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Thema: [News] ESO - Imperial Edition und Vorbestellung

  1. #1

    [News] ESO - Imperial Edition und Vorbestellung

    Da wurde bei Amazon anscheinend aus versehen eine Special Edition von ESO geleaket.
    Hier noch eine größere Variante des Bildes.

    Das erste Extra der Edition klingt ja besonders interessant. Das Kaiservolk als exklusiv Rasse für Käufer der Special Edition? Ich hoffe, das war nicht der einzige Grund, warum man die Rasse für Spieler unzugänglich gemacht hat (hat zwar auch entsprechende Lore Hintergründe, aber da hätte es auch so Möglichkeiten gegeben, vorallem würde die Special Edition dann ja mit der Lore brechen).

    Die Statue sieht ziemlich cool aus und das Design der Box selbst auch. Auch das Artbook gefällt mir, weil es anscheinend Text enthält, was darauf schließen lässt, dass die Entwickler die Hintergründe zu den Artworks erklären. Find ich immer besser als diese kleinen Artbooks, bei denen einfach sinnlos ein Bild nach dem anderen aufgereiht wurde.
    Bei der Karte kommt es wie immer ganz auf das Material drauf an.

    Die Ingame Extras (das Kaiservolk mal ausgenommen, siehe oben) klingt eher uninteressant. Besonders das Mudcrab Pet finde ich ein bisschen schade. Mudcrabs gehören zwar zum Elder Scrolls Universum, und wahrscheinlich kennen sogar viele nicht Elder Scrolls Fan Mudcrab Bilder, aber als exklusives Pet finde ich sie ehrlich gesagt eher arm. Da hätte es bessere Sachen gegeben.

    EDIT:
    Mittlerweile hat Bethesda daraus eine offizielle Meldung gemacht und die Infos der Imperial Edition per E-Mail Benachrichtigung rumgesendet. Zudem gibts einen Artikel auf der ESO Seite und die Möglichkeit ESO vorzubestellen.
    Normalpreis 54,99€ und Special Edition Preis 79,99€. (hierbei handelt es sich um die digitalen Versionen)
    Ist nen ziemlich happiger Aufpreis für die Downloadinhalte. Ich sehe da schon eine mir nicht gefallende Preispolitik anbahnen, inkl. der Tatsache, dass man sich das Kaiservolk tatsächlich als "kaufbares Volk" aufbewahrt hat. Ich meine, das beinhaltet ja nicht nur das Aussehen des eigenen Charakters, sondern auch ein komplett eigenes Design für Rüstungen und mehr. Das hätte auch für alle von Anfang an mit dabei sein können ...

    Die Idee hinter dem Zusatz "Ringe von Mara" finde ich ziemlich cool. Das ist ein schön eingebundener Extra Inhalt.
    Geändert von Streicher (29.01.2014 um 21:26 Uhr)

  2. #2
    Ich hab mal dankend das Ganze in ein paar News-Meldungen verpackt.

    Also bei den Inhalten für die Imperial Edition bin ich durchaus überzeugt. In Kombination mit dem Entdecker-Paket, das die Vorbesteller erhalten ist das schon sehr geil. Gerade auch die physischen Inhalte wie der Reiseführer und diese sehr schöne Molag Bal Skulptur, die wirklich gut auf meiner Kommode aussehen würde, reizen mich da schon erheblich.

    Die Preise natürlich schrecken mich allerdings ab. Nicht weil sie zu hoch wären. Ich halte 110 Euro durchaus für angemessen, die digitale Version ist mit 80 vielleicht noch etwas hochgegrgiffen, aber jetzt auch nicht so die große Sache. Insgesamt ist es so, dass ich bereit wäre das zu bezahlen, aber es mir natürlich am Geld dafür mangelt. An und für sich würde es sich aber auch so nicht lohnen, weil ich mit monatlichen Kosten ohnehin nicht spielen würde, also ist das ganze für mich auch eher ne müßige Debatte. Wobei, wenn ich so drüber nachdenke, man durchaus noch bei so einem Preis mal kulanterweise zwei oder drei Monate kostenfrei hätte machen können für die Käufer- Naja.

    Was mich persönlich aber schon ein bisschen aufregt ist die Sache, dass die Kaiserlichen offenbar bewusst aus dem generellen Völkerangebot ausgegliedert wurden, nur um die jetzt als Premiuminhalt zu verschachern. Das ist etwas das mich persönlich sogar in einem gewissen Grad aufregt. Wie seht ihr das?

  3. #3
    Zitat Zitat von KingPaddy Beitrag anzeigen
    Was mich persönlich aber schon ein bisschen aufregt ist die Sache, dass die Kaiserlichen offenbar bewusst aus dem generellen Völkerangebot ausgegliedert wurden, nur um die jetzt als Premiuminhalt zu verschachern. Das ist etwas das mich persönlich sogar in einem gewissen Grad aufregt. Wie seht ihr das?
    Nervt ein bißchen, kann ich aus wirtschaftlicher Hinsicht aber verstehen. Die Firma muß Geld verdienen, sonst gibts auch keine weiteren Spiele mehr. Vielleicht geh ich da so entspannt mit um, weil mich das eh nicht besonders interessiert. Weder Kaiserliche noch Stehrümchen für mein Regal.
    Trotzdem, letztendlich handelt es sich um ein Wirtschaftsunternehmen, das Asche machen muß. Ob man auf das Angebot eingeht oder nicht, liegt bei jedem Einzelnen. So viel Selbstverantwortung kann man, denke ich, von den Leuten erwarten.

  4. #4
    Ich kann mich da Glannaragh anschließen. TES-Standard-Content absichtlich zu beschränken, um es dann als Premium-Content zu verkaufen hat einen unangenehmen Beigeschmack - aber die Entwicklung eines so großen MMOs ist einfach ein ziemliches Risiko, da von vornherein von vielen Seiten davon ausgegangen wird, dass es floppt wie SWTOR, trotz einer großen Fangemeinde des jeweiligen Universums.
    Das beeinflusst natürlich auch die potentiellen Käufer_innen. Über den Kaufpreis dann aber schon eine gewisse Sicherheit erreichen zu können, klingt dann für die Publisher vermutlich sehr verlockend.
    Ich hab noch nie ein Spiel vorbestellt und noch nie eine Collector's Edition gekauft, selbst bei MW nicht. Hier habe ich allerdings bei der realen Version das Gefühl, tatsächlich einiges geboten zu bekommen: Statuen finde ich nicht so dolle, aber Karten und Bücher haben für mich einen großen Reiz. Und dazu kommen dann noch die digitalen Inhalte, die insofern reizvoll sind, dass ich den kaiserlichen Stil immer ziemlich cool fand, ein weißes Streitross einfach verdammt edel wäre und die Ringe von Mara eine schöne Idee sind.

    Aber insgesamt würde ich immer lieber die zweite Klasse abschaffen als die erste... Die Vorstellung, im Spiel dann wieder eine Aufteilung zu haben, finde ich sehr unschön. 13 € im Monat sind in meinen Augen wirklich genug, um allen Spieler_innen das maximale Spielerlebnis zu bieten.

  5. #5
    Zitat Zitat
    Hier habe ich allerdings bei der realen Version das Gefühl, tatsächlich einiges geboten zu bekommen: Statuen finde ich nicht so dolle, aber Karten und Bücher haben für mich einen großen Reiz
    Ist tatsächlich mittlerweile Standard bei fast jeder Special Edition, und die kosten meist weniger. Wenn man sich umguckt, was so in den meisten anderen Special Editions drin ist (insbesondere bei digitalen Versionen, die nicht so einen heftigen Aufpreis haben wie bei ESO oder auch Digital Deluxe Edition genannt) ist das eigentlich eine Frechheit. Wie es aussieht sind das bis jetzt ja auch die einzigen Sondereditionen. Ich hätte zumindest noch eine einfache Steelbookvariante mit Karte erwartet, für Leute die sich für letzteres nicht extra eine super teure Mega-Edition kaufen wollen (was noch kommen kann, aber auch nicht für die Entwickler sprechen würde, die günstigere Version einer Special-Edition vorzuhalten, bis schon einige die teure gekauft haben).

    Und die Argumentation, dass die Leute ja auch irgendwie wirtschaftlichen Erfolg damit abzeichnen müssen stimmt zwar, sollte aber kein Freifahrtsschein für Entwickler und Publisher sein, mit den Kunden machen zu können, was sie wollen. Mit dieser Begrünung lässt sich dann nämlich auch jede Art von DLC-Politik begründen.

    Es ist einfach ein Start in die falsche Richtung. Man sollte den wirtschaftlichen Erfolg eines Spieles nicht mit dieser Art von DLC-Content-Politik aufzwingen, sondern durch ein gutes, funktionierendes Spiel. Es ist natürlich noch nichts in Stein gemeißelt, aber Bethesda sollte meiner Meinung nach aufpassen was sie mit ESO machen, ansonsten schlägt dieser Publisher einen Weg ein, den einst auch andere Publisher gegangen sind und damit nur Negatives erreicht haben.

    EDIT:
    Btw gibt dei Digital Editions momentan auf MMOGA stark reduziert (zumindest die Standardversion). Da bin ich mir tatsächlich am Überlegen, ob ich da zugreifen sollte, damit ich den April durch zocken kann.
    Geändert von Streicher (31.01.2014 um 10:27 Uhr)

  6. #6
    Ich persönlich find das eigentlich einigermaßen gängig. Die Kaiserlichen bekommen ja vermutlich nicht einmal ein eigenes Startgebiet und die z.B. Rüstungsstyles können ja ohnehin von jedem Charakter mit den entsprechenden Mitteln hergestellt werden. Ich vermute sogar, dass sie sich visuell nicht besonders von den meisten anderen Rassen abheben werden.

    Was mich viel stinkiger macht sind die Vorbestellungsboni, gerade der vorzeitige Spielzugang und die Möglichkeit, mit jedem Volk in jede Allianz zu kommen. Was soll das? Der Konflikt beruht auf der Feindschaft zwischen den Völkern. Da ist der Meltingpot ne schlechte Strategie für den Spielspaß.

  7. #7
    Zitat Zitat von Mordechaj
    Ich persönlich find das eigentlich einigermaßen gängig. Die Kaiserlichen bekommen ja vermutlich nicht einmal ein eigenes Startgebiet und die z.B. Rüstungsstyles können ja ohnehin von jedem Charakter mit den entsprechenden Mitteln hergestellt werden. Ich vermute sogar, dass sie sich visuell nicht besonders von den meisten anderen Rassen abheben werden.
    Das ist auch mit unter das Problem an der Sache. Die Spieler zahlen hier für Extra-Content der so gesehen schon im Spiel vorhanden ist.

    Zitat Zitat
    ... gerade der vorzeitige Spielzugang ...
    Ich verstehe nicht ganz, inwiefern dich dieser Punkt stören sollte?

  8. #8
    Zitat Zitat
    Der Konflikt beruht auf der Feindschaft zwischen den Völkern.
    Der Konflikt beruht auf einer Konkurrenz der Allianzen. Der Meltingpot rettet meiner Meinung nach sogar die Kohärenz von Tamriel, wie wir es aus den früheren Spielen kennen. Es stimmt, dass manche Völker untereinander nicht immer die besten Beziehungen gepflegt haben oder sich kulturell sehr weit auseinander entwickelt haben, aber es war noch nie so, dass in den jeweiligen Gebieten immer nur Angehörige des dort jeweils heimischen Volkes sich aufgehalten hätten. Auch hinsichtlich der Unterstützung waren die Zugewanderten nicht untätig wenn es darum ging für den neuen Herren in den Krieg zu ziehen. Ich denke in Himmelsrand müsste es ebenfalls viele Kaiserliche und auch Bretonen geben. Oder Altmer in Hochfels. Mag sein, dass das vielleicht einer klaren Abgrenzung der Allianzen von einander schadet, aber es wird so auf eine gewisse Weise der absolute Lore-Bruch vermieden, den ich bereits damals angekreidet hatte. Gerade die Allianzen wären, wenn man es auf die Völker bezieht, geradezu absurd. Gerade beim Ebenherzpakt haben sie die Völker zusammengesteckt, die untereinander die längste Erbfeindschaft gepflegt haben.

    Also von der Lore her, ist das mit jeder Rasse bei jeder Allianz zu spielen schon sehr in Ordnung. Zumal die Entwickler jetzt den Spielern auch noch einen weiteren Ausweg geben, was die Rassenfrage angeht. Eigentlich war es ja gewünscht, dass sich die Leute der Allianz anschließen sollten, der sie aufgrund deren Ziele am meisten bevorzugen. Schlussendlich wäre das aber mit der sehr strikten Trennung der Völker so nicht möglich gewesen. Da wird jetzt ein Ausweg angeboten, sich mit einem Dunmer doch für die Wiederherstellung der elfischen Vorherrschaft oder sogar für die Rekonstruktion des Kaiserreichs einzusetzen. Nach dem bisherigen Plan sollte man ja nur erst recht spät die Allianz noch einmal wechseln können.

    Ansonsten sehe ich es wie Streicher. Es ist zwar verständlich, wenn die Leute auch ihre Kosten gerade bei der wirtschaftlichen Unsicherheit die ein MMORPG bedeutet, reinbekommen wollen, aber gerade bei Content, der einfach nativ reingehört, finde ich es schon reichlich bedenklich. DLCs kann es gerne geben, aber nicht wenn es darauf hinausläuft sich das Spiel erst selbst für Extrakosten bausatzmäßig erst fertig bauen zu müssen.

  9. #9
    So wem das Bild und die Beschreibung noch nicht reichen kann jetzt, den Entwicklern sei Dank, die Imperial Edition direkt noch einmal in vollem Umfang bewundern. Von den Entwicklern wurde ein Unboxing-Video erstellt, dass den sehr verehrten Loremaster von Elder Scrolls, Lawrence Schick, beim Auspacken der Sammler Edition zeigt. Natürlich fehlt der Hinweis darauf nicht, dass das physische Exemplar der Imperial Edition nur limitiert erhältlich ist und man so schnell wie möglich zugreifen soll ^^:


  10. #10
    Zitat Zitat von Streicher Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht ganz, inwiefern dich dieser Punkt stören sollte?
    Weil sie sich zum Beispiel immer wieder genötigt fühlen zu betonen, dass die Server für die Konsolen unabhängig von den Servern für PC und Mac sind und so keiner zu fürchten braucht, seinen Mitspielern hinterherzuhängen. Fünf Tage Spielvorsprung gegen Leistung (ich weiß, dass man bei der Vorbestellung nich zwingend mehr zahlt, nur verschafft sich ZOS dadurch eben gewisse Geschäftssicherheiten und belohnt diese mit Bevorteilung) nutzen die Spielerkonkurrenz unternehmerisch aus. Der Vergleich hinkt, aber rein von der Motivation her entspricht das dem F2P-Geschäftsmodell, wo ich mir gegen reale Währung einen Konkurrenzvorteil etwa durch bessere Ausrüstung, die den nichtzahlenden Spielern nicht zur Verfügung steht, verschaffe. Das eben gepaart mit einem ohnehin nicht geringen Grundpreis und einem monatlichen Abonnement. Ein zumindest ähnliches Argument bringst du ja betrefflich der Einführung des Kaiservolks vor.

    Will das aber auch gar nicht so sehr aufbauschen, das war da oben auch komisch in den Satz eingebunden, muss ich zugeben. Beispielsweise auf technischer Seite ist das gar kein schlechtes Vorgehen, weil sie damit effektiv zwei Wellen an Neueinsteigern produzieren, was sowohl die Ressourcen als auch die Spielgergeduld maßgeblich entlasten wird. Fünf Tage Zeit sind aber eben dennoch fünf Tage Konkurrenzvorteil. Die ersten paar Kaiser werden Vorbesteller sein.

    Zitat Zitat von KingPaddy Beitrag anzeigen
    Der Konflikt beruht auf einer Konkurrenz der Allianzen. Der Meltingpot rettet meiner Meinung nach sogar die Kohärenz von Tamriel, wie wir es aus den früheren Spielen kennen. Es stimmt, dass manche Völker untereinander nicht immer die besten Beziehungen gepflegt haben oder sich kulturell sehr weit auseinander entwickelt haben, aber es war noch nie so, dass in den jeweiligen Gebieten immer nur Angehörige des dort jeweils heimischen Volkes sich aufgehalten hätten. [...]
    Das seh ich schon ein soweit, auch deinen Einwand, dass die Allianzen eh recht erzwungen zusammengesetzt sind (vermutlich vor allem aus der Not heraus, neun Völker in drei räumlichen Ballungsgebieten unter einen Hut zu bringen). Die Gründungsdokumente der jeweiligen Allianzen sprechen aber beispielsweise explizit nur von ihren Völkern und teilweise der Feindschaft oder zumindest dem Misstrauen gegenüber den anderen. Ich finde es durchaus noch glaubhaft, wenn sich in Elfenstädten vereinzelt Argonier herumtreiben oder man in Skyrim auf eine kleine Gruppe Kaiserliche trifft, nicht aber, dass zwanzig Rothwardonen mit einer Hand voll Hochelfen unter dem Banner der Dominion, die den Menschenvölkern jeglichen Herrschaftsanspruch abspricht, gegen ihre Landsmänner in den Krieg ziehen. Ich überspitze hier, aber wer eigentlich hält die zwanzig Rothwardonen-Spieler ab, der Dominion beizutreten?

    Und dann hast du halt sozusagen von der ersten Stunde an ein Völkermischmasch, das praktisch nur von den Nachzüglern irgendwie ausbalanciert wird, und rein von der Konstellation her noch weniger Sinn macht als der Ebenherz-Pakt. Klar sind das erstmal Konkurrenzen zwischen Allianzen, aber die Allianzen haben sie halt mit Volksidentitäten belegt -- die sie jetzt praktisch wieder wegnehmen. Will dabei jetzt zwar einerseits nicht sagen, dass die Vorbesteller mit ihrer freien Wahl dafür sorgen, dass am Ende genausoviele Elfen auf Seiten der Dolchstürzer kämpfen wie auf Seiten der Dominion, aber es wird eben mit großer Sicherheit nicht nur bei vereinzelten Überläufern bleiben. Ich kenne die alten TES-Teile zu schlecht, um zu sagen, wie das Lore-technisch sonst so aussah, aber es macht schon einen Unterschied, ob ein Spielercharakter vom Kaiservolk im Namen Ulfriks die Provinzen Skyrims erobern hilft, oder ob tausende Khajiitcharaktere gegen ihre Volksgenossen und Brüdervölker in die Schlacht ziehen und das z.B. für eine Allianz, die sich selbst so beschreibt: "Unsere Entschlossenheit ist eisig, unsere Macht wurde in Feuer geschmiedet, und unser Mut wurde durch die wilden Tiere des Urwalds geprägt."

    Für mich bricht da halt ein Stück weit die Erzähllogik weg. Auch, weil gerade die Konflikte zwischen den Völkern innerhalb einer Allianz durchaus reizbare Momente sind, aber genau das verpufft ja, wenn's eh ein relativer Mischmasch wird, weil dann völlig jede Motivation der Allianzen wegfällt, die ja in Teilen eh schon wackelig ist.

    Zitat Zitat
    Nach dem bisherigen Plan sollte man ja nur erst recht spät die Allianz noch einmal wechseln können.
    Das fände ich vom Spielanreiz her mindestens sinnvoller, allzumal so auch eine Art Kontrolle entsteht, die den selbst gesetzten Rahmen (halt dass drei bestimmte Völker eine Allianz ausmachen und nicht etwa z.B. Magieaffinität oder der Wunsch nach einer Räterepublik) nicht zu sprengen droht. So müsste man wirklich "desertieren" wollen und kann nicht einfach von Anfang an fremden Völkern dienen. (Und das tut man halt, man dient nicht der Allianz, sondern zuvorderst erstmal den Interessen ihrer Völker, die die Allianz ausmachen.) Das wäre übrigens auch eine schöne Möglichkeit, ein Charakternarrativ durch relative Einzigartigkeit zu bestärken; wenn es wirklich Zeit und Aufwand brauchte, die Allianz zu wechseln, wäre der seltene(re) Anblick eine Argoniers in den Reihen der Elfenvölker fast aufsehenerregend. (Wieder, ich kenne die alten TES-Teile zu schlecht, aber auch da wird man ja einen gewissen Aufwand haben, um sich einer Fraktion oder Gilde etc. anzuschließen.)

    Klar werden hier spielerische Freiheiten eröffnet, die offenbar auch gewünscht sind, aber spielerische Freiheiten sind halt nicht immer hilfreich für das Spielerlebnis. Dann können sie gleich eine Werwolf-Edition machen, dass man dafür nicht erst Wege gehen muss, sondern nur ein Auswahlkästchen bei der Charaktererstellung klicken braucht.

    Dass wir uns in dem Punkt nicht missverstehen: Allein schon Lore-technisch, aber auch für den Abwechslungsreichtum, ist es maximal sinnvoll, z.B. in Hochfels Altmer zu finden, und eben ne ganze Reihe NPCs zu haben, die auch woanders "stationiert" sind als in ihren Volksgebieten. Da bin ich voll dafür, das ist kontrollierbar. Anders eben als die Schwarmlaune tausender Vorbesteller. In den Questgebieten sehe ich da ohnehin nicht das Hauptproblem, da können dann auch von mir aus die 20 Bretonen durch Elfenwälder springen, da wird vermutlich eh das Phasing einiges übertünchen und letztlich geben 50+ und 50++ da auch andere allianzunabhängige Möglichkeiten. Auf dem Schlachtfeld sehe ich aber nicht ein, weshalb die 20 Bretonen gemeinsam mit der Hand voll Altmer auf 20 andere Bretonen eindrischt, weil die nicht von Elfen beherrscht werden wollen.

  11. #11
    @Mordechaj:
    Ich verstehe was du meinst und es zeigt mir nur mehr, wie sehr Bethesda bzw Zenimax Online aufpassen müssen, nicht in die falsche Richtung zu gehen. Bzw. sie gehen schon in die falsche Richtung. Ich hoffe nur, dass sie diesen Weg bei Erweiterungen und Co nicht weiterverfolgen.

    @Video:
    Also, was mir erst jetzt auffällt,ves gibt gar keinen Soundtrack. Wo ist der Soundtrack in der Imperial Edition? Ein großer Minuspunkt. Soundtracks sollten meiner Meinung nach mittlerweile Standard bei jeder Art von Special Edition sein.
    Abgesehen davon, der Tamriel Guide/Artbook sieht wirklich ziemlich cool aus, vor allem aber auch proppe gefüllt. Schade nur, dass der Rest der Box eher meh ausfällt.

  12. #12
    @ Mordechaj
    Stimmt, ja. Die Gefahr sollte man bei einem MMO dann doch durchaus sehen. Ich habe gerade das Gefühl, dass dieses Privileg der Vorbesteller später zu etwas wird, dass man sich in einem Shop gegen echte Euronen kaufen können wird. Ja ich denke Streicher drückt es gut aus, dass die Entwickler aufpassen müssen, dass ihnen das ganze System, wie du es beschrieben hast, nicht auseinander fliegt.

    @ Streicher
    Stimmt. Das Fehlen des Soundtracks ist mir auch gar nicht aufgefallen zunächst! Man setzt das jetzt inzwischen schon so voraus, dass man da gar nicht mal mehr mit drauf achtet. Den Großteil der phyisischen Kosten wird wahrscheinlich die Skulptur fressen.

  13. #13
    Ach naja, ich glaube, es ist zu früh, sich da aufzuregen. Wenn ein Rothwardone für die Herrschaft der Mer über die Menschen kämpfen will, dann ist das dumm. Und deshalb realistisch. Es gibt auch in echt jede Menge dumme Leute
    Und es bleibt abzuwarten, ob wirklich der Großteil der Vorbesteller_innen dann bei der "falschen" Allianz spielen. Die Idee, die es einem auf Vvardenfell geborenen und aufgewachsenen Rothwardonen ermöglicht, Haus und Hof zu verteidigen, statt drei Länder weiter und in einen Krieg zu ziehen, für einen König, mit dem ihn nichts verbindet, finde ich gut. Ich persönlich hätte also gerne die Möglichkeit, würde sie aber z.B. nicht unbedingt beim ersten Charakter nutzen.
    Schauen wir doch einfach mal, wie sich das so entwickelt.

  14. #14
    Mehr als schauen wird man ja eh nicht können. ^^ Ich sehe den Wunsch nach dieser Freiheit auch wirklich ein, ich persönlich fänd's beispielsweise auch recht reizvoll, einen sinisteren und biographiegeplagten Bosmer auf der Seite des Bündnisses kämpfen zu lassen. Deine Idee vom Rothwardonen aus Vvardenfell finde ich dahingehend auch sehr hübsch. Aber dann hätten sie halt die Allianzen anders aufziehen müssen -- was übrigens gegangen wäre, hätten sie beispielsweise politische und nicht volksspezifische Motivationen dahintergestellt. Ich seh da jetzt halt einen doch recht starren Aufbau, bei dem beispielsweise die Gebietsaufteilung der Allianzen eine Konzentration auf bestimmte Völkerbündnisse nötig macht, die Menschenvölker maximal von den Herrschaftsansprüchen gerade der Altmer genervt sind und die wiederum zwar zumindest "keinen Hass verspüren", aber die Menschenvölker auch für Kindköpfe halten. Auf welcher Grundlage soll da sozusagen "Personalaustausch" nachvollziehbar sein? Er wäre möglich, wenn die Motivationen für die Allianzenbildungen überhaupt andere wären.

    Und klar machen diese gewährten Freiheiten nur die reflektierten oder eben gerade unreflektierten Handlungen der Spieler möglich, aber wie gesagt, Spielerfriheiten sind nicht immer so gesund für das Spielerlebnis, zum Beispiel wenn dabei die Erzähllogik hintergangen wird. Ich dramatisiere in Bezug auf dieses Thema dann freilich sehr stark, wenn ich sage, dass die "dummen" Entscheidungen der anderen mein Spielerlebnis beeinträchtigen, denn effektiv ist es jetzt auch nicht der Weltuntergang, wenn ich da jetzt halt mit mehr Menschencharakteren als mit Elfen die Kaiserstadt für die Dominion erobere. Aber es passt halt völlig nicht in die erzählte Welt -- nicht die individuelle Entscheidung, denn der Reiz von und der Wunsch nach "Seitenwechseln" ist ja nicht abzulehnen, aber das wird halt gerade wegen diesem Touch des Außergewöhnlichen oder so banalen (aber durchaus auch nachvollziehbaren) Gründen, dass man etwa unbedingt einen Nord spielen will, aber mit Schnee und Eis als Questraum wenig am Hut hat, sondern den Westen von Tamriel eher zu schätzen weiß, wegen solchen Sachen wird das halt keine selten genutzte Möglichkeit bleiben -- zumindest muss man das irgendwie als sehr wahrscheinlich sehen. Das mag die echten Spielerentscheidungen sehr realistisch widerspiegeln, aber das ist eben eine Realität außerhalb der Spielrealität, die sich selbst bestimmte Prinzipien vorgegeben hat, etwa dass Allianzen in ihrem Selbstverständnis einigermaßen volksspezifisch sind.

    Und Spiele funktionieren ja ohnehin mit einer gewissen Schematisierung und Regulation. Das scheint ZOS irgendwie an dieser und auch an manch anderer Stelle nicht so ganz aufzufallen: Beispielsweise ist es schon rein ohne den Völkermischmasch sehr schwierig, Freund und Feind im Spiel zu unterscheiden (außer der Feind ist ein Atronach oder ein Geist, so viel ist klar), bei Scharmützeln auf dem freien Feld wird es schwer werden zu schauen, ob man jetzt auf den behelmten Dunmer oder den behelmten Altmer eindrischt -- und dann soll man auch noch unterscheiden, ob das jetzt ein Altmer oder ein Dunmer der eigenen Allianz ist. Das führt die Möglichkeit des Interface, das Glowing zu aktivieren oder zu deaktivieren, in gewisser Weise ad absurdum, weil mindestens im PvP, aber eigentlich auch schon im PvE eine Gegnererkennung fast nur dadurch möglich wird. Realistischer ist freilich, wenn ich den Feind nur an seinem Gebahren erkenne und das war beispielsweise durchaus ein Aspekt, den ich an Skyrim schätzen konnte; in einer Konkurrenzumgebung wie im MMO sind solche Realismen aber irgendwo zwischen sehr unpraktisch und ausgesprochen frustrierend.

    Vielleicht kann man's echt in diese Nussschale packen: ZOS setzt sich Prinzipien (bzw. sind sie teilweise eben durch das TES-Universum gesetzt), die sie dann durch zu viele gewährte Freiheiten unterlaufen, sodass die ESO-Welt zumindest Gefahr läuft, unstimmig zu werden, bzw. das Spielerlebnis Gefahr läuft, nicht sonderlich immersiv oder gar frustrierend abzulaufen. Es bleibt abzuwarten. Aber wenn einmal etwas offiziell angekündigt ist, können sie eben auch schlecht davon zurückrudern und dann wird's einigermaßen gefährlich, weil dann Widersprüche für das Spielerlebnis in Stein gemeißelt werden.

  15. #15
    FRAGT UNS, WAS IHR WOLLT: ALLERLEI 12

    Sie vergessen dabei aber immer noch zu erwähnen, dass sie eine Rasse komplett zurückgehalten haben um damit im Nachhinein Geld verdienen zu können.

  16. #16
    Ihr solltet echt mal öfter einen Blick auf die Seite werfen: http://theelderscrolls.info/?go=6ballerlei2

    Zitat Zitat von TheElderScrolls.info vom 02.02.2014
    Offiziell ist die vor kurzem erschienene Ausgabe der Entwicklerfragerunde "ESO: Fragt uns, was ihr wollt" zu Allerlei, die Zwölfte, aber wir zählen in Ermangelung einer richtigen fünften Ausgabe des Allerlei eben anders ^^.

    Auf jeden Fall beschäftigen sich die neuesten Fragen und Antworten schwerpunktmäßig mit der ebenfalls kürzlich angekündigten Imperial Edition und ihren Inhalten, aber es sind auch wieder andere Fragen bzgl des PvPs, der Grenzen oder der Gilden beantwortet worden. Ein Reinschauen lohnt sich also wieder. Und natürlich haben wir wie gewohnt das ganze für euch mit Zwischenüberschriften zur besseren Orientierung aufgearbeitet und stellen es für euch auf TheElderScrolls.info zur Verfügung. Ihr müsst einfach nur dem Link unten folgen.

    Außerdem würden wir uns freuen, wenn ihr euch auch an unserer Forendiskussion zum Thema "Imperial Edition" beteiligt.

  17. #17
    Zitat Zitat von KingPaddy Beitrag anzeigen
    Ihr solltet echt mal öfter einen Blick auf die Seite werfen: http://theelderscrolls.info/?go=6ballerlei2

    EDIT 3: Ich würde auch so allgemein vorschlagen sowas direkt im passenden Post mit Verlinkung zum TES.info Artikel zu veröffentlichen.
    Geändert von Streicher (04.02.2014 um 18:32 Uhr)

  18. #18
    Die Benummerung ist korrekt. Es gibt keine offizielle Nummer fünf, die haben sie ausgelassen. Womöglich ist das QuakeCon Live-Gameplay damit gemeint gewesen, aber das wurde nicht als Allerlei 5 ausgewiesen, daher hab ich entsprechend so weitergezählt, um keine Lücke entstehen zu lassen. In den Artikeln ist das in den Anmerkungen (Ende der Seite) auch vermerkt ^^

    Was das Nichterwähnen angeht: Mich juckts ohnehin mal in den Fingern einen kleinen Stilbeitrag zu schreiben. So Entwicklerfragerunden und Entwicklertagebücher und was es nicht alles gibt, sind zwar schön und gut aber tatsächlich gaukeln sie einem ja doch nur Transparenz und Kommunikationswillen vor und sind schlussendlich mehr ein Werbeinstrument so auch in diesem Fall. Kritische Fragen werden nicht beantwortet oder wenn dann versucht man sie mit einer entsprechenden Antwort positiv zu besetzen. So auch in den von Matt Firor beantworteten Fragen zur Konsolenumsetzung. Frage 3 ist da nämlich eine besonders schöne Stilblüte:

    Zitat Zitat
    3. Plattformabhängigkeit für Spieler
    Will PS4 users be on the same severs as PC users?
    – von Adzaofoz

    PS4 users will have their own dedicated ESO megaservers (European and North American). PC and Mac users will not be on the PS4 megaservers. This is good news for PS4 players as they won’t have to worry about contending with higher-level PC players when ESO launches on PS4.
    Man hätte natürlich auch sagen können, dass wir es technisch und von der Fairness her nicht besser hinbekommen, aber das macht natürlich keinen guten Eindruck

  19. #19
    Scheinbar gehen die Physischen Exemplare der Imperial Edition trotz des deftigen Preises weg wie nichts. Auf der Facebook-Seite wurde schon dazu aufgerufen, dass die Anbieter, die noch welche vorrätig haben, sich mal auf der Seite mit einem Kommentar melden sollen, damit die Leute wissen, wo sie noch eines der Sammlerstücke bekommen können. Wenn ich so überlege: Wäre ich schlau gewesen hätte ich mein Erspartes flüssig gemacht, mir ein halbes Dutzend Boxen gekauft und würde die jetzt für deutlich mehr Geld weiterverkaufen hm..

  20. #20
    die physical imperial kann man btw bei saturn vorbestellen habs gleich mal getan

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