Worst Movie 2013 : Die Unfassbaren (Now you see me)
Echt die übelste übelste Grütze… das Kinogeld hat mir sooo weh getan ^^#
Worst Movie 2013 : Die Unfassbaren (Now you see me)
Echt die übelste übelste Grütze… das Kinogeld hat mir sooo weh getan ^^#
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So ein Zufall - Now You See Me ich gerade heute Abend gesehen.... und fand ihn nicht so schlecht. Okay, der Twist am Ende mit dem FBI-Agenten war Bullshit. Im Grunde alle Szenen mit FBI-Agent und/oder Morgan Freeman waren Bullshit. Aber die Four Horsemen haben mich bestens entertained. Sicher nicht einer meiner schlechtesten aus 2013.
Auch ansonsten schwimme ich gegen den Strom, denn Kick-Ass 2 fand ich auch nicht schlecht. Durch den besseren Showdown am Ende kam er für meine Begriffe fast wieder an Teil 1 ran.
Ebenso Elysium: Sharltos Akzent - ja, scheiße. Aber ansonsten grundsolider Sci-Fi-Actionstreifen mit sehr, sehr gutem Design und Optik. Meine Erwartungen waren, als ich ihn vor ein paar Wochen endlich gesehn hab, dann auch nicht mehr so hoch wie sie damals beim Release waren.
Best:
Prisoners - Mit Abstand! Warum war der noch auf keiner Liste?!?!
Disconnect - MOST OVERLOOKED MOVIE 2013!
Oblivion - quasi "Moon" mit Cruise, Kurylenko und mehr Pathos und Geballer - why not.
The Internship - Feel-good movie of the year. Keine große Komödie, aber macht einfach gute Laune.
Pacific Rim - Brain off, Jaegers on - that is all
The East - Cooler alternativer Thriller, sehr gut gespielt (wenn auch gegen Ende etwas cliché)
Worst:
Wolverine - Ich hatte mir ein bisschen Nolan'schen Tiefgang erwartet, den alle Superhero-Filme derzeit ja abkupfern, aber davon war nichts zu merken. Super-stumpfer Plot, nichtssagende Love-Interest, grauenhaftes Antagonisten-Shuffling... Bitte keine X-Men Spinoffs mehr...
Don Jon - JGL, ScarJo... ich wollte den Film mögen, aber sowohl sein als auch ihr Charakter waren so unsympathisch/identifkationslos dass mir einfach die ganze Zeit scheißegal war wie der Plot verläuft.
The Great Gatsby - "Artsy" und dabei einfach nur ein stilistischer Clusterfuck. Und dabei habe ich (als Ami) noch nichtmal das Buch gelesen - also weiß ich nichtmal wie schlecht er die Vorlage umsetzt
Ingendwo dazwischen, aber trotzdem erwähnens-/empfehlenswert find ich noch: Blue Is the Warmest Color, Drinking Buddies, Warm Bodies, The World's End
Und viele der Mainstream-beliebten FIlem hab ich aus Zeitmangel noch nichts gesehen, freu mich aber noch auf: Hunger Games 2, Hobbit 2, Wolf of Wall Street, Gravity, Rush, Captain Phillips, 12 Years a Slave
Ja, fände ich gut wenn Mods gezielt Threads zu diskutierbaren Filmen aufgemacht würden, statt zu warten dass vielleicht ein User die Initiative ergreift (und dabei dann sowas rasukommt)Zitat von Cipo
Geändert von Olman (14.01.2014 um 12:17 Uhr)
Was mir in besonderer Erinnerung geblieben ist. Grob chronologisch, je nach dem wann ich sie gesehen habe. Manchmal zwecks Übersicht + Sinnhaftigkeit vertauscht.
Zero Dark Thirty - Ja, ich weiß nicht. Würde ihn als sehenswert bezeichnen. Ich war nie gelangweilt und stand unter stetiger Spannung. Realismus hin oder her, effektiv war das allemal und sehr unangenehm - was mehr oder weniger positiv gemeint ist...?! Aber Kriegsfilme werden wohl nie mein Genre
Paradies: Liebe - Ogottogottogott. War die meiste Zeit damit beschäftigt die Hände überm Kopf zusammen zu schlagen. Manchmal war der Film unerwartet schön (Schlafen unterm Moskitonetz + der Auftakt!!!) und sonst so (polemisch) wahr, dass es weh getan hat.
Paradies: Glaube - Ohmannurkaputtemenschenwarummachtseidldas - Part II. Wieder schlimm, aber anders, ein bisschen verlogener und noch ein bisschen polemischer. Wie er die beiden Darsteller zu solchen Darbietungen genötigt hat ist mir ein Rätsel und ist bewundernswert.
Paradies: Hoffnung - Der Lichtblick. Wahnsinnig schön. So schön, dass man Seidl doch nicht Schwarzmalerei vorwerfen kann. Lediglich eine Szene hat mich nicht ganz überzeugt, aber dennoch steht der Film den anderen beiden Teilen in nichts nach. Insgesamt war ich echt beeindruckt mit was für einer Klarheit und Stringenz die drei Filme in der recht kurzen Zeit umgesetzt wurden und wie wunderbar sie miteinander harmonieren. Super Trilogie.
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Berlinale-intermission:
Boven is het stil | Oben ist es still - Leiser kleiner Film, der wieder sehr genau beobachtet. Sehr introvertiert und recht gut getroffen was die Lethargie betrifft. Das Ende war besonders gelungen. Wenn man von ein paar Unwahrscheinlichkeiten mal absieht (ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass es auf dem Land SO viele verkappte Homosexuelle gibt...), war das wunderbar.
Hayatboyu - Absurd-traurig-komisch. Die Hauptdarstellerin war sehr gut, das Drehbuch auch. Ein bisschen Fließband-Depression was die Stimmung anging, dennoch blieb mir der Film in guter Erinnerung.
Fifi Howls From Happiness - Eigentlich nicht so pralle Doku um einen bildenden iranischen Künstler. Was den Film trotzdem so schön gemacht hat, waren die Momente in denen der charmante alte Sack den Film einfach gekapert, und der Regie den Rang abgelaufen hat. Schade, dass sich die Regisseurin nicht noch ein bisschen mehr zurück genommen hat, das wäre super gewesen. Oder sie hätte selbstbewusster parieren müssen. So war's ein bisschen halbgar, aber der Künstler war einfach zu großartig.
Capturing Dad - Charmante Dramödie, die ihre Balance, trotz (dank?) der drei jungen Hauptdarsteller ganz wunderbar hält.
Eigentlich muss ich noch die Filme von Keisuke Kinoshita nennen, die ich auf der Berlinale sehen durfte. Ein Hightlight des Jahres, insbesondere Onna + A Legend or Was It?. Die sind halt alles andere als aktuell.
Leviathan - Habe mich dazu schon im Thread ausgelassen. Ist ein recht surreales, kraftvolles und rauhes Erlebnis, das stark an den Nerven zehrt. Wenn man es aushält aber auch sehr belohnt.
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The Kirishima Thing - Der beste japanische Highschool Film seit Battle Royale! Das meine ich ernst. Er ist wirklich richtig gut. DIE Szene ist einfach großartig. Sonst ist er super geschrieben und knackig arrangiert.
Yokomichi Yonosuke - Zum dahinschmelzen. Auch wenn es keine Geschichte gibt und er fast drei Stunden läuft, wollte ich ja doch nicht, dass er aufhört. So so so schön. Jetzt muss ich noch die anderen Filme vom Regisseur nachholen.
Flashback Memories - Super innovativer 3D Film, wunderbares Geschenk, kluge Reflexion und sehr energetisch!
Spring Breakers - Keine Ahnung wie man das beschreibt. Mein amerikanischer Favorit dieses Jahr.
Vous n'avez encore rien vu - Resnais, der alte Schlingel macht's schon wieder. So verquast wie seine Filme eben sind, gleichzeitig sehr unverschämt und frech. Auf einer Höhe mit Les herbes folles, nur noch verspielter. Ich freue mich schon auf den nächsten!
Pacific Rim - Dito @Cipolla. Einfach geile Kinderkacke.
The Bling Ring - Ein bisschen wie Spring Breakers, in sehr brav. Spaß gemacht hat es trotzdem.
Gravity - Im Thread steht alles. Tolles Erlebnis mit mäßigem Ende, das einem nach dem tollen Rest aber auch nicht mehr ärgern kann.
00 Schneider - Im Wendekreis der Eidechse - Ich hätte mir nicht vorstellen können, jemals Freude an einem Schneider-Film zu haben. Aber was ich bekommen habe, war Tatort in gut!
Prisoners - Bester Thriller des Jahres mit einer phantastischen Kamera und tollen Darstellern.
The Act of Killing - Jenseits von Gut und Böse. Extrem provokante, diskutable und relevante "Dokumentation". Wusste nicht ganz wie ich mich dazu verhalten soll, rede aber immer noch darüber und empfehle sie stetig weiter.
Blue Jasmine - Überraschend unkomischer und sehr guter Allen-Film. Blanchetts Rolle ist sehr komplex und sie spielt außerordentlich brilliant. Das habe ich nach dem schwachen To Rome with Love gar nicht erwartet.
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Murks:
Maladies - Ach du meine Fresse. Ist mir ein Rätsel warum ich nicht das Kino verlassen habe. Das war so schrecklich prätentiös, es war kaum auszuhalten. Und James Franco macht scheinbar allen Scheiß mit.
Upside Down - Bienchen und Blümchen. Ugh. Schwereloser Sex mit Klamotten in Missionarstellung. Uuuuunnnngh.
Laurence Anyway - Ein wirklicher Flop oder unansehbarer Scheiß war das zwar nicht. Aber dennoch viel zu formelhaft und alterweise, als dass er irgendwie dem Hype um Dolan gerecht werden würde.
Man of Steel - Lässt man dieses blöde "Superman sein ist so schwer"-Gesülze weg, hätte der Film ein ganz ordentlicher Dragonball-Verschnitt verden können.
Wenn du Diskussionsbedarf siehst, gerne! Dazu muss man aber nicht Moderator sein.
Edit:
Habe Chiri von Kawase ganz vergessen. Ein intimer und berührender Abschied. Man kan so nah, dass es fast schon unangenehm war. Aber das zeichnet den Film auch aus.
Geändert von MrBamboo (19.01.2014 um 23:25 Uhr)
Byzantium: zzzZZZ
Carrie: War okay, aber wirklich begeistert hat mich der Film nicht.
Der Hobbit: Smaugs Einöde: Der Anfang war etwas seltsam, Legolas hat zu oft die Show gestohlen und abgesehen von Smaug war das CGI etwas auffällig, aber ich fand ihn auf jeden Fall besser als den Vorgänger und wurde gut unterhalten.
Doctor Who: The Day of the Doctor: Lief immerhin im KinoWar jedenfalls ein tolles Jubiläum von anfang bis Ende
Elysium: War eher langweilig
Evil Dead Remake: Hat ein bisschen zu sehr an Der Exorzist erinnert und das letzte Monster wurde viel zu sehr gehyped, aber davon abgesehen fand ich ihn sehr gut
Gravity: War okay, aber wirklich herausragend fand ich ihn jetzt nicht.
Now You See Me: War nett, aber da schaue ich trotzdem lieber die Oceans Filme
Insidious Chapter 2:: Muss sich vor dem Vorgänger nicht verstecken auch wenn die neue Elemente in dieser Geisterwelt etwas seltsam und unnötig wirkten.
Kick-Ass 2: Mag nicht so gut sein wie sein Vorgänger aber ich wurde gut unterhalten. Kick-Ass wirkt neben Hitgirl aber mehr wie ein Nebencharakter und der Fäkalhumor hätte nicht sein müssen.
Oblivion: War imo einer der besseren Scifi-Filme der letzten Zeit.
Oz The Great and Powerful - : Hat mich eigentlich gut unterhalten.
Pacfici Rim: Mag vielleicht ein bisschen dumm sein und die Comic Relativ Wissenschaftler fand ich eher nervig als witzig, ansonsten aber ein sehr unterhaltsamer Film für den sich das 3D sogar mal gelohnt hat
Riddick: War leider auch nur okay. Da war Pitch Black wesentlich unterhaltsamer.
Star Trek Into Darkness: Auch nur okay und die Homage gegen Ende fand ich eher lächerlich
The Conjuring: Hatte eine interessante Story aber es gab für meinen Geschmack zuviel Kinder und so gruselig fand ich ihn auch nicht
The Bourne Legacy: zzzZZZ
The World's End: War ganz nett, aber es hätte ruhig mehr passieren können. Da fand ich die Vorgänger interessanter und vor allem lustiger.
Upside Down: Das Konzept fand ich sehr interessant und er hat mich von Anfang bis Ende gut unterhalten
You're Next: Dafür das der Film so gut sein sollte hat er mich doch eher gelangweilt
Warm Bodies: Das Konzept erschien zwar etwas Twilight-mäßig aber diese Zombie-Romanze funktioniert wunderbar und ist auch unterhaltsamer als Twilight
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Ich komme spät und fange mal mit den Enttäuschungen / miesen Filmen an, weil ich ja Optimist bin:
Now You See Me: Wenn ein Film mir irgendwas zwischen "Ocean's..." und "The Prestige" verspricht, erwarte ich schon mehr, als ein Werk, dessen erste Hälfte ziemlich nett ist und viel verspricht und die geballten Hoffnungen dann bis zum wirren Schluss langsam fallen lässt. Insbesondere ist das ärgerlich, wenn das Teil sich dann auf der Meta-Ebene mit einem "The more you look, the less you'll see" rauszureden versucht. Das heißt so viel wie: "Ey, denk einfach nicht darüber nach, weil du sonst sehen wirst, dass das, was dir versprochen wurde, nicht da ist. Aber das ist ja genau das, was das Magierding ausmacht. Verstehst du? *zwinker* Smart, oder?" Nö - einfach nur eine halbwegs kreative Ausrede dafür, dass das Screenplay ziemlicher Müll ist.
The World's End: Ich muss mich outen. Ich bin ohnehin kein Edgar Wright - Fan. Ich fand die Cornetto-Trilogy insgesamt sehr bescheiden (okay, Hot Fuzz ist ganz cool) und Scott Pilgrim hat mich so zur Hälfte begeistert (und das war die Mary Elizabeth Winstead-Hälfte). The World's End darf sich dann noch mal ganz hinten anstellen. Ich wusste zu keiner Zeit, was der Film - und vor allem die Charaktere - von mir wollen. Peggs Gary war für mich einfach ein überaus unsympathischer Protagonist, hatte dabei aber leider nicht den Filth-Bonus (später mehr^^). Langweilige Unsympathen sitzen ja schon im Kino genug neben mir. ^^
Man of Steel: Ich finde auch Snyder doof (abgesehen von Watchmen). Man of Steel bestand für mich einfach aus mehr als 2 Stunden purer Langeweile, die ich beinahe vorzeitig abgebrochen hätte. Man weiß ja ungefähr, was einen erwartet, aber das, was ich mir versprochen habe, habe ich auch nicht so wirklich bekommen. Es gab fünf Minuten, die mir Spaß gemacht haben. Und die kann ich inzwischen auch schon nicht mehr genau beschreiben.
Machete Kills: Ey, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, wenn es darum geht, zu sagen, was mich gestört hat. Ey, Rodriguez. Kill doch einfach mal nach fünf Minuten Jessica Alba. Nice! Dann hätte ich gerne, dass Lady Gaga (ja, Lady Gaga) genau dann auftaucht, wenn ich gerade ausschweifend darüber nachdenke, was für eine geile Rolle Cuba Gooding Jr. da gerade wieder spielt. Und ansonsten kannst du doch auch einfach fünfzigmillionen sehr lahme Ideen aneinanderreihen, ohne auch nur eine coole Szene dabei zu erreichen. Lass bloß den Fake-Trailer weg, der dann doch kein Fake-Trailer war. Das hat Spaß gemacht.
The Purge: Jaa... da musste mal wieder so ein Home Invasion-Ding kommen, ne? Die Idee ist okay, Die "Bösen" sind sehr, sehr billige Ausgaben der beiden Jungs aus Funny Games und auch sonst ist das alles echt austauschbarer Kotbrei. Ich mag austauschbar, wenn es cool ist, aber nicht so.
21 and Over: .......
und viele andere Filme, die ich entweder verdrängt habe oder die ich nicht erwähnen möchte, weil selbst eine negative Erwähnung zu gut wäre.
So, jetzt wird's angenehmer... die Highlights:
Safe Haven: Okay, ich fange hier an, weil man es als ein Guilty Pleasure bezeichnen könnte. Ich stehe total auf Nicholas Sparks - Kram. Jeder Mensch mit Geschmack weiß außerdem, dass The Notebook einer der besten Liebesfilme aller Zeiten ist. Safe Haven ist das nicht, aber er hat es mit viel Schmalz, etwas sehr viel Vorhersehbarkeit und auch nicht sonderlich wenig Pathos geschafft, mir trotzdem sehr, sehr nah zu gehen.
Les Miserables: Eigentlich 2012, wurde hier aber ja das ein oder andere Mal genannt, also muss ich ihn verteidigen. Les Miserables war mit recht weitem Abstand mein Oscarfavorit bei den 2013er Academy Awards. Ich fand einfach alles toll. Ob Sasha Baron Cohen und Helena Bonham Carter als dauerhaft eingeworfene Comic Reliefs, ob Anne Hathaway und Hugh Jackman als schauspielerische Highlights, ob Eddie Redmayne und Samantha Barks als gesangstechnische Highlights oder Russel Crowe als... ja... Nicht-Highlight-Highlight.
Spring Breakers: Für extreeeem gut befunden. Und ja - James Franco rockt wieder mal hart. Ich fand ihn insgesamt deutlich weniger gesellschaftskritisch als erwartet. Es gab immer mal wieder Ansätze, die aber nicht voll durchgezogen wurden (was ja auch nicht unbedingt sein muss). Der Film hat eine Wendung genommen, die ich nicht ganz so erwartet hätte und mir damit auch die befürchtete / erhoffte Gesellschaftskritik vorenthalten. Das war viel mehr Film mit Plot als es Alltagskarikaturen in typischen Coming-of-Age-Dramen wie Thirteen sowie eben Kids und Ken Park sind. Und James Franco hat hart gerockt. Hart.
Gravity: Ein Film mit Sandra Bullock, in dem Sandra Bullock mich nicht nervt. 'nuff said.
Evil Dead: Ich bin sehr großer Fan von den Originalfilmen und noch viel größerer Fanbooiii von allem was Sam Raimi macht. Evil Dead war dann überraschend unenttäuschend, was schlechter klingt, als ich es meine. Es gab mir genau die richtige Mischung an glaubhaftem Fanservice und Distanz zum Original und das Ende hat mich mit offenem Mund vor dem Monitor sitzen lassen. Das war richtig schön inszeniert.
Filth: Vorhin kurz angeteast. Filth hatte einen grandios eklig-arschlochigen James McAvoy, der so ist, wie Simon Pegg gern wär, bitch!
Der Titel sagt eigentlich genug.
Sexy Evil Genius: Ist wohl unter vieler Leute Radar geflogen, daher noch kurz: Zach (Seth Green) sitzt in einer anfangs leeren Bar, als eine ihm unbekannte Frau (Michelle Trachtenberg, hot) hereinkommt. Sie stellt sich ihm als Miranda vor und fragt ihn, ob er auch auf "Nikki" warten würde. In einem Gespräch der beiden stellt sich schließlich heraus, dass beide Ex-Lover von besagter Nikki sind und von ihr eingeladen wurden. Außerdem erfahren sie durch die Geschichten des jeweils anderen immer mehr über das Leben und die Lügen der geheimnisvollen Nikki. Als mit Harold Marvin schließlich ein weiterer Ex dazu stößt und Nikki immer noch auf sich warten lässt, wird den Dreien und dem Zuschauer klar, dass sie ein Spiel mit ihren Gästen treibt......
--> Ein spannendes, dialogreiches Psychospiel, inszeniert vom "Sexy Evil Genius" Nikki, welches sich immer mehr zuspitzt und den Zuschauer bis zum Schluss im Unklaren lässt, was denn jetzt eigentlich stimmt und was nur Lüge ist. Und Seth Green ist einfach so verdammt gut.
Ich habe bestimmt total viel geile Teile vergessen, aber für's Erste muss das reichen. Ne! Eine Sache fehlt da noch. Mein absoluter Top-Favorit.
Her: Heute/gestern gesehen und eigentlich der Grund, warum ich hier jetzt überhaupt schreibe. "Her" ist so stark. Um es auch hier kurz zusammenzufassen: "Her" ist die Geschichte eines gerade im Scheidungsprozess befindlichen Liebesbrief-Autors in einer Welt, die einige Sci-Fi-Elemente im Bereich der Online-Kommunikation aufweist. Der gute Theodor (gespielt von dem vielleicht wandelbarsten Schauspieler unserer Zeit, Joaquin Phoenix) verliebt sich schließlich in "Samantha", das neue Operating System für seinen Computer...
Der Film ist gespickt mit vielen kleinen, lustigen Momenten. Die Welt wirkt realistisch und sehr atmosphärisch, auch wenn es sich eigentlich um eine etwas absurde Mischung aus modernem Alltag, wie wir ihn kennen, und einigen, aberwitzigen Visionen von potenziell in der Zukunft existierenden Technik-Errungenschaften handelt. Das Pacing ist optimal und in knapp zwei Stunden Film (ohne Credits) wird eine romantische Geschichte auf den Punkt genau erzählt, die inhaltlich unfassbar kreativ und einzigartig sowie auf der Genre-Ebene so herrlich frei von Klischees ist. Joaquin Phoenix ist - wie gesagt - fantastisch, Amy Adams macht einen wunderbaren Job und Scarlett Johansson schafft nur mit ihrer Stimme eine dermaßen große Emotionalität erzeugt, dass selbst manly men wie ich gerührt sind. Ich habe mich während des Films ungefähr drölfzigmillionen Mal dabei erwischt, wie ich teenagermädchen-like mit dem Hello Kitty-Kissen vor der Brust und mit glänzenden Augen auf den Screen gestarrt habe und dabei ein gerührtes Dauerlächeln meine Lippen zierte, teilweise verliebterweise sogar über Witze lachte, die ich gar nicht witzig fand.
Ich würde gerne in einer Welt leben, in der "Her" den Best Picture-Award bekommt, aber das ist nicht diese Welt. Dennoch habe ich Hoffnung, dass es für das Drehbuch einen Preis gibt und zumindest einer der zwei Music-Oscars sollte doch auch klappen.
Ich habe echt zu viel von 2013 noch gar nicht gesehen. Inzwischen hab ich schon eine "Muss ich noch abchecken"-Liste fast wie bei meinem Games-Backlog. Hoffentlich artet das aber nicht so sehr aus wie dabei ^^
Ich denke, mein Highlight letztes Jahr war Pacific Rim. Oblivion hat mich positiv überrascht und Man of Steel fand ich mit dem Sci-Fi-Einschlag auch ganz gut, obwohl ich früher mit Superman so gar nichts anfangen konnte. Hobbit 2 war natürlich auch ein großes Highlight für mich. Das Ende mit dem Cliffhanger wirkte etwas abgehackt und es gab ein paar kleinere Längen (und invincible Legolas war unnötig), aber insgesamt war ich sehr zufrieden damit wie erwartet. Bei so großen Fantasy-Filmen bin ich halt einfach kein kritischer MaßstabUnd Smaug ist einfach klasse. Despicable Me 2 war auch noch super, während Wolkig mit Aussicht auf... 2 leider hinter meinen Erwartungen zurück blieb (nerviger Bösewicht, vergeigte Synchro usw.). Hätte eher gedacht, dass es bei den beiden Filmen genau andersherum ist. Seelen aka The Host fand ich auch gar nicht mal so übel wie manch anderer.
Ansonsten dito @ Freierfall - 2013 war für mich kein großes Kinojahr. Fehlte vor allem an diesen Blockbustern, denen ich schon ewig vorher entgegenfiebere. Davon gibts leider auch 2014 nicht so viel, dafür scheint aber 2015 der Mega-Hammer zu werden ^^
Auswahl an Filmen, die ich seit 2012 (oder sogar noch eher o_O) nachzuholen habe:
- Dredd
- ParaNorman
- Wreck-It Ralph
- Total Recall
- Hansel and Gretel: Witch Hunters
- The Pirates! Band of Misfits
- Star Trek: Into Darkness
- Jack the Giant Slayer
- Elysium
- Riddick
- Kick-Ass 2
- Lone Ranger
- Upside Down
- Ender's Game
- The Hunger Games: Catching Fire
- Thor: The Dark World
- Machete Kills
- Carrie
Byzantium hab ich hier schon auf BD stehen, aber noch nicht angeschaut.