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Thema: Cyberpunk 2077 - Der [neue] Discussion & News-Thread (Neue Screens Inside)

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  1. #1
    Ultimate-Team ist aber auch der letzte Mist. Ich habe selbst jahrelang mitgespielt und dann mit dem 18er Ableger komplett aufgehört. Mein Bruder versucht mich zwar jedes Jahr mit Aussagen wie "man kann auch ohne Echtgeld viel erreichen" zurückzuholen, bedenkt dabei aber nicht das ich Vollzeit arbeite, ein kleines Kind zu Hause habe und sicherlich nicht jeden Abend X Partien spiele, nur um ein Pack mit gammeligen 75er Spieler zu bekommen.
    Man kann mittlerweile zwar einiges auch so bekommen, nur dauert das ewig und man braucht natürlich auch Glück - das war mir dann einfach zu viel. Ich habe FIFA 20 und 21 zwar trotzdem gekauft, allerdings im Angebot und nur für den Karrieremodus.

  2. #2
    "Crunching" wird von jedem größeren Entwicklerstudio praktiziert, macht Euch da bitte keine Illusionen. Und das weiß ich aus persönlicher Erfahrung. Unterschiede gibt es bei der Handhabe mit den generierten Überstunden (Freizeitausgleich; Sonderzahlungen; vertragliche Regelungen, die Überstunden mit dem Grundgehalt als "abgegolten" definieren etc.).
    Übrigens kein Unterschied zu x Unternehmen aus y anderen Branchen. Soll ich Euch mal auflisten, was ich - gerade zu Beginn meiner Karriere - in der Strategieberatung an unbezahlten Überstunden gekloppt habe?

    Wichtig ist aus meiner Sicht, dass entsprechende Vergütungsmodelle in den Unternehmen implementiert sind. Ist dem so, finde ich an temporären Überstunden nichts Verwerfliches. Wenn einem die Arbeitszeitmodelle persönlich zu bunt werden, kann man sich (in Deutschland) a) auf seinen Vertrag/das geltende Recht berufen (inwieweit die Karriere dann in dem Laden weiter geht, steht auf einem anderen Papier) b) den Betriebsrat oder die Gewerkschaften konsultieren, oder c) sich einen neuen Arbeitgeber suchen. Recherche hinsichtlich Unternehmenskultur ist heute recht einfach und sollte spätestens ab dem 2. Job zum Skill-Repertoire eines jeden mündigen Menschen gehören.

    Das mal so ganz grundsätzlich, da ich die Diskussion im Kontext der Videospielindustrie häufig beobachte. Dieses Rosinen-Picken und das grundsätzliche Pauschalisieren unter dem Modewort "Crunching" entzieht sich ehrlicherweise meinem Verständnis.

  3. #3
    Ich kann diese Diskussion auch nicht mehr hören. Crunch ist nicht gut, ja, aber da kann man, wie bei vielen Themen, ewig diskutieren ohne auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.
    Boykottiere ich ein Spiel wegen Crunch leiden vorrangig die Mitarbeiter, die dem Crunch ausgesetzt waren und am Ende gewinnt keiner. Wenn CDPR den Leuten für ihre Mehrarbeit mehr zahlt oder diese Überstunden in irgendeiner Form honoriert, ist das doch schon mal viel wert.

    In meiner alten Firma haben wir vor und nach Updates regelmäßig Überstunden gemacht, unbezahlt und ohne Ausgleich. Wer hier gemeckert hat, war am Ende der Arsch vom Dienst und wurde ganz offen vom Chef schikaniert. Das waren teilweise echt schlimme Zeiten, die nur durch die netten Kollegen halbwegs erträglich waren.

    In meiner jetzigen Firma werden Arbeitsstunden erfasst und man darf Überstunden abfeiern oder kriegt diese ausgezahlt.

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