Nope. Solche Dinge sind öfter als man denkt kulturell bedingt.
Blutrache und Ehrenmorde z.B. waren und sind in einigen Bevölkerungskreisen durchaus akzeptiertes Verhalten. So war das Töten eines Schädigers im alten Japan z.B. über Jahrhunderte Hinweg eine übliche Praxis die auch in höheren gesellschaftsständen ausgeübt wurde. In diesem fall kann man kaum davon Sprechen, dass das alles Sozipathen sind. Sie sind schlicht so erzogen worden, dass sie dieses verhalten für "normal" halten.
In unseren kreisen z.B. gibt es auch heute noch die Hooligans, für die Gewalt aus "Ehre" oder "Spaß" einen übernatürlich großen Teil der lebensart ausmacht. Und auch da kann man kaum davon sprechen, dass die alle psychisch geschädigt sind.
Menschen töten oder verletzen nicht nur aus einer Notlage heraus, sondern auch aufgrund von überzeugungen. Und das machen Tiere definitiv nicht ... weil sie keine Überzeugungen haben. Es mag sein, das Tiere, sofern sie einen "Knacks" weg haben, auch mal unangemessen agressiv reagieren. Normal ist dieses Verhalten für Tiere aber nicht. Für menschen hingegen ist dieses verhalten zumindest ... nicht ungewöhnlich.
Agressives verhalten aus einer Überzeugung heraus ist immer eine Tat aus einem niederen Grund ... kann je nach Erziehung, die das Individuum genossen hat (oder ebend auch nicht genossen hat) vom jeweiligen Täter aber trotzdem als vollkommen legitim empfunden werden.
Soziopathie hingegen ist eine angeborene, psychische Störung.








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