hat das in die schlechte Richtung gedrängt.
War okay. 7 oder 7,5/10 oder so. "Befriedigend" bis "Gut". (2- oder 3+)
Nobunaga Concerto dagegen war sehr gut - durch weg. Gutes historisches Setting. Zeitreisen nicht übertrieben verwendet, dennoch thematisiert. Selbst für jemanden wie mich - der eigentlich liebe gar keine Zeitreisen usw. hätte - war das okay, da man nicht in die Geschichte eingriff. Ende natürlich eher offen. Manga läuft ja glaub auch noch. Alles schön verbaut und solide gemacht.
9 oder 9.5/10. Eine der stärksten Serien der Saison, wenn nicht die stärkste.
Geändert von Jean_Claude (26.09.2014 um 06:14 Uhr)
Glasslip 13/13: Gerade alle 13 Episoden gesehen. Oooookay, was war das jetzt für ein Ende? Um ehrlich zu sein bin ich mir nicht sicher, ob ich diese ganzen Zukunftsvisionen-doch-nicht-Visionen durchschaut habe, und im Endeffekt scheinen sie auch keine große Bedeutung gehabt zu haben. Die vorletzte Episode kam mir zuerst wie ein atmosphärischer Plottwist vor, war aber dann irgendwie doch kein Twist. Ich fand die Idee mit den übernatürlichen Elementen ja nett, aber ich habe selten einen Anime gesehen, der so etwas weniger plausibel und überhaupt weniger bedeutungsvoll umgesetzt hat. Das Ende war in dem Sinne ziemlich antiklimaktisch. An sich mochte ich die Serie aber. Anfangs habe ich ein übertriebenes Love Polygon befürchtet, und das hat sich zum Teil auch bewahrheitet, aber angenehmer Weise hat die Serie dieses Problem schnell gelöst, ohne unnötig viel Hin und Her und Drama reinzubringen.
In audiovisueller Hinsicht war die Serie aber zweifelsohne ein Hochgenuss. Alles sah toll aus und das Sommersetting wurde wirklich super rübergebracht. Noch mehr erstaunt hat mich der grandiose Soundtrack, der mal classy, mal klassisch-melancholisch, aber immer sehr atmosphärisch war. Von dem Komponisten hatte ich eigentlich gar kein so positives Bild, hier und da fand ich seine Stücke mal nett, aber mehr nicht. Das hat sich nun geändert, denn der Glasslip-Soundtrack ist ohne jeden Zweifel von sehr hoher handwerklicher und inhaltlicher Qualität. Ob ich die Musik auch außerhalb der Serie so gern mag, wird sich noch zeigen, aber im Moment ist die Musik für mich die größte positive Überraschung seit Maoyuu Maou Yuusha – wobei ich da die Musik erst nach dem Anime so richtig zu schätzen gelernt habe.
Insgesamt eine durchwachsene Serie. Die extreme Negativität, die das Internet teilweise überschwemmt, kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber das mag auch an meinem persönlichen Geschmack liegen, undirgendwie war es nichts Halbes und nichts Ganzes. Die Parallelen zu Nagi no Asukara sind unverkennbar, aber Nagi no Asukara hatte im Gegensatz zu Glasslip einen vernünftigen Plot.
--
Geändert von Narcissu (26.09.2014 um 01:27 Uhr)
Zankyou no Terror 11
Zankyou no Terror 11/11: Hab's nun gestern doch geguckt. War gut. Die Serie hat viele Stärken, aber leider auch so einige Schwächen. Die größten wurden hier schon oft genannt: Erstens Five, zweitens hält der Plot keiner näheren Betrachtung auf Logik stand und drittens sind die Charaktere fast alle nicht sonderlich gut ausgearbeitet gewesen. Ich mochte aber auch viel an der Serie. Der Zeichenstil war toll, die Musik ausgezeichnet, das Ende extrem gut in Szene gesetzt, die Thematik grundsätzlich interessant.
Hätte man Five weggelassen und ein paar der Logiklöcher geflickt und die Motivationen aller Parteien mal überdacht, hätte daraus eine viel bessere Serie werden können. Auch auch so gehört sie meiner Meinung nach zu den besten der Season. Würde sie bei 7,5/10 einordnen.
Bei den Logiksachen hat mich am meisten gestört, dass die Rätsel nicht sonderlich gut durchdacht waren und viele davon auch zu mehreren Lösungen hätten führen können, und dass die Bombe am Ende durch die elektromagnetische Welle und die damit verbundene weitflächige Zerstörung der Elektronik sicherlich auch zehntausende Tote in Krankenhäusern etc. bewirkt hat, was bei der No-Killing-Policy ein bisschen komisch wirkt.
Bisweilen hat mich die Serie stark an Eden of the East und Death Note erinnert.
Barakamon 12/12: Schöner Abschluss. Auch Barakamon gehört für mich zu den stärksten Serien dieser Season. Das Setting war toll und der Humor größtenteils lustig. Manchmal leicht übertrieben vielleicht, weil sich die Serie ein bisschen zu sehr darüber lustig gemacht hat, was für ein Landei Handa ist. Sehr schön, dass diese Serie neben dem Entspannungsaspekt auch ihren Anteil an heartwarming moments hatte. Große Schwächen hatte Barakamon nicht, mir hat die Serie von vorn bis hinten gefallen.
Barakamon, Zankyou no Terror und Nozaki-kun sind damit wohl meine Favoriten für diese Season.
--
Geändert von Narcissu (28.09.2014 um 10:23 Uhr)