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Thema: 3D Filme - Eine Zwischenbilanz

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von Tako
    Viele schreiben hier "entweder wars übertrieben oder ich habs nicht gemerkt" - that's the point, duh. "Merkt" ihr HD?
    Nicht nicht gemerkt wie in "Woah that so awesome, it blends totally in!", sondern wie nicht gemerkt ihn "Woah that was totally use- and pointless!"

    Der Unterschied zu HD ist, dass HD eine merkliche Verbesserung der Qualität darstellt, manche 3D Effekte aber total untergehen und kaum zum tragen kommen. Die Regentropfen und die Gischt in Pacific Rim beispielsweise ist mir nur aufgefallen wenn ich mich darauf konzentriert habe.

  2. #2
    Und das finde ich auch gut so. Oder wollen dir Regentropfen auffallen?
    Während dem Film mache ich keine Stilmittelanalyse, ich lasse die unterbewusst auf mich wirken. Dasselbe passiert in den Szenen auch. Bei mir hat sich da sofort ein "ugh, Regen" Ding eingestellt.

  3. #3
    Zitat Zitat von Tako Beitrag anzeigen
    Und das ist auch gut so. Oder wollen dir Regentropfen auffallen?
    Ich fand das ziemlich gut. Während dem Film mache ich keine Stilmittelanalyse, ich lasse die unterbewusst auf mich wirken. Dasselbe passiert in der Szene auch.
    Wenn die Bildeinstellung dafür gemacht wurde um sie zu bemerken... ja? Ein paar Kamerafahrten war so abgestimmt, dass man wundervoll diesen Effekt wahrnehmen soll.
    Was bringt es mir aber, wenn dieser Effekt so subtil ist, dass ich ihn eigentlich nicht wirklich realisiere, außer wenn jemand neben mir ruft "Ey geil, die Tropfen, eh die Regentropfen, eh Svend guck ma der Regen!"?
    Da ist mir das 4D Kino im Disneyland, wo mir Wasser ins Gesicht gespritzt wurde echt lieber.

  4. #4
    Star Wars: Episode 1 - The Phantom Menace 3D.

    nuff said.

  5. #5
    Ich habe mit 3D eigentlich keine großen Probleme... ich suche mir aber auch sorgfältig aus, welche Filme ich mir in 3D ansehe. Eine schlechtere Bildqualität ist mir bei Pacific Rim, Avatar und Hugo Cabret beispielsweise gar nicht aufgefallen, im Gegenteil fand ich das 3D oft sehr effektvoll und ein gutes Mittel, um den Szenen mehr Leben zu geben. (Da muss ich Avatar ein bisschen ausklammern, denn bei dem Film kam es nur am Anfang wirklich zur Geltung - später bei all den großen Panoramen, in denen man sowieso keine 3D-Wahrnehmung hat, hat das 3D nicht mehr gewirkt.)
    Pacific Rim fand ich bisher wohl den besten Einsatz von 3D. Ich habe nie vergessen, dass der Effekt da ist, sondern habe immer gemerkt, wie er die Opulenz und Größe der Monster und Roboter noch einmal verstärkte und bestimmte Akzente setzte. Bei Hugo Cabret gab es auch einige Szenen, die in 3D einfach lebendiger und fantastischer wurden - hier sollte ja die Magie des Kinos veranschaulicht werden, die Kraft der Fantasie, und wenn dann die Blätter anfangen in der Luft zu tanzen, oder die Zahnräder in den Tiefen des Uhrenturmes zu rattern beginnen, oder wenn die Lokomotive durch das Bahnhofsgebäude kracht, dann wird das dieses Ziel (durch 3D einfach besser) erreicht.

    Eine Pleite fällt mir ein, und das war Star Trek - Into Darkness. Der Film wirkte in 3D einfach furchtbar... klein. Die ganzen Partikeleffekte im Vordergrund flimmerten außerdem höllisch, so dass der Film wie eine schlechte Holografie wirkte. Auch wurden manche Szenen eindeutig darauf ausgerichtet, dass die Zuschauer zurückzucken, also miese Effekthascherei. Man kann Pech haben und nicht immer sagt das Budget des Films etwas darüber aus, wie gut das 3D sein wird.
    (Und jetzt erinnere ich mich gerade: Bei Der Hobbit, den ich in 2D gesehen habe, sind mir diese Effekthascher-Szenen deutlich und störend aufgefallen. Irgendwelche Vögel und Schmetterlinge die überdurchschnittlich lange im Vordergrund des Films herumflattern, der weiße Ork, der seine Waffe schräg nach vorne ins Bild hält... es wirkte unnatürlich und anbiedernd. Ich mochte den Film, aber ich habe diese Szenen gehasst.)

    Kurzum, für mich ist es ein Risiko. Manchmal kann es den Film in meinen Augen nochmal erheblich verbessern (ich würde Pacific Rim wirklich ungerne in 2D sehen, jetzt wo ich weiß, wie er in 3D aussieht), aber man muss sehr darauf achten, wie das 3D im Vorfeld bewertet wird, und auch dann kann man Pech haben und ein flimmerndes, unscharfes, effekthaschendes Disaster erleben.

    Außerdem denke ich mir eben auch: Wenn 3D nicht so beliebt wäre, hätte del Toro Pacific Rim auf eine andere Art und Weise gedreht, und damit vielleicht einen ähnlichen Effekt erzielt. Und das hätte mir vielleicht auch super gefallen. Ich denke also nicht unbedingt, dass 3D notwendig war. Es wurde nur eingesetzt, und es wurde gut eingesetzt.

  6. #6
    Zitat Zitat von Tako Beitrag anzeigen
    Und 480p und schwarzweiß! Und Sprache ist auch total überbewertet...!
    Haha. hahahaha. hahahaha. weil ich bin oldschool und fand dass Der Hobbit aussah wie ein YTITTY-Video das neben dem kopfschmerzenverursachenden 3D noch kopfschmerzverursachende scheißige Bildwiederholungsrate hatte und ich Filme nicht mag die aggressiv meine Gesundheit gefährden hahahahaha.

    Es sieht kacke aus. Find ich. Und ja, dann doch lieber The Vamp oder der 1910-Frankenstein. Die haben zumindest nicht aktiv versucht mir Schaden beizufügen.*

    Und HD ist super. Jeder, der das 80er-Vigilante-Meisterwerk The Exterminator oder FUCKIN MIAMI CONNECTION in HD gesehen hat, weiß dass HD super ist.

    * = Ich weiß, eigene Meinung ist nicht erlaubt und so - aber ernsthaft, ich finde dass 48p einfach den Look eines Films kaputtmacht. Es ist mir zu künstlich aussehend, zu bäh, zu sehr "Papa hat mit dem neuen Camcorder 'nen Film mit seinen Kumpels gedreht und guck mal es ist sogar HD". Sorry, echt, tut mir voll leid, ernsthaft, ich gelobe Besserung - aber solange die nicht rausfinden wie man sowas ohne fuckin' Hornbrille oder ohne den Look eines Amateurpornos umsetzen kann, bin ich nicht an Bord. Tut mir leid. Echt. Sorry.

    Edit: Dredd hat's richtig gemacht mit dem 3D: Sobald das 3D kam, war das Bild schön aufgehellt und alle Features klar zu erkennen. Und kein Schwanz hat den im Kino gesehen außer Judge Tako und ich, also für alle: SO macht man 3D. SO.

    Geändert von T.U.F.K.A.S. (15.10.2013 um 17:01 Uhr)

  7. #7
    Zitat Zitat
    Das ist jetzt wirklich nur das Gepicke, dass Filme in 24fps einfach anders aussehen als in 48fps.
    Zitat Zitat
    Und 480p und schwarzweiß! Und Sprache ist auch total überbewertet...!
    Ah ja, 3D ist unnützes Blingbling, weil es keiner richtig einsetzt, und 48fps ist DA FJUTSCHA...

    Zitat Zitat
    Recht du hast. Das Problem ist vielmehr, dass man 3D zu stark merkt: Indem das Bild dunkler, grau und flimmerig wird.
    Ist das nicht hauptsächlich die Schuld des Verfahrens (Shutter) statt von 3D allgemein? Mein Stammkino verwendet eine andere Technik (Dolby 3D), und mir ist etwas derartiges eigentlich nicht aufgefallen...

    Geändert von Liferipper (15.10.2013 um 19:29 Uhr)

  8. #8
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Ah ja, 3D ist unnützes Blingbling, weil es keiner richtig einsetzt, und 48fps ist DA FJUTSCHA...
    Der Vergleich hinkt.
    Das eine macht das Bild flüssiger und angenehmer, das andere verbessert das Bild nicht, sondern erweitert es um ein (oftmals sinnloses) Feature und opfert dafür Bildqualität. Ja, das ist ein Problem der Shutter-Technologie. Ich weiß nichts von anderen Technologie-Arten und ob die besser sind. In den Kinos, in denen ich bisher 3D gesehen habe war und ist es überall Shutter. Und das macht das Bild nicht besser, sondern schlechter.

    Insofern:
    3D -> Sinnloser Rückschritt um ein sinnloses Feature zu liefern.
    48fps -> Besser, vor allem, da Steel jetzt auch dieser Meinung ist.

  9. #9
    Also positiv aufgefallen ist es mir bisher nur in Avatar (Wahnsinn im richtigen Kino!) und in Coraline (wo es mir zeitgleich auch negativ aufgefallen ist, weil die positiven Szenen recht überschaubar waren und man halt gemerkt hat, dass es eine experimentelle Technik ist). In Tim & Struppi fand ich es ebenfalls sehr bereichernd (die Verfolgungsjagd ), und Avengers sowie Pacific Rim sind in meinen Augen keinesfalls schlechter geworden, sondern eher besser (ich glaube, die teils unübersichtlichen Szenen in letzterem lagen nicht am 3D). Ist der neue Godzilla in 3D? Bestimmt... DA wäre ich ja so RICHTIG scharf drauf! :3

    Dann gibt es aber leider auch nen Riesenhaufen an Filmen, in denen es nach 2 Minuten total untergegangen ist. Das Problem daran: Ich kann echt nicht einschätzen, ob es die Filme besser gemacht hat. Ich merks dann meistens erst, wenn ich die Brille am Ende wieder abnehme, und da ich hauptsächlich Blockbuster im Kino gucke, kann es gut sein, dass die Raumwirkung die Unterhaltung verbessert (ohne, dass man es bewusst mitkriegt). Ich glaube also, im Zuge des höheren Preises würde ich da auch lieber auf einen Effekt verzichten, bei dem ich nicht mal checke, ob ich was davon habe.

    Die Zukunft sehe ich eigentlich recht positiv. Wenn die Technologie nicht in den nächsten Jahren wieder verschwindet (und bisher sieht es nicht danach aus), sollten sich auch die Kritiker daran gewöhnen, und vielleicht haben dann auch die Filmemacher wieder mehr Motivation, nicht einfach nur ein paar Trümmerteile in den Raum fliegen zu lassen. Und vielleicht lernt Hollywood ja auch einfach mal, besser damit umzugehen.

    Und wenn nicht, gibt's ja auch andere Mittel und Wege. Also, bevor jemand an Illegales denkt: Die entsprechenden Filme nicht gucken zum Beispiel.

  10. #10
    Zitat Zitat von Dennis Beitrag anzeigen
    48fps -> Besser, vor allem, da Steel jetzt auch dieser Meinung ist.
    Nope. Sieht immer noch aus wie auf dem Camcorder meines Papas gedreht, sorry. Mich graut's schon vor 60fps.

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