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Thema: now watching / now reading

  1. #2021
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Nach den völlig vermurksten ersten beiden Episoden kam etwas heraus, das ich tatsächlich als Neuinterpretation oder Remake der ersten Satffel betrachten würde - abgesehen davon, dass es in allen Belangen schlechter ist....
    Interessant wie sehr die Meinung auseinander gehen.
    Bis auf das schnelle pacing empfinde ich das "reboot" als gelungene Verbesserung in allen belangen.
    Ich denke das schnelle pacing wird seinen Grund haben. Ob sie nun schnell die Ultra Digitationen aus dem Weg haben wollen um die Mega Digitationen mehr hervorzuheben oder um allgemein schneller zu neuen Höhen aufzusteigen. Müssen uns wohl überraschen lassen.

    Mir gefällt die Vorgeschichte des Konfliktes zwischen Licht und Dunkel, und die mutmaßliche involvierung der Hauptdigimon, sehr gut. Auch das T.K. und Karin hinten angestellt sind gefällt mir.
    Ich gehe davon aus, dass es die Digitation von Patamon und Gatomon noch "epischer" machen wird. Auch die "Konsequenz für die reale Welt" direkt vom Anfang gibt dem ganzen nen anderen Ton.

    Allerdings fehlt mir tatsächlich das Survival feeling aus dem Original. Ansonsten würde ich das Reboot als "besser" bezeichnen.

    Geändert von Reding (03.09.2020 um 18:05 Uhr)

  2. #2022
    Ok, das mit dem "in allen belangen" nehme ich zurück. Die Kampfpräsentation ist tatsächlich besser als das "Digitieren, Spezialangriff, Kampf beendet" des Originals. Dumm nur, dass sie im Gegenzug für diese Kämpfe die Story und Charakterentwicklung gestrichen haben.

    Naja, nächste Woche sind sie mit den Ultras durch, dann können sie mit den Megas weitermachen, mit denen sind sie bis Episode 21 durch, bleiben noch 5 Episoden für TK, Kari und das Staffelfinale. Fragt sich nur, was sie mit den restlichen 40 Episoden anfangen...

  3. #2023
    Vielleicht lassen Sie sich ab dann ja Zeit? Vielleicht kommt dann ja die Charakter Entwicklung
    Ich glaub nach wie vor das sie diesmal länger die Ultras zeigen wollen und die Megas dann nachher als was besonderes zeigen.
    So wie damals die Ultras. Ich meine abgesehen von Greymon und Garurumon gabs die Megas der anderen doch nur in Tri.

    Vielleicht gibts ja auch noch nen richtigen Resistance Arc mit Leomon und so.
    Und vergiss nicht, das Devimon nicht der Obermotz war in der Originalserie.
    Wer weiß was für Mega Digimon noch auftauchen.

    Kann mir da echt noch tolle Kampfeinlagen vorstellen. Vor allem weil die in diesem Digimon ECHT gut sind.
    Ich meine, Togemon rollt sich über Greymons rücken im Kampf. Wie geil ist DAS denn gewesen?

  4. #2024
    So, Digimon Adventure - Last Evolution Kizuna angesehen.
    Nach tri hatte ich ja schon das schlimmste befürchtet, wurde dann aber doch (einigermaßen) positiv überrascht.

    Zunächst mal zu tri: Abgesehen von einem 1-sekündigen Cameo könnte diese Filme/diese Staffel genausogut niemals passiert sein. Was positiv ist. Am Ende hätte es zwar noch einiges zu klären gewesen, aber im Grunde bin ich froh, dass sie das nicht wieder aufgegriffen haben, da war nicht mehr viel zu retten.

    Jetzt aber zu Kizuna (was bedeutet das eigentlich eigentlich, mir ist im Film keine einzige Stelle aufgefallen, wo der Begriff vorgekommen wäre):

    Etwas zwiegespalten lässt mich die Tatsache, dass im Grunde nur Teil des üblichen Casts wirklich vertreten war. Tai und Matt wie üblich als Hauptcharaktere, Izzy als Support, und die anderen hatten mehr Gastauftritte, als dass sie wirklich beteiligt gewesen wären. Insbesondere Soras Auftritte waren ja wohl ein schlechter Witz... Dafür hatten zumindest die Staffel 2 Charaktere ihre 5 Minuten Spotlight (obwohl sie sogar in denen nervig genug waren, dass ich heilfroh war, dass es nicht mehr war; aber immer noch besser als sie einfach totzuschweigen wie in tri).

    Leider scheint das Produktionsbudget für die Kämpfe etwas seltsam eingeteilt worden zu sein. Während man am Anfang einen langen und schön gestalteten Kampf mit einem alten Bekannten hat (bei dem nebenbei gleich mal die halbe Stadt in Schutt und Asche gelegt wird), und Omegamons Auftritte eigentlich durchweg ganz gut gemacht waren, besteht der eigentliche Endkampf fast nur aus einer Abfolge von Diabildern, auf denen die Digimon beeindruckend posieren.



    Immerhin ist der Film tatsächlich in sich geschlossen, auch wenn ich mit dem Ende nicht wirklich zufrieden bin.

    Fazit: Hätte deutlich schlimmer sein können, Schauwert ist durchaus vorhanden, aber letzlich auch ziemlich unbefriedigend, besonders als endgültiger Abschluss der Adventure-Reihe .

    Geändert von Liferipper (12.09.2020 um 22:59 Uhr)

  5. #2025
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Jetzt aber zu Kizuna (was bedeutet das eigentlich eigentlich, mir ist im Film keine einzige Stelle aufgefallen, wo der Begriff vorgekommen wäre):
    Laut dieser Übersetzung ergibt der Name zumindest Sinn. Es ist aber vermutlich besser dass die tatsächlichen Kizuna Namen im Film nicht vorkommen. Die sind nämlich beide extrem unkreativ. Agumon -Yuki's Kizuna- (wo es als Alternative scheinbar noch BraveAgumon und ... TYAgumon oder AgumonTY gab, was auch nicht so prickelnd gewesen wäre), sowie Gabumon -Yujo's Kizuna- . Falls die auch in der neuen Serie vorkommen sollten, dann weißt du aber wie sie noch ein paar zusätzliche Folgen füllen können Und es gibt sicher noch ein paar Fusionen die sie sich ausdenken können, wenn es die denn nicht schon geben sollte!

    Geändert von ~Jack~ (13.09.2020 um 04:56 Uhr)

  6. #2026
    Ein paar Sachen.

    Show by Rock S2:

    Sie haben das, was in S1 die Serie schon herunter gezogen hat, in S2 ausgebaut. In anderen Worten, kann man sich sparen. Für eine Serie, die einerseits so schräg ist, wird das einfach zu ernst. Die Gegenspieler sind diesmal auch ganz großer Mist. Musik ist wie schon in S1: Für so eine Serie verdammt uninteressant. BGM ist gar nicht mal so schlecht, aber diese ganzen vocal songs..


    Konosuba:

    Die Serie ist am Anfang schöner schräger Mist. Besonders Aqua ist ein Charakter, den man so wirklich selten bis gar nicht bekommt. Quasi das absolute Gegenteil der typischen "Heroine". Mit der Zeit merkt man aber, wie immer der selbe Witz wiederholt wird. Und wenn es mal halbwegs ernst wird, klappt es auch nicht so ganz. S2 war ein ganzes Stück schwächer, und der Film hat dann auch gezeigt, dass in der Serie länger zusammenhängende Dinge nicht gut funktionieren. Am Ende hatte der dann noch 20 Minuten tolle Effekte... die ich aber übersprungen habe, da Kämpfe nie das waren, was diese Serie ausgemacht hat. Typischer Fall von Verwässerung mit der Zeit. Die Serie ist einfach zu sehr auf einer Hand voll von Gags aufgebaut.


    Kemono Friends S1:

    Eine Serie mit viel Herz und einem sehr mittelmäßigen Finale. Die erste volle 3d Serie, die ich bis zum Ende geschaut habe. Es hat geholfen, dass sie nicht auf typisch Anime gemacht hat (und keine 8fps). Anscheinend reicht ein etwas andere Stil und 12fps schon. Schade, dass S2 nichts mehr hiermit zu tun hat. Werde ich auch nicht schauen.


    Amanchu S1:

    Sehr nette Serie, in der man auch ein wenig übers Tauchen lernen kann. Meereslebewesen auch, wenn man Japanisch gut genug kann und sich die Specials ansieht. In der Mitte geht die Serie eher auf die Charaktere und deren Macken ein, aber da MC im Prinzip lediglich üben üben üben muss, machte das Sinn. Am Ende hat man eine sehr schöne runde Serie. Eine S2 hätte das gar nicht mehr gebraucht, auch dank der netten OVA/Ep13, aber vielleicht schaue ich sie mir irgendwann mal an. Scheint einiges an neuen Charakteren zu geben.

  7. #2027
    Bei Amanchu mochte ich die 2. Staffel sogar noch lieber, obwohl sie allgemein glaube ich weniger gemocht wird. Analog zu Aria werden da die "magischen" Aspekte etwas stärker ausgebaut. Aria S1 war ja hauptsächlich SoL und Einführung ins Setting / die Charaktere, in S2 hat man dann viel von den wundersamen Aspekten der Stadt gesehen. Ich hätte zwar nicht gedacht, dass das zu Amanchu passt (da dann auch weniger über das Setting), aber es war für mich tatsächlich das Highlight der Staffel. Die OVAs muss ich mir auch mal geben.

    Kemono Friends S2 kannst du dir echt sparen. Im Grunde genommen ist es gar nicht mal so sehr anders als S1 – was das Problem ist. Da merkt man einfach, dass ein anderes Team einfach noch mal das gleiche machen wollte (mit kopierter Prämisse und Retconning). Da fehlt aber einfach das gewisse Etwas von Tatsuki. Kadokawa verdient für den Mist, den sie da abgezogen haben, auch null Support. Hoffentlich stirbt das Franchise damit so langsam, auch wenn noch immer ab und zu was von dieser Miniserie kommt. Dann sollte man lieber in Hentatsu oder Kemurikusa reinschauen (was ich auch noch tun muss).

  8. #2028
    Aria hatte eigentlich schon die ganze Zeit ein.. sagen wir mal besonderes Setting. Da hab ich mir bei den seltsamen Sachen auch weniger bei gedacht. Mal sehen wie das dann bei Amanchu wird. Kann aber schon verstehen, wie das bei manchen etwas schlechter ankommt. S1 kommt ja wirklich komplett ohne damit aus.

  9. #2029
    No Game No Life Zero: Bin endlich mal dazu gekommen den Film zu schauen, da er im Fernseh lief und ich ihn aufnehmen konnte. Musste ihn daher mit deutscher Synchro schauen, aber die war gar nicht mal so schlecht. Hier und da klangen ein paar Begriffe/Namen seltsam, aber ansonsten fand ich es akzeptabel. Der Film ist um einiges ernster als die Serie, da er in der Zeit des großen Krieges spielt und es jede Menge Zerstörung gibt.
    Fand die Ästhetik mit der zerstörten Welt, den gigantischen Angriffen und den Kristallen und Höhlen ganz hübsch und die Story hat mir schon gefallen, auch wenn sie ein paar deutliche Schwäche hat, was die Entwicklung der Charaktere angeht. Es fühlt sich an, als ob der Film Sachen einfach überspringt oder nicht ordentlich erklärt. Das habe ich vor allem gemerkt, als der Hauptcharakter Riku plötzlich Schwi seine Liebe gesteht. Ich dachte erst, er will ihr damit etwas demonstrieren und meint es nicht ernst. Aber je weiter die Szene lief desto klarer wurde, dass er es wirklich so meint und ich nur dachte: Warte, was?
    Und das mit den Ex Machina. Aber gab auch noch genug andere Szenen, die ich seltsam fand. Nun ja, aber insgesamt fand ich die Underdog gegen die Mächtigen Story schon unterhaltsam.
    Fand es aber etwas ungünstig, dass der Film andeutet, dass die Protagonisten der Serie die Reinkarnation der Protagonisten aus dem Film sein könnten. Ich weiß nicht, ob das so beabsichtigt ist, aber mir gefällts nicht wirklich.

  10. #2030

    Ich weiß echt nicht wie ich die Gegner in dieser Serie ernst nehmen soll wenn sie jedes Mal die selbe Deus Ex Machina raushauen. Und der Kampf, wenn man ihn denn so nennen will, war nichtmal gut. Da hätten sie lieber in der vorherigen Folge mit dieser Storyline aufhören sollen anstatt drei Folgen hintereinander immer mächtigere Digimon zu beschwören. Die Folgen davor fand ich nämlich gut gemacht, schon weil sie endlich mit all den Evolutionen durch waren und sich ein bisschen mehr auf die Story fokussieren konnten. Und da waren auch die Kämpfe besser obwohl die Gegner eigentlich schwächer waren.

    Geändert von ~Jack~ (04.10.2020 um 13:16 Uhr)

  11. #2031
    Zitat Zitat
    Und der Kampf, wenn man ihn denn so nennen will, war nichtmal gut.
    Außerdem scheit das Animationsbudget aufgebraucht zu sein. Wenn sich Deus-Ex-Machinamon noch weniger bewegt hätte, hätte ich angenommen, dass die Datei kaputt ist...

  12. #2032
    Da Higurashi ja jetzt eine neue Umsetzung bekommen hat wurde ich an einen der anderen Serien erinnert, die ich in meiner Anime Frühzeit geschaut habe und die ja vor einiger Zeit neu aufgelegt wurde. Tatsächlich war dies einer meiner ersten Anime, den ich mir in der Schulzeit auf einer Tauschbörse runtergeladen hatte, welche genau so sicher war, wie sie auch legal war. Mir hatte die Umsetzung damals gut gefallen, aber das ist nun sicherlich auch schon 15 Jahre oder mehr her. Die Rede ist natürlich von

    Fruits Basket [Season 1 und 2]:
    Eins vorweg: ja, ich finde die Neuauflage extrem gelungen und das sicherlich nicht (nur) aus nostalgischen Gründen. Wobei es sich schon wie eine Rückkehr anfühlt, wieder im Soma-Haushalt zu sein, obwohl ich so unglaublich viel in den Jahren vergessen hatte. Die positive Energie, die teilweise verströmt wird, müsste mir ja eigentlich zuwider sein, aber bei den liebenswürdigen Charakteren kann auch ich nicht anders, als mitzufiebern. Ich denke es macht der Wechsel zwischen den fast durchweg negativen Vergangenheiten der Charaktere und der starken Positivität, die Tooru verströmt. Es gibt schon einen Grund, wieso sie als so etwas wie ein "Heilsbringer" verkauft wird. Ist natürlich alles recht dick aufgetragen, aber wen schert das schon, wenn alles so gut präsentiert ist?
    Die erste Staffel deckt wohl im wesentlichen das ab, was auch die alte Serie drin hatte (erinnere mich zumindest an Kyos Verwandlung noch). Weil das bei mir aber schon so lange her ist war es definitiv gut, dass ich sie noch mal geschaut habe^^

    Fruits Basket hat einen sehr großen Cast an Charakteren, nutzt aber die Zeit in der Regel ökonomisch: es sind fast immer kleinere Gruppen, die miteinander agieren, und nicht nur zwei Charaktere (wie es beispielsweise bei Beastars oder Sing Yesterday For Me der Fall war). Vermutlich einer der Gründe, wieso auch so eine familiäre Atmosphäre aufkommt. Es entsteht auch mehr Dynamik, denn die verschiedenen Konstellationen sind in Fruits Basket eigentlich immer eine Freude zu sehen. Außer wenn Akito irgendwo dabei ist. Und, mal im ernst - wie gut schafft es die Show alleine durch diesen Charakter und den ominösen Fluch, Spannung aufzubauen? Das mag für manche vielleicht langatmig sein, weil die Charaktere natürlich im Vordergrund stehen, aber ich bin schon beeindruckt, dass Akito lange Zeit wie eine Art Naturgewalt, etwas unaufhaltsames, dargestellt wird. Klar, manchmal fragt man sich schon, warum man Akito noch nicht in die Klappse gesteckt hat, aber das wird (zumindest intern in der Soma-Familie) durchaus gerechtfertigt.

    Loben aber auch etwas tadeln will ich die allgemeine Struktur. Positiv ist, dass viele der Mysterien mit der Zeit aufgelöst werden, und immer mehr relevante Fragen auch Antworten finden. Generell ist die Soma Familie komplex genug, dass sich hier fast wie von selbst eine Story und ein Netzwerk ergibt, was viel Tiefe besitzt und über das man mehr erfahren möchte. Nachteil ist aber, dass man mit einigen Enthüllungen, die man als Zuschauer schon erhalten hat, zu lange wartet, bis die Charaktere es erfahren. Finde da hält die Show einfach zu lange hin, besonders was Yuki und Kyo angeht. Das fällt vor allem dann in der zweiten Hälfte von Staffel 2 auf, insbesondere, weil dort das Tempo auch etwas entschleunigt ist - der Cast von Fruits Basket ist zu der Zeit auch schon enorm groß, und wenn man bei jedem Charakter mit der Hintergrundgeschichte nur Andeutungen macht und diese dann länger aufspart, sammelt sich schon Balast an.

    Der Kern der Serie sind natürlich die Beziehungen der Charaktere untereinander. Ein immer wiederkehrendes Thema sind Kindheitstraumata, entweder zugefügt durch Eltern oder andere. Besonders verschiedenste schwierige Verhältnisse mit den Eltern werden gerade bei den Somas abgeklappert. Dabei würde ich nicht sagen, dass die Show hier zu dick aufträgt - bei den Tierkreiszeichen macht es durchaus Sinn, dass sich die meisten Eltern damit nicht abfinden können. Und die Show nimmt sich auch Zeit, alles abzuhandeln. Man könnte sagen, dass die spezielle Situation der Somas die Probleme des gewöhnlichen Daseins als Teenager noch verstärkt: man weiß nicht wirklich, wer man ist und muss seinen Platz in der Welt finden. Das wird auch sehr gut an vielen Stellen in der Show abgehandelt. Ich würde auch sagen, dass hier selbst Nebencharaktere in der Regel mehr Tiefe haben als so mancher Hauptcharakter von anderen Shows.

    Natürlich gibt es auch viele schöne Szenen in der Show. Besonders Tooru, Yuki und Kyo haben da viel zu bieten. Und ja, ich bin hier absolut parteisch, denn Kyo ist ein top Tsundere, und ich bin voll auf seiner Seite. Selbst Momiji, den ich erst als den Shota nicht so mochte, konnte ich mit der Zeit wirklich liebgewinnen. Auch die Nebencharaktere bekommen viel ab, und weil eigentlich alle sympathisch sind, will man auch immer das beste für sie. Ich glaube, das ist noch ein Grund, wieso Akito als Antagonist so gut funktioniert, denn bei jeder Erwähnung wird einem klar, dass den Charakteren schnell viel genommen werden kann.

    Was ich spannend finde, ist, dass Yuki im Laufe der Show im Prinzip wie ein zweiter Hauptcharakter neben Tooru wirkt. Einerseits erlebt er wohl eine der stärksten Wandlungen im Verlauf der Geschichte. Andererseits hat er hat seinen eigenen Kosmos mit dem Schülerrat, welcher sehr viel Screentime einnimmt und eine ganz eigene Gruppe an Charakteren mit sich bringt. Das hatte ich am Anfang so nicht erwartet, wo es ja in der ersten Staffel eher wirkt als wären Yuki und Kyo die Love Interests von Tooru. Übrigens, was das angeht, entschärft die Show die Situation aus meiner Sicht auch recht clever und eine ähnliche Argumentation habe ich selten in Anime erlebt: für Yuki ist Tooru eher so etwas wie eine Mutter, und keine Partnerin.

    Tooru ist für einige sicher der Schwachpunkt der Show, aber gerade in Staffel 2, bekommt sie auch einiges an Tiefe, wenn der Tod ihrer Mutter in verschiedensten Kontexten relevant wird und sie damit klarkommen muss. Ansonsten ist sie, wie bei vielen Shows dieser Art, quasi der Charakter, der nötig ist, damit man die anderen in geeignete Bahnen lenken kann.

    Ich will noch erwähnen, dass sich Fruits Basket doch recht konservativ mit den Tierverwandlungen gibt. Ich hätte ja gedacht, dass es ein größerer Punkt ist, aber eigentlich kommen diese doch recht selten vor. Ist vielleicht gut, weil sie sonst auch nervig werden könnten, aber ich bin manchmal das Gefühl nicht losgeworden, dass es eher ein Gimmick ist, um die Familienprobleme und den Fluch zu erklären. Auf der anderen Seite stolpern Charaktere hier wohl einfach weniger als im restlichen Anime Durchschnitt - was für ein Glück, so umgehen sie zufälligen Verwandlungen UND Boobgrabs

    Während das Ende der ersten Staffel auf einem richtigen Höhepunkt hinausläuft Kyos Verwandlung, so fand ich leider das Ende von Staffel 2 nicht ganz so interessant. Sie haben sicherlich einen geeigneten Punkt gefunden um es zu beenden, aber dass Akito eine Frau ist, hat bei mir eher ein "who cares?" hinterlassen. Obwohl man dadurch vielleicht etwas von der Motivation von Shigure ableiten kann?

    Also ja, die neue Umsetzung von Fruits Basket hat mich vollkommen überzeugt. Ich mag sowohl die locker-lustige Atmosphäre, wie auch die angespannteren Hintergrundgeschichten und Auftritte Akitos. Die Soma Familie mit dem Fluch sind komplex genug, dass viel Material da ist und auch meistens sinnvoll über die Show verteilt wird. Die Charaktere sind zu eimem Großteil unglaublich charmant (habe ich schon erwähnt, dass die Show sowohl gute männliche als auch weibliche Tsundere hat? YASSSSS!).
    Bei Fruits Basket harmoniert einfach sehr viel miteinander und ich bin schon gespannt auf die Auflösung in Staffel 3 (und ja, ich weiß, dass ich mir das schon eine lange, lange Zeit im Manga hätte anschauen können *g*).

    Geändert von Sylverthas (19.10.2020 um 23:07 Uhr)

  13. #2033

    Badass Freakin' Administrator
    stars_admin
    Spice & Wolf & Spice & Wolf II
    Mit einigen Jahren Verspätung habe ich in den vergangenen zwei Wochen endlich die beiden Staffeln von Spice & Wolf nachgeholt und war zumindest bis zum Ende von Season 2 positiv überrascht. Holo scheißt sich zumindest in der ersten Staffel nichts und ihre Art Lawrence zu ärgern ist doch recht fies. Während ich die Story aber zumeist sehr interessant fand, wusste die Serie scheinbar oft nicht was sie sein will und gerade die zweite Staffel streckt zwei Storylines massiv über mehrere Episoden, um dann letztendlich doch wieder den Status Quo zu erreichen. Selbst in der letzten Episode wirken die letzten Minuten richtig überstürzt und man wird doch recht unzufrieden zurückgelassen. Wie ich nachlesen konnte, scheint auch die Light Novel kein zufriedenstellendes Ende erhalten zu haben. Einzig der Manga scheint das für meinen Geschmack richtig gemacht zu haben. Nur lesen müsste ich den noch, aber die Bände sind hier wild verteilt bei mir aufbewahrt.

  14. #2034
    Digimurks 2020:

    Meine Prophezeiung scheint sich zu bewahrheiten: Nächste Woche (Episode 24) Devimon auf Megalevel .

  15. #2035
    Zitat Zitat von Liferipper Beitrag anzeigen
    Nächste Woche (Episode 24) Devimon auf Megalevel .
    Und er wird vermutlich direkt wieder besiegt werden, durch eine neue, "total verdiente" Evolution, wodurch sie exakt die selbe Story wie in Episode 17 und 18 abarbeiten. Und obwohl Devimon gesprächiger als das andere Digimon ist, ist er trotzdem ein furchtbar langweiliger Gegner. Da hätten sie sich all das buildup auch sparen können.

  16. #2036
    New Game: Gerade bei japanischen Sachen hat man gerne Protagonisten, die weniger wichtig sind. Self-Insert oder wie auch immer man das nennen will. Das ist so schlimm, dass z.B. Yuru Yuri das ganze lampshaded und eine Protagonistin hat, die immer mal wieder gar nicht gesehen wird. New Game ist tatsächlich eine der sehr wenigen Ausnahmen, und das macht die Serie erstaunlicherweise besonders. Aoba ist im Rampenlicht und fühlt sich tatsächlich wie ein richtiger Charakter an. Dadurch verliert zwar der Rest des Casts etwas, aber das muss man in Kauf nehmen. Sind eben nur 12 Episoden. Doga Kobo holt dazu auch noch das beste heraus. Die Charakter Ausdrücke sind gut gemacht, und hier und da gibts auch Gründe mal andere Klamotten zu haben. (z.B. Militär Klamotten auf dem Schieß-Stand... fragt nicht warum) Ziemlich nett gemacht.

    Robot Girls Z: Dummer Spaß, ohne viel Tiefe.

    Youjo Senki: Wenn ich mich nicht anders entscheide, ist es in Episode 3 gedroppt. Mal wieder eine Serie die den Fehler macht, ne Episode aus dem späteren Verlauf an den Anfang zu legen, wodurch viel zu viel im Endeffekt nur ein langer langweiliger flashback von davor ist. Eine Episode ist ja vielleicht noch akzeptabel, wenn auch schon nicht schön, als Episode 3 aber auch nicht einmal ansatzweise da war, wo Episode 1 war, hab ich aufgehört. Diese Sache hat noch nie funktioniert, und Serien, die das machen, hab ich eigentlich immer irgendwann aus Langeweile abgebrochen. Es funktioniert einfach nicht. Wenn der Anfang der Geschichte so lahm ist, dass sie es nicht als Episode 1 machen wollen, ist es auch zu lahm um ihn auf Episoden 2 bis X zu schieben, vor allem wenn Episode 1 dadurch natürlich auch noch schön spoiled und interessant ist, so dass man gerne wissen würde, wie es weiter geht.
    Keine Ahnung, warum sowas immer mal wieder passiert. Das vermutlich schlimmste Beispiel für dieses Problem war Gakkougurashi. Episode 1 war genial, aber dann gabs nur noch flashback Episoden, bis ich es schließlich gedropt habe. Die Episode hat so viel indirekt gespoiled, dass alles davor eigentlich nicht mehr Spaß macht. Man will wissen, wie es weiter geht, aber es geht einfach nicht weiter.

    Geändert von Kiru (02.12.2020 um 11:50 Uhr)

  17. #2037
    Die letzte Staffel von Shingeki no Kyojin ist endlich da !!! Ich habe so viel darauf gewartet. Ich schaue auch Haikyuu! Diese beiden sind die einzigen Animes, die ich gerade sehe.

  18. #2038
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    Chainsaw Man - Part 1 Public Safety arc
    Vorweg ich wurde geködert mit der News das der Manga endet, was wohl zeigt das ich mit Manga nicht so vertraut bin, jedenfalls wurde ich dann von der News überrascht das die Serie nur ins Online Format von Shonen Jump umzieht und es dort mit Part 2 weitergeht. =/
    Part 1 ist aber trotzdem eine ziemlich runde Angelegenheit die viele Handlungsfäden abschließt und einen nicht unbefriedigend in der Luft hängen lässt von daher war es schon in Ordnung.
    Interesse an Chainsaw Man kam vor allem daher das Fire Punch (der vorherige Manga von Tatsuki Fujimoto) bei mir einen positiven Ersteindruck hinterlassen hat, als ich ihn gelesen habe. (Einer der Manga den ich gelesen hab als er noch lief und dann nie beendet hab, weil er halt nicht beendet war zum Zeitpunk als ich ihn gelesen habe.)
    Die Idee und das Design von Chainsaw Man mit den Kettensägen fand ich dagegen eigentlich eher albern.

    Aber erst mal einen Schritt zurück. Worum gehts?
    Es sind die 90er Jahre allerdings existiert die Sowjetunion weiterhin und auf der ganzen Welt existieren die sogenannten Devil. Wesen irgendwo zwischen simplen Monster und wandelnder Gottheit, mit unterschiedlicher Vernunftbegabung die den Menschen im Allgemeinen (aber nicht grundsätzlich) nicht wohlgesonnen sind. Während sich die Menschheit am Anfang gegen diese Wesen mit Schusswaffen gewehrt hat, verlässt sich sich nun auf Devil-Hunter (private wie staatliche) um Jagd auf die Devil zu machen, denn Schusswaffen sind tabu. (Der Grund wird auch geliefert.)
    Unser Protagonist Denji hat allerdings ganz andere Probleme, den der nun 16jährige muss sich nach dem Selbstmord seines Vaters alleine durchschlagen. Unglücklicherweise hat ihm sein Vater einen Haufen Schulden bei der örtlichen Mafia vererbt die ihm als Anzahlung erst mal ein paar seiner Organe entnommen haben. Den Rest stottert er nun langsam ab. Sein einziger Lichtblick in diesem tristen und entbehrungsreichem Leben ist Pochita ein etwa hunde-großer Devil dem einen Kettensäge aus dem Maul ragt und den er kurz vorm Tod aufgelesen hat. Mit Pochitas Hilfe verdingt er sich mit Holzarbeiten und als gelegentlicher Devil-Hunter an niedrigeren Devil für die Mafia welche die Devil-Körper später auf dem Schwarzmarkt verkaufen. Denjis Schicksal nimmt rapide Wendung als er sich mit Pochita zusammen in einem Müllcontainer wiederfindet (in Stücken) und ihm Pochita plötzlich einen Pakt anbietet. Denji soll seine Träumen verfolgen und Pochtia wird sein neues Herz. Als Mensch-Devil Hybride wird schnell das Büro für öffentliche Sicherheit auf ihn aufmerksam und es eröffnet sich Denji eine ganz neue Welt.

    Also was macht Chainsaw Man nun anders, dass das viele Lob (mir ist bisher kaum Kritik untergekommen) rechtfertigt? Zum einen ist da der Protagonist Denji, der ein ziemlich interessanter Charakter ist. Durch seine Kindheit ist er ein gebrochener Charakter der emotional traumatisiert ist, auch wenn man das durch seine grundsätzlich positiv optimistische Art auf den ersten Blick gar nicht sieht. Denn er ist sicher kein düster brütender Rächer,der sich ob seiner Vergangenheit im Weltschmerz suhlt. Er ist allerdings ganz sicher auch kein Held der sich für Gerechtigkeit einsetzt und alle Menschen retten möchte, oder auch nur seine Freunde den so was hat er zum Beginn der Geschichte gar nicht. Die Bindungen und Beziehungen zu Anderen sind auch am ehesten der Punkt an dem sieht das mit ihm etwas nicht stimm. Er ist eigentlich ziemlich simple gestrickt und seine Prioritäten beschränken sich zunächst darauf nachzuholen was ihm nie vergönnt war. Seine Art macht ihn für mich nicht zum sympathischsten Charakter dem ich begegnet bin, aber er ist ganz klar mal was Anderes und damit interessant.
    Und es ist nicht so als wäre er der einzige interessante Charakter im Cast. Im Gegenteil sowohl Makima, als auch Aki der eine sehr interessant Charakterentwicklung durchmacht, als auch Power sind gute Charaktere. Bei Power fand ich z.B. interessant das Denji ihr als notgeiler Teenager begegnet sich diese Dynamik aber mit der Zeit so wandelt das diese sexuelle Achse komplett verschwindet. Als Held würde ich allerdings keine Charakter im ganzen Cast bezeichnen und sie selber wahrscheinlich auch nicht.
    Und die Charaktere sind nicht das einzige was zu überzeugen weiß. Während die Story am Anfang für mich noch nichts besonderes ist, steigert sich im Laufe der Geschichte deutlich. Ein guter Spannungsbogen mit einigen Überraschungen und undurchschaubaren Charakteren. Dazu kommt noch das hervorragende Artwork. Bei einigen Panels hatte ich durchaus Gänsehaut, was den abgefahrenen Designs und der klasse Atmosphäre zu verdanken ist. Allerdings möchte auch nochmal erwähnen das ich recht wenig Manga lese weshalb ich da wahrscheinlich nicht die besten Vergleichsmöglichkeiten habe.
    Zu bemängeln hab ich persönlich wenig abgesehen von einigen Elementen wenn es um das Ende von Part 1 geht, die sind ohne Spoiler aber nicht zu besprechen und trüben den Gesamteindruck im Nachhinein nicht so stark das ich die Serie nicht weiter empfehlen würde. (Sie trüben allerdings mein Interesse auf Part 2 etwas.) Allerdings möchte nochmal darauf hinweisen, das die Geschichte wird düster (Nur für den Fall das dass nach der Einleitung noch nicht klar war.) Da ist zum einem die Gewalt, wer mit Kettensägen kämpft der produziert Blut und andere Körperteile mit einer gewissen Regelmäßigkeit. Aber Gewalt ist nur das eine, denn auch die Story ist oft düster und nicht jeder Charakter wird das Ende von Part 1. erleben. Für mich ist das allerdings nichts was mich stört und auch keine Kritik ich wollte es nur als Warnung mitgeben.
    Wer sich daran aber nicht stört und an der Art Geschichte Interesse hat sollte unbedingt mal einen Blick riskieren.


    Wer jetzt lust hat kann hier die ersten 6 Kapitel offiziell in Englisch lesen:
    https://mangaplus.shueisha.co.jp/titles/100037
    Die ersten 6 Kapitel geben schon mal einen sehr guten ersten Eindruck was einen erwartet auch wenn die wirklichen Highlights erst später kommen.

    Den Manga gibt es auch in Deutsch bei Egmont allerdings gibt es dort keine Möglichkeit mal kostenlos reinzulesen:
    https://www.egmont-shop.de/chainsaw-man-01.html

    Geändert von Kayano (10.01.2021 um 11:04 Uhr)

  19. #2039
    Guckt mal On-Gaku: Our Sound, wenn ihr was Cooles sehen wollt. Mein Film des Jahres. Das war ’ne ganz neue Erfahrung. Mehr sag ich mal nicht.


  20. #2040
    Eine Sache die ich oben in meinem Post zu Chainsaw Man vergesse habe zu posten die aber maßgeblich dazu beigetragen hat mein Interesse zu wecken ist der japanische Trailer zum 9. Manga Band.

    Er verwendet natürlich jede Menge Panels aus dem Manga, weshalb man ihn ganz klar als Spoiler einordnen kann. Aber ich hab den Trailer angeschaut bevor ich auch nur eine Seite vom Manga gelesen habe und hatte trotzdem meinen Spaß an der Reihe und ich mag Spoiler wirklich nicht. Aber durch die schnelle Schnittfolge und den völlig fehlenden Kontext kann man mit den Bildern nicht viel anfangen. In jedem Fall hat der Trailer mit der Klasse Musikuntermalung und den Artworks mein Interesse geweckt.


    Geändert von Kayano (02.01.2021 um 15:56 Uhr)

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