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Original geschrieben von -[IoI]-Ins@ne
Und ich wollte noch schreiben, dass ich die Meinungen da spalten..
Denn ich hab auch das von dir Geschriebene gelesen, nur hatte ich es nicht mehr so in Erinnerung.

Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Entweder das eine oder das andere, wobei eher das andere *gg*
*g* du hast da etwas verwechselt. das zitat von PsYcHo mAn tIs stimmt schon. der himmel ist nicht blau, weil sich das wasser darin reflektiert, sondern das wasser wirkt blau, weil sich darin der himmel reflektiert. heehee, dein obenstehender erklärungsversuch hört sich so an, als hättest du schonmal blaues wasser gesehen, das zeug ist aber farblos -_^
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Original geschrieben von Galadriel
zu 13:
nietzsche schrieb
zarathustra spricht von den menschen, die kein chaos mehr in sich haben: sehnsuchtslose geschöpfe, die glücklich zu sein glauben. und:

ich glaube, "einen stern gebären" bedeutet etwas zu erschaffen, aber auch einfach nur zu leben, lebendig zu sein. dafür muss man aber eben auch sehnsucht in sich haben, hassen, beschwerlichkeiten hinnehmen, etc.
jedenfalls ist das meine interpretation
ah, danke, damit kann ich etwas anfangen. ich konnte mir unter den formulierungen nämlich wirklich nichts vorstellen, was in das thema hineingepasst hätte ... ist ja wirklich leicht übertrieben die metapher ^^ und da heißt es, nietzsche sei nicht so schwer zu verstehen.
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zu zarathustas abstieg und dem höhlengleichnis (ich nehme an, du meinst plato -ein anderes kenne ich nämlich nicht): im höhlengleichnis geht es um die natur des menschen und seinem bezug zur wirklichkeit (der mensch in einer höhle, wo er nur schatten an der wand sieht, die er für die realität hält).
*grübel* moment mal, eigentlich sehe ich keinen zusammhang...
natürlich meine ich platon, es gibt kein anderes höhlengleichnis ^^ und imho lässt sich das darauf beziehen. zarathustra verlässt die welt der menschen und steigt auf den berg, wo ihm klar wird, dass gott tot ist usw.. er erlangt wissen, das über das aller anderen hinausgeht, genau wie der mensch, der die höhle verlässt und die oberfläche findet. und beide kehren zurück zu den menschen, weil ihnen unbehaglich geworden ist (auch wenn das bei zarathustra afair 10 jahre gedauert hat ^^) ...
nur haben alle etwas dagegen, wenn ich das sage, weil man das höhlengleichnis gewissermaßen auf allen möglichen philosophischen kram beziehen kann.