Es geht auch nicht darum, dass ihr nicht selbst das Thema findet. Da macht eine Vorgabe ja auch schon aus der intrinsischen Motivation heraus Sinn. Was mich ganz extrem stört, ist allerdings der Faktor, wie sie euch daranführt. Um es so zu sagen, die Aussage "nehmt irgendeinen Text aus irgendeiner Epoche" ist aus didaktischer Sicht für das Niveau der meisten Erstsemester einfach nur Müll. Ihr sollt da an das wissenschaftliche Arbeiten herangeführt werden und das passiert hier trotz aller Ergänzungen nur mässig ... wenn man es freundlich ausdrückt. Generell geht man da nämlich normalerweise den Weg mit kleinen Beispielen aus kleinen Themenbereichen (sei es eine Textsorte, eine Epoche oder ein Autor) anzufangen. Selbst da gibt es dann noch genug Themen, die man nach einer gemeinsamen Einarbeitung, in der man auch die Methoden gemeinsam durchgeht, selbstständig benennen und erarbeiten kann. Dieses Prinzip des Exemplarischen nach Klafki ist dabei eigentlich allgemein anerkannt und steht der Selbsständugkeit nicht im Wege, sondern fördert sie sogar bei richtiger Umsetzung.![]()







Germanisten.
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Nichts gegen dich, aber das ist so ein typischer Fall von Symbolik, der aus meiner Sicht die Genderpolitik vom eigentlichen Thema abbringt und ins Lächerliche zieht. Würde ich das unter dem Aspekt behandeln, würde daraus eine umfangreiche, politische Polemik wider den "feministischen Irrsinn". Generell wäre das dann eher eine politische Untersuchung. Wenn man das unter textanalytischen Gesichtspunkten machen würde, hätte man wohl nur einen Bezug zu Fallerslebens Zeit und der Franzmann-Revolution, die erklären, warum er an dieser Stelle den Begriff Brüderlichkeit gewählt hat, statt Menschlichkeit oder was auch immer.



Stolzes Mitglied "der Fünf" (laut BG) 

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Manchmal hat man wirklich den Eindruck, dass Lehrer in einer Parallelwelt leben. Aber Glückwunsch BIT für diesen Fang, den du da gemacht hast. Lehrbücher sind ja doch recht teuer, wenn man sie bezahlen muss.