Bin jetzt auch gerade fertig geworden, jedoch schon nach 66 Stunden. Im Prinzip hat sich seit meinem Zwischenfazit nicht so viel geändert: am allermeisten Spaß hatte ich beim freien Erkunden des Wastelands und beim Entdecken von kleinen Geschichten auf Terminals, in Form von Notizen etc. Cool fand ich auch dass man sich am Ende aufgrund von Waffenmods und besserer Ausrüstung auch so richtig schön mächtig gefühlt hat. Unfair finde ich nur die Raider, die einem ab und zu einfach aus dem Nichts mit ihrem Fat Man abknallen - aber so oft passiert's dann auch nicht, dass es nervt.

Insgesamt muss man aber sagen, dass das Spiel wirklich deutlich weniger Rollenspiel ist als die Vorgänger, was ich schon schade finde. Das liegt eben einerseits allgemein an dem Dialogsystem, andererseits im speziellen daran, dass nicht mehr wie vorher durch spezielle Perks besondere Dialogoptionen auftauchen, die einem alternative Wege ermöglichen. Allgemein hat man, wie ja auch schon von einigen erwähnt, kaum noch die Möglichkeit sich zum Beispiel in einer brenzligen Situation durch Diplomatie auszuhelfen.

Im Gegensatz zu Duke muss ich aber sagen, dass mir das Finale richtig gut gefallen hat. Ich habe mich der Railroad angeschlossen, welche ich sowieso echt eine super Truppe finde - hat eben den richtigen Geheimagenten-Flair und meiner Meinung nach auch das sinnigste Ziel.