Ich fand DS 1 auf jeden Fall ein interessantes Spiel, aber weder Storytechnisch noch Gameplaymäßig fand ich es überragend.
Das Gameplay war zu eintönig und die Combat/Stealth-Abschnitte hätten einfach ausgebaut sein müssen und sich 1:1 wie in MGS spielen müssen.
Stattdessen hat man dauernd irgendwelche Pakete auf dem Rücken und das dumme Baby flennt einem Ohren voll...eigentlich wie in Yoshi's Island.
Die Mindfuckstory war jetzt nicht schlecht, aber irgendwie zu keinem richtigen Ende und der MadsMikkelsen-Charakter hätte 1000 mal besser ins Spiel integriert sein können.
Und letztlich läuft man von Bunker zu Bunker und bekommt fast 0 Befriedigung für das Abliefern. Hat man die erste Mission gesehen, hat man quasi alle gesehen.
Man kann nicht mal in die Bunker rein (also so, dass so man es sieht das man drin ist) und mit den Bewohnern interagieren. Das hätte dem ganzen viel mehr RPG-Vibes gegeben.
Eine vertane Chance.
Hoffen wir mal das zumindest einige Schwächen in Teil bereinigt werden.
Die sprechende Puppe nerft mich schon jetzt. Der "Böse" (ich hab seinen Namen vergessen, obwohl ich das Spiel erst ~April von 10 Monaten gekauft und gespielt habe. Das wär mit MGS nie passiert),
war als Charakter total flach und einfach ein luschiger Antagonist. Und nun kommt er zurück und hat eine Mad-Max-Fury-Road-Gitarre... naja..ich weiß ja nicht.
Kojima hat damit für mich diese durch interessante, düstere und depressiv machende Welt ins Lächerliche gezogen. Was soll das?`

Wirk toll waren nur die "Endgegner" und die Teer-Animationen wenn die Strandedthings kommen.