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Thema: now watching / now reading

  1. #1921
    Zitat Zitat
    Leider kreiert der Hype um FMA eine Erwartung, die es heutzutage wahrscheinlich gar nicht mehr halten kann, wenn man sich in der Materie gut auskennt. Ich habe die Serie auch erst sehr spät geschaut, aber ich hatte mir bedingt durch den Hype schon etwas mehr erhofft.
    Ist bei mir komplett andersrum: Als ich jünger und der Hype noch aktuell war, fand ich die Serie nur gut (und deutlich schlechter als die erste), heute würde ich sie meilenweit über 95% aller anderen Animes anordnen, geschweige denn dem Genre-Kram. Vorrangig aus den gegengesetzten Gründen, die du nennst, und die ich damals noch nicht so zu schätzen wusste, nicht zuletzt weil das nicht das war, was ich von einem (Shonen-)Anime erwartet habe: Nach den ersten 10, 12 Folgen, die aus produktionshistorischen Gründen etwas strange sind, wird die Serie zunehmend MEGA-rund. Da passt wirklich alles zusammen. Es gibt keinen Charakter, der nicht eine sehr klare Rolle in der Thematik erfüllt oder ohne einen interessanten Arc ausgeht, keine Charakterbeziehung, die irgendwie halbgar im Status Quo stehen bleibt, keinen Sachverhalt, der nicht irgendwie in den großen Kontext gesetzt und relativiert wird.

    Ich glaube, da muss man sich auch nicht groß streiten; ich wollte das nur nicht so absolut im Raum stehen lassen, wie du das formuliert hast. =P

  2. #1922
    Ich hab von FMA nur die älteste Serie gesehen. Brotherhood fehlte mir immer die Motivation. Fand die ältere Serie zwar gut. Aber nicht überragend. Hatte jedoch gute Momente. Insbesondere dass manche meinten es wäre "mehr Humor" in der neueren Serie ... hatt mich etwas abgeschreckt. Dazu die vielen Episoden. Die Helden sehen halt auch typisch shounig aus. Und bei dem in der Rüstung nervte glaub die Stimme, weil das halt weird klingt, wenn so ne Rüstung verweiblicht spricht (junger Boy als Persönlichkeit ... glaub sogar weibliche Sprecherin).

  3. #1923
    Zitat Zitat von La Cipolla Beitrag anzeigen
    Ist bei mir komplett andersrum: Als ich jünger und der Hype noch aktuell war, fand ich die Serie nur gut (und deutlich schlechter als die erste), heute würde ich sie meilenweit über 95% aller anderen Animes anordnen, geschweige denn dem Genre-Kram. Vorrangig aus den gegengesetzten Gründen, die du nennst, und die ich damals noch nicht so zu schätzen wusste, nicht zuletzt weil das nicht das war, was ich von einem (Shonen-)Anime erwartet habe: Nach den ersten 10, 12 Folgen, die aus produktionshistorischen Gründen etwas strange sind, wird die Serie zunehmend MEGA-rund. Da passt wirklich alles zusammen. Es gibt keinen Charakter, der nicht eine sehr klare Rolle in der Thematik erfüllt oder ohne einen interessanten Arc ausgeht, keine Charakterbeziehung, die irgendwie halbgar im Status Quo stehen bleibt, keinen Sachverhalt, der nicht irgendwie in den großen Kontext gesetzt und relativiert wird.
    Die ersten zwei oder drei Folgen der ersten FMA Adaption fand ich sogar richtig mies. Nicht ganz so schlecht wie Occultic Nine, der mit seiner ersten Folge einfach mal total.... weird war, aber schon so, dass ich keine Lust mehr hatte, mir den Anime weiter anzuschauen. Da fand ich auch noch Ed total blöd, besonders mit dem Winzling Running Gag. Erst danach wurde es besser. Natürlich habe ich beide Serien nie komplett geschaut und kann daher nie die Gesamtheit beurteilen, aber beide hatten bis dahin schon so ihre Momente. Es ist ja auch überhaupt ein Wunder, dass ich FMA mittlerweile als solide bezeichne, vor zwei Jahren oder so fand ich das Franchise sogar recht schlecht. Ich weiß natürlich, dass ich da mit meinem "solide" die absolute Minderheit darstelle. Kritik liest man zu FMA wirklich kaum, gerade zur zweiten Adaption nicht, die ich persönlich auch besser finde als die erste. Aber gerade bei solchen Hypes finde ich es sehr wichtig, auch mal die Gegenseite zu hören. Viele mögen ja die Charaktere in FMA so gerne oder sind Fan vom World Building. Kann ich nachvollziehen. Mir persönlich haben Dinge wie die Staatsalchemisten und einzelne Charaktere überhaupt nicht zugesagt, aber das ist nun mal eine Frage des Geschmacks. Das Pacing ist teilweise echt komisch, besonders am Anfang der ersten Serie. Es hat sogar gedauert, bis ich mit den Protagonisten warm wurde, da mir die interessante Hintergrundgeschichte zum Weiterschauen dann doch noch zu wenig war und ich deshalb keinen weiteren Sinn darin sah, mich weiter damit auseinanderzusetzen. Alles okay, wenn man das anders sehen mag. In diesen Punkten fallen mir einfach wieder etliche Beispiele ein, wo das viel, viel besser umgesetzt wurde. Mahoromatic hat zum Beispiel eine großartige Protagonistin und die Hintergrundgeschichte ist auch clever umgesetzt - garniert mit ein paar tollen Action Sequenzen. Dafür nerven ein paar Charaktere... DIE EWIG NACKTE Lehrerin zum Beispiel. Pacing ist auch etwas komisch. Trotzdem hatte ich Spaß damit. Ein anderer kann die Serie dafür total scheiße finden, was auch okay ist. Ich würde die Serie nie als das Ultimatum bezeichnen. Das selbe gilt auch für ein City Hunter, HxH oder Hajime no Ippo. City Hunter ist immer das Gleiche, HxH ist ein Ameisenkaugummi und Hajime no Ippo hat nur hässliche Frauen. Ich lese sogar sehr gerne andere Meinungen zu Animes, da jeder ja andere Schwerpunkte legt. Blöd finde ich nur, dass viele Leute, die man im Web so liest, überzeugt von ihrer Meinung sind und jede andere Meinung schlecht reden. Bei denen hat man dann auch nicht wirklich das Gefühl, dass diese eine zweite Meinung aufnehmen, einordnen und reflektieren. Besonders im Anime Segment ist das schlimm. Da hat man es dann schon schwer, etwas gegen FMA, Death Note oder AoT zu sagen, die großen Stützpfeiler der Community, wobei gerade letzteres die Erwartungen, die ich daran hatte, bei weitem übertreffen konnte.
    Irgendjemand muss da ja den FMA Badboy spielen. Wobei ich auch gar nicht soooo viel negatives dazu sagen kann, gemessen an dem, was ich kenne, ist dieses Franchise halt einfach nur nichts besonderes mehr für mich. Ob ich vor 15 Jahren auch so gedacht hätte? Schwierig. Ich kann aber verstehen, was einem daran gefällt. Nur den Hype darum finde ich viel zu übertrieben.

    Geändert von Kynero (01.11.2018 um 00:09 Uhr)

  4. #1924
    @Kynero: Finds gut, auch andere Meinungen zu hören, gerade, weil man an FMA sicher auch einiges kritisieren kann. Z.B. ist der Humor sehr Hit&Miss und die Chibifizierungen der Charaktere hab ich größtenteils als ziemlich nervig empfunden. Auch Ed als Mainchar muss einem nicht so zusagen, wobei seine nervige Art bei mir bereits durch seine Introspektion in Folge 1 (2003) ausgeglichen wurde, die er in der Kirche und dann später in der Sandgrube hatte. Er ist für mich quasi die Version von Naruto, die ich noch mögen kann *g*

    Aber was ich gerne ansprechen wollte, sind Deine Vergleiche, z.B.
    Zitat Zitat von Kynero Beitrag anzeigen
    Klar ist die Serie besser als solche Perlen wie Bakuretsu Hunter, aber das ist ja auch nicht so schwer.
    oder
    Zitat Zitat
    Die ersten zwei oder drei Folgen der ersten FMA Adaption fand ich sogar richtig mies. Nicht ganz so schlecht wie Occultic Nine, der mit seiner ersten Folge einfach mal total.... weird war, aber schon so, dass ich keine Lust mehr hatte, mir den Anime weiter anzuschauen.
    womit Du der Show IMO Unrecht tust. Erstmal ist Bakuretsu Hunter nicht mal wirklich gut (ok, gibst Du ja selbst zu, dass man das leicht übertreffen kann - aber wieso dann überhaupt der Vergleich?). Aber mit Occultic;Nine zu vergleichen, bei der man in der ersten Folge totgeschlagen wird mit random Events?

    Und damit will ich Deinen Eindruck nicht untergraben, dass Dir der Anfang von FMA(03) nicht gefallen hat (kann ich sogar irgendwie verstehen, eröffnet ja prinzipiell mit nem vermeintlichen "Filler Arc"), aber O;9 ist da doch eine ganz andere Richtung von Fail. Wenn wir soweit sind, können wir gleich diskutieren, wie viel stärker / schwächer FMAs Charakterisierung im Vergleich zu Aldnoah.Zero ist oder wie gut die Plottwists im Verhältnis zu Guilty Crown sind *g*



    @Cross Ange: Eine Fanservice Mech Serie von den Gundam Typen mit überzogenem Drama? Wie ist die an mir vorbeigegangen? Klingt eigentlich genau wie der Schund, der in mein Schema passt

    Geändert von Sylverthas (02.11.2018 um 00:29 Uhr)

  5. #1925
    Haha, da hab ich ja ne Diskussion losgetreten ^^ Find ich gut

    Bin jetzt mit Full Metal Alchemist: Brotherhood durch. Erster Eindruck bleibt für mich auch im Nachhinein bestehen: Gute Serie, tolle Production Values inklusive überzeugendem Soundtrack und wertiger Animation, gutes World Building und teilweise auch lobenswertes Charakterdrama. Die seichten und verstörenden Horror-Elemente waren nice, besonders in der ersten Hälfte. Außerdem war das Ende sehr rund - mehr Serien sollten ne ganze Folge nur für das "Danach" reservieren, um lose Enden abzuschließen. Trotz allem fand ichs insgesamt aber nicht super überragend und würde mich auch nicht dem Hype von damals anschließen.

    Das hat verschiedene Gründe, vor allem jedoch Folgendes: Für meinen Geschmack ging die Serie zu lang. Sicher ist FMA viel ernster zu nehmen und was ganz anderes als diese Endlos-Kaugummi-Shows wie Dragonball Z oder One Piece, wo man schon zehn Folgen hintereinander schauen muss um irgendeine Plot-Entwicklung auszumachen. Trotzdem hatte ich bei FMA-B den Eindruck, dass es in der Mitte viel Leerlauf gab, bei dem sich alles geradezu zyklisch wiederholt hat - Yadda yadda yadda Verschwörungsgespräche, Kampfszene gegen irgendwelche Homunculi, mit etwas Glück ne kleine Enthüllung zur Story (ein paar der Wendungen waren leider sehr vorhersehbar; dass die Form des Landes eine besondere Bewandnis hat war zum Beispiel sofort bei der ersten Einblendung der Karte klar usw.), rinse & repeat. Und so geil das Finale auch inszeniert wurde, die Ereignisse haben sich auch dort für mich zu sehr hingezogen, zumal das alles an nur einem Tag stattfinden sollte aber praktisch ein Fünftel des gesamten Animes einnimmt, also ein massiver Shift im Vergleich zum Pacing in den ganzen Episoden davor.

    Mir ist schon klar, dass sich das einfach an den Mangabänden orientiert hat, aber trotzdem... Hätte man die ganze Serie ein wenig mehr gestrafft und zusammengefasst, gerne auch hier und dort ein bisschen überflüssiges Fett weggeschnippelt, mit sagen wir höchstens 52 anstatt 64 Folgen, dann wäre mir das vermutlich um einiges runder vorgekommen. Ich meine hey, da steckte sogar irgendwo eine obligatorisch-überflüssige Recap-Episode größtenteils bestehend aus bekanntem Material drin, das sagt doch eigentlich schon alles! Ich hasse sowas. Da ich nun schon mehrfach gehört habe, dass sich die ältere erste Anime-Adaption noch mehr Zeit für alles lässt, sollte ich davon eventuell lieber erstmal die Finger lassen.

    Was ich ferner sehr nervig fand war, dass manche Gegner einfach nicht totzukriegen waren, und das manchmal aus Blödheit und idealistischem Love-will-save-us-all Gelaber der Protagonisten. Ich mag es eigentlich, wenn zu Beginn oder nach und nach eine gewisse Schurkengalerie eingeführt und dann sukzessive "abgearbeitet" wird, bis am Ende nur noch wenige und der fiese Obermotz übrig bleiben. Hier fing das scheinbar wunderbar so an, Lust wurde relativ früh permanent erledigt, und das war sowas von befriedigend und vermutlich meine Lieblingsfolge Aber danach? Mehrere Feinde wurden praktisch zerstört und kamen dann trotzdem nochmal zurück. Irgendwann sorgte das bei mir nur noch für ein Augenrollen. Vor allem wenn es dazu kam, weil einer der Charaktere sich unglaublich naiv verhielt.

    Darüber hinaus war die Menge an eingeführten Nebenfiguren alles andere als optimal. Ich bin eigentlich ein sehr aufmerksamer Zuschauer, aber hab mich bei einigen weniger wichtigen Figuren, vor allem bei den Untergebenen Helfern des Militärs, immer wieder dabei erwischt wie ich mich selbst fragte, wer das eigentlich nochmal gleich gewesen sein soll. Ist ja an sich fein, dass ein ordentliches Drumherum geschaffen wird, aber da wäre weniger manchmal mehr gewesen, denn einige Charaktere haben nur extrem wenig beigetragen oder hatten in der ganzen Geschichte vielleicht anderthalb erwähnenswerte Szenen. Stattdessen hätte ich mir mehr Action und rundere Arcs für manche der Helden gewünscht. Trotz bescheuertem Namen würde ich sagen, dass Roy Mustang mein Lieblingscharakter war. Doch im großen Finale, für das ich auf nochmal so einen Auftritt von ihm wie damals beim Kampf im Forschungslabor hoffte, hatte er dann leider nicht mehr viel zu melden.

    Es gab mehrere Episoden, in denen die Elric Brüder kaum eine Rolle gespielt haben. Das hat mich überrascht. Mit diversen wichtigen Entwicklungen hatten sie überhaupt nicht direkt zu tun und stolperten nur von einem Ort zum anderen, geradezu auf den B-Plot abgeschoben, während häufig andere die Zügel in der Hand halten. Das wirkte ab und zu so planlos von den eigentlichen Helden, dass ich die Vermutung habe, die Autorin überlegte sich vorher selbst nicht alle Details, etwa wie sie die Leute von einem Ort zum anderen bringt, sondern spinnte den Kram gemäß grober Outline einfach immer weiter. Oder es lag an der Anime-Umsetzung.

    Beispiel: Die Brüder sind in unmittelbarer Nähe eines verletzten jungen Mädels (einer von ihnen sitzt sogar lange mit ihr im Raum), von dem sie wissen, dass es wichtige fremdländische Alchemie-Kenntnisse hat, die ihnen nicht bekannt sind. Kurz vorher haben sie ihre Fähigkeiten live sehen können und waren beeindruckt, während sie selbst im Kampf machtlos geblieben sind. Die beiden haben alle Zeit der Welt während sie sich erholt und trotzdem kommt keiner auf die Idee, sie mal nach ihrer Alchemie zu befragen. Weil könnte ja wichtig oder hilfreich sein. Gefühlt zwei Tage später geht sie ihrer Wege nach Norden. Erst jetzt und weil sie keine anderen Anhaltspunkte haben, beschließen Ed und Al, ihr zu folgen um mehr über ihre Alchemie herauszufinden, also suchen sie erstmal aufwändig in der Stadt nach ihr und machen sich dann selbst auf den Weg dorthin, wo sie sein soll und wo das Abenteuer weitergeht Das ist sowas von Anime-Blödheit und keine gute Erzähltechnik. Wirkt sofort konstruiert. Wenn sie sich sowas Offensichtliches nur mal ein paar Stunden eher überlegt hätten, hätte man sich einen riesigen Abschnitt der Handlung sparen können, oder zumindest wäre alles ganz anders gelaufen. Was mich daran so stört ist, dass man das mit ein paar gut platzierten Dialogen sehr viel besser hätte erklären können (selbst simples Lampshading hätte mir gereicht, aber es wird mit keinem Wort erwähnt bzw. nichtmal anerkannt, dass das dumm von ihnen war). Und so etwas in dieser Art passierte hier nicht nur ein Mal, sondern immer wieder.

    Das mögen alles nur kleinere Kritikpunkte und Nitpicking sein, aber sie trüben meine Meinung von der Serie nachhaltig. Ich liebe das Konzept und die dargestellte Welt nach wie vor, das war manchmal wirklich kreativ und originell; gerade auch die ganzen Themen, die FMA anspricht. So sehr, dass ich mir vielleicht irgendwann noch die Anime-Filme geben werde und wünschte, die würden eine Prequel- oder Sequel-Show machen, welche im Kaiserreich Xing spielt oder Ähnliches. Dann aber bitte nicht wieder mit ermüdenden 60+ Episoden. Andererseits fehlte mir hier irgendwie der gewisse Wow-Faktor. Bin zwar interessiert bei der Sache geblieben, aber es war keine Geschichte, bei der ich immer sofort wissen musste, wie es weitergeht. Es gab viele genuin spannende Stellen, aber gerade im späteren Verlauf für mich hin und wieder auch ein wenig Langeweile. Denke das hängt auch mit den Hauptfiguren zusammen, denn u. a. mit Edward bin ich ehrlich gesagt nie so richtig warm geworden.



    ... Mal was anderes: Von ein paar Freundinnen wurde mir The Seven Deadly Sins empfohlen. Taugt das was?

  6. #1926
    The Seven Deadly Sins ist ein ordentlicher Shounen, macht aber nichts Bahnbrechendes sondern bleibt eigentlich ziemlich klassisch. Ist auch eher feel good und nimmt sich nicht zu ernst. Die Charaktere sind eine kompetente Truppe und verfügen über brauchbare Geschichten. Die Kämpfe gehen in Ordnung. Auch wenn es oft vorkommt, dass sich eine Seite erstmal verprügelt lässt ehe sie ihre wahre MachtTM offenbart. Und Melodias rückt Elizabeth öfters mal zu nahe, was diese aber recht gutmütig hinnimmt. Die Qualität bleibt auch meistens konstant und die erste Staffel bietet eine recht runde Geschichte.
    Nach den ersten paar Folgen kann man ziemlich gut sagen, ob es etwas für einen ist oder nicht.
    Die zweite Staffel war dann aber schwächer und hat mir nicht mehr so gut gefallen. Die Idee, die Kampfkraft in konkreten Zahlen auszudrücken, war keine Verbesserung.



    Und da ich in letzter Zeit auch mal ein paar Sachen außerhalb der aktuellen Season gesehen/gelesen habe:

    Girls und Panzer das Finale 01: Oh gott ist das Super. Die Mädels machen einen Ausflug in die Tiefen des Schiffes und es ist großartig xD Die Gestalten da unten, die Verfolgungsjagd, die Herausforderungen in der Bar. War echt herrlich mit anzusehen, wie sie das neue Team rekrutiert haben. Gibt auch ein paar Ausblicke, was die anderen Teams so treiben, bzw. wo es die ältesten so hinzieht. Der Rest folgt dann dem gewohnten Schema und ist auch so unterhaltsam wie gewohnt. Einziges Manko ist hier die lange Wartezeit, die zwischen den Filmen liegen wird.

    Haifuri OVA
    So nett es ist einige Charaktere wieder zu sehen, wirklich brauchbar fand ich die 2 Folgen nicht. Das Gerücht um eine Aufteilung der Crew ist kaum überzeugend und die daraus entstehenden Aktivitäten auch kaum spannend. Hätten sie nicht lieber irgendeinen Seekampf animieren können?^^

    Shoulder a Coffin Kuro Vol 6: Man merkt das es so langsam aufs Finale zugeht. Viele Verbindungen werden jetzt klar und das Ende der Reise zeichnet sich ab. Es erreicht auch einen Punkt, wo man sich die vorherigen Bände nochmal durchlesen sollte. Denn an ein ein paar Charaktere konnte ich mich nicht mehr wirklich erinnern. Wenn also der finale Band rauskommt, werde ich mir nochmal die ganze Reihe zu Gemüt führen. Bin gespannt wie es ausgehen wird. Schließlich bietet der Manga zwar einen hoffnungsvollen Ausblick, aber hat auch mehr als genug dunkle Seiten. Daher bin ich durchaus besorgt, was aus den Charaktere am Schluss werden könnte.



    Mir war auch danach mich durch ein paar Isekai Werke zu wühlen um zu schauen, ob mal wieder was interessantes dabei ist für mich. Dabei bin ich über eine Kategory gestolpert mit der ich so nicht gerechnete hatte: Otome Isekai.
    Die Welten entsprechen dabei mehr normalen (Fantasy) Welten ohne den ganzen Spielüberzug wie Skills etc. und die Protagonisten landen meist im Körper der Bösen und nicht des MCs. Was für ein schönes Comedy Konzept herhalten kann wie ich finde^^. Kann aber auch daran liegen, dass 2 der 3, die ich gelesen habe, Comedy sind.

    Otome Game no Hametsu Flag shika nai Akuyaku Reijou ni Tensei shite shimatta...
    Die Protagonistin landet in der Welt eines Otome-Games, aber sie wird als Antagonistin des Spiels wiedergeboren. Und im Spiel wird sie am Schluss immer entweder aus dem Land verbannt oder getötet. Und nun muss sie alles daran setzen diesen Ausgang für sich zu vermeiden. Das klingt schon nach einer ziemlich lustigen Idee und es wird auch spaßig umgesetzt. Vor allem ist die Protagonistin auch nicht übermäßig clever oder sowas und kommt daher auch auf einen amüsanten Lösungsansatz, was ihr Problem betrifft (Sie lernt Farmerei, Schwertkampf & lebensnahe Papierschlangen basteln). Der Spitzname Bakarina trifft es schon ganz gut.
    Die Geschichte startet mit ihr als Kind was das Ganze ziemlich charmant macht. Später gibt es auch einen Timeskip um in den Zeitraum des Otome-Spiels zu kommen. Gefällt mir bislang ziemlich gut. Bin mal gespannt wie lange es geht und ob es sich am Ende vielleicht doch abnutzt.

    Jishou Akuyaku Reijou na Konyakusha no Kansatsu Kiroku
    Ähnliches Setting wie vorher. Mädchen wird als Antagonistin wiedergeboren und erinnert sich im Kindesalter daran. Hier aber möchte sie sicher stellen, dass der Plot so wie im Spiel abläuft, damit der Prinz sein Happy End findet. Also gibt sie alles, um eine gute böse Verlobte zu sein. Auch wenn sie sich dabei nicht so clever anstellt. Aber es wird wieder charmant umgesetzt. Das Ganze wird dabei aber aus der Perspektive des Prinzen erzählt. Der natürlich Überkompetent ist aber das passt ganz gut für die Comedy und passt ganz gut mit seiner eher naiven Verlobten zusammen. Funktioniert soweit auch ganz wunderbar wie ich finde.

    Koushaku Reijou no Tashinami
    Hier wird die Protagonisten ebenfalls als Antagonistin in eine Otome-Game Welt verfrachtet, allerdings direkt ans Ende. Von daher wird dieser Aspekt auch so ziemlich in Ch 1 abgehakt und sich anderen Dingen zugewandt. Geht dann mehr in den Management-Bereich ihrer Ländereien und wie sie Wissen aus ihrem alten Leben überträgt, allerdings läuft da meiner Meinung nach alles viel zu glatt und sie hat keine Probleme oder Schwierigkeiten ihre Ideen umzusetzen. Was schon ein wenig langweilig ist.
    Und dafür, dass die Sache hier ernst und nicht als Comedy angegangen wird, erfolgt der Umschwung vom Bösen mir doch etwas schnell. Ehrlich gesagt reißt sich die Serie meiner Meinung nach fast schon ein Bein aus, um zu zeigen, dass die Dame eigentlich eine von den ganz Guten ist.
    Erst mit Band 4 bzw. Ch 27/28 treten Schwierigkeiten auf, die sich vielleicht zu etwas interessantem entwickeln könnten. Allerdings machen mir die Gegenspieler keine große Hoffnung.

  7. #1927
    Ich hab die Tage nochmal Hunter X Hunter angefangen und stehe jetzt genau vor dem Chimera-Arc, also Kapitel 186 oder so.

    Und ich muss sagen, wenn man die Serie am Stück liest und nicht in einzelnen Batzen über Jahrzehnte verteilt, ist sie echt nochmal ein gutes Stück besser. (Wahrscheinlich hauptsächlich, weil ich auch wirklich verstehe, was gerade abgeht. ) Bin sehr gespannt, ob das auch im kommenden Arc hält, den ich damals ja so überhaupt nicht mochte. Und obwohl gerade die ersten paar Kapitel einen erschreckend anderen Zeichenstil und Inhalt haben als die aktuellen, findet HxH zieeeeemlich schnell seinen eigenen Charakter: Bei Kapitel 15 oder so stecken die Figuren eigentlich schon knietief in den Mindgames, und machen wir uns nichts vor, genau darum geht es in diesem Manga – Mindgames, Mindgames, verdammt kreativ und konsistent gemachte Mindgames. Bei anderen guten Shonen ist das oft ein Teil des Reizes, aber hier ist eigentlich alles andere nur das "Drumherum", und ich bin immer wieder geschockt, wenn die Charaktere deutlicher intelligenter handeln als ich es jemals könnte. xD' In diesem Sinne wundert es mich auch gar nicht mehr, dass der Autor mit der Zeit so hart auf Kurapika und Hisoka geht; ihre Fähigkeiten und ihre Psyche eignen sich dafür natürlich viel mehr als so stumpfe Shonen-Batzen wie Gon oder Leorio.

    Hervorheben möchte ich kurz noch die "moralische Mentalität" dieses Mangas. Shonen haben ja gerne mal ziemlich düstere Töne und überraschende Graustufen, aber holy fuck, schafft es HxH, eine durchweg menschenfeindliche, erschreckende Welt aufzubauen, einfach durch die subtil beiläufige Art und Weise, mit der es den Tod durch Gewalt angeht. Selbst Gon als Happy-Go-Lucky-Shonen, der nicht viel von sowas hält, nimmt brutale Tode gerne mal als Fakt des Lebens hin. Leute sterben hier für praktisch gar nichts, ständig, und dann auch gleich 50 davon. Manchmal sieht man, wie sie um Gnade flehen, 1-2 Panels lang, aber die jeweiligen Schurken scheren sich Null darum. Sie wollen nicht klar machen, wie böse sie sind, sie monologisieren nicht groß mir schatten-unterlegten Augen herum, sie geben einfach keinen Fick und töten jemanden, weil es irgendwo die effektivste Variante ist, oder weil sie es können. Und das alles ist 100% "show, don't tell"; an keiner Stelle wird erwähnt, dass es eine besonders schreckliche Welt wäre, oder dass es ach so abgründig schrecklich ist, dass da mal wieder dutzende Menschen umgekommen sind. Es ist halt so, und alle relevanten Charaktere wissen es, und das macht die Serie bedrückender als es irgendwie betonte Negativität oder eine "düstere" Optik jemals könnten.
    Die Spinnen als Eigentlich-Antagonisten-aber-eigentlich-doch-Protagonisten verkörpern das besonders gut, denn es wird nicht wirklich drauf rumgeritten, wie psychopathisch das eigentlich alles ist. Sie werden sogar ziemlich schnell sympathisch, was einem dann doch hin und wieder Angst machen kann.

    Ein Kritikpunkt, den ich habe, bleibt allerdings die Komplexität: Manchmal ist da das Gefühl, der Autor hätte wirklich lieber Rollenspiel-Designer werden oder ein paar Escape Rooms aufmachen sollen. Die "Regelsysteme" und Hintergründe, die er entwickelt, sind manchmal vollkommen übertrieben, in einem Ausmaß, in dem das weder die Story noch die Mindgames rechtfertigen können. Der Greed-Island-Arc macht das schmerzhaft deutlich, weil er wahrscheinlich auch mit einem Drittel der eingeführten Karten einwandfrei funktioniert hätte, und ich kann mich sogar noch erinnern, dass mich das damals ziemlich abgestoßen hat – nicht zuletzt, weil es in mancherlei Hinsicht wie ein endloser Filler gewirkt hat. Diesmal mochte ich diesen Arc SEHR gern (zumindest abgesehen vom farblosen Schurken), allerdings habe ich dafür wirklich das Wissen gebraucht, dass man nicht alles verstehen muss, was in Hunter X Hunter so passiert. Was doch nicht der Optimalfall sein kann ...? ^^ Im aktuellen Manga-Arc ist das ja sogar noch mal krasser. Wenn ich über die Menge an Systemen nachdenke, die da schon erklärt wurden, oder an die teilweise zwei- bis vierseitigen Übersichten mit irgendwelchen Konzepten, oder an Seiten, auf denen man ein Gesicht und sonst nur erklärende Sprechblasen sieht, läuft mir ein Schauer über den Rücken. Aber wie gesagt: Man muss halt auch nicht alles verstehen, und der aktuelle Arc ist auch wieder völliger Wahnsinn, was die Mindgames angeht.
    Ich hoffe nur, der Autor explodiert nicht irgendwann in völlig andere, gänzlich unmenschliche Sphären.

    Auf jeden Fall einer meiner Lieblingsmangas, und definitiv einer, den ich gut mehrmals lesen kann. Mal gucken, was die Ameisen beim zweiten Versuch sagen.

  8. #1928
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Das mögen alles nur kleinere Kritikpunkte und Nitpicking sein, aber sie trüben meine Meinung von der Serie nachhaltig. Ich liebe das Konzept und die dargestellte Welt nach wie vor, das war manchmal wirklich kreativ und originell; gerade auch die ganzen Themen, die FMA anspricht. So sehr, dass ich mir vielleicht irgendwann noch die Anime-Filme geben werde und wünschte, die würden eine Prequel- oder Sequel-Show machen, welche im Kaiserreich Xing spielt oder Ähnliches. Dann aber bitte nicht wieder mit ermüdenden 60+ Episoden. Andererseits fehlte mir hier irgendwie der gewisse Wow-Faktor. Bin zwar interessiert bei der Sache geblieben, aber es war keine Geschichte, bei der ich immer sofort wissen musste, wie es weitergeht. Es gab viele genuin spannende Stellen, aber gerade im späteren Verlauf für mich hin und wieder auch ein wenig Langeweile. Denke das hängt auch mit den Hauptfiguren zusammen, denn u. a. mit Edward bin ich ehrlich gesagt nie so richtig warm geworden.
    Statt noch mal alles zu tippen quote ich einfach meinen vorheriges Fazit *g*
    Zitat Zitat von Sylverthas
    Wobei ich denke, dass das, was die Serie so gut macht, die Tatsache ist, dass sie wirklich wenige Schwächen hat, und nicht, dass sie wirklich in vielen Punkten exzellent ist.

    Was ich ein wenig schade finde ist, dass einem die ganze Show über so viel vom Land gezeigt wird, aber dann das letzte Viertel praktisch nur noch in Central stattfindet. Das lässt den Rest der Serie eher so erscheinen, als wäre es dafür da gewesen, die "Truppe für den Endkampf" zu sammeln (was ja auch genau das ist, was passiert; immerhin treten so ziemlich alle relevanten Charaktere wieder auf^^°). Ist bestimmt ganz im Geiste von Shounen Serien, aber lässt die Story insgesamt eher einfältig erscheinen. Andererseits ist das wohl eher ein Kritikpunkt an typischem Shounen als an der Serie speziell.
    Ob Dich die erste Serie mehr gelangweilt hätte? Bin ich nicht mal sicher. Von der ersten Serie (zumindest von dem Teil, bis Hughes umgebracht wird, also Folge... 24?) sind mir deutlich mehr Momente hängengeblieben als von von Brotherhood. Denke gerade der Buildup für diese eine Szene ist in der ersten Serie viel besser, weil man so viel mehr Zeit mit den Charakteren verbringt. Und Du hast schon Recht, dass sich die Serie in der 2. Hälfte sehr zieht - vielleicht auch etwas, was ich bei der ersten Adaption ganz gerne mochte, weil die da halt ihr eigenes Ding zieht und total off the rails geht.

    Zitat Zitat von Dnamei
    Mir war auch danach mich durch ein paar Isekai Werke zu wühlen um zu schauen,
    Was hat Dich denn da geritten?!
    Aber sehr interessant, dass die Mädels bei allen dreien die Antagonistin der Story verkörpern. Während also Isekai für Männer heutzutage bedeutet, dass ein total überpowerter Typ in die andere Welt geht und dort alle Mädels absahnt... ist Isekai für Frauen die Vorstellung, die Böse zu sein? Vielleicht, weil böse sein befreiender ist als ein Guter zu sein? OK, vielleicht sollte ich da nicht so viel reininterpretieren
    Aber die Tatsache, dass es einfach "normale" Fantasy Welten sind ist schon relativ im Einklang mit alten Shows wie Escaflowne, welche ja auch Isekai ist (in einer Zeit, bevor SAO das "Genre" vergiftet hat^^).


    Bei mir gabs nochmal Shiki. Ist einfach gute Unterhaltung. Also, wenn man auf Serien steht, die einfach off sind. Direkt vergleichen würde ichs nicht mit Mayoiga, weil letzterer einfach ne Horror-Comedy ist. Shiki hat auch genug Szenen, die an Comedy grenzen, aber probiert immer noch genug Suspense unterzubringen. Der langsame Aufbau sorgt jedenfalls dafür. Vermutlich machts der seltsame Wechsel im Ton und die Absurdität mancher Gespräche sogar effektiver? Die meisten erinnern sich vermutlich eh nur noch an die letzten paar Episoden, wo sie in den Overdrive geht. Aber durchaus effizient, dass man ab nem gewissen Punkt nicht mehr richtig weiß, wer hier jetzt eigentlich die "guten" sein sollen. Die Auflösung inklusive der Rolle vom Priester gefällt mir aber nach wie vor nicht besonders. Die Show hat da versucht ne Message rüberzubringen, die bei mir einfach nicht gelandet ist.


    Und nach den "Empfehlungen" hier im Thread musste Cross Ange natürlich auch sein. Dazu lohnt sichs gar nicht mal so viel zu schreiben. Also poste ich einfach meine Eindrücke (beim Schauen der Show), die ich nem Kumpel geschickt habe (er kannte sie nicht und die Antworten sind rauseditiert - bis auf die letzte, weil das echt passend war). Voller Spoiler:

    Ich: aber immerhin durch... klare 9/10 show xD
    Kumpel: naja, wenn ich das lese, dann nur ne 8/10. auf deinen geschmack kann man sich auch nicht mehr verlassen seit dem du den slime hatest xD

    Geändert von Sylverthas (13.11.2018 um 22:48 Uhr)

  9. #1929

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Zitat Zitat von Enkidu Beitrag anzeigen
    Mir ist schon klar, dass sich das einfach an den Mangabänden orientiert hat, aber trotzdem... Hätte man die ganze Serie ein wenig mehr gestrafft und zusammengefasst, gerne auch hier und dort ein bisschen überflüssiges Fett weggeschnippelt, mit sagen wir höchstens 52 anstatt 64 Folgen, dann wäre mir das vermutlich um einiges runder vorgekommen.
    Das hätte nur funktioniert, wenn der Anime drei Monate später gestartet wäre. Der Manga endete nämlich nur glaube ich drei oder vier Wochen vor der letzten Episode des Anime.

  10. #1930
    Zitat Zitat von Sylverthas Beitrag anzeigen
    Was hat Dich denn da geritten?!
    Aber sehr interessant, dass die Mädels bei allen dreien die Antagonistin der Story verkörpern. Während also Isekai für Männer heutzutage bedeutet, dass ein total überpowerter Typ in die andere Welt geht und dort alle Mädels absahnt... ist Isekai für Frauen die Vorstellung, die Böse zu sein? Vielleicht, weil böse sein befreiender ist als ein Guter zu sein? OK, vielleicht sollte ich da nicht so viel reininterpretieren
    Aber die Tatsache, dass es einfach "normale" Fantasy Welten sind ist schon relativ im Einklang mit alten Shows wie Escaflowne, welche ja auch Isekai ist (in einer Zeit, bevor SAO das "Genre" vergiftet hat^^).
    Ich glaube der Anstoß war irgendein Reddit-Thread über Isekai mit weiblichen Protagonisten^^ Aber was ich so gesehen habe an Beschreibungen (auch Webnovels) scheint das bei Otome-Isekai wirklich verstärkt in die Richtung zu gehen. Wobei sie halt nur den Charakter-Platz einnehmen. Danach müssen sie ja nicht die Rolle der Bösen spielen sondern können auch Gutes tun. Also ja, lieber nicht zuviel interpretieren^^
    Dann abseits davon habe ich auch genug Isekai gesehen mit weiblichen Protagonisten die die bekannte Overpowered + Game Interface Schiene fahren.
    Ich fand es hier halt nur interessant, dass sie explizit in einer Spielwelt landen aber halt keine Spielfähigkeiten bekommen.

  11. #1931
    Zitat Zitat von Dnamei Beitrag anzeigen
    Wobei sie halt nur den Charakter-Platz einnehmen. Danach müssen sie ja nicht die Rolle der Bösen spielen sondern können auch Gutes tun. Also ja, lieber nicht zuviel interpretieren^^
    Hmmm... ok, also sind sie dann quasi die Person in der Welt, die immer missverstanden wird (weil sie ja vorher Böses getan haben). OK, klingt wie ne sehr natürliche Metapher für das Teenager-Dasein *g*
    Zitat Zitat
    Dann abseits davon habe ich auch genug Isekai gesehen mit weiblichen Protagonisten die die bekannte Overpowered + Game Interface Schiene fahren.
    Puh, Du hast mein (anderes) Weltbild gerettet


    Nachdem diese Season ja Staffel 3 von Index angelaufen ist, dachte ich mir "hey, Du hast Staffel 1 ja bereits zwei Mal angefangen und früh abgebrochen, aller guten Dinge sind drei!". Bin derzeit bei Folge 8 und schon wieder kurz davor hier aufzuhören. Die letzten beiden Male wars glaub ich bei Folge 6, wo Touma so einen schönen Monolog vor den anderen beiden Magiern hält, bei dem ich echt gehofft habe, dass ihm endlich mal einer eine reinhaut, so anmaßend wie der ist. Aber hey, er ist der Protagonist zu einer Zeit, als Charaktere wie Shirou (Fate) noch gar nicht so unbeliebt waren (vielleicht ist er das auch nur bei mir *g*). Wo der Mainchar Scheiße ohne Ende von Liebe, Freundschaft und so labern kann, und die Show ihm am Ende in seiner maßlosen Dummheit noch uneingeschränkt Recht gibt. Und von Index, dem blöden Gör, will ich nicht mal anfangen zu reden.

    Ein Punkt, der aber ganz interessant ist, war der Gedächtnisverlust. Wird sogar konsequent gespielt, auch wenn sich die Auswirkungen bisher eher in Grenzen halten.

    OK, was will ich damit sagen? Auch nach 9 Episoden ist die Show immer noch ziemlich generisch. Daher ne Frage... werden Touma und Index irgendwann unwichtiger und es kriegen interessantere Charaktere das Rampenlicht? Kann schon verstehen, wieso sich ne eigene Nebenstory mit Railgun durchgesetzt hat, denn obwohl sie bisher nur eine einzige Eigenschaft (Tsundere) und keine Screentime hat, ist sie schon bei Weitem besser als dieses Mistduo an Mainchars, die einem die Show bisher bietet.

    Geändert von Sylverthas (17.11.2018 um 14:37 Uhr)

  12. #1932
    Index ist auch so eine Serie, wo ich mich rückblickend Frage, wieso ich sie überhaupt damals gesehen habe. Inklusiver aller Sequels und Spin-offs. Index S1 fand ich schon mäßig, Railgun S1 hat ganz gut unterhalten (lustigerweise die episodischen Folgen mehr als die Story), Railgun S2 war auch insgesamt nur so lala (eben weil mehr Story) und Index S2... ich glaube, dass war so ziemlich eine der miesesten Serien dieser Länge, die ich wirklich zu Ende geschaut hatte.

    Was die Charaktere angeht, bin ich übrigens ganz bei dir. Touma ist imo einer der nervigsten Hauptcharaktere, Index kaum besser und das Railgun-Duo konnte leider auch keinen Preis gewinnen. Was deine Frage angeht, so erinnere ich mich nicht mehr so gut, aber Touma bleibt eigentlich immer einigermaßen im Rampenlicht (Index ist teils weniger wichtig afair), aber ich mag mich auch falsch erinnern. Index S3 scheint mir nun auch nicht mal eine gute Umsetzung des wohl ohnehin nicht besonders tollen Quellmaterials zu sein, also sehe ich aktuell auch keinen Anlass, mich da nochmal reinzustürzen.

  13. #1933
    Index Staffel 1 & 2 ist bei mir auch schon ziemlich lange her, aber ich erinnere mich da so ähnlich wie Narcissu: Touma bleibt fast immer Hauptfokus während Index unwichtiger wird und manchmal quasi nur im Hintergrund auftaucht.
    Fand die Serie damals aber noch ganz okay. Keine Ahnung ob das heute immer noch so wäre^^

  14. #1934
    Puh, das klingt ja gar nicht so gut für Index. Hab immer gehört, dass das ne komplexere Shounen-Serie sein soll, weils wohl ganz gut ein paar Science-Konzepte einbaut.

    Zitat Zitat von Narcissu Beitrag anzeigen
    Was die Charaktere angeht, bin ich übrigens ganz bei dir. Touma ist imo einer der nervigsten Hauptcharaktere, Index kaum besser und das Railgun-Duo konnte leider auch keinen Preis gewinnen. Was deine Frage angeht, so erinnere ich mich nicht mehr so gut, aber Touma bleibt eigentlich immer einigermaßen im Rampenlicht (Index ist teils weniger wichtig afair), aber ich mag mich auch falsch erinnern.
    Vielleicht hätte ich zu Touma ne andere Frage stellen sollen. Also, was ihn derzeit so unausstehlich macht ist seine Art klug zu scheissen, obwohl keine seiner Aussagen auch nur das geringste Fundament hat. Als er z.B. mit den beiden "Freunden" von Index redet und sie so hinstellt, als wären es die absoluten Vollidioten, obwohl er selber das Mädel (und die beiden) gerade mal wenigeTage kennt. Und die Show ihm dann einfach Recht gibt mit seiner beschissenen Art. Und das macht er ja konsequent, er schwingt ja anscheinend bei jedem Charakter die dicken Reden und überzeugt alle (und wenn er sie nicht überzeugt, dann zeigt die Show recht deutlich, dass SIE falsch gelegen haben). Und diese Reden sind immer komplett hohl, weil er ja selber keinen Plan oder Ahnung hat.
    Also, die relevantere Frage wäre daher: wird der Typ irgendwann noch mal besser?

    Was das Railgun Duo angeht... vielleicht liegts daran, dass ich ja Tsundere grundlegend mag, aber das waren bisher vom Entertainment her noch die Lichtblicke in der Serie, die auch mal Spaß gemacht haben. Auch wenn Misaka den Darwin-Award für ihren blöden Plan bekommt. Naja, mal schauen - die Reihe hat ja noch viel zu viele Episoden, also doch eher unwahrscheinlich, dass ich das bis zum Ende durchhalte^^

  15. #1935
    Touma wird iirc leider nie besser. :<

    Und Railgun hat eigentlich kein wirkliches Main-Duo, sondern eher vier Mädels, von denen Misaka mit Abstand die wichtigste ist. Sie ist auch um Längen besser als Touma, aber ihr Onee-sama-Sidekick nervt leider auch und das zieht sich durch beide Serien. Habe noch nie verstandenen, wieso man einen einzigen Witz bzw. eine Charaktereigenschaft immer und immer wieder so penetrant ausspielt, bis es auch dem letzten Zuschauer aus den Ohren raushängt.

    Dafür mochte ich aber die anderen beiden Mädels ganz gern iirc.

  16. #1936
    Auf Netflix die Tage Gangsta. gesehen.
    Stand schon ewig auf meiner Watchlist und war exakt so wie erwartet.
    Ein dreckiges Mafia-City-Drama mit zwei sympatischen Bad-Ass Ganoven, die meiner Meinung nach Lichtjahre davon entfernt sind in zig Klischees reinzustolpern und dabei penetrant nervig zu wirken.
    Leider, leider, leider ereilt der Serie nach 12 Folgen ein (vorläufiges?) Ende und fällt somit in die gleiche Kategorie wie Die Walkinder.
    Eine Serie die locker in die Top 5 2018 gelandet wäre, wenn man die vernünftig abgeschlossen hätte.

    Und gestern nach langem hin und her direkt die ersten vier Folgen von One Punch Man gesehen.
    Meine Fresse, was habe ich gelacht?
    One Punch Man schafft hervorragend diesen Spagat zwischen geilen Fights und völligen Blödsinn (im positiven Sinne).

  17. #1937
    Zitat Zitat von Ὀρφεύς Beitrag anzeigen
    Und gestern nach langem hin und her direkt die ersten vier Folgen von One Punch Man gesehen.
    Meine Fresse, was habe ich gelacht?
    One Punch Man schafft hervorragend diesen Spagat zwischen geilen Fights und völligen Blödsinn (im positiven Sinne).
    OPM war ziemlich witzig. Kam glaube ich jedem beim ersten Hören wie ein Konzept vor, was nicht so klingt als könne es funktionieren, aber klappt dann erstaunlich gut. Im Prinzip wird Saitama ja häufig als letzte Lösung verwendet, wenn keiner der anderen gegen ankommt, und das funktioniert erstaunlich gut. Oder es werden mehrere Kampfschauplätze eröffnet (wie beim Endfight der Staffel), so dass jeder irgendwas zu tun hat. Und Saitamas "mir doch egal"-Einstellung ist immer wieder recht witzig. Wobei sich manche Witze später ein wenig abgenutzt hatten und der Cast dann gegen Ende relativ stark erweitert wurde, aber da war die Staffel auch schon vorbei. Aber kommt ja nächstes Jahr mehr, von daher... bin schon gespannt, wie das weitergeht. Hoffe, dass es ein wenig wie bei MHA ist: die erste Staffel ist eher die Einführung, und in der zweiten startets dann so richtig durch^^

    Interviews With Monster Girls: Yoah, das war... hmmm... eine dieser Comedy Shows, die ich eher als "charmant" bezeichnen würde. Keine wirklichen Brüller, aber Charaktere, die nett sind. Schön ists bei der Show, dass sie es (größtenteils) nicht zu creepy macht, dass der Lehrer mit den Demi-Schülerinnen abhängt. Auch wenn die meisten in ihn verknallt sind, aber er ist auch n echt lockerer Typ. Die "wissenschaftlich" orientierte Herangehensweise von ihm ist aber durchaus nett anzusehen.

    Was das "Monster"-Attribut angeht... glaube man wollte hier eher ne Art Sozialkommentar abgeben, als wirklich zu monströse Charaktere erschaffen? Eigentlich sind alle Mädels relativ gewöhnlich, außer die Dullahan Kyouko. Bei ihr sieht mans zwangsläufig und sie hat wohl auch das interessanteste Design, aber dafür ne recht lahme Persönlichkeit. Also, könnte mir vorstellen, dass das für Leute, die wirklich auf Monster Girls stehen, zu langweilig ist? Zumindest wird relativ gut auf die Backstories der mythischen Figuren eingegangen (immerhin müssen die Interviews ja für was taugen *g*).

    Am Interessantesten fand ich wohl die Interpretation der Sukkubus Sakie. Auch wenn die Show die sozialen Einschränkungen größtenteils als Witz spielt, ist ihr Leben durchaus ne Tortur. Jedenfalls viel mehr als bei den anderen Demis. Vielleicht wäre sogar ne Show, bei der sie die Hauptfigur ist, viel interessanter? Die Sukkubi sind auch die einzigen Monster Girls, bei denen genauer auf die spezifischen gesellschaftlichen Implikationen eingegangen wurde (auch im Sinne von Verbrechen, die sie begehen könnten - wobei die Tatsache, dass Sukkubi sicher auch schnell Opfer von Verbrechen werden, AFAIR nicht so sehr hervorgehoben wurde). Klar, bei den anderen Demis gibts Mobbing, aber das ist nicht spezifisch für die jeweilige Monsterart.

    In dem Sinne... ne ganz nette Show mit unterhaltsamen Charakteren, die aber das Potential nicht voll genutzt hat.

    Geändert von Sylverthas (26.11.2018 um 10:26 Uhr)

  18. #1938
    Hätte ich One Punch Man 2015 gesehen, hätte ich mich ähnlich geärgert wie jetzt mit Gangsta. und Die Walkinder.
    Da Season 2 bereits nächstes Jahr erscheint, ist die Zeit jetzt pure Vorfreude.
    One Punch Man ist nämlich bis zum Staffelfinale richtig gut geblieben und für mich definitiv einer der stärksten Animes im diesen Jahr gewesen.
    Schön wie man am Ende den Cast erweitert hat und bin gespannt in wie weit Saitama in Season 2 gefordert wird?
    Und trotz all der Komik, funktionieren die ernsteren Stellen gut genug, um einen Spannungsbogen aufzubauen.

    Was ich die Tage noch gesehen habe, waren die ersten 10 Folgen von Rainbow: Nisha Rokubou no Shichinin.
    Bin jetzt ein wenig unschlüssig, ob ich hier weiterschauen soll, da mir jede einzelne Folge viel zu sehr auf die Tränendrüse drückt.
    Man übertreibt für meinen Geschmack enorm und fehlte mir dann irgendwann die Glaubwürdigkeit innerhalb der ersten Folgen.

    Geändert von Ὀρφεύς (29.11.2018 um 13:41 Uhr)

  19. #1939
    Anne of Green Gables 50/50: Ein absolutes Meisterwerk und eine der besten Anime-Serien aller Zeiten. Auch wenn mir die Serie am Anfang schon sehr gut gefallen hat, hatte ich ein paar Probleme mit Anne als Figur, die mir ein bisschen zu idealistisch erschien, wie schon zuvor Heidi. Das hat sich aber mit der Zeit gelegt. Die Serie hervorragende Charakterentwicklung bei eigentlich allen Hauptfiguren, die einem auch alle nach und nach als Herz wachsen. Die Veränderung im Laufe der Jahre, die die Serie abdeckt, ist absolut herzerwärmend. Isao Takahata hat es zudem meisterhaft geschafft, so viele der alltäglichen Momente so einfühlsam, schön und zugleich lebensnah darzustellen – in der Hinsicht war er schon damals ungeschlagen und ist es bis zu seinem Tod geblieben. Ich denke auch, dass er damit sehr gut die Essenz des Quellmaterial getroffen hat. Von den 50 Folgen gibt es fast keine, die nicht toll ist, und gerade im letzten Drittel folgen viele Highlights aufeinander. Meine Liebe für diese Serie hat mit jeder Folge zugenommen und am Ende war ich richtig traurig, von den Figuren Abschied zu nehmen. Ein zeitloses Meisterwerk, ganz ohne Frage. Ist auf Anhieb zu einem meiner Lieblingsanimes geworden.

    Natsume-Yuujinchou-Film: Im Kino gesehen und für ziemlich gut befunden. Hatte meine Sorge, dass ein Film wegen des Formats der Serie eher langatmig werden könnte, aber das war nicht der Fall. Stattdessen konnte bei der Geschichte etwas mehr ausgeholt werden als üblich, was zu einem recht emotionalen und bittersüßen Finale geführt hat. Der Film, den man auch ohne Vorwissen sehen kann, hat auch Leute aller Alltersklassen ins Kino gelockt und dürfte ein voller Erfolg gewesen sein. Die nächste Staffel von Natsume Yuujinchou dürfen sie gerne auf einen Daytime-Slot legen, denn das Material hat imo durchaus das Potenzial, ganze Familien anzusprechen statt nur Anime-Fans.

    Mirai of the Future: Der neuste Hosoda-Film und wohl der, der die kleinsten Wellen schlagen dürfte. Der Film ist eine Aneinanderreihnung kleiner Momente aus der Sicht eines kleinen Jungen, dramatische Höhepunkte oder einen klassischen Handlungsbogen gibt es in dem Sinne nicht. Besonders gefallen hat mir die Verbindung zu der Vergangenheit und auch die experimentellen Fantasie-Szenen gegen Ende empfand ich als ziemlich gelungen. Da wurde der Film tatsächlich etwas düster, was mich eher an Gusko Budori oder Night on the Galactic Railroad erinnert hat. Insgesamt finde ich den Film objektiv sehr gelungen, aber rein persönlich hat er mich von allen Hosoda-Filmen am wenigsten persönlich abgeholt, was aber auch okay ist. War trotzdem ein schöner Film.

    Little Heroes: Kurzfilmanthologie von Ponoc. Fantastisch animiert, mit sehr viel Fantasie. Der Geist Ghibils ist immer noch klar zu spüren. Am besten gefallen hat mir die dritte Geschichte mit dem unsichtbaren Mann, die nicht nur erzählerisch schön, sondern vor allem auch in Kombination mit der Animation und den kreativen Einfällen sehr gut zur Geltung kam. Schade, dass der ursprünglich geplante vierte Kurzfilm von Isao Takahata nie realisiert wurde.

    Wakaokami wa Shougakusei! (Film): Die TV-Serie gefällt mir trotz der niedrigeren Production Values insgesamt besser. Der Film ist durchaus ein netter Familienfilm mit ghibliesquen Panoramen, aber die Geschichte eignet sich vom Format besser für eine Serie, weshalb der Film auch den Eindruck erweckt, keinen wirklichen roten Faden zu haben. Gefallen hat es mir trotzdem, aber einen besonderen Eindruck hat die Geschichte nicht hinterlassen.

    Sounds of the Sky 12/12: Die Serie hat mir letztlich ziemlich gut gefallen. Ähnlich wie Girls’ Last Tour wurde die postapokalyptische Welt mit einem melancholischen Blick auf die Geschichte sehr schön eingefangen, auch wenn die Grundstimmung insgesamt positiv ist. Der Cast ist farbenfroh und sympathisch, auch wenn ich nicht alle Charaktere immer mochte. Die Stärke der Serie liegt eigentlich eher in den episodischen Folgen, aber trotzdem fand ich das recht dramatische Finale ziemlich gelungen, was bei solchen Serien oft nicht der Fall ist. Generell war das World Building ziemlich gut – ähnlich wie bei Girls’ Last Tour wurde nicht zu viel verraten, aber es gab sehr viele Momente, in denen man als Zuschauer viel erahnen konnte oder selbst mehr wusste, als die Charaktere (z.B. welche Funktion z.B. ein Schulgebäude erfüllte). Musikalisch top, wie von Michiru Ooshima zu erwarten, und auch vom Artstyle und besonders den Hintergründen durchgehend hochwertig. Dazu noch das fantastische Opening. Insgesamt kein Meisterwerk, aber auf jeden Fall eine empfehlenswerte Serie, die eine sorglose Grundstimmung sehr schön mit der Melancholie einer größtenteils zerstörten Welt verbindet.

    Shikioriori 3/3: Diese Kurzfilmanthologie ist eindeutig von Makoto Shinkai inspiriert. Der richtige Ton wird meiner Meinung nicht immer ganz getroffen, was dazu führt, dass alle drei Filme etwas zu kitschig und sentimental werden, aber ein guter Kern ist trotzdem vorhanden. Der dritte Film hat mir sogar ziemlich gut gefallen von der allgemeinen Stimmung, was auch daran liegen mag, dass ich solche bittersüßen Geschichten einfach mag. Was die Filme aber auf jeden Fall bravurös geschafft haben, ist, die Schönheit der chinesischen Städte hervorzuheben, in denen sie spielen.

    Insgesamt kann gerade beim Writing an vielen Ecken noch gefeilt werden, aber ich fänd’s schön, mehr solche Koproduktionen mit China zu sehen, die über die typischen generischen Action- und Fantasy-Serien hinausgeht, die man sonst primär aus China bekommt.

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